Obere Reihe (v.l.n.r.)

Arnold Lackmann, Patrick Strauß, Ali Bakhshi, Ferhan Özerenler, Marek Wiechulla, Noah Bereket, Javad Bakhshi, Benedikt Kiesecker

 

Mittlere Reihe (v.l.n.r.)

Ivan Susak (Trainer), Nikola Lazeta, Jens Hecht, Olaf Schubring, Christian Ritzheim, Maximilian Gebhart, Artis Kilic, Kamal Kabbouz, Astrid Lotz (Betreuerin), Lorena Conforti (Betreuerin)

 

Untere Reihe (v.l.n.r.)

Patrick Lorenz, Florian Sommer, Marsel Falkenmayer, Sven Kappel, Artin Shamsollahi, Florian Stoiber, Victor Bausch 

 

Es fehlen

Hasan Demir, Alec Gansen, Dennis Gansen, Marco Kuschel, Mutlu Kulaksiz, Josip Romic, Okan Sagmen, Gennadiy Vorontsov


Herren 2020/2021

Kreisliga A Frankfurt Gr.1 

 

Ansprechpartner: Max Gebhart

 

Kontakt: 0152/02421139

 

Trainerteam: 

Trainer: Ivan Susak

Kontakt: 0176/84184726

Ausbildung: B-Lizenz

 

Co-Trainerin: Mira Susak

  

Betreuerteam: 

Betreuerin: Astrid Lotz

Betreuerin: Lorena Conforti

 

Social Media Team:

Facebook: Jens Hecht

Instagram: Jens Hecht

 

Training:

  • mittwochs 19:15 Uhr - 21:15 Uhr
  • freitags 19:15 Uhr - 21:15 Uhr

fussball.de



Probetraining:

Mittwoch & Freitag ab 19:15 Uhr!


Transfer 20/21

Neuzugänge:

Mutlu Kulakzis (SV Blau-Gelb Frankfurt)

Hasan Demir (SG Rot-Weiss Frankfurt)

Patrick Lorenz (TSG Frankfurter Berg)

Gennadiy Vorontsov (Comeback)

Sven Kappel (SV Heddernheim)

Benedikt Kiesecker (SV Blau-Gelb Frankfurt)

Florian Stoiber (SC Riedberg)

Marco Kuschel (TSG Königstein A-Jugend)

Josip Romic (SG Sossenheim)

Artis Kilic (SG Harheim)

Ferhan Özerenler (Comeback) 

Abgänge:

Mahta Galab (Karriereende)

Maiuran Ragunaathan (Ziel unbekannt)

Leon-Peter Wolf (Ziel unbekannt)

Srecko Cvijanovic (Ziel unbekannt)

Armin Nemati (Ziel unbekannt)

Hugo Lopes (FC Kalbach II)

Julien Evertse (Ziel unbekannt)

Christian Hoim (Ziel unbekannt)

Christian Lackmann (Ziel unbekannt)


Der SV Niederursel begrüßt alle Neuzugänge herzlich und wünscht Ihnen eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison.

Wir bedanken uns bei allen Abgängen für Ihr Engagement, Ihren Einsatz und wünschen Ihnen für Ihre sportliche Zukunft alles Gute.


Spielberichte 20/21


Nächstes Mal wird’s besser… 

 

SVN vs. TSG 51 Frankfurt 0:3 (0:1) 

 

Direkt am Spieltag nahmen die Personalsorgen des SVN weiter zu; mit Christian Ritzheim und Benedikt Kiesecker fielen zwei weitere Startelfakteure des jüngsten 3:0 Erfolges gegen die TuS Nieder-Eschbach aus. Zudem bestritt der werdende Vater Alec Gansen vorerst sein letztes Spiel für die Mannschaft vom Urselbach. Dennoch bekam der SVN eine schlagfertige Truppe auf den Platz, lediglich an Außenbahnspielern mangelte es und in der Breite des Kaders wurde es eng. 

Doch ins Spiel fand der SVN lange Zeit nicht wirklich. Die Gäste der TSG 51 waren das spielbestimmende Team und kamen früh zu einer Reihe an Torchancen, wobei es sich dabei lange Zeit jedoch nur um mehr oder minder gefährliche Distanzschüsse handelte. Zudem wurde ein Tor der Gäste nach Abseitsentscheidung zurückgenommen – eine schmeichelhafte Entscheidung zugunsten des SVN. Dennoch schien es zunächst nur eine Frage der Zeit zu sein, bis der SVN in Rückstand geraten sollte, denn Befreiung gelang anfangs kaum. Und in der 36. Spielminute war es dann leider auch so weit, die verdiente Führung für die TSG. Erst danach schien der SVN im Frankfurter Nieselregen aufzuwachen und die nötige Aggressivität und Spielfreude an den Tag zu legen. Und so erspielte man sich noch vor der Halbzeit zwei Hochkaräter, doch zunächst konnte eine Doppelchance von Marsel Falkenmayer und Gennadiy Vorontsov aus wenigen Metern auf der Linie geklärt werden. Zudem war viel Pech dabei, als Marsel Falkenmayer aus 10 Metern den Ball an die Latte schoss und im direkten Nachgang vom Gästekeeper strafstoßwürdig zu Fall gebracht wurde, der Pfiff blieb jedoch aus. – Damit stand es dann wohl Unentschieden in Sachen Fehlentscheidungen im Rahmen einer möglichen Torentstehung. In der zweiten Halbzeit gestaltete sich das Spiel dann zwar ausgeglichener, doch lange Zeit war für den SVN an der Strafraumgrenze Endstation. In der Schlussphase warf der SVN dann nochmal alles nach vorne und versuchte den Ausgleich zu erzielen, scheiterte jedoch erneut am Aluminium (Pfosten), am gegnerischen Torwart oder blockierte sich gegenseitig im Abschluss. Stattdessen ging die TSG in der 82. Spielminute mit 0:2 in Führung und konnte mit einem Konter kurz vor dem Abpfiff alles klar machen. Der Sieg der Gäste ging nach dem Spielverlauf zwar in Ordnung, aber für einen etwas fitteren, wacheren und aggressiveren SVN, hätte in dem Spiel deutlich mehr möglich sein können. 

 

Arnold Lackmann: „Wir hatten heute nicht genug Aggressivität und Elan. In der zweiten Halbzeit wurde es zwar etwas besser, aber in einem Derby musst du von Minute eins an da sein, sonst verlierst du halt so ein Spiel.“ 

 

Gennadiy Vorontsov: „Für uns ging das Spiel vor dem Anpfiff damit los, dass aufgrund mehrerer Absagen einige Spieler fehlten. Dadurch waren auch die Einstellung und Motivation nicht die gleiche wie sonst. Im Spiel wurden dann zu viele Fehler gemacht und viel zu viel untereinander diskutiert. Nächstes Mal muss das wieder besser werden.“ 

 

Das nächste Spiel bestreitet der SVN der SVN gegen die Reserve des FC Tempo FFM. Anstoß ist am Sonntag, den 01.11., um 12:30 Uhr.  

Adresse: Am Ginnheimer Wäldchen 9, 60431 Frankfurt 

 

Schiedsrichter: k.A.

 

Zuschauer: 95 

 

Torfolge: 

0:1 Burger (36.) 

0:2 Hohmann (82.) 

0:3 Hohmann (88.) 

 

Aufstellung: 

Sven Kappel, Jens Hecht, Gennadiy Vorontsov, Alec Gansen, k.A., Victor Bausch (75.), k.A. (46.), Marsel Falkenmayer, Marek Wiechula, Arnold Lackmann (23.), k.A. // Olaf Schubring, Florian Stoiber (23.), Javad Bakhshi (46.), k.A. (75.) 

(JH) 


Reaktion gezeigt!

 

SVN vs. TuS Nieder-Eschbach 3:0 (1:0)

 

Nach zuletzt vier Auswärtsspielen in Folge, war der SVN auf heimischen Hartplatz gegen den TuS Nieder-Eschbach um Wiedergutmachung für den desolaten Auftritt am vergangenen Sonntag bemüht. In einer leicht veränderten Formation rückte zudem Gennadiy Vorontsov in die Startelf.

