Spielberichte 21/22


FC Tempo FFM II - SVN 2:2 (1:0)

 

Moral gezeigt

 

Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen jenseits der 20 Grad Marke, gastierte der SVN am vergangenen Sonntag bei der Reserve des FC Tempo FFM. Der ganz in grau spielende SVN erwischte dabei den besseren Beginn, hatte mehr Ballbesitz und erspielte sich früh in der Partie die ersten Chancen, wenngleich es doch einige Zeit dauerte bis man sich die erste richtige gute Chance erspielte. Nach einem schnell vorgetragenen Angriff über die auffällige linke Seite um Zdenko Simunkovic, wurde der Ball vor dem 16er mit viel Übersicht verlagert, der Abschluss konnte dann jedoch mit einer beherzten Grätsche in letzter Sekunde verhindert werden.

Zwischen der 20. und 30. Spielminute gewannen dann jedoch die Hausherren etwas die Überhand und wurden mit ihrem ersten wirklichen Angriff direkt richtig gefährlich, scheiterten zunächst jedoch am linken Torpfosten und setzen den Nachschuss abschließend über das Tor. Und auch der nächste Angriff sollte direkt gefährlich werden, doch SVN Keeper Sven Kappel konnte einen Schuss aus knapp 30m noch über die Querlatte lenken. 

In der Folge übernahm dann aber wieder der SVN das Zepter, vergab jedoch gleich eine ganze Reihe an guten Torchancen: Zunächst scheiterte Zdenko Simunkovic aus spitzem Winkel, ehe Marsel Falkenmayer aus 5m nur das Außennetz traf und David Todoric innerhalb kürzester Zeit den Ball gleich zwei Mal nicht im Tor unterbringen konnte. Das 0:1 für den SVN wäre zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient gewesen, stattdessen ging nach knapp 40 Minuten jedoch die Heimelf in Führung; Keeper Sven Kappel kam zwar noch an den Ball, konnte jedoch nicht verhindern, dass dieser über die Linie rollte.

Direkt nach Wiederbeginn gab es dann die nächste Chance für den SVN, doch wieder ließ man die letzte Präzision missen und fing sich stattdessen im unmittelbaren Gegenzug das 2:0, nachdem der Ball einmal quer durch den 5er rollen durfte und aus 2m nur noch über die Linie gedrückt werden musste. Keine Frage, das Ergebnis war nicht verdient, aber in Sachen Chancenauswertung hatte der FC Tempo II die Nase eindeutig vorne.

Das sollte sich dann nach 60 Spielminuten aber endlich ändern, als Marsel Falkenmayer bei einer Flanke von Zdenko Simunkovic sträflich alleine gelassen wurde und denn Ball aus wenigen Metern im Tor unterbringen konnte. Und am Ende einer dreifach-Chance konnte der SVN zehn Minuten später dann auch den überfälligen Ausgleich erzielen: Zunächst wurde ein Kopfball von Genna Vorontsov zur Ecke geklärt, in dessen Folge Tadeh Shahi aus rund 30m zum Abschluss kam, jedoch ebenfalls zur Ecke geklärt werden konnte und bei dieser war dann wieder Genna Vorontsov zur Stelle, konnte den Ball dieses mal jedoch im langen Eck unterbringen. 

In der Folge kam beim SVN dann Peter Hartinger zu seinem Pflichtspieldebüt und durfte mit seiner Geschwindigkeit noch einmal für Wirbel auf der rechten Seite sorgen.

Torchancen wurden nun jedoch zunehmend weniger, doch je einen Hochkaräter auf beiden Seiten sollte es noch geben: nach einem Absprachefehler in der Hintermannschaft der Heimelf kam zunächst Olaf Schubring aus über 40m zum Abschluss auf das verwaiste Heimtor, jedoch landete der Ball nur auf dem Tornetz. Noch etwas enger wurde es dann kurz vor dem Abpfiff auf der Gegenseite, als nur die Latte den Einschlag per direktem Freistoß verhinderte. 

Am Ende steht also ein 2:2 Remis, bei dem über die gesamte Spieldauer betrachtet der SVN dem Dreier aber etwas näher war.

Am kommenden Wochenende ist nun erstmal spielfrei, ehe am Sonntag, den 22.05., die Reserve der Speuzer am Urselbach gastiert.

 

Torfolge:

1:0 Assanin (38.)

2:0 Maksimovic (48.)

2:1 Falkenmayer (58.)

2:2 Vorontsov (66.)

 

Aufstellung:

Sven Kappel, Artin Shamsollahi (69.), Olaf Schubring, Florian Stoiber, Tadeh Shahi, Zdenko Simunkovic, Marsel Falkenmayer, David Todoric (83.), Gennadiy Vorontsov, Marek Wiechulla, Ivan Susak // Peter Hartinger (69.), Hrvoje Todoric, Arshdeep Singh (83.), Moritz Reichmann


Ein Spiel, das eigentlich keinen Sieger verdient hatte


SVN - FC Germania Ginnheim 0:1 (0:0)


Aufgrund der Europa League Partie der  Eintracht gegen Barcelona am kommenden Donnerstag, wurde die Partie bereits eine Woche früher als geplant ausgetragen.

Gleich vorweg: Die Qualität des Spiels hat dies aber jedoch nicht gefördert, es war ein Spiel auf niedrigem Niveau, welches auch nur wenige nennenswerte Chancen bot.

In den ersten 45 Spielminuten hatte der SVN ganze 3 Torchancen, 3x konnte jedoch Ginnheims Schlussmann parieren. Zunächst einen Volley von David Todoric nach einer knappen halben Stunde, dann eine Doppelchance von Christian Ritzheim und Genna Vorontsov, das war es mit der ersten Hälfte. Von den Gästen kam - außer einer Vielzahl an Eckbällen - offensiv noch weniger.

In der zweiten Hälfte gleiches Bild: es gab nur wenige Torchancen und diese hatte wenn der SVN, vergab jedoch unmittelbar nach Wiederbeginn zwei aussichtsreiche Torchancen und kam dann auch erst wieder Mitte der zweiten Hälfte durch einen Distanzschuss von Sammy Panneerselvam Richtung Ginnheimer Tor.

Obwohl die Qualität des Spiels nicht großartig zunahm, wurde das Spiel jedoch zunehmend hitziger.

Eine Viertelstunde vor dem Ende hatten die Gäste dann Glück, als ein ungestümes Einsteigen gegen Olaf Schubring im 16er nicht mit einem Strafstoß geahndet wurde.

Als die Zuschauer sich bereits mit dem 0:0 arrangiert hatten, folgten jedoch noch einmal unterhaltsame letzte Schlussminuten. Zunächst zeigte Christian Ritzheim super Übersicht und legte im Strafraum quer auf Marsel Falkenmayer, sein Schuss aus 10m wurde jedoch vom guten Ginnheimer Schlussmann gehalten - die eindeutig beste Chance der Partie (87.).

In der 90. Spielminute kam es dann nach einem Foulspiel durch den SVN zu der dritten Rudelbildung der Partie, ausgelöst durch einen Schubser des einzig bereits verwarnten Ginnheimer Akteurs. Unverständlicherweise durfte dieser jedoch auf dem Feld bleiben und dann kam es, wie es kommen musste: ausgerechnet jener Spieler trat zum Freistoß an und erzielte den 1:0 Siegtreffer.

Und so fand eine Partie, die eigentlich keinen Sieger verdient hatte, doch noch einen mehr als glücklichen Schlusspunkt.


Torfolge:

0:1 Ullrich (90.)


Aufstellung:

Sven Kappel, Olaf Schubring, Florian Stoiber, Sammy Panneerselvam, Tadeh Shahi, Marsel Falkenmayer, David Todoric, Gennadiy Vorontsov (60.), Christian Ritzheim, 

Marek Wiechulla, Ivan Susak (65.) // Arshdeep Singh , Zdenko Simunkovic (60.), Vico Bausch (65.), Mark Lüdtke 


Verdiente, aber zu hohe Niederlage

1. Rödelheimer FC 4:0 SVN (1:0)

Am vergangenen Sonntag gastierte der SVN beim Drittplatzierten des 1. Rödelheimer FC.
Und nicht nur ein Blick auf die Tabelle warnte vor den Gastgebern, auch die jüngsten Ergebnisse: In zuvor nur 4 Rückrunden-Partien erzielte der 1. RFC ganze 33 Tore.
Dennoch stellte sich der SVN nicht nur hinten rein, sondern versuchte sich auch offensiv am Spielgeschehen zu beteiligen, die ersten 20 Minuten gestalteten sich somit relativ offen und das 1:0 in der 22. Spielminute - im Anschluss an eine von vielen Ecken - war zunächst nicht verdient.
Im Anschluss kamen die Rödelheimer dann jedoch immer besser in die Partie und verdienten sich zunehmende die Führung, eine starke SVN Abwehr und ein gut aufgelegter Sven Kappel im SVN Tor verhinderten weitere Gegentreffer. 
Aber auch der SVN erspielte sich immer mal wieder gute Torchancen: nach einer halben Stunde zwang Olaf Schubring den Torwart zu einer Flugeinlage und kurze Zeit später war es erneut der Rödelheimer Torwart, der ein starke Kombination über Zdenko Simunkovic und Sammy Panneerselvam vereitelte.
Mit dem Halbzeitpfiff war es dann jedoch erneut Sven Kappel der sich noch einmal auszeichnen konnte.

In der zweiten Hälfte dann gleiches Bild: die Heimelf hielt die Mehrheit der Ballanteile und hatte die besseren Chancen, aber auch der SVN setze immer wieder Nadelstiche.
Das 2:0 in der 68. war dann ein gut vorgetragener und nur schwer zu verteidigender Angriff über die linke Außenbahn, an dessen Ende der Ball noch mit Hilfe des Innenpfostens ins Tor ging.
Im direkten Gegenangriff verpasste dann Christian Ritzheim nur knapp das 2:1.
Als beim SVN kurz vor Spielende dann die Hoffnung auf ein eigenes Tor und die Kräfte zunehmend schwanden, konnten die Rödelheimer noch 2 Tore nachlegen (87./89.) und das Ergebnis somit am Ende doch um 2 Tore zu hoch gestalten.

In einer fairen Partie ist es uns an dieser Stelle ein Anliegen, auch auf Respekt durch Schiedsrichter einzugehen. Wenn der Schiedsrichter während einer super fairen Partie anfängt den Hauptdarsteller zu mimen, Spieler zum Optiker schickt und sagt, dass er sich beim Fielmann eine Brille anschaffen soll, unseren Torhüter anschreit und Spieler mit diversen weiteren Aussagen respektlos behandelt, dann ist das ein absolutes Unding!

Torfolge:
1:0 Römer (22.)
2:0 Schubert (68.)
3:0 Vogt (87.)
4:0 Vogt (89.)

Aufstellung:
Sven Kappel, Artin Shamsollahi (46.), Olaf Schubring, Florian Stoiber (72.), Sammy Panneerselvam, Tadeh Shahi (77.), Zdenko Simunkovic, David Todoric, Christian Ritzheim, 
Marek Wiechulla, Ivan Susak // Arshdeep Singh (77.), Gennadiy Vorontsov (72.), Vico Bausch (46.)

SV Bonames - SVN 2:3 (0:3)

Es wurde nochmal spannend…

Im dritten Spiel der noch jungen Rückrunde führte der SVN zur Halbzeit mit 0:3 gegen den SV Bonames, musste am Ende aber noch das ein oder andere Mal zittern, ehe der knappe 2:3 Erfolg gefeiert werden durfte.

Bei perfektem Fußballwetter mit Sonne und Temperaturen etwas unter der 20 Grad Marke erwischte der gastgebende SV Bonames den besseren Start, vergab aber bereits in der 2. Spielminute alleine vor dem SVN Tor und setzte den Ball über die Latte. Nach einer Viertelstunde konnte die Heimelf  bereits drei Großchanchen verzeichnen, brachte diese jedoch nicht im Tor unter. Besser machte es da der SVN: nach gut durchgestecktem Ball von David Todoric wurde Falkenmayer im Strafraum unsauber zu Fall gebracht und konnte den fälligen Strafstoß selber zur 0:1 Einführung versenken. Während die Führung zu diesem Zeitpunkt sicherlich etwas glücklich war und Bonames nach 20 Minuten aus 5m am Pfosten scheiterte, kam der SVN in der Folge besser in die Partie und erspielte sich nun auch zunehmend Torchancen, spielte eine 3 vs 2 Überzahl jedoch zunächst unsauber aus, scheiterte eine Minute später am Außennetz und für den bereits umspielten Torwart konnte kurz darauf auf der Linie noch gerettet werden. Der SVN verdiente sich allmählich die Führung und schlug vor der Halbzeit dann noch zwei weitere Male in Person von Marsel Falkenmayer zu. Zunächst verschätzte sich ein Bonameser Innenverteidiger, was in einem 1 vs 1 mit dem Torwart und der 0:2 Führung resultierte, dann sprang eine Freistoßflanke unberührt über die Linie zur 0:3 Pausenführung. Nicht unverdient, aber doch etwas zu hoch.

Auch die Anfangsphase der zweiten Hälfte bot direkt wieder gute Torchancen und der perfekte Abschluss zum 1:3 ließ die Heimelf natürlich wieder Mut schöpfen, die nur kurze Zeit danach aus 3m per Kopf das 2:3 knapp verpassten, ehe dieses nach einer knappen Stunde aber doch fiel. In der Folge verflachte das Spiel dann jedoch etwas, richtig gute Torchancen gab es zunächst nicht mehr; so bekam unter anderem Tadeh Shahi nach guten Solo nicht mehr genügend Druck hinter seinen Abschluss. Eine Viertelstunde vor Schluss war dann wieder Bonames dran, scheiterte aber das zweite mal am Pfosten.
In einer fairen Partie mussten die Gastgeber die Nachspielzeit dann jedoch in Unterzahl beenden, nach hartem einsteigen gegen Vico Bausch gab es die Zeitstrafe gegen den SV Bonames. Dennoch gab es mit dem Schlusspfiff dann noch eine letzte Chance zum Ausgleich, doch der Ball ging am langen Pfosten vorbei ins Toraus.
Somit stand am Ende ein nicht immer überzeugender, aber auch kein unverdienter Sieg für den SVN.

Torfolge:
0:1 Falkenmayer (17.)
0:2 Falkenmayer (35.)
0:3 Falkenmayer (41.)
1:3 Thorwarth (48.)
2:3 Thorwarth (59.)

Aufstellung:
Sven Kappel, Artin Shamsollahi, Olaf Schubring, Florian Stoiber, Sammy Panneerselvam, Tadeh Shahi, k.A., Marsel Falkenmayer, David Todoric, Vico Bausch, Marek Wiechulla // Arshdeep Singh (90.), Gennadiy Vorontsov (78.), Ivan Susak (46.)

3 Späte Gegentreffer für den SVN
 
SV Niederursel vs. VfR Bockenheim 2:4 (1:1)
 
Am zweiten Rückrundenspieltag in 2022 empfing der SVN am vergangenen Sonntag, bei traumhaftem Fußballwetter, den fünftplatzierten VfR Bockenheim auf heimischem Rasenplatz. Das Spiel stand dabei im Schatten des Ukraine-Konflikts, die Mannschaft des SVN führte das Aufwärmprogramm in eigens angefertigten Aufwärmshirts durch und vor dem Anpfiff bekundeten beide Teams mit einer Schweigeminute ihre Solidarität.
Das Spiel begann dann jedoch alles andere als ruhig und konnte in den ersten zehn Spielminuten bereits zwei Tore verzeichnen. Zunächst konnte Marsel Falkenmayer in der 4. Spielminute einen Freistoß von der Ecke des Strafraums direkt im Tor unterbringen, ehe die Bockenheimer kurz darauf mit einem Nachschuss nach vorherigem Lattentreffer den frühen Ausgleich erzielen konnten (10.). In der Folge entwickelte sich auf einem schwer zu bespielendem Platz ein Spiel, dass eher an Kick-and-rush-Fußball erinnerte, was dem Unterhaltungsfaktor jedoch keinen Abbruch tat – es gab weiterhin gute Torchancen auf beiden Seiten: Zunächst versuchte es Olaf Schubring nach Freistoß von Marsel Falkenmayer, dann scheiterten die Gäste mit einer Doppelchance am gut reagierenden SVN Keeper Sven Kappel (30.), ehe erneut Olaf Schubring nach einem Freistoß von Ivan Susak den Ball in aussichtsreicher Position nur knapp verpasste. Trotz dieser und einer Reihe an weiteren guten Torchancen, sollte es mit dem 1:1 in die Halbzeit gehen.
Und auch die 2. Halbzeit setzte nahtlos an der ersten Hälfte an: Zunächst konnte ein Kopfball der Bockenheimer vom SVN auf der Linie geklärt werden, dann vergab der SVN in Person von Jens Hecht, Marsel Falkenmayer, David Todoric und dem eingewechselten Zdenko Simunkovic zum Teil richtige Hochkaräter, ehe in der 74. Spielminute dann tatsächlich das 2:1 für unseren SVN fallen sollte, nachdem David Todoric sich mit seinem ersten Ligatreffer für den SVN belohnen konnte. In der Folge nahm der Druck der Gäste dann jedoch weiter zu, was letztendlich zu 3 späten Gegentreffern und einer Niederlage für den SVN führte. Zunächst landete eine Ecke, nach etwas Gerangel im Fünfmeterraum, im Tor des SVN, dann wurde ein Angriff von der Außenbahn nicht energisch genug geklärt und schlug im langen Eck ein. Bei einem SVN Freistoß in der vierten Minute der Nachspielzeit waren dann noch einmal alle SVN Akteure im Bockenheimer Strafraum, wodurch die Gäste den geklärten Ball abschließend jedoch in das verwaiste Tor zum 2:4 Endstand tragen konnten.

Schon diesen Donnerstag geht es für den SVN weiter, dann gastiert man beim aktuellen Spitzenreiter der SG Harheim. Anstoß ist am 17.03. um 20 Uhr in der Riedhalsstraße.
 
Torfolge:
1:0 Falkenmayer (4.)
1:1 Koljenovic (10.)
2:1 D. Todoric (74.)
2:2 Behringer (81.)
2:3 Greuner (87.)
2:4 Syed (90.+4)
 
Aufstellung:
Sven Kappel, Jens Hecht, Artin Shamsollahi (88.), Olaf Schubring, Arshdeep Singh (39.), Tadeh Shahi, Marsel Falkenmayer, David Todoric, Vico Bausch, Marek Wiechulla, Ivan Susak (90.) // Stefan Knezevic, Hrvoje Todoric (90.), Zdenko Simunkovic (39.), Michael Hock (88.), Mark Lüdtke

Viel hat nicht gefehlt 

 

SVN 3:4 n.V. TSG Niederrrad (1:1, 3:3)

 

Kreispokal 2. Runde – und die Rollen waren vor dem Anpfiff klar verteilt. Der Gruppenligist aus Niederrad war gegen den gastgebenden A-Ligisten natürlich als Favorit angereist.


Und so begannen die Niederräder auch direkt offensiv und liefen die Heimelf in den Anfangsminuten früh an, wodurch auch nach nur sieben Minuten die Gästeführung entstand: Der schnelle Hwang drang von außen in den 16er ein und konnte aus rund 11m zur frühen Führung treffen. In der Folge gab es zunächst noch wenige Minuten anhaltenden Gästedruck, doch zunächst der Mark Luedtke mit einher beherzten Grätsche und kurze Zeit später der SVN Keeper konnten die beiden aussichtsreichsten Angriffe der Gäste unterbinden. Spätestens Mitte der ersten Halbzeit wurde das Spiel dann jedoch zunehmend zerfahrener. Es schien, als wären sich die Gästeakteure zu sicher über den Ausgang des Spiels gewesen, sodass sich durch viele FoulspielenNickligkeiten und Diskussionen ein phasenweise hitziges Spiel entwickelte. Spielerische Akzente auf beiden Seiten gab es nur noch selten,Torschüsse wurden zur Mangelware und zumeist nur noch aus der zweiten Reihe geschossen. Praktisch mit dem Halbzeitpfiff gab es dann aber nochmal eine große Chance für den SVN und die resultierte auch direkt im 1:1 Ausgleich. Zdenko Simunkovic, heute im ungewohnten linken Mittelfeld aufgeboten, spielte von der Grundlinie einen strammen Pass in den Fünfmeterraum, wo TSG Verteidiger Flick den Ball ins eigene Tor ablenkte.


Auch in der zweiten Halbzeit war von einem zwei-klassen Unterschied wenig zu sehen. Zwar begannen die Gäste erneut offensiv und konnten innerhalb der ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit zwei Tore nachlegen, doch waren die beiden Tore eher der Unachtsamkeit in der Hintermannschaft des SVN geschuldet, als außergewöhnlichen Offensivaktionen der Niederräder; und in der Folge war es das dann auch schon wieder mit den guten Offensivchancen. Lange Zeit gab es viel Mittelfeldgeplänkel, der Gruppenligist sah sich phasenweise sogar dazu genötigt sich an der Grenze zum Zeitspiel zu bewegen, ehe der SVN in der Schlussphase nochmal offensiv wechselte und alles versuchte. – Und wie! Während man mit den letzten verbliebenden Verteidigern hinten mit etwas Glück und viel Leidenschaft kein weiteres Tor zuließ, gab es in der Offensive noch einmal richtig Dramatik. Zunächst setzte sich Neuzugang David Todoric allein gegen drei Gegenspieler durch und konnte aus 16m kurz vor Schluss auf 2:3 verkürzen. Ehe Olaf Schubring praktisch mit Ablauf der 90. Spielminute den vielumjubelten Ausgleichstreffer für den SVN erzielen sollte.


Also nochmal 30 Minuten alles reinwerfen. - Den auf beiden Seiten zunehmend schwindenden Kräften geschuldet, plätscherte das Spiel in der Verlängerung dann jedoch etwasdahin. Der 3:4 Führungstreffer für die Gäste – unmittelbar nach Anpfiff der zweiten Hälfte der Verlängerung – war lange Zeit das einzige Offensivhighlight, wenngleich der SVN natürlich nochmal früh anlief und alles probierte. Und eine ganz große Chance auf den Ausgleich hat es dann auch nochwenige Sekunden vor dem Abpfiff gegeben: Eine eigentliche missglückte Flanke von Jens Hecht wurde zu einer immer länger werdenden Bogenlampe, die erst am Pfosten der Niederräder endete und anschließend nur um wenige Zentimter von Christian Ritzheim verpasst wurde.. Und dann war Schluss, in einem viel umkämpften Spiel, in dem von einem zwei-klassen Unterschied nur wenig zu sehen war hat sich der SVN alles gegeben und beachtlich geschlagen, schied am Ende aber doch aus und kann sich nun wieder komplett auf den am 06.03. startenden Ligabetrieb einlassen.

 

Schiedsrichter: Erol Yilmaz

 

Torfolge:

0:1 Hwang (7.)

1:1 Flick (45. / ET)

1:2 Kuscu (49.)

1:3 Shamsollahi (52. / ET)

2:3 Todoric (87.)

3:3 Schubring (90.)

3:4 Kuscu (105.)

 

Aufstellung: 

k.A., Jens Hecht, Artin Shamsollahi, Olaf Schubring, Florian Stoiber, Zdenko SimunkovicMarsel Falkenmayer (66.),Christian Ritzheim (53.), Marek WiechulaIvan Susak, Mark Luedtke (46.) // Stefan Knezevic, Arsdeep Singh (53.), David Todoric (46.), Abdulkadir Acar (66.)

(JH)


Ein mehr als verdientes Unentschieden!

 

SV Niederursel vs. FV 09 Eschersheim 3:3 (1:2)

 

Im letzten Heimspiel dieses Kalenderjahrs kam der SVN nach zwischenzeitlichem 1:3 Rückstand immerhin noch auf ein 3:3 Unentschieden, das dem Spielverlauf nach aber auch einen Sieg gerechtfertigt hätte. Besonders in der Anfangs- und Schlussviertelstunde war der SVN haushoch überlegen, hatte jedoch während der gesamten Spieldauer mit einer Unzahl an Abseitsentscheidungen zu kämpfen, die teilweise jenseits von Gut und Böse lagen.

Auf einem verhältnismäßig gut zu bespielenden Hartplatz nahm der in gelb-grau gekleidete SVN von der ersten Minute an das Zepter in die Hand und machte frühzeitig klar, wem die drei Punkte gehören sollten. Bereits nach 15 Minuten war eine 3:0/4:0 Führung absolut im Bereich des Möglichen und verdienten; es gab nur ein Problem: Tore schießen war praktisch unmöglich, da dem SVN nahezu jeder einzelne Angriff aufgrund angeblicher Abseitsstellungen zurückgepfiffen wurde. Einer der ganz wenigen Angriffe, derbis zum Ende gespielt werden durfte, konnte der in einer Doppelspitze aufgebotene Christian Ritzheim dann auch zur überfälligen 1:0 Führung nutzen (15.). Auch in der Folge war der SVN zunächst weiterhin spielbestimmend, verlor mit zunehmender Spieldauer und zunehmenden Abseitspfiffen immer mehr den Fokus auf die Partie und verstrickte sich zunehmend in Schiri-Diskussionen, die anstatt Besserung jedoch nur unnötige Verwarnungen und Ungenauigkeiten im Spiel nach sich zogen. Als dazu dann noch der Ausgleich fiel (ein Freistoß mit einer ganz komischen Flugbahn landete aus rund 25m im SVN Tor) war der Unmut des SVN komplett und so konnten die Eschersheimer sogar noch mit dem Halbzeitpfiff die mehr als glückliche 1:2 Führung erzielen.