Der SVN, in gelb-grauen Trikots spielend, kam dabei besser in die Partie und war von der ersten Minute an spielbestimmend; wenngleich das Spielniveau zunächst nicht sonderlich hoch war. Auf dem nicht immer einfach zu bespielendem Untergrund taten sich beide Mannschaften mit einem geordnetem Ballbesitzfußball schwer und agierten zunächst vornehmlich mit langen Bällen; und so entstand dann auch das 1:0 für SVN. Ein weiter Befreiungsschlag von Jens Hecht landete im Lauf von Stürmer Marsel Falkenmayer der seinen Gegenspieler im Laufduell abhängen konnte, allein auf den Torwart zulief und den frühen Führungstreffer erzielen konnte. Im Anschluss verflachte das Spiel dann etwas und der SVN kam zunehmend zu weniger Chancen, dies war jedoch auch einem Schiedsrichter geschuldet, der ohne rote Linie daherkam, beinahe jeden Angriff per Abseits zurückpfiff und mehrfach auf absolut belanglose Situationen minutenlange Diskussionen folgen ließ. Die zweiminütige Nachspielzeit zum Ende der ersten Hälfte war damit noch mehr als kurz bemessen. In der zweiten Halbzeit gab es dann ein ähnliches Bild, der SVN war spielbestimmend und erspielte sich auch Torchancen, ohne jedoch in die ganz gefährlichen Abschlusssituationen zu kommen. Dennoch war das 2:0 nach rund einer Stunde absolut verdient: Marek Wiechulla spielte einen weiten Ball hinaus auf den linken Flügel zu Marsel Falkenmayer, dieser zog nach innen, spielte den Ball quer in den 16er und Christian Ritzheim musste aus 5 Metern nur noch den Fuß hinhalten. Ein stark vorgetragener Angriff! Das 3:0 durch Victor Bausch war dann sowohl die Entscheidung, als auch gleichzeitig das schönste Tor des Tages. Aus 25 Metern traf er einen Volleyball perfekt und setzte diesen in den rechten Winkel – Kategorie Traumtor! Die Gäste wechselten zum Ende der Partie zwar nochmal offensiv, aber die einzig gefährliche Offensivaktion der zweiten Halbzeit war ein Freistoß in der Nachspielzeit, den Keeper Sven Kappel zur Ecke klären konnte. Am Ende steht ein verdienter 3:0 Erfolg für den SVN und damit die geglückte Wiedergutmachung für vergangenen Sonntag.

 

Alec Gansen: „In der ersten Halbzeit haben wir, wie auch der Gegner, fast nur mit langen Bällen gespielt; dennoch waren wir über die gesamte Spieldauer die spielbestimmende Mannschaft. Durch das Tor von Marsel in der ersten Halbzeit sind wir zwar früh in Führung gegangen, hätten das Spiel dort jedoch auch dort schon für uns entscheiden müssen. In der zweiten Halbzeit haben wir mehr „Fußball“ gespielt und dem Gegner kaum noch Chancen erlaubt, bis auf wenige und eher ungefährliche Standards. Mit dem Tor von Ritze und dem sensationellem Winkeltreffer von Vico haben wir dann den Sack zugemacht. Ich bin froh, dass wir als Team drei Punkte geholt haben, das hat unserem Teamgeist gutgetan. Nun freue ich mich am Sonntag auf die nächsten drei Punkte gegen meinen alten Verein.

 

Jens Hecht: „Wir haben als Team eine gute Reaktion auf letzten Sonntag gezeigt und waren von der ersten Minute an hellwach und die spielbestimmende Mannschaft. Es war heute vielleicht nicht immer der schönste Fußball, aber es war effektiv, wir haben vorne die Tore gemacht und hinten nur wenig zugelassen. Auf dem Spiel heute können wir die nächsten Wochen aufbauen!“

 

Am nächsten Sonntag, den 25.10., ist Derbytime! Um 15.00 Uhr empfängt der die TSG 51!

Adresse: Dorfwiesenweg 35, 60439 Frankfurt

 

Schiedsrichter: Ercan Basaran

 

Zuschauer: 70

 

Torfolge:

1:0 Falkenmayer (13.)

2:0 Ritzheim (60.)

3:0 Bausch (84.)

 

Aufstellung:

Sven Kappel, Jens Hecht, Gennadiy Vorontsov (72.), Alec Gansen, Benedikt Kiesecker, Victor Bausch, k.A., Marsel Falkenmayer, Florian Stoiber (75.), Christian Ritzheim (63.), Marek Wiechula // Olaf Schubring, k.A. (75.), Javad Bakhshi (63.), Arnold Lackmann, Atris Kilic (72.)

(JH)


Eine katastrophale erste Hälfte war zu viel…


SG Harheim vs. SVN 6:1 (5:0)


Nach dem Pokalsieg am vergangenen Dienstag sollte heute der zweite Sieg der Woche her; dabei bekam man es mit der ambitionierten und besonders in der Offensive sehr starken SG Harheim zu tun. 

Und diese offensivstärke sollte der SVN, bei dem Mittelfeldmotor Olaf Schubring nach dem Aufwärmen ausfiel, besonders während der ersten 45 Spielminuten zu spüren bekommen. Zum einen, weil die Heimelf es tatsächlich richtig gut machte, zum anderen aber auch, weil der SVN einfach nicht am Spiel teilnahm. Das Spiel des gesamten SVN war wenig lauffreudig, man wirkte im Kopf zu behäbig und langsam und bot der Heimelf praktisch keinerlei Gegenwehr. Und so fielen bis zum Halbzeitpfiff ganze fünf Tore für die SG Harheim. Eckball, Konter, Strafstoß, Fernschuss – es war einfach alles dabei und der SVN wusste sich nicht zu wehren. Man kam nicht in die Zweikämpfe, war zu weit vom Gegner entfernt und wenn man mal den Ball hatte war dieser zumeist blitzschnell wieder verloren. Erst mit der zweiten Halbzeit wurde dies besser; Zweikämpfe wurden angenommen, Pässe kamen beim Mitspieler an und der frühe 5:1 Anschlusstreffer (48.) ließ tatsächlich nochmal einen ganz kleinen Funken Hoffnung aufblühen, auch weil der SVN in der Folge etwas mehr vom Spiel hatte und die letzte halbe Stunde in Überzahl agierte. Doch anstatt weiter zu verkürzen, waren es die Harheimer die fünf Minuten vor dem Abpfiff mit dem 6:1 den Schlusspunkt setzen konnten. Es bleibt festzuhalten, dass heute einfach so ein Tag war, an dem wenig bis gar nichts zusammen ging. Trotz einer verbesserten zweiten Hälfte geht der Sieg der Heimelf somit absolut in Ordnung. Nun heißt es Mund abputzen, das Spiel schnellstmöglichst vergessen und am Mittwoch unter Flutlicht gegen die TuS Nieder-Eschbach eine angemessene Reaktion zeigen.


Max Gebhart: „Wir hatten uns jede Menge vorgenommen, obwohl wir wussten wie stark Harheim in der Offensive ist. Aber wir waren heute nicht spritzig genug und dadurch in der ersten Halbzeit immer mindestens einen Schritt zu spät und kamen überhaupt nicht in die Zweikämpfe. Dazu fehlten uns natürlich auch enorm wichtige Stammkräfte. In der zweiten Halbzeit sind wir besser von hinten rausgekommen und haben den Gegner teilweise auch vorne unter Druck gesetzt – dennoch war es heute einfach nicht gut.“


Victor Bausch: „Es war eigentlich alles angerichtet für ein packendes Spiel; ein motivierter Gegner und tolle Platzverhältnisse. Leider haben wir gegen einen guten Gegner nicht annähernd die Leidenschaft und Aggressivität gezeigt, die man gegen so einen Gegner zeigen muss. In der 2. Halbzeit haben wir dann lediglich Schadensbegrenzung betrieben. Jeder sollte sich fragen, warum man erst nach einem 5:0 Rückstand anfängt ein Mindestmaß an Leidenschaft und Laufbereitschaft zu zeigen.“


Am nächsten Mittwoch, den 21.10., steht dann endlich wieder ein Heimspiel an. Gegen den TuS Nieder-Eschbach müssen dann mal wieder drei Punkte her! Anstoß ist um 20.00 Uhr.

Adresse: Dorfwiesenweg 35, 60439 Frankfurt


Schiedsrichter: Björn Benatzky


Zuschauer: 80


Torfolge:

1:0 Urban (16.)

2:0 Urban (19.)

3:0 Molter (29.)

4:0 Waschkau (43.)

5:0 Urban (45.)

5:1 Ritzheim (48.)

6:1 Gaertner (84.)