In der zweiten Halbzeit wechselte der SVN dann offensiv, brachte Zdenko Simunkovic anstelle von Abwehrspieler Todovoric, doch am Spiel änderte sich zunächst nichts. Ein ums andere Mal wurden die Angriffe zurückgepfiffen und der SVN, der großteils über lange Schnittstellenpässe seine schnellen Offensivspieler suchte, kam nur selten bis zum Abschluss; stattdessen wurde man nach eigenem Freistoß gar zum 1:3 ausgekontert (72.). Ob der deutlichen Überlegenheit gab sich der SVN jedoch nicht auf, konnte sechs Minuten später auf 2:3 verkürzen und in der 84. Spielminute endlich den längst überfälligen Ausgleich erzielen. Auch im Anschluss daran spielte weiterhin nur der SVN, verfehlte mit Schüssen aus der zweiten Reihe (man musste ja das vorprogrammierte Abseits umgehen…) aber zu oft das Tor und spätestens als der eingewechselte Gökhan Kitmir kurz vor dem Spielende am Pfosten scheiterte war klar, dass der verdiente Siegtreffer wohl einfach nicht mehr fallen sollte. Aber immerhin wurde der Abwärtstrend der vergangenen Woche unterbunden, darauf gilt es nun in den noch zu verbleibenden zwei Spielen im Kalenderjahr 2021 mit idealerweise sechs weiteren Punkten aufzubauen.

 

Am kommenden Sonntag, den 21.11.2021, gastiert man bei dem einen Zähler zurückliegenden FC Germania 08 Ginnheim. Anstoß in Ginnheim ist um 15.30 Uhr.

 

Zuschauer: 40

 

Torfolge:

1:0 Ritzheim (15.)

1:1 Kolobaric (30.)

1:2 Belouad (45. +2)

1:3 Selmanaj (72.)

2:3 Falkenmayer (78.)

3:3 Falkenmayer (84.)

 

Aufstellung: 

Sven Kappel, Jens Hecht, Olaf Schubring, Hrvoje Todorovic(46.), Tadeh Shahi, Marsel Falkenmayer, Arnold Lackmann(74.), Christian Ritzheim, Marek Wiechula, Ivan Susak (66.), Mark Lüdtke // Artin Shamsollahi, Florian Stoiber (66.), Gökhan Kitmir (74.), Zdenko Simunkovic (46.), Gökhan Zürlüer

(JH)


Unterschiedlicher können zwei Halbzeiten kaum sein

 

VfR Bockenheim vs. SV Niederursel 6:1 (0:1)

 

Wie schon in den vergangenen Wochen stand SVN Trainer Patrick Lorenz abermals nur ein neu durchgewürfelter Kader zur Verfügung, was sich in gleich 7 neuen Spielern im Kader des SVN bemerkbar machte. Aufgrund von Verletzungen fanden sich drei davon auch direkt in der Anfangsformation wieder (Sven Kappel, Zdenko Simunkovic und Christian Ritzheim). Außerdem rutschte als vierte Veränderung Florian Stoiber neu in die Startelf. Trotz dieser Vielzahl an Änderungen hatte sich der SVN einiges vorgenommen, wollte endlich wieder punkten und startete auch ungemein forsch. Immer wieder lief man die Heimelf (hoch) an und provozierte so regelmäßig Fehler im Aufbauspiel der Bockenheimer. Und das frühe 1:0 verlieh dem SVN dabei natürlich mächtig Aufwind, nach zuletzt einer ganzen Reihe an weniger erfolgreichen Partien: Eine von Ivan Susak an den Fünfmeterraum getretene Ecke konnte Christian Ritzheim bereits in der 6. Spielminute per Kopf zum 1:0 verwerten und den SVN bereits früh jubeln. In einer von beiden Seiten intensiv geführten ersten Hälfte, lagen die Spielanteile zwar mehr beim VfR Bockenheim, die besseren Chancen - wenngleich auch nur wenige richtig gute Chancen - hatte jedoch der SVN. Erst mit dem Halbzeitpfiff kamen die Bockenheimer das erste Mal so richtig gefährlich vor das Gästetor, doch Keeper Sven Kappel konnte den Ball nach einem Gestocher unmittelbar vor der Torlinie letztendlich aufnehmen. Und so ging es mit einer zumindest nicht unverdienten 1:0 Führung in die Kabinen.

Was dann jedoch in der zweiten Hälfte passierte ist nur schwer zu erklären. Der SVN schaltete einen Gang zurück, die Bockenheimer hingegen einen hoch und brachten mit Erkan Beyazal noch den Unterschiedsspieler in die Partie. Ganze zehn Spielminuten konnte der SVN die Führung noch verteidigen, ehe angesprochener Beyazal die Partie binnen 3 Minuten mit einem Doppelpack auf 2:1 für die Heimelf drehte. Der Genickbruch, für den sich aktuell in einer Abwärtsspirale befindlichen SVN, über den es in der zweiten Halbzeit dann nur noch so hereinprasselte. Auch wenn man in der Defensive alles in die Waagschale warf, so sollte es doch nichts mehr wirklich bringen, denn die Heimelf spielte eine bockstarke zweite Halbzeit und gepaart mit einem stetig nachlassendem SVN entstand so eine 6:1 Niederlage, die nach der zweiten Halbzeit leider auch in der Höhe in Ordnung geht…

 

Am kommenden Sonntag, den 14.11.2021 steht um 15.30 Uhr das nächste Heimspiel für unseren SVN an. Mit dem FV 09 Eschersheim gastiert dann der direkte Tabellennachbar am Urselbach. Mit 3 Punkten könnte man an diesem vorbeiziehen…

 

Zuschauer: 40

 

Torfolge:

0:1 Ritzheim (6.)

1:1 Beyazal (55.)

2:1 Beyazal (57.)

3:1 Syed (64.)

4:1 Nasios (71.)

5:1 Nasios (76.)

6:1 Nasios (82.)

 

Aufstellung: 

Sven Kappel, Jens Hecht, Artin Shamsollahi, Olaf Schubring, Florian Stoiber (70.), Tadeh Shahi, Zdenko Simunkovic, Christian Ritzheim (85.), Marek Wiechulla, Ivan Susak, Mark Lüdtke // Patrick Lorenz, Gökhan Kitmir (70.), Gökhan Zürlüer, (85.) Max Gebhart

(JH)

 


Der kleine Kader macht sich bemerkbar

 

SV Niederursel vs. SV Bonames 2:3 (1:1)

 

Aufgrund des weiterhin bestehenden Personalmangels durch Verletzungen und Urlaub, musste der SVN beim Heimspiel gegen den SV Bonames abermals mit einem neu formierten Kader antreten. So gab gegenüber der 1:2 Niederlage unter der Woche nicht nur Neuzugang Hrvoje Todoric sein Debüt für den SVN, auch der Re-aktivierte Sami Disha fand sich direkt als Spielmacher in der Anfangsformation wieder. Zudem begann auch Artin Shamsollahi und stellte die dritte Änderung in der Startformation des SVN dar. 

 

Zum Spiel: Zu Beginn entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der auf eine Torchance auf der einen Seite, zumeist eine auf der gegenüberliegenden Seite folgte, doch Tore sprangen dabei zunächst nicht heraus. Während der SVN das Tor meistens (knapp) verfehlte, also an sich selbst scheiterte, so scheiterten die Gäste an einem über die gesamte Spieldauer blendend aufgelegten SVN Keeper Mark Lüdtke. Und so benötigte es auch einen strittigen Strafstoß für die Gäste aus Bonames, um den SVN Schlussmann doch zu überwinden. Die Reaktion des SVN ließ allerdings nicht lange auf sich warten und keine fünf Minuten später konnte Marsel Falkenmayer einen Konter zum 1:1 Ausgleich nutzten. Dieses Mal waren es die Gäste die vehement protestierten und eine Abseitssituation gesehen haben wollten; die nächste knappe Entscheidung. Das 1:1 war dann gleichzeitig auch der Halbzeitstand, obwohl die Gäste mit zunehmender Spieldauer immer gefährlicher in der Offensive wurden, weiterhin aber das ein ums andere Mal an Mark Lüdtke scheiterten.  

Zehn Minuten nach Wiederanpfiff war dann aber auch dieser machtlos, sodass die Gäste erneut in Führung gehen konnten. Doch erneut bewies der SVN Moral und versuchte direkt wieder den Ausgleich zu erzielen, Kapitän Olaf Schubring scheiterte jedoch auf der Linie.

Kurze Zeit später gab es dann eine eher ungewöhnliche Spielunterbrechung: Der Schiedsrichter deutete an nicht weitermachen zu können, sodass es erst mit rund zehnminütiger Unterbrechung und einem neuen Schiedsrichter weiterging. In der folgenden Phase war es dann ein Spiel, dass in beide Richtungen hätte Kippen können; auf der einen Seite war der SVN offensiv dem 2:2 Nahe, bewegte sich gleichzeitig in der Defensive aber auch dicht am 1:3, hatte im Tor aber weiterhin exzellenten Rückhalt. In der 81. Spielminute war es dann aber doch so weit, der SVN lief in einen Gästekonter, schaffte es nicht den Angriff zu unterbinden und schon lag man mit 1:3 im Rückstand, doch als Sami Disha nur 180 Sekunden später den Bonameser Torwart umlief und auf 2:3 verkürzte, lag der Ausgleich doch noch wieder in der Luft, nur fallen wollte dieser leider nicht mehr… Passt zu den letzten Wochen, wo einfach auch ein bisschen das Spielglück fehlt.

Und so verliert man allmählich den Anschluss an die einstelligen Tabellenplätze; nach 12 gespielten Partien liegt man 7 Zähler hinter Platz 9.

 

Am kommenden Sonntag, den 07.11., gastiert der SVN beim VfR Bockenheim. Anstoß ist um 15 Uhr. Wir freuen uns auch dann wieder über jede Unterstützung! 

 

Schiedsrichter: Bilal Yaren

 

Zuschauer: 40

 

Torfolge:

0:1 Celiker (23. / 11m)

1:1 Falkenmayer (25.)

1:2 Celiker (53.)

1:3 Thorwarth (81.)

2:3 Disha (84.)

 

Aufstellung: 

Mark Lüdtke, Jens Hecht, Artin Shamsollahi (80.), Olaf Schubring, Sami Disha, Tadeh Shahi, Marsel Falkenmayer, Arnold Lackmann (64.), Hrvoje Todoric (75.), Marek Wiechulla, Ivan Susak // Florian Stoiber (64.), Florian Sommer (75.), Abdulkadir Acar (80.)

 

(JH)

 


Es ist zur Zeit der Wurm drin

 

SV Niederursel vs. TuS Nieder-Eschbach 1:2 (0:0)

 

Beim SVN ist momentan einfach der Wurm drin; nach gutem Saisonstart und 10 Punkten nach nur 5 Spieltagen, wartet man nun bereits seit 6 Spielen auf ein Erfolgserlebnis. Auch gegen den Tabellennachbarn aus Nieder-Eschbach kam man nach guten Anfangsminuten wieder nicht zu einem Punktgewinn.

 

Dem undurchsichtigem Spielplan zur Folge, hatte der SVN am vergangenen Wochenende bereits zum vierten Mal in der Hinrunde spielfrei, durfte dann aber unter der Woche bei Flutlicht und auf heimischem Hartplatz, den nur einen Punkt besseren TuS Nieder-Eschbach empfangen. Trotz einiger Änderungen in der Startformation kam der SVN gut in die Partie, ließ den Ball phasenweise über mehrere Stationen bis in die Spitze laufen und konnte durch frühzeitiges Anlaufen für schnelle Ballrückeroberungen sorgen. Während die Gäste so zunächst nur zu ungefährlichen Distanzschüssen kamen, hatte der SVN die deutlich besseren Chancen, vergab aber zwei richtige gute Torchancen: Zunächst konnte Marsel Falkenmayer aus rund 5m den Ball nicht mehr am Gästetorwart vorbeischieben, dann schloss Jens Hecht einen Volley aus rund 15m überhastet ab und verfehlte den Kasten.

Ab der Mitte der ersten Halbzeit ließ der SVN dann jedoch spürbar nach und die Gäste aus Nieder-Eschbach erhielten zunehmend mehr Ballhoheit, konnten sich jedoch in den ersten 45 Minuten weiterhin keine richtige Großchance erspielen. So ging es leistungsgerecht mit einem torlosen Remis in die Kabine. Es waren dann aber auch die Gäste, die mit mehr Willen und Einsatz aus der Kabine kamen und keine Viertelstunde benötigten, um auf 0:2 davonzuziehen. Im Anschluss an einen Standard wurde der Ball zwar zunächst noch geklärt, die zweite Flanke zum anschließendem Führungstreffer konnte dann jedoch nicht mehr verhindert werden. Und als man sich kurze Zeit später nach eigenem Freistoß eiskalt zum 0:2 auskontern ließ, lag das Moment endgültig bei den Gästen. Dies sollte sich auch erst zehn Minuten vor dem Spielende drehen, als eine Zeitstrafe, nach Foul an Ivan Susak, dem SVN für die Schlussminuten in Überzahl brachte. Nun drängte der SVN zwar nochmal und hatte dabei auf der einen Seite Glück, keinen weiteren Kontertreffer zu kassieren, auf der anderen Seite Pech als Marsel Falkenmayer per Freistoß nur die Latte traf. Das 1:2 in der dritten Minute der Nachspielzeit - diesmal schlug ein Freistoß, ebenfalls von Marsel Falkenmayer, im Kasten ein - kam dann leider spät und ließ den SVN nur noch für wenige Sekunden auf einen Punktgewinn hoffen.

 

Nun also soll an diesem Sonntag ein neuer Angriff auf drei Punkte gestartet werden; Anstoß gegen den neuen Tabellennachbarn SV Bonames ist um 15:30 in Niederursel.

 

Schiedsrichter: Rene Mann 

 

Zuschauer: 50

 

Torfolge:

0:1 Belinski (50.) 

0:2 Belinski (57.)

 1:2 Falkenmayer (90.+3)

 

Aufstellung:

Mark Lüdtke, Jens Hecht, Olaf Schubring, Florian Stoiber, Eugen Gross (32.), Tadeh Shahi, Marsel Falkenmayer, Arnold Lackmann (68.), Marek Wiechulla, Ivan Susak, Max Gebhart (87.) // Artin Shamsollahi (32.), Hrvoje Todoric, Florian Sommer (87.), Abdulkadir Acar, Michael Hock (68.)

 

(JH)


Ohne Leidenschaft und Einsatz war nicht mehr drin
SV Niederursel vs. FC Tempo FFM II 0:2 (0:1)
Auf einem schwer zu bespielendem Hartplatz brachte der SVN zu keinem Zeitpunkt den benötigten Einsatz und Leidenschaft auf den Platz und verlor am Ende verdient mit 0:2 gegen die Reserve des FC Tempo.
Urlaubsbedingt musste der SVN auf Kapitän Olaf Schubring sowie Gökhan Kitmir verzichten, außerdem nahm David Andryeyev zunächst auf Bank platz. Dafür begannen die Rückkehrer Florian Stoiber und Zdenko Simunkovic, sowie Vico Bausch, der nach seinem verspäteten Saisoneinstieg nun sein Startelfdebüt in 21/22 gab. Außerdem musste Artin Shamsollahi früh durch Christian Hoim ersetzt werden. Obwohl es unter der Woche noch stark geregnet hatte (das Spiel gegen die SG Harheim fiel sogar aus), war der Platz knüppeltrocken und ein geordnetes Fußballspiel war kaum möglich; die Bälle versprangen in alle Richtungen und so mussten beide Teams mit vorwiegend hohen Bällen agieren. So entwickelte sich aus dem potentiellen Vorteil des Hartplatzes schnell ein Nachteil für den SVN, denn besonders in der Luft waren die groß gewachsenen Gäste deutlich überlegen und hatten bereits früh in der Partie zwei exzellente Torchancen, doch zunächst vergaben die Gäste alleine vor Keeper Sven Kappel und schossen den Ball neben das Tor, dann wurde Offensivfoul am SVN Keeper gepfiffen, als der Ball schon im Tor lag - Glück gehabt! Ein Weckruf war dies allerdings nicht wirklich für den SVN, der weiterhin überhaupt nicht in die Partie fand, kaum mal einen Zweikampf gewann und wenn, dann den Ball viel zu schnell wieder verlor. Das 0:1 nach rund 35 Spielminuten war überfällig und verdient; nach einer Flanke von der Sechzehnerkante erzielte Gästestürmer Marksimovic den ersten Treffer des Tages. Keeper Sven Kappel war zwar noch am Ball, konnte aber nicht mehr verhindern, dass der Ball gegen die Laufrichtung über die Torlinie rollte. In der zweiten Halbzeit hielt der SVN dann zwar etwas besser dagegen und die Gäste bestmöglich vom Tor fern, konnte dabei aber weiterhin keine eigene Torgefahr ausstrahlen und als man in der Schlussphase auf Dreierkette umstellte und alles nach vorne warf um doch noch irgendwie den Lucky- Punch zu erzielen, machten die Gäste mit einem Konter alles klar.
Am Ende stellten die Gäste zwar eigentlich keine unschlagbare Truppe (ebenfalls nur drei Schüsse auf das Tor), aber so ganz ohne Einsatz und Leidenschaft des SVN waren sie am gestrigen Sonntag doch einfach eine Nummer zu stark und haben verdient gewonnen.
Ivan Susak: „Die physisch stärkere Mannschaft hat heute das Spiel verdient gewonnen. Wir haben heute kein Rezept gefunden um diesen Gegner zu schlagen und lange Bälle haben denen eher in die Karten gespielt. Glückwunsch an Tempo, die eine faire Partie gespielt haben.“
Zdenko Simunkovic: „Mit langen Bällen kommen wir bei diesem Gegner leider nicht weit, da ist jeder Spieler mindesten einen Kopf größer als wir. Dazu haben wir keinen Zweikampf richtig angenommen; so haben wir die selber stark gemacht und verdient verloren.“
An diesem Mittwoch (22. September) steht um 20 Uhr das Nachholspiel gegen die SG Harheim an, das vergangene Woche noch dem starken Regen zum Opfer fiel.
Am kommenden Sonntag, den 26.09., gastiert man um 15.30 Uhr beim SV Blau-Gelb Frankfurt.
Schiedsrichter: Stefan Peter Sachse 
Zuschauer: 30
Torfolge:
0:1 Maksimovic (35.) 
0:2 Maksimovic (86.)
Aufstellung:
Sven Kappel, Jens Hecht, Artin Shamsollahi (10.), Florian Stoiber (46.), Tadeh Shahi, Zdenko Simunkovic, Marsel Falkenmayer (87.), Vico Bausch, Marek Wiechulla, Ivan Susak, Mark Lüdtke // David Andryeyev (46.), Florian Sommer (87.), Christian Hoim (10.)
(JH)

3. Sieg in Serie!
FC Kalbach II vs. SV Niederursel 1:6 (0:1)
Erneut spätsommerliche Hochtemperaturen, erneut eine Zweitvertretung aus dem Tabellenkeller, erneut ein ungefährdeter Sieg - der SVN baute erfolgreich auf dem 9:1 Kantersieg vom vergangenen Wochenende auf und steht nach nun fünf absolvierten Spielen mit bereits 10 Punkten mehr als souverän da!
Mit einer auf drei Positionen veränderten Startformation (Lüdtke, Susak und Andryeyev begannen anstelle von Simunkovic, Gebhart und Stoiber) ging der SVN die Auswärtspartie beim FC Kalbach II an. Und dabei ließ man von Beginn weg keinen Zweifall daran, wer hier die drei Punkte mitnehmen würde, denn der SVN ließ die Kalbacher Reserve zu keinem Zeitpunkt ins Spiel kommen und ging bereits nach sieben Spielminuten mit 0:1 in Führung: Mark Lüdtke schlug aus der eigenen Hälfte einen weiten Diagonalball auf Marsel Falkenmayer, der diesen direkt Volley ins Tor unterbrachte - ein schönes Tor von beiden Akteueren! In der Folge war der SVN weiterhin das deutlich spielbestimmendere Team und zeigte rein fußballerisch das wohl beste Spiel der noch jungen Saison; doch war zu oft am 16er Schluss oder man startete aus Abseitspositionen, sodass in der Folge die hochkarätigen Torchancen weniger wurden und zudem auch teilweise kläglich vergeben wurden. So blieb es auch bis zur Halbzeitpause nur bei dieser knappen Führung. Nach Wiederbeginn dann selbiges Bild, nur das man dem SVN nun anmerkte noch deutlicher auf das längst überfällige zweite Tor zu drängen. Darauf musste man zwar noch weitere 15 Minuten im zweiten Durchgang warten, dann jedoch fielen direkt zwei Tore innerhalb von 60 Sekunden. Erst konnte Olaf Schubring per Kopf, dann Comebacker Vico Bausch, ebenfalls per Kopf, den Ball in die Maschen befördern. Beiden Aktionen ging jeweils ein Eckball von Ivan Susak voraus. Damit war die Partie längst entschieden, denn der Heimelf gelang offensiv praktisch gar nichts. Dennoch konnten sie 20 Minuten vor dem Spielende nach einer Freistoßflanke aus Mittelfeld noch den Ehrentreffer erzielen - ärgerlich und vermeidbar, zumal es sich auch um den einzigen Torschuss in den gesamten 90 Spielminuten handelte. Dennoch irritierte der Gegentreffer den SVN nicht und man spielte weiter nach vorne auf den nächsten Treffer. Dabei konnte dann auch noch Berkan Aynihan bei seinem Debüt für den SVN noch zwei weitere Tore auflegen (erneut Marsel Falkenmayer und einmal Gökhan Kitimir), ehe Tadeh Shahi mit einem Freistoß aus 18 Metern in den Winkel den Schlusspunkt setzte. Am Ende ein, auch in der Höhe, absolut verdienter Sieg des SVN.
Lorena Conforti: „Es war ein absolut verdienter und nie gefährdeter Sieg. Die Mannschaft war von Anfang an hellwach und hat sich gute Torchancen herausgespielt, die in der zweiten Halbzeit auch deutlich konsequenter genutzt wurden. Jetzt gilt es das positive aus den letzten Spielen mit in die anstehende englische Woche zu nehmen.“
Marsel Falkenmayer: „Pflichtaufgabe erfüllt. Wir hatten das Spiel von der ersten Minute an im Griff und hätten unsere Chancen besser nutzen müssen. Aber insgesamt war es eine super Mannschaftsleistung!“
In dieser Woche stehen nun zwei weitere Spiele auf dem Programm. Zunächst empfängt man am Mittwoch, den 15.09., die punktgleiche SG Harheim (Anstoß 20 Uhr), ehe am kommenden Sonntag, den 19.09. die Reserve des FC Tempo an den Urselbach kommt (Anstoß 15 Uhr). Beide Spiele finden in Niederursel statt!
Schiedsrichter: k.A. 
Zuschauer: 40
Torfolge:
0:1 Falkenmayer (7.) 
0:2 Schubring (60.)
0:3 Bausch (61.)
1:3 Lopes (70.)
1:4 Falkenmayer (72.) 
1:5 Kitmir (81.)
1:6 Shahi (90.)
Aufstellung:
Sven Kappel, Jens Hecht, Artin Shamsollahi, Olaf Schubring, Gökhan Kitmir (64.), Tadeh Shahi, David Andryeyev (35.), Marsel Falkenmayer, Marek Wiechulla, Ivan Susak, Mark Lüdtke // Berkan Aynihan (64.), Vico Bausch (35.), Max Gebhart
(JH)

Pflichtaufgabe erfüllt

 

SVN vs. FFV Sportfreunde 04 II 9:1 (4:0)

 

Bei spätsommerlichen Temperaturen nur knapp unter der 30 Grad Marke tat sich der SVN schwer in die Partie zu kommen, wachte dann durch einen Doppelpack nach rund 30 Minuten auf und konnte das Spiel am Ende klar gewinnen und ließ sogar noch beste Möglichkeiten aus.

 

Mit der gleichen Startformation, die schon am vergangenen Spieltag 3 Punkte gegen die SG 1928 holte, trat der SVN auf dem heimischen Rasenplatz die Pflichtaufgabe gegen die bis dato punktlose Reserve der Speuzer an. Doch leider schien sich auch in den Köpfen der Spieler zu sehr abgesetzt zu haben, dass es ja eben diese „Pflichtaufgabe“ sei und so begann der SVN hinten fahrlässig und vorne zunächst ohne die letzte Präzision. Zwar kamen die Gäste in der ersten halben Stunde nicht richtig gefährlich vor das Tor des SVN, aber auch der SVN kam eben fast gar nicht zu gefährlichen Situationen auf der gegenüberliegenden Spielhälfte. Erst als Gökhan Kitmir nach rund 30 Minuten durch einen strammen Schuss ins lange Eck das 1:0 erzielte und rund 10 Minuten später Marsel Falkenmayer nach Vorlagen von Olaf Schubring und Artin Shamsollahi auf 2:0 und 3:0 erhöhen konnte, kam der SVN auf Fahrt und alsbald lies auch die Gegenwehr der Gäste nach. Kurz vor der Pause trat Olaf Schubring dann selbst als Torschütze in Erscheinung und spätestens als Jens Hecht kurz nach Wiederbeginn von der Strafraumkante auf 5:0 erhöhen konnte, war das Spiel endgültig entschieden. In der Folge wechselte der SVN sein Spielerpersonal einige Male durch, konnte aber durch einen weiteren Doppelpack von Marsel Falkenmayer die Tore zum 6:0 und 7:0 folgen lassen, ehe sich in der Schlussphase auch Innenverteidiger Marek Wiechulla noch zweimal in die Torschützenliste eintragen konnte. Zunächst verwandelte er einen schmeichelhaften Handelfmeter, ehe er kurz vor Spielende schneller war als der herauseilende Gästekeeper und den 9:1 Endstand erzielen konnte. Das zwischenzeitliche 1:8 aus Sicht der Gäste entstand dabei zu einer Spielphase, in der beide Mannschaften noch einige Hochkaräter haben liegen lassen; doch auf den fast beschäftigungslosen Keeper Sven Kappel war auch gestern wieder Verlass.

 

Florian Stoiber: „Wir sind nicht gut ins Spiel reingekommen, nach dem ersten Tor hatten wir dann mehr Sicherheit. Obwohl wir gerne die Null hinten gehalten hätten, können wir mit dem Ergebnis natürlich zufrieden sein.“

 

Gökhan Kitmir: „Es war eine schwierige Anfangsphase bei sehr warmen Temperaturen; aber als wir 1:0 in Führung gegangen sind, waren wir auch körperlich und mental im Spiel und konnten dann in kurzer Zeit nachlegen.“

 

Am kommenden Wochenende wartet mit dem FC Kalbach II die nächste Zweitvertretung auf den SVN. Anstoß ist am Sonntag, den 12.09., um 13:00 Uhr in Kalbach.