Aufstellung:

Sven Kappel, Jens Hecht, Alec Gansen, k.A. (27.), Benedikt Kiesecker, Victor Bausch, k.A. (68.), Marsel Falkenmayer, Florian Stoiber, Christian Ritzheim (84.), Marek Wiechula // k.A., Olaf Schubring, Okan Sagmen (84.), Javad Bakhshi (68.), Gennadiy Vorontsov (27.), Noah Bereket, Ali Bakhshi

(JH)


Mit einer Leistungssteigerung in die nächste Runde


FC Fortuna FFM vs. SVN 1:5 (1:0)


Im Vergleich zum jüngsten 3:4 Erfolg in der Liga gab es vier Änderungen in der Startformation des SVN, so begannen Artin Shamsollahi, Noah Bereket, Benedikt Kiesecker und Okan Sagmen. Insgesamt sollten vermehrt die Spieler zum Einsatz kommen, die zuletzt etwas weniger Einsatzminuten hatten; so kamen im Laufe der Partie auch noch Mutlu Kulaksiz und Florian Sommer zum Einsatz, welche am vergangenen Donnerstag ebenfalls noch fehlten.

Die somit etwas durchgewürfelte Mannschaft des SVN tat sich dabei während der ersten Hälfte schwer in der Offensive gefährliche Situation zu erspielen. Es fehlten zum Teil die eingespielten Mechanismen und das Tempo, auf der anderen Seite stand der klassentiefere B-Ligist aber auch relativ tief. Und der Führungstreffer für die Heimelf ließ diese in der Folge nicht gerade höher verteidigen. Das es zur Halbzeit nur 1:0 stand konnte man dabei auch Keeper Sven Kappel verdanken, der bereits in der 7. Spielminute den zweiten Strafstoß der Saison parieren konnte. Aber je länger die Partie dauerte, desto besser kam der SVN in das Spiel, was darin resultierte, dass man keine fünf Minuten nach Wiederbeginn den 1:1 Ausgleichstreffer erzielen konnte: Benedikt Kiesecker brachte einen Freistoß direkt im Tor unter. Mit den Treffern zum 1:2 (Marsel Falkenmayer) und 1:3 (Olaf Schubring) übernahm der SVN dann vollends das Zepter und von der Heimelf kam sichtlich weniger; Gefahr auf den Anschluss- oder gar Ausgleichstreffer konnte der B-Ligist kaum noch ausstrahlen. Der eingewechselte Mutlu Kulaksiz nach Vorlage von Benedikt Kiesecker und erneut Marsel Falkenmayer nach einem weiten Abschlag von Keeper Sven Kappel stellten dann den 1:5 Endstand her. Damit steht der SVN auch in diesem Jahr in der zweiten Runde des Kreispokals und kann sich über einen unter dem Strich verdienten Sieg freuen, nach einer gehörigen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang.


Noah Bereket: „In der ersten Halbzeit haben wir dem Gegner leider nicht unser Spiel aufgezwungen, sondern sie zu viel machen lassen, hinzu kamen einige individuelle Fehler. In der zweiten Halbzeit waren wir dann aggressiver, wacher und haben früher attackiert, was den Gegner zu Fehlern gezwungen hat. Dadurch haben sie Fehler gemacht die zu einfachen Toren geführt haben und nach dem 3:1 haben sie dann gefühlt aufgegeben.“


Okan Sagmen: „Wir dürfen keinen Gegner unterschätzen, unabhängig davon, in welcher Klasse er spielt. Gut war das Spiel vor allem für Spieler wie mich, die bis dato wenig bis gar nicht zum Einsatz kamen. Wir konnten gegen Fortuna wichtige Minuten und Spielpraxis sammeln, welche uns sehr gutgetan haben. Trotz dessen, dass wir die erste Halbzeit verschlafen haben und verdient hinten lagen, wurde in der zweiten Halbzeit schnell klar, wer hier der Herr im Haus ist.“


Florian Stoiber: „Die erste Halbzeit war nicht gut von uns, wir haben mit zu wenig Tempo und Bewegung nach vorne gespielt, wodurch wir der tiefstehenden Fortuna das Verteidigen nicht sonderlich schwer gemacht haben. Nach der Pause und einer taktischen Umstellung kamen wir besser ins Spiel und haben uns mehr Torchancen erarbeitet, die wir dann auch nutzen konnten. Insgesamt stehen wir verdient in der nächsten Pokalrunde und freuen uns auf die kommende Herausforderung.“


Am kommenden 10. Spieltag spielt der SVN bei der ambitionierten SG Harheim. Anstoß ist am Sonntag, den 18.10., um 16.00 Uhr.

Adresse: Riedhalsstraße, 60437 Frankfurt


Schiedsrichter: Gereon Borgwardt


Torfolge:

1:0 Alfonzo (17.)

1:1 Kiesecker (49.)

1:2 Falkenmayer (57.)

1:3 Schubring (70.)

1:4 Kulakzis (78.)

1:5 Falkenmayer (88.)


Aufstellung:

Sven Kappel, Artin Shamsollahi (81.), Olaf Schubring, Benedikt Kiesecker, Victor Bausch, Marsel Falkenmayer, Florian Stoiber, Okan Sagmen (33.), Noah Bereket (46.), Gennadiy Vorontsov, Marek Wiechula // Florian Sommer (81.), Mutlu Kulaksiz (33.), k.A. (46.), Ivan Susak, Ferhan Oezerenler

(JH)


Was für ein Krimi!


SG 1928 FFM vs. SVN 3:4 (1:1)


Am gestrigen Donnerstag trat der SVN am 8. Spieltag beim Mitaufsteiger SG 1928 in Griesheim an. Dabei hatte Trainer Ivan Susak unfreiwillig einige personelle Veränderungen vorzunehmen – besonders auf den Außenbahnen herrschte Personalmangel. Dies führte gleichzeitig zu einer Änderung der Formation, man trat somit mit einer Dreierkette an.

Auf einem Kunstrasenplatz, der wie Kaugummi an den Schuhen kleben blieb, erwischte der SVN die bessere Anfangsphase und erspielte sich früh in der Partie erste gute Torchancen, besonders in Person der agilen Offensivakteure Marsel Falkenmayer und Hasan Demir. Mit zunehmender Spieldauer kam die Heimelf dann jedoch besser in die Partie und konnte durch einen Sonntagsschuss aus knapp 25 Metern mit 1:0 in Führung gehen. Doch der SVN konnte noch vor dem Halbzeitpfiff den verdienten Ausgleich erzielen: Marsel Falkenmayer wurde im Strafraum zu Fall gebracht und konnte den fälligen Strafstoß sicher zum 1:1 verwerten. Und nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff war der Torschütze des Ausgleichs erneut erfolgreich: Im eins-gegen-eins konnte der Heimtorwart zunächst zwar noch zwei Bälle abwehren, doch beim dritten Nachschuss fiel dann der Führungstreffer für den SVN, welcher zu dem Zeitpunkt nicht ganz unverdient war. Auch in der Folge war der SVN das bessere Team, verpasste es jedoch auf 1:3 zu erhöhen und wurde zudem etliche Male aufgrund von Abseitspositionen inmitten aussichtsreicher Angriffe zurückgepfiffen – nachvollziehbar waren jedoch bei weitem nicht alle diese Entscheidungen… Nach einer guten Stunde dezimierte sich der SVN dann selbst: Im Anschluss an ein Foulspiel an einem SVN-Akteur kam es zu einem Wortgefecht, in dessen Folge der SVN in Unterzahl weiterspielen musste. Wenngleich die Entscheidung letztendlich wohl korrekt war, hätte der Schiedsrichter die Situation eher unterbinden können, bzw. müssen und es wäre wahrscheinlich nichts passiert! 15 Spielminuten vor dem Ende kam die Heimelf dann zum Ausgleich, denn in der Abwehr des SVN galt augenscheinlich das Motto „Nimm du ihn, ich hab ihn sicher“. Und in der 83. Spielminute konnte die SG 1928 das Spiel dann sogar auf 3:2 drehen; dezimierte sich jedoch unmittelbar in der Folge aufgrund einer Unsportlichkeit. Für die Schlussphase galt es also 10 vs. 10 noch mindestens ein Tor zu erzielen. Und dabei zeigte sich dann der Zusammenhalt im Team des SVN, denn die Köpfe wurden nicht hängen gelassen, stattdessen war jeder einzelne Spieler hochmotiviert und der SVN warf nochmals alles nach vorne. Und dieser Mut, der auch in einigen guten Kontermöglichkeiten für die Heimelf mündete, sollte kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit belohnt werden! Marek Wiechulla schlug eine butterweiche Flanke auf den ebenfalls aufgerückten Verteidiger Jens Hecht und dieser konnte mit einem schönen Kopfball über den Keeper hinweg ins lange Eck das 3:3 erzielen. Doch dieses turbulente, umkämpfte und teilweise hitzige Spiel war damit noch lange nicht vorbei, denn in der vierminütigen Nachspielzeit wollten beide Teams noch unbedingt den Siegtreffer erzielen. Und genau das gelang dem SVN dann in der zweiten Minute der Nachspielzeit in Person von Olaf Schubring, der bereits sein 5. Saisontor erzielte. Danach war die Freude beim SVN natürlich riesig, denn nachdem man zuletzt einige unnötige Niederlagen kassiert hat, hat man heute nie aufgegeben und bis zur letzten Sekunde für die 3 Punkte gefighted.