 

Schiedsrichter: Marcus Köpke

 

Zuschauer: 30

 

Torfolge:

1:0 Kitmir (24.)

2:0 Falkenmayer (33.)

3:0 Falkenmayer (39.)

4:0 Schubring (44.)

5:0 Hecht (49.)

6:0 Falkenmayer (54.)

7:0 Falkenmayer (64.)

8:0 Wiechulla (71., HE)

8:1 Charkaoui (76.)

9:1 Wiechulla (86.)

 

Aufstellung: 

Sven Kappel, Jens Hecht (70.), Artin Shamsollahi, Olaf Schubring, Florian Stoiber, Gökhan Kitmir (34.), Tadeh Shahi (58.), Zdenko Simunkovic, Marsel Falkenmayer, Marek Wiechula, Max Gebhart // Eugen Gross (58.), Christian Hoim (34.), Ümit Erdal (70.)

 

(JH)


Kick and Rush-Sieger

 

SG 1928 vs. SVN 1:2 (0:1)

 

In einem nicht hochklassigem, aber doch spannendem Spiel, konnte der SVN im dritten Saisonspiel den ersten Dreier einfahren. Auf nassen Untergrund entwickelte sich, besonders in den ersten 45 Minuten, ein Kick and Rush Spiel, in dem der SVN seine Torchancen effektiver nutzte und letztendlich nicht unverdient mit 1:2 gewann.

Der SVN, der urlaubsbedingt auf den zuletzt starken Mark Lüdtke verzichten musste, tat sich auf dem nassen Kunstrasen im Gallusviertel zunächst sehr schwer und war in den Anfangsminuten mehr damit beschäftigt die Balance zu halten, als fußballerische Lösungen zu suchen. Das Mittel der Wahl waren daher lange Bälle in die Spitze, um dort eins-gegen-eins Situationen zu generieren. Da aber auch die Heimelf fast ausschließlich auf lange Diagonalbälle setzte, entstand das erwähnte und nicht sonderlich ansehnliche Kick and Rush-Spiel, durch das es beide Teams ohne großes Risiko schafften, die Bälle vom eigenen Tor fernzuhalten. Eine der wenigen Ausnahmen die in einer Torchance endeten bildete dabei der Angriff zum 0:1 für den SVN, nach einer guten halben Stunde: Kapitän Olaf Schubring kam kurz nach der Mittellinie in Ballbesitz, konnte diesen bis zur Grundlinie verteidigen und fand abschließend Tadeh Shahi auf Höhe der Elfmetermarke, dessen Schuss zwar noch abgefälscht wurde, jedoch zum 0:1 in den Maschen landete.

In der zweiten Hälfte nahm die Spielqualität auf dem nun trockenerem (und besser bespielbarem) Platz zu, besonders der SVN schaffte es immer mal wieder Ballstafetten über mehrere Stationen aufzuziehen. Kurz nach Wiederbeginn war es Tadeh Shahi der im Anschluss an einen solchen Angriff auf Olaf Schubring steckte, der zwar zunächst noch am Torwart scheiterte, im nachsetzen dann aber auf 0:2 erhöhen konnte. In der Folge entwickelte sich ein offenes Spiel im Mittelfeld, Torchancen gab es zunächst jedoch kaum. Eine Viertelstunde vor dem Ende lag der Ball dann ein drittes Mal im Tor der SG 1928 (Marsel Falkenmayer konnte den Ball im Tor unterbringen), doch der Jubel währte nur kurz und wurde aufgrund einer knappen, aber wohl richtigen, Abseitsentscheidung zurückgenommen. Und anstatt der Vorentscheidung gab es nun aber offenbar einen richtigen Wachrüttler für die Heimelf, die von nun an permanenten Druck ausübte und zu einigen nicht ungefährlichen Angriffen, sowie einer Vielzahl an Eckbällen kam, doch Keeper Sven Kappel war auch gestern wieder richtig stark aufgelegt und hielt die Null. Nach einem schmeichelhaften Strafstoß kam die SG 1928 zwar kurz vor dem Abpfiff noch auf ein Tor heran, doch der SVN konnte die Führung auch durch die Nachspielzeit bringen.

 

Tadeh Shahi: „Wir sind zwar spielerisch derzeit nicht die stärkste Mannschaft, aber mit Ehrgeiz und Teamgeist haben wir das Spiel verdient gewonnen.“

 

Marek Wiechulla: „Wir haben nicht unverdient die 3 Punkte geholt. Mit dem ersten guten Spielzug sind wir in Führung gegangen und haben es in der zweiten Halbzeit verpasst den Sack zuzumachen. Mit Kappel hatten wir einen starken Rückhalt und hätten eigentlich einen Sieg zu 0 verdient gehabt. Alles in allem eine geschlossene Mannschaftsleistung, die mit 3 Punkten belohnt wurde. Außerdem an dieser Stelle im Namen des Teams gute Besserung an Artis, nach seiner gestrigen Verletzung, auch wenn er nicht mehr bei uns spielt.“

 

Am kommenden Sonntag, den 05.09.2021, steht dann endlich wieder ein Heimspiel für den SVN an. Um 15.30 Uhr gastiert die Reserve des FFV Sportfreunde 04 am Urselbach.

 

Schiedsrichter: Oliver Bahn

 

Zuschauer: 30

 

Torfolge:

0:1 Shahi (35.)

0:2 Schubring (51.)

1:2 Chelah (89. / 11m)

 

Aufstellung:

Sven Kappel, Jens Hecht, Artin Shamsollahi, Olaf Schubring, Florian Stoiber, Gökhan Kitmir (46.), Tadeh Shahi, Zdenko Simunkovic, Marsel Falkenmayer, Marek Wiechula, Max Gebhart (68.) // Eugen Gross (68.), Tuna Sensari (46.)

 

(JH)


Die TSG 51 war eine Nummer zu stark

 

TSG 51 vs. SVN 3:1 (1:0)

 

Im zweiten Spiel der Saison 21/22 gastierte der SVN bei der TSG 51. Gegen einen besonders spielerisch starken A-Ligisten konnte man das Ergebnis zwar eine Stunde lang knapp halten, musste sich gegen den Aufstiegsanwärter aus Eschersheim am Ende aber doch verdient mit 3:1 geschlagen geben.

 

Der SVN veränderte seine Startelf gegenüber dem 1:1 am vergangenen Freitag auf zwei Positionen. So begannen Florian Stoiber und Spielertrainer Marsel Falkenmayer anstelle von Tuna Sensari und Christian Hoim.

Die ambitionierte TSG übernahm, auf einem zunächst gut zu bespielendem Kunstrasen, von Anfang an das Zepter und spielte schnell und zielgerichtet nach vorne; besonders im Zentrum  um den agilen (und späteren Doppeltorschützen) Kai Hohmann konnte die Heimelf regelmäßig Gefahr ausstrahlen. Auch das frühe 0:1 erspielte sich die TSG aus dem Zentrum: Nach einem unnötigem Ballverlust auf den Außen gelang der Ball sofort in die Mitte, wo über wenige, schnelle Doppelpässe TSG Spielmacher Kai Hohmann am Ende alleine vor dem SVN Tor stand und souverän einschieben konnte. Auch in der Folge war der Druck auf die Hintermannschaft des SVN permanent hoch, doch hielt diese nach Kräften dagegen und wurde im Zweifel von einem stark aufgelegten SVN-Keeper Sven Kappel gerettet. Zudem konnte Marek Wiechula mit einer Grätsche noch auf der Torlinie das frühe 2:0 verhindern. Der SVN selbst kam zwar auch immer wieder zu vereinzelten Angriffssituationen, konnte sich in Halbzeit eins jedoch keine so richtig gefährlichen Torchancen erspielen.

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich aufgrund des einsetzenden Regens zunächst eine Rutschpartie, in der eine knappe Viertelstunde kaum geordneter Fußball stattfand. Doch mit nachlassendem Regen war es dann erneut die TSG die sich die besseren Torchancen erspielen konnte. Nach einem Eckball konnte Sven Kappel zwar zunächst noch auf der Linie klären, doch ein Doppelschlag nach einer Spielstunde war dann die Vorentscheidung. Zunächst konnte eine weitere Ecke nicht ausreichend geklärt werden, dann war es gut getimter Ball in die Spitze der zum 3:0 verwertet werden konnte. Als der SVN eine Viertelstunde vor dem Ende im Anschluss an eine Ecke auf 3:1 verkürzen konnte wurde das Spiel zwar nochmal etwas zerfahrener mit vermehrten Foulspielen, doch letztendlich endete eine faire Partie wie schon in der vergangenen Saison mit einem verdienten 3:1 für die Heimelf.

 

Olaf Schubring: „Gegen einen spielstarken Gegner war einfach nicht mehr drin. Mit guter Laufleistung, einem starken Torhüter und dem Ehrentreffer haben wir uns schlussendlich teuer verkauft.“

 

Artin Shamsollahi: „Wir haben heute gegen einen spielerisch starken Gegner gespielt, der seine Chancen auch irgendwann genutzt hat. Trotz allem hat die Einstellung gestimmt und wir konnten uns mit einem Treffer belohnen. Wir schauen nach vorne und versuchen im nächsten Spiel einen Sieg zu holen.“

 

Schon übermorgen geht es weiter, am Sonntag, den 29.08., gastieren wir um 15:30 Uhr bei der SG 1928. Die Heimelf steht nach zwei Spielen ebenfalls bei einem Punkt und trennte sich zuletzt 3:3 vom FV 09 Eschersheim.

 

Schiedsrichter: Patrick Nied

 

Zuschauer: 70

 

Torfolge:

1:0 Hohmann (11.)

2:0 Dormann (60.)

3:0 Hohmann (64.)

3:1 Schubring (73.)

 

Aufstellung: 

Sven Kappel, Jens Hecht, Artin Shamsollahi, Olaf Schubring, Florian Stoiber (46.), Gökhan Kitmir, Zdenko Simunkovic, Marsel Falkenmayer, Marek Wiechula, Mark Lüdtke (58.), Max Gebhart (65.) // Eugen Gross (65.), Tadeh Shahi (58.), Tuna Sensari, Florian Sommer, Mutlu Kulakzis (46.), Ümit Erdal

 

(JH)


Hock setzt den Schlusspunkt in einem hitzigem Derby

 

SVN vs. SG Praunheim 1:1 (0:1)

 

Abendspiel, Flutlicht, rote Erde und Pyrotechnik - bessere Vorraussetzungen für ein Derby gibt es praktisch nicht! Und so entwickelte sich im ersten Saisonspiel des SVN über die volle Spieldauer ein hochintensives, kampfbetontes und vor allem hitziges Spiel, das nach 95 Minuten Abnutzungskampf mit einem verdienten Unentschieden endete.

 

Nach einer durchwachsenen Vorbereitung beim SVN und zuletzt über drei Wochen in Folge ohne Spiel, empfing man mit einer nahezu komplett neuformierten Startelf den selbsterklärten Aufstiegsanwärter aus Praunheim. 

Bereits nach wenigen Minuten wurde klar, dass es bei dem Spiel nicht vorwiegend um fußballerische Klasse gehen würde (die gestern beide Mannschaften für Großteile der Partie vermissen ließen), sondern um Kampf, Willen und Einsatz. Und dabei gaben beide Seiten wirklich alles; es wurden viele intensive Zweikämpfe geführt und Foulspiele begangen, die nicht selten in hitzige Diskussionen ausarteten. Spielfluss? - Fehlanzeige. 

Hinzu kam ein junger Schiedsrichter, der in der Zweikampfbewertung und bei den persönlichen Strafen leider keinen roten Faden erkennen ließ und somit auch nur selten etwas Ruhe in das Spiel bringen konnte. Eigentlich ein Wunder, dass die Partie mit 22 Spielern beendet wurde.

Und so ist dann auch das fußballerische Spielgeschehen schnell erzählt: Wenn der Ball denn mal im Spiel war, ließ Praunheim diesen vorwiegend hintenrum laufen und scheiterte bei Vorstößen regelmäßig an der starken Niederurseler Defensive. Torschüsse gab es auf beiden Seiten höchstens aus der Distanz und dann verfehlten diese das Tor meistens recht eindeutig. Beide Keeper wurden während des gesamten Spiels kaum gefordert, außer bei den unzähligen Standards.

Dass das vermeidbare 0:1 aus Sicht des SVN in der Mitte der ersten Halbzeit aus einem solchen Standard entsprang, ist bei der Partie selbsterklärend gewesen.

Auch in der zweiten Halbzeit gab es ein sehr ähnliches Bild, mit wenigen guten Torchancen auf beiden Seiten. Doch zwei riesige gab es dann aber noch zum Ende der Partie in Person von SVN-Legende Michael Hock. Erst veredelte er gekonnt einen Niederursel Konter zum Ausgleich, ehe er zwei Minuten später das Spiel sogar fast ganz gedreht hätte, doch unglücklich an der Latte scheiterte. 