Olaf Schubring: „Der Spielverlauf hat lange an das Spiel am letzten Sonntag erinnert. Wieder haben wir es verpasst, frühzeitig mit mehreren Toren in Führung zu gehen, trotz guter Möglichkeiten. Am Ende hat uns der Platzverweis für den Gegner in die Karten gespielt und wir konnten mit einer Willensleistung endlich den ersten Auswärtssieg der Saison einfahren.“


Sponsor und Zuschauer Eugen Gross: „Die ersten 10 Minuten hat man schön zusammengespielt und sich zwei Riesenchancen erspielt. Danach ist man ins Schwanken gekommen und unglücklich mit 1:0 in Rückstand geraten. Auch in der zweiten Halbzeit waren die ersten 10 Minuten wieder stark, besonders mit der 2:1 Führung. Mit der roten Karte hat man sich dann jedoch das Spiel selbst kaputt gemacht und nach Diskussionen im Team lag man dann auch mit 2:3 zurück. Da der Gegner aber durch seine Dummheit die Eckfahne wegzutreten ebenfalls zu 10. war, war wieder alles offen. Die letzten Minuten mit 10 gegen 10 war der SVN dann wieder überlegen und konnte die Punkte mit nach Hause nehmen.“


Am kommenden Wochenende hat der SVN wieder spielfrei, ehe es am Dienstag, den 13.10., mit dem Kreispokal weitergeht. Abermals auswärts gastiert man beim B-Ligisten FC Fortuna Frankfurt. Anstoß ist um 20.00 Uhr.

Adresse: Gerbermühlstraße 110, 60594 Frankfurt


Schiedsrichter: Rene Mann


Zuschauer: 60


Torfolge:

1:0 Rama (31.)

1:1 Falkenmayer (41. / 11m)

1:2 Falkenmayer (50.)

2:2 Ismailovski (75.)

3:2 Rama (83.)

3:3 Hecht (89.)

3:4 Schubring (90.+2)


Aufstellung:

Sven Kappel, Jens Hecht, Olaf Schubring, Victor Bausch, k.A., Marsel Falkenmayer, Florian Stoiber (54.), Gennadiy Vorontsov (68.), Marek Wiechula, k.A. (85.), Hasan Demir // Artin Shamsollahi (54.), Okan Sagmen, Noah Bereket (68.), Josip Romic (85.)

(JH)



Da war mehr drin…

 

SV Blau-Gelb FFM vs. SVN 4:2 (1:2)

 

Nachdem der SVN am vergangenen Wochenende noch spielfrei hatte, stand diesen Sonntag das 6. Saisonspiel auf dem Programm, gegen den bisher ungeschlagenen SV Blau-Gelb Frankfurt. Trainer Ivan Susak konnte dabei fast auf die gleiche Elf zurückgreifen, die zuletzt mit 3:0 gegen Ginnheim gewinnen konnte, lediglich Alec Gansen fehlte und wurde durch Mutlu Kulakzis ersetzt.

Zum Spiel: Der SVN übernahm von Minute eins die Initiative und gab somit früh die Marschroute vor: Punkte sollten her! Dass dennoch die Heimelf mit 1:0 in Führung gehen konnte, war mehr als unglücklich, denn ein Freistoß aus dem Halbfeld wurde unhaltbar ins eigene Tor abgefälscht. Dennoch zeigte sich der SVN davon unbeeindruckt und spielte weiter munter nach vorn und kam in der Folge auch zu ersten guten Torchancen. Das 1:1 durch Olaf Schubring nach 20 Minuten war dann auch mehr als verdient, ebenso wie der 2:1 Führungstreffer mit dem Halbzeitpfiff, denn während der gesamten ersten Hälfte kam die Heimelf, im Gegensatz zum SVN, kaum zu gefährlichen Torchancen. Das 2:1 erzielte dabei erneut Olaf Schubring per Kopf und erneut war Marsel Falkenmayer der Vorlagengeber. Auch die erste Viertelstunde in Durchgang zwei änderte sich zunächst wenig. Zwar wurde die Heimelf nach einer taktischen Umstellung offensiv etwas gefährlicher, doch die besseren Chancen hatte weiterhin der SVN. Doch der Ball wollte nicht so recht ins Tor und ein fälliger Strafstoß wurde dem SVN verwehrt; es gab stattdessen einen Vorteil, der keinen Erfolg einbrachte – eine interessante Regelauslegung… Und so kam es, wie es wohl kommen musste: statt dem 1:3 fiel nach einer guten Stunde das 2:2. Ein Tor, dass dem Spielverlauf überhaupt nicht gerecht wurde, dass sich der SVN jedoch auf die eigene Kappe zu schreiben hatte. In der Folge war der SVN dann nicht mehr so drückend überlegen wie zuvor, doch weiterhin das spielbestimmende Team, dass mehr auf den Führungstreffer drängte. Dieser gelang dann jedoch zehn Spielminuten vor Ende der Heimelf und als kurz vor dem Abpfiff noch ein abgefälschter Freistoß zum 4:2 im Tor landete waren die drei Punkte der Heimelf nicht mehr zu nehmen. Doch die Frage, wie sie diese 3 Punkte geholt haben, wissen sie vermutlich selbst nicht so recht. Doch genau das ist eben der Unterschied zur vergangenen Saison in der Kreisliga B, dort wären diese Fehler nicht so eiskalt bestraft worden.

 

Zuschauerin Marina Lotz: „Nach dem unglücklichen Start ins Spiel war Niederursel in Halbzeit eins das deutlich stärkere Team und spielte den besseren Fußball. Die Mannschaft muss sich aber vorwerfen lassen, nach der Pause nicht das 1:3 gemacht zu haben und stattdessen den Gegner wieder ins Spiel kommen gelassen zu haben. So geht man am Ende mit einer sehr ärgerlichen Niederlage vom Platz, gegen einen Gegner, den man eigentlich im Griff hatte.“

 

Trainer Ivan Susak: „Ich kann meinen Jungs in den ersten 60 Minuten keinen Vorwurf machen, außer, dass wir die Chancen nicht genutzt haben. Nach dem 2:2 haben wir auch weiterhin gedrückt und waren näher am Führungstreffer, aber leider waren wir zu ungeduldig und konnten nicht auf die entscheidende Chance warten. Wir müssen in den nächsten Spielen hinten sicherer stehen und vorne die Buden machen, dann werden wir uns auch wieder mit drei Punkten belohnen.“

 

Unter der Woche steht für den SVN dann der 8. Spieltag an. Am Donnerstag, den 08.10., gastiert man um 20.00 Uhr bei der punktgleichen SG 1928.

Adresse: Eichenstraße 40, 65933 Frankfurt

 

Schiedsrichter: Thomas Hamel

 

Zuschauer: 75

 

Torfolge:

1:0 Schubring (6. / ET)

1:1 Schubring (20.)

1:2 Schubring (45.+1)

2:2 Haboeck (65.)

3:2 Gaese (80.)

4:2 Haboeck (88.)

 

Aufstellung: Sven Kappel, Jens Hecht, Olaf Schubring, Patrick Lorenz, Benedikt Kiesecker, Victor Bausch, k.A. (72.), Marsel Falkenmayer, Mutlu Kulaksiz (62.), Marek Wiechula, Hasan Demir // Gennadiy Vorontsov, Florian Stoiber (72.), Okan Sagmen, Christian Ritzheim (62.), Noah Bereket

(JH)


Von Beginn an ein überzeugender Sieg

 

SVN vs. FC Germania 08 Ginnheim 3:0 (1:0)

 

Am gestrigen Mittwoch fand für den SVN das erste Spiel auf dem berüchtigtem „roten Teppich“ statt. Auf dem nicht ideal zu bespielendem Untergrund gab es beim SVN dabei zwei Wechsel in der Startformation: Alec Gansen begann anstelle von Artin Shamsollahi (Bank) und Hasan Demir kehrte für den angeschlagenen Christian Ritzheim ins Team zurück.