Kurz darauf war dann Schluss und am Ende steht eine verdiente Punkteteilung, denn keine der Mannschaften konnte sich fußballerische Vorteile erspielen, die 3 Punkte verdient gehabt hätten.

 

Sven Kappel: „Es war ein sehr hitziges Spiel bis zur letzten Sekunde. Praunheim war der erwartet schwere Gegner, aber wir haben heute mannschaftlich eine überragende Leistung gezeigt und dagegengehalten und uns so den Punkt zum Auftakt verdient. Darauf kann man jetzt weiter aufbauen für das nächste schwere Spiel gegen die TSG 51.“

 

Jens Hecht: „Das war heute echt ein rassiges Derby, das Bock auf mehr gemacht hat, für die kommenden Saisonspiele. Wenngleich es fußballerisch wahrlich kein Leckerbissen war, können wir als Team dennoch viel aus dem Spiel mitnehmen und auf dieser Einstellung in den kommenden Wochen aufbauen.“

 

Diesen Sonntag ist spielfrei, dafür stehen in der kommenden Woche gleich zwei Spiele auf dem Programm. Zunächst am Donnerstagabend um 20.00 Uhr das nächste Derby, diesmal auswärts bei der TSG 51, ehe man am darauffolgenden Sonntag bei der SG 1928 gastiert.

 

Zuschauer: 120

 

Torfolge:

0:1 Höll (30.)

1:1 Hock (87.)

 

(JH)


Spielberichte 20/21


Kreispokal Frankfurt – Pokalaus im Achtelfinale

 

SVN vs. Spvgg. 02 Griesheim 1:3 (0:0)

 

Im Achtelfinale des Kreispokals der Saison 20/21 empfing der SVN am heutigen Sonntag mit der Spielvereinigung 02 Griesheim den Ligaprimus der abgelaufenen KOL-Saison und hatte somit ein echtes Brett vor der Brust. Noch dazu musste sich der SVN personell komplett neu aufstellen; nur 5 Spieler aus der Siegerelf des vergangenen Samstags konnten erneut starten. Dafür gaben mit Zdenko Simunkovic (Neuzugang), Moritz Bargl (A-Jgd.) und Mark Lüdtke (Rückkehrer) gleich 3 Spieler ihr Debüt im Dress des SVN. 

 

Zum Spiel: die favorisierten Gäste nahmen das Zepter, auf dem nicht immer ganz einfach zu bespielendem Hartplatz, von Anfang an in die Hand und hielten große Teile des Ballbesitzes, kamen in einer alles in allem aber sehr mauen und chancenarmen ersten Halbzeit kaum so richtig gefährlich vor das Tor des SVN, auch weil die neu formierte Fünferkette von Beginn an sicher stand. Dafür dauerte es zu Beginn der zweiten Hälfte jedoch nur knapp über 5 Minuten bis die Zuschauer das erste Tor der Partie sehen durften: Eine Bogenlampe fast von der Mittellinie fiel kurz vor dem Tor noch wieder hinunter und landete nur Zentimeter unter der Torlatte im Netz; nicht wenige hatten diesen Ball doch recht deutlich über das Tor fliegen gesehen… Die Führung hielt allerdings nicht sehr lange, denn nach einer Freistoßflanke aus dem Halbfeld von Mark „Ikke“ Lüdtke konnte Olaf Schubring nach einer Stunde auf 1:1 ausgleichen. 

Kurze Zeit später waren es dann allerdings wieder die Gäste, die ebenfalls nach einer Freistoßflanke, per Kopf den alten Vorsprung wieder herstellen konnten. Doch wer erwartet hatte, dass diese das Spiel nun locker runterspielen würden, hatte sich getäuscht, denn besonders nach Standardsituationen kam der SVN noch 3-4x richtig gefährlich vor das Tor, hatte im Abschluss dann jedoch oft um wenige Zentimeter zu wenig Glück. Als zum Ende der Partie dann langsam die Kräfte schwanden und man nochmal alles nach vorne warf, machten die Gäste mit einem Konter zum 1:3 den Deckel auf die Partie.

Unter dem Strich natürlich ein verdienter Sieg der Gäste aus Griesheim, aber der SVN muss sich mit dieser, besonders kämpferisch, starken Leistung definitiv nicht verstecken. Und wer weiß; mit ein wenig mehr Glück im Abschluss hätte man heute vielleicht sogar den nächsten Kreisoberligisten noch etwas mehr ärgern können.

 

Zur Vorbereitung auf die neue Saison stehen nun erstmal eine Reihe Testspiele an. Das Erste bereits am kommenden Mittwoch gegen die Sportfreunde Friedrichsdorf (KOL Hochtaunus), ehe man am nächsten Sonntag bei Viktoria Preußen (KOL Frankfurt) gastiert.

 

Schiedsrichter: Gökhan Ekici

 

Zuschauer: 35

 

Torfolge:

0:1 Budimir (51.)

1:1 Schubring (60.)

1:2 Railean (67.)

1:3 Santoro (87.)

 

Aufstellung:

k.A., Jens Hecht, Olaf Schubring, Marco Kuschel, k.A. (46.), Zdenko Simunkovic, Moritz Bargl, Mark Lüdtke (70.), Florian Stoiber, Artin Shamsollahi (76.), Marek Wiechulla // Florian Sommer (76.), Noah Bereket (46.), Vincent Lorenz, Patrick Lorenz (70.)

(JH)

 


Kreispokal Frankfurt – Niederursel gegen Gudesding im Elfmeterschießen weiter

 

SVN vs. FC Gudesding Frankfurt 5:4 n.E. (1:1 / 0:0)

 

Frankfurt – Im ersten offiziellen Spiel nach acht Monaten Zwangspause hat am Samstagabend A-Ligist SV Niederursel den Kreisoberligisten FC Gudesding mit einer engagierten Leistung im Zweitrundenmatch aus dem Kreispokal geworfen, der dank der stark gefallenen Corona-Inzidenzzahlen nun doch noch sportlich über die Bühne gebracht werden kann. Nach einem 1:1 in der regulären Spielzeit fiel die Entscheidung zugunsten der Gastgeber vor 120 Zuschauern im Elfmeterschießen. 

 

Mit sechs A-Jugendspielern trat der SVN an, da die Neuzugänge im zur ablaufenden Saison gehörenden Pokal noch nicht eingesetzt werden dürfen. „Das ist unser neuer Weg in Niederursel“, sagte nach dem Spiel Patrick Lorenz. Im Trainergespann mit Marcel Falkenmayer hat er die Nachfolge von Ivan Susak übernommen, der vor der Partie offiziell verabschiedet wurde. „Wir waren heiß und wollten der Underdog sein und den Großen ärgern“, so Lorenz. Das gelang den Gelb-Schwarzen gegen ein auch nicht in Bestbesetzung angereistes Gudesding-Team von Beginn an gut.

Zwar hatten die Gäste in Durchgang eins mehr Spielanteile und drei sehr gute Chancen, konnten aber SVN-Keeper Sven Kappel nicht überwinden. Mitte der zweiten Hälfte brachte dann der soeben erst eingewechselte Sebastian Gianni Niederursel in Führung (68.). Die „Guden“ hatten auch nach dem Rückstand ein Chancenplus. Die beste davon hatte Christian Pertz, dessen Kopfball von Kappel pariert wurde. In der Nachspielzeit fiel dann doch noch der Ausgleich für den Favoriten in diesem intensiven und packenden Pokalkampf.

 

„1:1 hätten wir sofort unterschrieben“

 

Aus dem Gewühl heraus stocherte Lorenzo Dolce den Ball über die Torlinie, nachdem dieser zuvor an den Pfosten geklatscht war (90./+3). „Da sind wir noch zu unerfahren. Mit den Neuzugängen hätten wir das cleverer geklärt. Aber das Ergebnis von 1:1 hätten wir vor dem Spiel sofort unterschrieben“, waren Lorenz und Falkenmayer hochzufrieden. Im Elfmeterschießen gab es insgesamt vier Fehlversuche, ehe Kappel mit seiner Parade gegen Azifi dem SVN das Achtelfinale sicherte und für Volksfeststimmung am Dorfwiesenweg sorgte.

 

FCG-Trainer Luca Spessot lobte die gute Atmosphäre rund um das Spiel herum und sprach von einer fairen Begegnung. Zum Pokalaus sagte der Coach: „Einen gewissen Ehrgeiz gibt es, aber ich bin nicht böse, dass wir ausgeschieden sind. So können wir Testspiele abhalten und mehr durchwechseln. Trotzdem ist etwas Enttäuschung da.“ Für den Nichtantritt von gleich vier Clubs am Sonntag brachte Spessot Verständnis auf: „Natürlich muss laut den Regularien ein Kreispokal-Sieger ermittelt werden, der dann am Hessenpokal teilnimmt. Aber wir sind Amateure und da müsste man vielleicht doch auf die fünf Wechsel gehen. Dann kann man mehr Leuten Spielminuten geben und ist nicht nur auf 14 Spieler angewiesen.“

 

Durch das Weiterkommen steht für den SVN auch am kommenden Sonntag wieder ein Spiel im Kreispokal an. Um 15 Uhr empfängt man mit der Spvgg. Griesheim 02 den nächsten Kreisoberligsten.

Adresse: Dorfwiesenweg 35, 60439 Frankfurt

 

Schiedsrichter: Naim Gala

 

Zuschauer: 120

 

Torfolge:

1:0 Gianni (68.)

1:1 Dolce (90.+3.)

——————————

2:1 Wiechula

2:2 Wack

Kuschel an den Pfosten

2:3 Hasselbeck

3:3 Cappello

Kappel hält gegen Imeghry

Schütz drüber

Dolce vorbei

4:3 Schubring

4:4 Husain

5:4 Hecht

Kappel hält gegen Azifi

 

Aufstellung:

Sven Kappel, Jens Hecht, Niklas Marburger, Olaf Schubring, Marco Kuschel, Matteo Cappello, Benedikt Kiesecker (64.), Maxim Fiebig, Florian Stoiber (89.), Marek Wiechula, Maxim Lange (65.) // Cuma Köroglu, Sebastian Gianni (65.), Louis Schütz (89.), Gennadiy Vorontsov (64.), Patrick Lorenz

(JH)

 


Nächstes Mal wird’s besser… 

 

SVN vs. TSG 51 Frankfurt 0:3 (0:1) 

 

Direkt am Spieltag nahmen die Personalsorgen des SVN weiter zu; mit Christian Ritzheim und Benedikt Kiesecker fielen zwei weitere Startelfakteure des jüngsten 3:0 Erfolges gegen die TuS Nieder-Eschbach aus. Zudem bestritt der werdende Vater Alec Gansen vorerst sein letztes Spiel für die Mannschaft vom Urselbach. Dennoch bekam der SVN eine schlagfertige Truppe auf den Platz, lediglich an Außenbahnspielern mangelte es und in der Breite des Kaders wurde es eng. 

Doch ins Spiel fand der SVN lange Zeit nicht wirklich. Die Gäste der TSG 51 waren das spielbestimmende Team und kamen früh zu einer Reihe an Torchancen, wobei es sich dabei lange Zeit jedoch nur um mehr oder minder gefährliche Distanzschüsse handelte. Zudem wurde ein Tor der Gäste nach Abseitsentscheidung zurückgenommen – eine schmeichelhafte Entscheidung zugunsten des SVN. Dennoch schien es zunächst nur eine Frage der Zeit zu sein, bis der SVN in Rückstand geraten sollte, denn Befreiung gelang anfangs kaum. Und in der 36. Spielminute war es dann leider auch so weit, die verdiente Führung für die TSG. Erst danach schien der SVN im Frankfurter Nieselregen aufzuwachen und die nötige Aggressivität und Spielfreude an den Tag zu legen. Und so erspielte man sich noch vor der Halbzeit zwei Hochkaräter, doch zunächst konnte eine Doppelchance von Marsel Falkenmayer und Gennadiy Vorontsov aus wenigen Metern auf der Linie geklärt werden. Zudem war viel Pech dabei, als Marsel Falkenmayer aus 10 Metern den Ball an die Latte schoss und im direkten Nachgang vom Gästekeeper strafstoßwürdig zu Fall gebracht wurde, der Pfiff blieb jedoch aus. – Damit stand es dann wohl Unentschieden in Sachen Fehlentscheidungen im Rahmen einer möglichen Torentstehung. In der zweiten Halbzeit gestaltete sich das Spiel dann zwar ausgeglichener, doch lange Zeit war für den SVN an der Strafraumgrenze Endstation. In der Schlussphase warf der SVN dann nochmal alles nach vorne und versuchte den Ausgleich zu erzielen, scheiterte jedoch erneut am Aluminium (Pfosten), am gegnerischen Torwart oder blockierte sich gegenseitig im Abschluss. Stattdessen ging die TSG in der 82. Spielminute mit 0:2 in Führung und konnte mit einem Konter kurz vor dem Abpfiff alles klar machen. Der Sieg der Gäste ging nach dem Spielverlauf zwar in Ordnung, aber für einen etwas fitteren, wacheren und aggressiveren SVN, hätte in dem Spiel deutlich mehr möglich sein können. 

 

Arnold Lackmann: „Wir hatten heute nicht genug Aggressivität und Elan. In der zweiten Halbzeit wurde es zwar etwas besser, aber in einem Derby musst du von Minute eins an da sein, sonst verlierst du halt so ein Spiel.“ 

 

Gennadiy Vorontsov: „Für uns ging das Spiel vor dem Anpfiff damit los, dass aufgrund mehrerer Absagen einige Spieler fehlten. Dadurch waren auch die Einstellung und Motivation nicht die gleiche wie sonst. Im Spiel wurden dann zu viele Fehler gemacht und viel zu viel untereinander diskutiert. Nächstes Mal muss das wieder besser werden.“ 

 

Das nächste Spiel bestreitet der SVN der SVN gegen die Reserve des FC Tempo FFM. Anstoß ist am Sonntag, den 01.11., um 12:30 Uhr.  

Adresse: Am Ginnheimer Wäldchen 9, 60431 Frankfurt 

 

Schiedsrichter: k.A.

 

Zuschauer: 95 

 

Torfolge: 

0:1 Burger (36.) 

0:2 Hohmann (82.) 

0:3 Hohmann (88.) 

 

Aufstellung: 

Sven Kappel, Jens Hecht, Gennadiy Vorontsov, Alec Gansen, k.A., Victor Bausch (75.), k.A. (46.), Marsel Falkenmayer, Marek Wiechula, Arnold Lackmann (23.), k.A. // Olaf Schubring, Florian Stoiber (23.), Javad Bakhshi (46.), k.A. (75.) 

(JH) 


Reaktion gezeigt!

 

SVN vs. TuS Nieder-Eschbach 3:0 (1:0)

 

Nach zuletzt vier Auswärtsspielen in Folge, war der SVN auf heimischen Hartplatz gegen den TuS Nieder-Eschbach um Wiedergutmachung für den desolaten Auftritt am vergangenen Sonntag bemüht. In einer leicht veränderten Formation rückte zudem Gennadiy Vorontsov in die Startelf.

Der SVN, in gelb-grauen Trikots spielend, kam dabei besser in die Partie und war von der ersten Minute an spielbestimmend; wenngleich das Spielniveau zunächst nicht sonderlich hoch war. Auf dem nicht immer einfach zu bespielendem Untergrund taten sich beide Mannschaften mit einem geordnetem Ballbesitzfußball schwer und agierten zunächst vornehmlich mit langen Bällen; und so entstand dann auch das 1:0 für SVN. Ein weiter Befreiungsschlag von Jens Hecht landete im Lauf von Stürmer Marsel Falkenmayer der seinen Gegenspieler im Laufduell abhängen konnte, allein auf den Torwart zulief und den frühen Führungstreffer erzielen konnte. Im Anschluss verflachte das Spiel dann etwas und der SVN kam zunehmend zu weniger Chancen, dies war jedoch auch einem Schiedsrichter geschuldet, der ohne rote Linie daherkam, beinahe jeden Angriff per Abseits zurückpfiff und mehrfach auf absolut belanglose Situationen minutenlange Diskussionen folgen ließ. Die zweiminütige Nachspielzeit zum Ende der ersten Hälfte war damit noch mehr als kurz bemessen. In der zweiten Halbzeit gab es dann ein ähnliches Bild, der SVN war spielbestimmend und erspielte sich auch Torchancen, ohne jedoch in die ganz gefährlichen Abschlusssituationen zu kommen. Dennoch war das 2:0 nach rund einer Stunde absolut verdient: Marek Wiechulla spielte einen weiten Ball hinaus auf den linken Flügel zu Marsel Falkenmayer, dieser zog nach innen, spielte den Ball quer in den 16er und Christian Ritzheim musste aus 5 Metern nur noch den Fuß hinhalten. Ein stark vorgetragener Angriff! Das 3:0 durch Victor Bausch war dann sowohl die Entscheidung, als auch gleichzeitig das schönste Tor des Tages. Aus 25 Metern traf er einen Volleyball perfekt und setzte diesen in den rechten Winkel – Kategorie Traumtor! Die Gäste wechselten zum Ende der Partie zwar nochmal offensiv, aber die einzig gefährliche Offensivaktion der zweiten Halbzeit war ein Freistoß in der Nachspielzeit, den Keeper Sven Kappel zur Ecke klären konnte. Am Ende steht ein verdienter 3:0 Erfolg für den SVN und damit die geglückte Wiedergutmachung für vergangenen Sonntag.

 

Alec Gansen: „In der ersten Halbzeit haben wir, wie auch der Gegner, fast nur mit langen Bällen gespielt; dennoch waren wir über die gesamte Spieldauer die spielbestimmende Mannschaft. Durch das Tor von Marsel in der ersten Halbzeit sind wir zwar früh in Führung gegangen, hätten das Spiel dort jedoch auch dort schon für uns entscheiden müssen. In der zweiten Halbzeit haben wir mehr „Fußball“ gespielt und dem Gegner kaum noch Chancen erlaubt, bis auf wenige und eher ungefährliche Standards. Mit dem Tor von Ritze und dem sensationellem Winkeltreffer von Vico haben wir dann den Sack zugemacht. Ich bin froh, dass wir als Team drei Punkte geholt haben, das hat unserem Teamgeist gutgetan. Nun freue ich mich am Sonntag auf die nächsten drei Punkte gegen meinen alten Verein.

 

Jens Hecht: „Wir haben als Team eine gute Reaktion auf letzten Sonntag gezeigt und waren von der ersten Minute an hellwach und die spielbestimmende Mannschaft. Es war heute vielleicht nicht immer der schönste Fußball, aber es war effektiv, wir haben vorne die Tore gemacht und hinten nur wenig zugelassen. Auf dem Spiel heute können wir die nächsten Wochen aufbauen!“

 

Am nächsten Sonntag, den 25.10., ist Derbytime! Um 15.00 Uhr empfängt der die TSG 51!

Adresse: Dorfwiesenweg 35, 60439 Frankfurt

 

Schiedsrichter: Ercan Basaran

 

Zuschauer: 70

 

Torfolge:

1:0 Falkenmayer (13.)

2:0 Ritzheim (60.)

3:0 Bausch (84.)

 

Aufstellung:

Sven Kappel, Jens Hecht, Gennadiy Vorontsov (72.), Alec Gansen, Benedikt Kiesecker, Victor Bausch, k.A., Marsel Falkenmayer, Florian Stoiber (75.), Christian Ritzheim (63.), Marek Wiechula // Olaf Schubring, k.A. (75.), Javad Bakhshi (63.), Arnold Lackmann, Atris Kilic (72.)

(JH)


Eine katastrophale erste Hälfte war zu viel…


SG Harheim vs. SVN 6:1 (5:0)


Nach dem Pokalsieg am vergangenen Dienstag sollte heute der zweite Sieg der Woche her; dabei bekam man es mit der ambitionierten und besonders in der Offensive sehr starken SG Harheim zu tun. 

Und diese offensivstärke sollte der SVN, bei dem Mittelfeldmotor Olaf Schubring nach dem Aufwärmen ausfiel, besonders während der ersten 45 Spielminuten zu spüren bekommen. Zum einen, weil die Heimelf es tatsächlich richtig gut machte, zum anderen aber auch, weil der SVN einfach nicht am Spiel teilnahm. Das Spiel des gesamten SVN war wenig lauffreudig, man wirkte im Kopf zu behäbig und langsam und bot der Heimelf praktisch keinerlei Gegenwehr. Und so fielen bis zum Halbzeitpfiff ganze fünf Tore für die SG Harheim. Eckball, Konter, Strafstoß, Fernschuss – es war einfach alles dabei und der SVN wusste sich nicht zu wehren. Man kam nicht in die Zweikämpfe, war zu weit vom Gegner entfernt und wenn man mal den Ball hatte war dieser zumeist blitzschnell wieder verloren. Erst mit der zweiten Halbzeit wurde dies besser; Zweikämpfe wurden angenommen, Pässe kamen beim Mitspieler an und der frühe 5:1 Anschlusstreffer (48.) ließ tatsächlich nochmal einen ganz kleinen Funken Hoffnung aufblühen, auch weil der SVN in der Folge etwas mehr vom Spiel hatte und die letzte halbe Stunde in Überzahl agierte. Doch anstatt weiter zu verkürzen, waren es die Harheimer die fünf Minuten vor dem Abpfiff mit dem 6:1 den Schlusspunkt setzen konnten. Es bleibt festzuhalten, dass heute einfach so ein Tag war, an dem wenig bis gar nichts zusammen ging. Trotz einer verbesserten zweiten Hälfte geht der Sieg der Heimelf somit absolut in Ordnung. Nun heißt es Mund abputzen, das Spiel schnellstmöglichst vergessen und am Mittwoch unter Flutlicht gegen die TuS Nieder-Eschbach eine angemessene Reaktion zeigen.


Max Gebhart: „Wir hatten uns jede Menge vorgenommen, obwohl wir wussten wie stark Harheim in der Offensive ist. Aber wir waren heute nicht spritzig genug und dadurch in der ersten Halbzeit immer mindestens einen Schritt zu spät und kamen überhaupt nicht in die Zweikämpfe. Dazu fehlten uns natürlich auch enorm wichtige Stammkräfte. In der zweiten Halbzeit sind wir besser von hinten rausgekommen und haben den Gegner teilweise auch vorne unter Druck gesetzt – dennoch war es heute einfach nicht gut.“


Victor Bausch: „Es war eigentlich alles angerichtet für ein packendes Spiel; ein motivierter Gegner und tolle Platzverhältnisse. Leider haben wir gegen einen guten Gegner nicht annähernd die Leidenschaft und Aggressivität gezeigt, die man gegen so einen Gegner zeigen muss. In der 2. Halbzeit haben wir dann lediglich Schadensbegrenzung betrieben. Jeder sollte sich fragen, warum man erst nach einem 5:0 Rückstand anfängt ein Mindestmaß an Leidenschaft und Laufbereitschaft zu zeigen.“


Am nächsten Mittwoch, den 21.10., steht dann endlich wieder ein Heimspiel an. Gegen den TuS Nieder-Eschbach müssen dann mal wieder drei Punkte her! Anstoß ist um 20.00 Uhr.

Adresse: Dorfwiesenweg 35, 60439 Frankfurt


Schiedsrichter: Björn Benatzky


Zuschauer: 80


Torfolge:

1:0 Urban (16.)

2:0 Urban (19.)

3:0 Molter (29.)

4:0 Waschkau (43.)

5:0 Urban (45.)

5:1 Ritzheim (48.)

6:1 Gaertner (84.)


Aufstellung:

Sven Kappel, Jens Hecht, Alec Gansen, k.A. (27.), Benedikt Kiesecker, Victor Bausch, k.A. (68.), Marsel Falkenmayer, Florian Stoiber, Christian Ritzheim (84.), Marek Wiechula // k.A., Olaf Schubring, Okan Sagmen (84.), Javad Bakhshi (68.), Gennadiy Vorontsov (27.), Noah Bereket, Ali Bakhshi

(JH)


Mit einer Leistungssteigerung in die nächste Runde


FC Fortuna FFM vs. SVN 1:5 (1:0)


Im Vergleich zum jüngsten 3:4 Erfolg in der Liga gab es vier Änderungen in der Startformation des SVN, so begannen Artin Shamsollahi, Noah Bereket, Benedikt Kiesecker und Okan Sagmen. Insgesamt sollten vermehrt die Spieler zum Einsatz kommen, die zuletzt etwas weniger Einsatzminuten hatten; so kamen im Laufe der Partie auch noch Mutlu Kulaksiz und Florian Sommer zum Einsatz, welche am vergangenen Donnerstag ebenfalls noch fehlten.

Die somit etwas durchgewürfelte Mannschaft des SVN tat sich dabei während der ersten Hälfte schwer in der Offensive gefährliche Situation zu erspielen. Es fehlten zum Teil die eingespielten Mechanismen und das Tempo, auf der anderen Seite stand der klassentiefere B-Ligist aber auch relativ tief. Und der Führungstreffer für die Heimelf ließ diese in der Folge nicht gerade höher verteidigen. Das es zur Halbzeit nur 1:0 stand konnte man dabei auch Keeper Sven Kappel verdanken, der bereits in der 7. Spielminute den zweiten Strafstoß der Saison parieren konnte. Aber je länger die Partie dauerte, desto besser kam der SVN in das Spiel, was darin resultierte, dass man keine fünf Minuten nach Wiederbeginn den 1:1 Ausgleichstreffer erzielen konnte: Benedikt Kiesecker brachte einen Freistoß direkt im Tor unter. Mit den Treffern zum 1:2 (Marsel Falkenmayer) und 1:3 (Olaf Schubring) übernahm der SVN dann vollends das Zepter und von der Heimelf kam sichtlich weniger; Gefahr auf den Anschluss- oder gar Ausgleichstreffer konnte der B-Ligist kaum noch ausstrahlen. Der eingewechselte Mutlu Kulaksiz nach Vorlage von Benedikt Kiesecker und erneut Marsel Falkenmayer nach einem weiten Abschlag von Keeper Sven Kappel stellten dann den 1:5 Endstand her. Damit steht der SVN auch in diesem Jahr in der zweiten Runde des Kreispokals und kann sich über einen unter dem Strich verdienten Sieg freuen, nach einer gehörigen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang.