Das der SVN dabei heiß auf drei Punkte war, konnte dabei endlich auch von Beginn weg ersichtlich werden. In der Abwehr stand der SVN sicher, ließ in den gesamten ersten 45 Spielminuten nicht eine gefährliche Situation zu und erspielte sich im Angriff einige richtig gute Torchancen. Doch lange Zeit wollte der Knoten nicht so recht platzen, denn im Abschluss fehlte zunächst entweder die letzte Präzision oder die Abwehr der Gäste konnte kurz vor dem Abschluss noch einen Fuß dazwischen bekommen. Zudem konnte der Gästekeeper einen strammen Distanzschuss von Vico Bausch noch stark zur Ecke klären. So dauerte es bis zur 35. Minute ehe das überfällige 1:0 erzielt werden konnte. Nach Ecke von Marsel Falkenmayer war es Olaf Schubring, der per Kopf sein zweites Saisontor erzielen konnte. Dies stellte gleichzeitig auch den Halbzeitstand dar, denn auch weitere Hochkaräter, zum Teil 100%ige, konnten in der Folge nicht im Tor untergebracht werden. In der zweiten Halbzeit änderte sich wenig am Spiel: Der SVN war drückend überlegen, stand hinten sicher und erspielte sich selbst gute Torchancen. Dennoch hat es für das 2:0 ein Eigentor benötigt, so gerne wir diesen Treffer auch Alec Gansen zuschreiben würden. Eben jener brachte eine gefährliche Einwurfflanke in den gegnerischen Strafraum und ein Gästeakteur lenkte den Ball ins eigene Tor ab. Auch im Anschluss spielte die Offensive des SVN munter auf, doch sowohl die Offensive als auch die aufgerückte Defensive (besonders in Person von Patrick Lorenz), vergaben eine Torchance nach der anderen, wobei teilweise nur wenige Zentimeter fehlten. Dennoch kamen während des gesamten Spiels zu keinem Zeitpunkt Zweifel am Sieger des Spiels auf, dafür ging bei den Gästen einfach zu wenig nach vorne. Symbolisch dauerte es bis zur 80. Spielminute ehe Keeper Sven Kappel das erste Mal ernsthaft eingreifen musste. Und spätestens als Marsel Falkenmayer dann fünf Minuten vor Ende, nach Vorarbeit von Olaf Schubring, auf 3:0 erhöhen konnte war die Messe gelesen. Insgesamt ein hochverdienter Sieg, bei dem der SVN noch einiges mehr für das Torverhältnis hätte machen können.

 

Marsel Falkenmayer: „Ich fand es heute eine sehr gute Mannschaftsleistung, alle Spieler wollten den Sieg! Wir standen in der Abwehr sehr sicher und haben nichts zugelassen. Der 3:0 Sieg war verdient und er hätte noch höher ausfallen müssen; leider war die Chancenverwertung heute nicht so gut. Wichtig ist jetzt, dass wir uns nicht auf dem Sieg ausruhen, sondern im Training Vollgas geben, um in 1,5 Wochen den nächsten Sieg zu holen.“

 

Benedikt Kiesecker: „Wir konnten das Spiel so gestalten, wie wir es uns vorgenommen hatten. Ginnheim war kaum am Spiel beteiligt und hatte nicht den Hauch einer Chance. Wir wollten dem Gegner einfach unser Spiel aufzwingen und das haben wir von der ersten bis zur letzten Minute gemacht. Wenn wir vor dem Tor jetzt noch kaltschnäuziger werden, geht das Spiel auch gut und gerne 7:0 aus. Insgesamt eine super Leistung des gesamten Teams!“

 

Jetzt hat der SVN erstmal etwas Ruhe, da man sowohl am kommenden Wochenende als auch unter der Woche frei hat. Weiter geht es erst am Sonntag, den 04.10. Dann steht das Auswärtsspiel bei dem bisher punkt verlustfreien SV Blau-Gelb FFM auf dem Programm. Anstoß wird um 16.00 Uhr sein.

Adresse: Am Ginnheimer Wäldchen 2-4, 60431 Frankfurt

 

Schiedsrichter: Simeon Elias Thomm

 

Zuschauer: 90

 

Torfolge:

1:0 Schubring (35.)

2:0 Güresci (53. / ET)

3:0 Falkenmayer (85.)

 

Aufstellung:

Sven Kappel, Jens Hecht (78.), Olaf Schubring, Alec Gansen, Patrick Lorenz (83.), Benedikt Kiesecker, Victor Bausch, Marsel Falkenmayer, Marek Wiechula, k.A., Hasan Demir (85.) // Artin Shamsollahi, k.A., Florian Stoiber (85.), Okan Sagmen (83.), Patrick Strauss (78.), Christian Ritzheim

 

(JH)


Nur eine vernünftige Halbzeit ist zu wenig

 

1. Rödelheimer FC vs. SVN 5:3 (3:1)

 

Bei abermals hochsommerlichen Temperaturen mitten im September gastierte der SVN am heutigen Sonntag beim 1. Rödelheimer FC. Dabei gab es gegenüber dem vergangenen Remis unter der Woche zwei Wechsel. So begannen Artin Shamsollahi hinten links und Rückkehrer Marsel Falkenmayer im Angriff. Ohne den verhinderten Spielgestalter Hasan Demir kam der SVN jedoch schwer in die Partie und tat sich, wie schon vergangenen Mittwoch, in der ersten Halbzeit sehr schwer. Und ebenfalls, wie schon am vergangenen Mittwoch, lag der SVN früh mit 1:0 zurück – zu dem Zeitpunkt waren noch keine 10 Minuten gespielt. Auch der Ausgleich von Marek Wiechulla nach Eckball von Marsel Falkenmayer half dem SVN kaum eigene Stabilität zu gewinnen, denn in den folgenden Minuten war die Heimelf weiterhin das spielbestimmende, aggressivere und offensiv gefährlichere Team. So war es auch die logische Schlussfolge, dass im Anschluss an einen unzureichend geklärten Freistoß die Heimelf energischer nachsetzte und auf 2:1 erhöhen konnte. Und rund fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff lag der SVN dann auch schon mit 3:1 zurück. Insgesamt wirkte der SVN die ersten 45 Spielminuten zu behäbig und schien den vergangenen englischen Wochen Tribut zu zahlen. Doch obwohl der SVN erschöpft wirkte, kam in der zweiten Halbzeit der Kampfgeist zurück und mit ihm ein völlig verändert auftretender SVN. Ein Doppelschlag durch den früh eingewechselten Alec Gansen und Benedikt Kiesecker (56. / 59.) stellte die gesamte erste Hälfte auf den Kopf und brachte den SVN zurück ins Spiel. In der Folge war der SVN dann sogar das deutlich stärkere Team, erspielte sich einige gute Torchancen und war nah am 3:4 Führungstreffer. Doch der wollte nicht so recht fallen, denn der Offensive um Marsel Falkenmayer und Christian Ritzheim fehlte heute einfach das letzte Quäntchen Glück im Abschluss. Am dichtesten am 3:4 war noch Jens Hecht, doch sein Schuss aus knapp 16 Metern ging an die Latte. Rund 20 Minuten vor dem Ende dezimierte sich die Heimelf durch Reklamieren dann auch noch selbst, doch auch im Anschluss daran blieb der Führungstreffer für den SVN verwehrt. Stattdessen konnten die Rödelheimer in der 80. Minute etwas aus dem Nichts das Eigene 4:3 erzielen – ein Geschenk des SVN. In der Folge warf der SVN zwar nochmal alles nach vorne, doch stattdessen machte die Heimelf mit dem 5:3 kurz vor Abpfiff den Sieg klar. Es bleibt zu resümieren, dass der SVN dieses Spiel in der ersten Hälfte verloren hat. Die klare Steigerung in der zweiten Halbzeit brachte den SVN zwar nah an mindestens einen Zähler heran, doch am Ende steht leider die zweite Saisonniederlage.

 

Olaf Schubring: „Schade, dass wir zum zweiten Mal in dieser Woche die erste Halbzeit komplett verschlafen haben. Nach einer guten Phase inklusive Ausgleich und Überzahl hat uns das 4:3 das Genick gebrochen. Insgesamt haben wir keinen Punkt verdient und trotzdem die Punkte zum Ende hin liegen gelassen.“

 

Patrick Lorenz: „Wir haben von der ersten Minute an komplett geschlafen und alles was wir uns vorgenommen haben, die Leidenschaft, die Körperspannung, die Aggressivität, all das hat komplett gefehlt. Die ersten 45 Minuten war der SV Niederursel einfach nicht anwesend. Nach der Halbzeit haben wir uns etwas gefangen und verdient zum 3:3 ausgeglichen, aber danach haben wir uns wieder etwas der ersten Halbzeit angepasst und am Ende in Überzahl noch 5:3 verloren. Das darf es so eigentlich nicht geben! Die Mannschaft muss jetzt aufwachen und einfach wieder mehr an sich glauben. Aber man darf auch nicht vergessen, dass wir immer noch Aufsteiger sind.“

 

Am kommenden Mittwoch, den 23.09., steht dann das letzte Spiel dieser englischen Wochen an. Um 20.00 Uhr empfängt der SVN den FC Germania 08 Ginnheim.

Adresse: Dorfwiesenweg 35, 60439 Frankfurt

 

Schiedsrichter: Manfred Schmitt

 

Zuschauer: 150

 

Torfolge:

1:0 Mesghina (8.)

1:1 Wiechulla (18.)

2:1 Mesghina (28.)

3:1 Temizsoy (40.)

3:2 Gansen (56.)

3:3 Kiesecker (59.)

4:3 Vogt (80.)

5:3 Friedrich (90.)

 

Aufstellung: Sven Kappel, Jens Hecht, Artin Shamsollahi (10.), Olaf Schubring, Patrick Lorenz (44.), Benedikt Kiesecker, Victor Bausch, Marsel Falkenmayer, Christian Ritzheim, Marek Wiechula, k.A. // Alec Gansen (10.), Florian Stoiber (44.), Okan Sagmen, Patrick Strauss, k.A.

(JH)


Spätes Remis bei Kartenfestival

 

FV 09 Eschersheim vs. SVN 3:3 (2:1)

 

Am Mittwochabend stand für den SVN das dritte Spiel binnen sieben Tagen auf dem Programm. Unter Flutlicht und bei nahezu perfekten Platzbedingungen ging es auswärts gegen den FV 09 Eschersheim. Die Startelf des SVN änderte sich dabei nur auf einer Position: Nikola Lazeta kehrte ins Team zurück, für ihn wich Enes Babaoglu (nicht im Kader). 

Doch die Spiele unter der Woche scheinen dem SVN derzeit nicht so richtig zu liegen, besonders in den ersten 45 Minuten wirkte man im Kopf müde, agierte zum Teil zu behäbig und ließ oftmals die Geschwindigkeit im Spiel missen. Hinzu kam ein frühes Gegentor nach nur vier Spielminuten, welches der Heimelf natürlich in die Karten spielte. Daran änderte auch ein verwandelter Strafstoß von Benedikt Kiesecker, nach Foulspiel an Christian Ritzheim, wenig (11. Minute). Die Heimelf wirkte frischer und aggressiver, schlug dabei jedoch auch regelmäßig über die Strenge, sodass zur Halbzeit bereits fünf Verwarnungen für Eschersheim notiert waren. Nach einer halben Stunde konnte die Heimelf, die zu dem Zeitpunkt nicht unverdiente Führung erzielen: Ein abgefälschter Freistoß wurde nicht ausreichend geklärt, den ersten Schuss konnte Keeper Sven Kappel zwar noch von der Linie kratzen, doch beim Nachschuss war er machtlos - ein vermeidbares Gegentor. Das 2:1 stellte gleichzeitig auch den Halbzeitstand dar. In der Halbzeit stellte der SVN dann etwas um, brachte einen weiteren Mittelfeldspieler und so wollte man in der zweiten Halbzeit das Spiel noch drehen. Doch erstmal trafen wieder die Eschersheimer. Nach einem langen Ball gab es ein grenzwertiges Einsteigen eines Eschersheimer Stürmers beim Kopfball, doch der Pfiff blieb aus und der Ball landete im langen Eck (53.). Das Ende der Niederursel Punkteträume, die bis zu dem Zeitpunkt offensiv kaum stattfanden? Zunächst schien es so, denn auch im Anschluss gab es die besseren Chancen für die Heimelf, doch der erneut stark aufgelegte Keeper Sven Kappel konnte zwei hundertprozentige halten: Zunächst vereitelte er einen eigentlich stark geschossenen Strafstoß und kurze Zeit später war er bei einem 1 versus 1 rund 16m vor dem eigenen Tor erneut zur Stelle. Ein Wachmacher für den SVN und gleichzeitig machte sich das Heimteam das Leben selbst schwer: trotz Führung kam das Heimteam verbal nicht zur Ruhe und nach 70 Spielminuten erhielt es den ersten Platzverweis. Verbunden mit einer Umstellung auf Dreierkette und mit nun zwei Stürmern warf der SVN nochmal alles nach vorn und konnte durch einen schönen Distanzschuss von Olaf Schubring zehn Minuten vor Abpfiff auf 3:2 verkürzen. Und während der SVN nun am Ausgleich schnupperte, gab es für die Heimelf den zweiten Platzverweis. Spätestens jetzt war der SVN natürlich überlegen und erspielte sich ein paar gute Chancen, doch es bedurfte erneut eines Strafstoßes damit der SVN erfolgreich war. Kurz vor Spielende war es Marek Wiechulla der die Nerven behielt und sicher zum 3:3 verwandelte. Zum Schluss hatte Christian Ritzheim sogar noch den 3:4 Siegtreffer auf dem Fuß, konnte jedoch in allerletzter Sekunde auf der Linie geklärt werden – Das wäre nach dem Spielverlauf dann aber auch etwas zu viel des Guten. Am Ende zumindest für den neutralen Zuschauer ein unterhaltsames Spiel: 11 gelbe Karten, 3 Platzverweise (zusätzlich noch ein Auswechselspieler der Heimelf) und 6 Tore.

 

Torwart Sven Kappel: „Bis zum 3:1 für Eschersheim muss man ehrlich sagen, dass wir heute schlecht gespielt haben und nicht das abgerufen haben, was für uns möglich ist. Gegen Ende der Partie und in Überzahl haben wir dann nochmal alles reingeworfen und den Ausgleich erzielt. Das zeigt natürlich, dass Moral in der Mannschaft vorhanden ist, trotz der zuletzt eher schwierigen Umstände ohne Training, etc. Heute war so ein Tag, da haben wir einen Punkt gewonnen und nicht zwei verloren. Also Mund abputzen und weiter machen, am Sonntag wartet schon der nächste schwere Gegner auf uns.“

 

Trainer Ivan Susak: „In der ersten Halbzeit haben wir total verpennt und haben dem Gegner zu viel Platz gelassen. Erst nach dem zweiten Platzverweis haben wir genug Räume für unser Spiel gehabt und konnten uns letztendlich für unseren Einsatz belohnen. Mit einem Punkt können wir mehr als zufrieden sein, da wir erst in den letzten 15 Minuten angefangen haben Fußball zu spielen.“

 

Am kommenden Sonntag, den 20.09., steht für den SVN erneut ein Auswärtsspiel an. Um 16.00 Uhr gastiert man beim 1. Rödelheimer FC.

Adresse: Bottenhorner Weg, 60489 Frankfurt

 

Schiedsrichter: Dorde Josipovic

 

Zuschauer: 65

 

Torfolge:

1:0 Selmanaj (4.)

1:1 Kiesecker (11. / 11m)

2:1 Mazllomaj (29.)

3:1 Handour (53.)

3:2 Schubring (80.)

3:3 Wiechulla (89. / 11m)

 

Aufstellung:

Sven Kappel, Jens Hecht (46.), Olaf Schubring, Patrick Lorenz, Benedikt Kiesecker, Victor Bausch, Mutlu Kulakzis, Hasan Demir, Nikola Lazeta, Christian Ritzheim, Marek Wiechula // Artin Shamsollahi (77.), Florian Stoiber, k.A. (46. / 77.), k.A., k.A.

(JH)


Erstes Heimspiel – erster Dreier!

 

SVN vs. VfR Bockenheim 4:2 (3:1)

 

Bei sommerlichen 30 Grad empfing der SVN den selbsternannten Aufstiegsaspiranten aus Bockenheim. Dabei musste die Startelf des SVN auf gleich drei Positionen verändert werden. Somit begannen Enes Babaoglu, Mutlu Kulakzis (beide Startelfdebüt) und Vico Bausch an Stelle von Nikola Lazeta, Artin Shamsollahi (beide nicht im Kader) und Florian Stoiber (Bank).

Und besonders Neuzugang Mutlu Kulakzis stand direkt im Mittelpunkt des Geschehens, denn nach nicht einmal 60 Sekunden konnte er sich direkt in die Torschützenliste eintragen. Nach Vorarbeit von Hasan Demir stand er alleine vor dem gegnerischen Tor und konnte die frühe Führung erzielen. Doch diese sollte nicht lange Bestand haben. Nachdem der SVN verletzungsbedingt kurze Zeit in Unterzahl war, fehlte bei einer Ecke die Zuordnung und die Gäste konnten ausgleichen. In der Folge entwickelte sich ein recht ausgeglichenes Spiel, die Bockenheimer kamen jedoch nur bei Eckbällen gefährlich vors Tor. Zwingender war hingegen der SVN, der nach einer knappen halben Stunde erneut treffen konnte. Nach Vorarbeit von Christian Ritzheim war es erneut Mutlu Kulakzis der erfolgreich war. Und kurze Zeit später dann schon das 3:1 für den SVN: Eine Ecke von Hasan Demir konnte zunächst zwar geklärt werden, ehe dieser den Ball jedoch erneut erhielt und eine butterweiche Flanke auf Christian Ritzheim schlagen konnte, der dann aus wenigen Metern erfolgreich war. Das 3:1 bildete gleichzeitig auch den Halbzeitstand. Knappe 10 Minuten nach Wiederanpfiff konnten die Gäste dann jedoch auf 3:2 verkürzen und in der Folge den Druck weiter erhöhen, die Defensive des SVN stand allerdings sehr stabil. Dann musste jedoch Kapitän und Abwehrchef Marek Wiechulla verletzt ausgewechselt werden. Für ihn kam Florian Stoiber in die Partie, was eine kleine Positionsrochade auslöste und zunächst für etwas Instabilität in der Defensive sorgte. Doch jene kurze Schwächephase konnte speziell der heute stark aufgelegte Keeper Sven Kappel sicher abwehren. In der Folge fing sich der SVN wieder und es entwickelte sich eine offene Partie, ohne jedoch die ganz großen Torchancen. In den Schlussminuten warfen die Gäste dann nochmal alles nach vorne, doch zum Ausgleich sollte es nicht mehr reichen. Stattdessen machte Gennadiy Vorontsov kurz vor Spielende alles klar. Zunächst noch am Außenpfosten gescheitert war er im darauffolgenden Konter erfolgreicher: Ein weiter Abschlag von Keeper Sven Kappel landete über den Kopf von Olaf Schubring (Kapitänspremiere nach dem verletzungsbedingtem Wechsel) bei unserem Flügelspieler und im eins-gegen-eins behielt er die Ruhe und stellte den Entstand her. Insgesamt ein verdienter Sieg, denn in der Offensive zeigte man sich kaltschnäuzig, stand in der Defensive die meiste Zeit sicher und zeigte über die vollen 90 Minuten einen überzeugenden Kampfgeist.

 

Kapitän Marek Wiechulla: „Am Ende war es eine überragende Mannschaftsleistung in einem kampfbetonten, aber fairem Spiel, in der jeder sein Bestes gegeben hat. Wir hatten nur eine kurze Schwächephase nach den Umstellungen, ansonsten hat einfach jeder gekämpft. Dazu hat Mutlu natürlich ein gelungenes Debüt gefeiert. Als Kapitän bin ich heute natürlich besonders stolz, dass das Team auch nach meiner Auswechslung alles für die 3 Punkte gegeben hat. Wenn wir weiter so spielen, dann können wir uns eigentlich nur selbst schlagen.“

 

Debütant und Doppeltorschütze Mutlu Kulakzis: „Nach so langer Zeit wieder gegen den Ball zu treten hat natürlich richtig Spaß gemacht und klar freuen mich meine beiden Tore! Es war eine gute Leistung der Mannschaft und ich hoffe, dass ich dem Team auch in den kommenden Wochen weiterhelfen kann.“

 

Am kommenden Mittwoch, den 16.09., steht für den SVN dann das dritte Spiel in 7 Tagen auf dem Programm. Um 20.00 Uhr gastiert man bei dem FV 09 Eschersheim.

Adresse: Berkersheimer Weg 120, 60433 Frankfurt

 

Schiedsrichter: Bernhard Döll

 

Zuschauer: 100

 

Torfolge:

1:0 Kulakzis (1.)

1:1 Scherpf (5.)

2:1 Kulakzis (29.)

3:1 Ritzheim (37.)

3:2 Beyazal (53.)

4:2 Vorontsov (90.+2)

 

Aufstellung:

Sven Kappel, Jens Hecht, Olaf Schubring, Enes Babaoglu (33.), Patrick Lorenz, Benedikt Kiesecker, Victor Bausch, Mutlu Kulakzis, Hasan Demir, Christian Ritzheim, Marek Wiechula (59.) // Florian Stoiber (59.), Gennadiy Vorontsov (64.), Noah Bereket, Ivan Susak (33. / 64.)

(JH)


Die Kraft reichte nur für eine Halbzeit…

 

SG Praunheim vs. SVN 3:1 (0:1)

 

Abendspiel, Derby, Flutlicht – es klingt eigentlich nach einem perfektem Saisonauftakt. Wäre da nicht die Sache mit der Quarantäne gewesen. Keine 24 Stunden nach Ablauf der Quarantäne für die Spieler des SVN, stand bereits das erste Punktspiel auf dem Programm. Eine Ansetzung, die der Verband definitiv hinterfragen sollte, denn nach fast zwei sportfreien Wochen war ein fairer Wettbewerb über 90 Minuten somit von vornhinein nicht gegeben.

 

Zum Spiel: Die grundlegend veränderte Startelf des SVN kam gut in die Partie und zeigte sich unbeeindruckt von der gut besuchten Kulisse abseits des Platzes. Besonders im Zentrum um Olaf Schubring und Hasan Demir gab es ein Übergewicht des SVN, was immer wieder für gute Angriffe sorgte. Doch außer einer frühen Großchance von Christian Ritzheim gab es zunächst wenig Torgefahr. Die strahlte in der gesamten ersten Halbzeit jedoch auch die Heimelf nicht aus. Mit zunehmender Spieldauer wurde der SVN dann aber auch torgefährlicher, verfehlte das Tor zunächst jedoch einige Male knapp. In der 37. Minute konnte man dann aber verdient mit 1:0 in Führung gehen. Nikola Lazeta erlief einen eigentlich zu lang gespielten Ball auf dem linken Flügel, spielte eine scharfe Flanke und Christian Ritzheim konnte aus wenigen Metern einnetzen. Und nur wenige Minuten später lag der Ball erneut im Tor der Heimelf, nachdem Benedikt Kiesecker im Anschluss an einen indirekten Freistoß erfolgreich war. Doch der Ball war zuvor wohl doppelt gespielt worden, die Folge: der Treffer wurde annulliert. Somit ging der SVN mit einem verdienten 0:1 in Pause, dass auch gut und gerne hätte 0:2 lauten können. In der zweiten Halbzeit konnte man jedoch nicht mehr an die starke erste Hälfte anknüpfen. Ein frühes Gegentor kurz nach Wiederbeginn (aus stark abseitsverdächtiger Position) und die schwindenden Kräfte ließen den SVN zunehmend verunsicherter agieren. Zudem verlor das Spiel in der zweiten Halbzeit die Ruhe, es wurde verbal und körperlich aggressiver und da der Schiedsrichter leider keinen roten Faden in der Spielleitung hatte, entstand eine Hektik und Unruhe, von der sich das Team des SVN anstecken ließ und damit insgesamt schlechter zurechtkam als die Heimelf. Spätestens Mitte der zweiten Halbzeit war nun die Heimelf das spielbestimmende Team, einige kräftebedingte Wechsel nahmen dem SVN zudem weitere Stabilität und in dieser Phase konnte die Heimelf mit zwei weiteren Toren den Sack zu machen, da der SVN in der zweiten Halbzeit offensiv kaum noch stattfand. Was bleibt ist die Erkenntnis, dass eine fitte Truppe des SVN mehr als zurecht in der A-Liga ist, nach zwei unverschuldeten Wochen in Quarantäne (trotz 19 negativer Corona-Tests im Spieler- und Trainerstab) heute jedoch einfach die Kraft das ausschlaggebende Argument pro Praunheim waren.

 

Fazit von Trainer Ivan Susak: „In der ersten Halbzeit hatten wir den Gegner in der Hand und haben ein paar gute Torchancen herausgespielt. Wir konnten uns dann vor der Pause mit einem Treffer für die gute Leistung belohnen. Wären wir mit einem 0:2 in die Halbzeit gegangen, wäre das Spiel vielleicht etwas anders ausgegangen. In der zweiten Halbzeit hatten wir keine Kraft mehr und Praunheim konnte uns hinten einschnüren. Am Ende kann man sagen, dass der Sieg für Praunheim in Ordnung geht, da wir im zweiten Abschnitt k.o. waren.“

 

Die kommenden Wochen geht es für den SVN nun Schlag auf Schlag weiter. So steht bereits am Sonntag, den 13.09., das nächste Punktspiel an. Um 15.00 Uhr gastiert der VfR Bockenheim.

Adresse: Dorfwiesenweg 35, 60439 Frankfurt

 

Schiedsrichter: Niklas Siefert

 

Zuschauer: 152

 

Torfolge:

0:1 Ritzheim (37.)

1:1 Scherpf (49.)

2:1 Maksimovic (70.)

3:1 Kutt (76.)

 

Aufstellung:

Sven Kappel, Jens Hecht, Artin Shamsollahi, Olaf Schubring, Patrick Lorenz (64.), Benedikt Kiesecker, Hasan Demir, Florian Stoiber (70.), Nikola Lazeta, Christian Ritzheim (74.), Marek Wiechula // Enes Babaoglu (70.), Noah Bereket (74.), Ivan Susak, Patrick Strauss, Gennadiy Vorontsov (64.), Okan Sagmen, Ferhan Oezerenler

 

(JH)



Quelle: Frankfurter Neue Presse


Saisonrückblick

Ziel erreicht! - Im dritten Jahr nach dem Neuaufbau der Herrenabteilung steht der SVN mit starken 100 Saisontoren als Aufsteiger in die Kreisliga A fest!

Rückblick: Im Sommer 2019 hat sich beim SVN personell einiges geändert, so übernahm zum einen Ivan Susak das Traineramt (zuvor Trainer der SVN Damen I) und zum anderen konnte der Kader sowohl in der Breite als auch in der Tiefe durch einige Neuzugänge verstärkt werden. So startete man mit ganzen 35 Spielern in die Saison, welche mindestens auf einen Saisoneinsatz kamen, letztendlich blieben davon dann 25 Spieler bis zum Saisonende.

Das Saisonziel wurde von Anfang an offen angesprochen: Nicht weniger als der Aufstieg sollte es sein! Entsprechend motiviert ging der SVN die Saisonvorbereitung an, konnte vier der fünf Testspiele gewinnen und siegte zum Saisonauftakt direkt mit einem 9:1 Kantersieg gegen die Reserve des SV Bonames. Auch einen Rückschlag durch die Niederlage gegen den späteren Aufsteiger SG 1928 am zweiten Spieltag ließ den SVN unbeirrt seinen Weg gehen, es folgten sechs Siege in Serie inklusive des viel gefeierten Derbysiegs gegen den SV Heddernheim II. Dabei lag man dort bereits nach 20 Minuten mit 0:4 zurück. Ein überragender Teamgeist und die unglaubliche Unterstützung der Fans ließen den SVN letztendlich mit 7:4 siegen!

Nach dem Einzug in das Achtelfinale des Kreispokals kam dann jedoch Sand in das Getriebe des SVN. In der Liga folgten drei Unentschieden und eine Niederlage, im Achtelfinale des Kreispokals unterlag man dem Kreisoberligsten Türkgücü Frankfurt und auch die Partie gegen Makedonija FFM verlief nicht wie erhofft, doch letztendlich wurde diese Partie im Nachgang mit 3:0 am grünen Tisch zugunsten des SVN entschieden (mehrfacher Einsatz eines nicht spielberechtigten Spielers). In der Folge blieb der SVN dann wieder über Wochen ungeschlagen. Als dann Ende November der Spitzenreiter SG 1928 mit 2:1 besiegt werden konnte, war man zurück im Aufstiegskampf! Eine Vorentscheidung in diesem fand dann Anfang/Mitte Dezember statt. Innerhalb von nur 7 Tagen hieß es gleich zweimal FV Hausen II vs. SVN, bzw. Zweiter gegen Dritter! Zunächst gab es in einem nicht wirklich hochkarätigem, aber dennoch sehr spannenden Spiel ein 2:2 Unentschieden in Hausen, ehe der SVN eine Woche später zuhause mit 2:1 gewinnen konnte und zum Jahreswechsel damit auf Rang 2 stand – trotz Abzug von drei Punkten mangels Schiedsrichter. Die Geschichte der Rückrunde ist dann schnell erzählt: Nach zwei Sieges gegen Makkabi II und die TSG Frankfurter Berg Ende Februar und Anfang März fand die Saison, COVID-19 geschuldet, ein abruptes Ende. Ärgerlich für den SVN, der bis auf zwei Punkte an die SG 1928 heranrücken konnte, bei einem vermeintlich leichterem Restprogramm und unter Berücksichtigung der abgezogenen drei Punkte. Zudem stellte man mit 100 erzielten Toren mit Abstand die beste Offensive der Liga. Doch Ende Juni fiel dann die Entscheidung, dass auch der Tabellenzweite in die Kreisliga A aufsteigt und damit bleibt festzuhalten: Ziel erreicht – Aufstieg!

Und nach dem Entspannen der Kontaktbeschränkungen konnte dieser am vergangenen Freitag dann auch endlich gefeiert werden! Bei leckerem Essen, dem ein oder anderen Kaltgetränk gesponsort durch Oliver Soll und Fotos von 5PICS Photography wurde die Saison gebührend beendet und alle diejenigen verabschiedet, die in der kommenden Saison, zumindest auf dem Platz, nicht mehr beim SVN dabei sein werden.

An dieser Stelle möchten wir uns auch nochmal recht herzlich bei allen bedanken, die uns bei diesem Erfolg unterstützt haben!

Dazu möchten wir zunächst unsere beiden Betreuerinnen Astrid Lotz und Lorena Conforti erwähnen, welche uns speziell im Vor- und Nachgang der Spieltage behilflich waren. Zudem sind wir sehr glücklich, dass beide auch in der kommenden Saison wieder an unserer Seite stehen werden!

Der nächste Dank gilt unseren Sponsoren, welche uns (vornehmlich) mit Bekleidung sowohl auf als auch abseits des Platzes unterstützt haben. Namentlich sind dies:

• 5pics

• Oliver Soll

• Ingenieur-Büro Komp

• Fußballbörse Rhein/Main

• AMR - Alles muss raus Entrümpelungsdienst

• spp direkt

• Zur Kastanie...das XXL Restaurant

• Schwarz Weiss Kfz- Meisterbetrieb

Zudem bedanken wir uns bei allen Helfern und Helferinnen an den Spieltagen, welche speziell für den Verkauf verantwortlich waren.

Wir danken allen unseren fantastischen Fans und unserer Fangruppierung UN19 , welchen kein Anfahrtsweg zu weit und kein Wetter zu schlecht war. Teilweise wurden Auswärtsspiele zu Heimspielen und speziell das Derby in Heddernheim bleibt unvergessen!

 

Letztendlich bedanken wir uns noch bei allen Weiteren, welche sich in der vergangenen Saison auf unterschiedlichste Art und Weise beim SVN eingebracht haben und so ihren Teil zum Aufstieg beigetragen haben!

Alle eingesetzten Spieler in der Übersicht:

 

Bakhshi, Ali

Bakhshi, Javad

Bausch, Victor

Bereket, Noah

Berhane, Simon

Crescente, Carmelo

Cvijanovic, Srecko

Evertse, Julien

Falkenmayer, Marsel

Galab, Mahta

Gansen, Alec

Gansen, Dennis

Gebhart, Maximilian

Hecht, Jens

Hoim, Christian

Kabbouz, Kamal

Lackmann, Arnold

Lackmann, Christian

Larbi, Hamdi

Lazeta, Nikola

Lopes, Hugo

Nemati, Armin

Nithiananthan, Aaru

Ouhssaine, Younes

Ouhssaine, Zakaria

Ragunaathan, Maiuran

Ritzheim, Christian

Sagmen, Okan

Schubring, Olaf

Shamsollahi, Artin

Sommer, Florian

Strauss, Patrick

Susak, Ivan

Wiechulla, Marek

Wolf, Leon