Noah Bereket: „In der ersten Halbzeit haben wir dem Gegner leider nicht unser Spiel aufgezwungen, sondern sie zu viel machen lassen, hinzu kamen einige individuelle Fehler. In der zweiten Halbzeit waren wir dann aggressiver, wacher und haben früher attackiert, was den Gegner zu Fehlern gezwungen hat. Dadurch haben sie Fehler gemacht die zu einfachen Toren geführt haben und nach dem 3:1 haben sie dann gefühlt aufgegeben.“


Okan Sagmen: „Wir dürfen keinen Gegner unterschätzen, unabhängig davon, in welcher Klasse er spielt. Gut war das Spiel vor allem für Spieler wie mich, die bis dato wenig bis gar nicht zum Einsatz kamen. Wir konnten gegen Fortuna wichtige Minuten und Spielpraxis sammeln, welche uns sehr gutgetan haben. Trotz dessen, dass wir die erste Halbzeit verschlafen haben und verdient hinten lagen, wurde in der zweiten Halbzeit schnell klar, wer hier der Herr im Haus ist.“


Florian Stoiber: „Die erste Halbzeit war nicht gut von uns, wir haben mit zu wenig Tempo und Bewegung nach vorne gespielt, wodurch wir der tiefstehenden Fortuna das Verteidigen nicht sonderlich schwer gemacht haben. Nach der Pause und einer taktischen Umstellung kamen wir besser ins Spiel und haben uns mehr Torchancen erarbeitet, die wir dann auch nutzen konnten. Insgesamt stehen wir verdient in der nächsten Pokalrunde und freuen uns auf die kommende Herausforderung.“


Am kommenden 10. Spieltag spielt der SVN bei der ambitionierten SG Harheim. Anstoß ist am Sonntag, den 18.10., um 16.00 Uhr.

Adresse: Riedhalsstraße, 60437 Frankfurt


Schiedsrichter: Gereon Borgwardt


Torfolge:

1:0 Alfonzo (17.)

1:1 Kiesecker (49.)

1:2 Falkenmayer (57.)

1:3 Schubring (70.)

1:4 Kulakzis (78.)

1:5 Falkenmayer (88.)


Aufstellung:

Sven Kappel, Artin Shamsollahi (81.), Olaf Schubring, Benedikt Kiesecker, Victor Bausch, Marsel Falkenmayer, Florian Stoiber, Okan Sagmen (33.), Noah Bereket (46.), Gennadiy Vorontsov, Marek Wiechula // Florian Sommer (81.), Mutlu Kulaksiz (33.), k.A. (46.), Ivan Susak, Ferhan Oezerenler

(JH)


Was für ein Krimi!


SG 1928 FFM vs. SVN 3:4 (1:1)


Am gestrigen Donnerstag trat der SVN am 8. Spieltag beim Mitaufsteiger SG 1928 in Griesheim an. Dabei hatte Trainer Ivan Susak unfreiwillig einige personelle Veränderungen vorzunehmen – besonders auf den Außenbahnen herrschte Personalmangel. Dies führte gleichzeitig zu einer Änderung der Formation, man trat somit mit einer Dreierkette an.

Auf einem Kunstrasenplatz, der wie Kaugummi an den Schuhen kleben blieb, erwischte der SVN die bessere Anfangsphase und erspielte sich früh in der Partie erste gute Torchancen, besonders in Person der agilen Offensivakteure Marsel Falkenmayer und Hasan Demir. Mit zunehmender Spieldauer kam die Heimelf dann jedoch besser in die Partie und konnte durch einen Sonntagsschuss aus knapp 25 Metern mit 1:0 in Führung gehen. Doch der SVN konnte noch vor dem Halbzeitpfiff den verdienten Ausgleich erzielen: Marsel Falkenmayer wurde im Strafraum zu Fall gebracht und konnte den fälligen Strafstoß sicher zum 1:1 verwerten. Und nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff war der Torschütze des Ausgleichs erneut erfolgreich: Im eins-gegen-eins konnte der Heimtorwart zunächst zwar noch zwei Bälle abwehren, doch beim dritten Nachschuss fiel dann der Führungstreffer für den SVN, welcher zu dem Zeitpunkt nicht ganz unverdient war. Auch in der Folge war der SVN das bessere Team, verpasste es jedoch auf 1:3 zu erhöhen und wurde zudem etliche Male aufgrund von Abseitspositionen inmitten aussichtsreicher Angriffe zurückgepfiffen – nachvollziehbar waren jedoch bei weitem nicht alle diese Entscheidungen… Nach einer guten Stunde dezimierte sich der SVN dann selbst: Im Anschluss an ein Foulspiel an einem SVN-Akteur kam es zu einem Wortgefecht, in dessen Folge der SVN in Unterzahl weiterspielen musste. Wenngleich die Entscheidung letztendlich wohl korrekt war, hätte der Schiedsrichter die Situation eher unterbinden können, bzw. müssen und es wäre wahrscheinlich nichts passiert! 15 Spielminuten vor dem Ende kam die Heimelf dann zum Ausgleich, denn in der Abwehr des SVN galt augenscheinlich das Motto „Nimm du ihn, ich hab ihn sicher“. Und in der 83. Spielminute konnte die SG 1928 das Spiel dann sogar auf 3:2 drehen; dezimierte sich jedoch unmittelbar in der Folge aufgrund einer Unsportlichkeit. Für die Schlussphase galt es also 10 vs. 10 noch mindestens ein Tor zu erzielen. Und dabei zeigte sich dann der Zusammenhalt im Team des SVN, denn die Köpfe wurden nicht hängen gelassen, stattdessen war jeder einzelne Spieler hochmotiviert und der SVN warf nochmals alles nach vorne. Und dieser Mut, der auch in einigen guten Kontermöglichkeiten für die Heimelf mündete, sollte kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit belohnt werden! Marek Wiechulla schlug eine butterweiche Flanke auf den ebenfalls aufgerückten Verteidiger Jens Hecht und dieser konnte mit einem schönen Kopfball über den Keeper hinweg ins lange Eck das 3:3 erzielen. Doch dieses turbulente, umkämpfte und teilweise hitzige Spiel war damit noch lange nicht vorbei, denn in der vierminütigen Nachspielzeit wollten beide Teams noch unbedingt den Siegtreffer erzielen. Und genau das gelang dem SVN dann in der zweiten Minute der Nachspielzeit in Person von Olaf Schubring, der bereits sein 5. Saisontor erzielte. Danach war die Freude beim SVN natürlich riesig, denn nachdem man zuletzt einige unnötige Niederlagen kassiert hat, hat man heute nie aufgegeben und bis zur letzten Sekunde für die 3 Punkte gefighted.


Olaf Schubring: „Der Spielverlauf hat lange an das Spiel am letzten Sonntag erinnert. Wieder haben wir es verpasst, frühzeitig mit mehreren Toren in Führung zu gehen, trotz guter Möglichkeiten. Am Ende hat uns der Platzverweis für den Gegner in die Karten gespielt und wir konnten mit einer Willensleistung endlich den ersten Auswärtssieg der Saison einfahren.“


Sponsor und Zuschauer Eugen Gross: „Die ersten 10 Minuten hat man schön zusammengespielt und sich zwei Riesenchancen erspielt. Danach ist man ins Schwanken gekommen und unglücklich mit 1:0 in Rückstand geraten. Auch in der zweiten Halbzeit waren die ersten 10 Minuten wieder stark, besonders mit der 2:1 Führung. Mit der roten Karte hat man sich dann jedoch das Spiel selbst kaputt gemacht und nach Diskussionen im Team lag man dann auch mit 2:3 zurück. Da der Gegner aber durch seine Dummheit die Eckfahne wegzutreten ebenfalls zu 10. war, war wieder alles offen. Die letzten Minuten mit 10 gegen 10 war der SVN dann wieder überlegen und konnte die Punkte mit nach Hause nehmen.“


Am kommenden Wochenende hat der SVN wieder spielfrei, ehe es am Dienstag, den 13.10., mit dem Kreispokal weitergeht. Abermals auswärts gastiert man beim B-Ligisten FC Fortuna Frankfurt. Anstoß ist um 20.00 Uhr.

Adresse: Gerbermühlstraße 110, 60594 Frankfurt


Schiedsrichter: Rene Mann


Zuschauer: 60


Torfolge:

1:0 Rama (31.)

1:1 Falkenmayer (41. / 11m)

1:2 Falkenmayer (50.)

2:2 Ismailovski (75.)

3:2 Rama (83.)

3:3 Hecht (89.)

3:4 Schubring (90.+2)


Aufstellung:

Sven Kappel, Jens Hecht, Olaf Schubring, Victor Bausch, k.A., Marsel Falkenmayer, Florian Stoiber (54.), Gennadiy Vorontsov (68.), Marek Wiechula, k.A. (85.), Hasan Demir // Artin Shamsollahi (54.), Okan Sagmen, Noah Bereket (68.), Josip Romic (85.)

(JH)



Da war mehr drin…

 

SV Blau-Gelb FFM vs. SVN 4:2 (1:2)

 

Nachdem der SVN am vergangenen Wochenende noch spielfrei hatte, stand diesen Sonntag das 6. Saisonspiel auf dem Programm, gegen den bisher ungeschlagenen SV Blau-Gelb Frankfurt. Trainer Ivan Susak konnte dabei fast auf die gleiche Elf zurückgreifen, die zuletzt mit 3:0 gegen Ginnheim gewinnen konnte, lediglich Alec Gansen fehlte und wurde durch Mutlu Kulakzis ersetzt.

Zum Spiel: Der SVN übernahm von Minute eins die Initiative und gab somit früh die Marschroute vor: Punkte sollten her! Dass dennoch die Heimelf mit 1:0 in Führung gehen konnte, war mehr als unglücklich, denn ein Freistoß aus dem Halbfeld wurde unhaltbar ins eigene Tor abgefälscht. Dennoch zeigte sich der SVN davon unbeeindruckt und spielte weiter munter nach vorn und kam in der Folge auch zu ersten guten Torchancen. Das 1:1 durch Olaf Schubring nach 20 Minuten war dann auch mehr als verdient, ebenso wie der 2:1 Führungstreffer mit dem Halbzeitpfiff, denn während der gesamten ersten Hälfte kam die Heimelf, im Gegensatz zum SVN, kaum zu gefährlichen Torchancen. Das 2:1 erzielte dabei erneut Olaf Schubring per Kopf und erneut war Marsel Falkenmayer der Vorlagengeber. Auch die erste Viertelstunde in Durchgang zwei änderte sich zunächst wenig. Zwar wurde die Heimelf nach einer taktischen Umstellung offensiv etwas gefährlicher, doch die besseren Chancen hatte weiterhin der SVN. Doch der Ball wollte nicht so recht ins Tor und ein fälliger Strafstoß wurde dem SVN verwehrt; es gab stattdessen einen Vorteil, der keinen Erfolg einbrachte – eine interessante Regelauslegung… Und so kam es, wie es wohl kommen musste: statt dem 1:3 fiel nach einer guten Stunde das 2:2. Ein Tor, dass dem Spielverlauf überhaupt nicht gerecht wurde, dass sich der SVN jedoch auf die eigene Kappe zu schreiben hatte. In der Folge war der SVN dann nicht mehr so drückend überlegen wie zuvor, doch weiterhin das spielbestimmende Team, dass mehr auf den Führungstreffer drängte. Dieser gelang dann jedoch zehn Spielminuten vor Ende der Heimelf und als kurz vor dem Abpfiff noch ein abgefälschter Freistoß zum 4:2 im Tor landete waren die drei Punkte der Heimelf nicht mehr zu nehmen. Doch die Frage, wie sie diese 3 Punkte geholt haben, wissen sie vermutlich selbst nicht so recht. Doch genau das ist eben der Unterschied zur vergangenen Saison in der Kreisliga B, dort wären diese Fehler nicht so eiskalt bestraft worden.

 

Zuschauerin Marina Lotz: „Nach dem unglücklichen Start ins Spiel war Niederursel in Halbzeit eins das deutlich stärkere Team und spielte den besseren Fußball. Die Mannschaft muss sich aber vorwerfen lassen, nach der Pause nicht das 1:3 gemacht zu haben und stattdessen den Gegner wieder ins Spiel kommen gelassen zu haben. So geht man am Ende mit einer sehr ärgerlichen Niederlage vom Platz, gegen einen Gegner, den man eigentlich im Griff hatte.“

 

Trainer Ivan Susak: „Ich kann meinen Jungs in den ersten 60 Minuten keinen Vorwurf machen, außer, dass wir die Chancen nicht genutzt haben. Nach dem 2:2 haben wir auch weiterhin gedrückt und waren näher am Führungstreffer, aber leider waren wir zu ungeduldig und konnten nicht auf die entscheidende Chance warten. Wir müssen in den nächsten Spielen hinten sicherer stehen und vorne die Buden machen, dann werden wir uns auch wieder mit drei Punkten belohnen.“

 

Unter der Woche steht für den SVN dann der 8. Spieltag an. Am Donnerstag, den 08.10., gastiert man um 20.00 Uhr bei der punktgleichen SG 1928.

Adresse: Eichenstraße 40, 65933 Frankfurt

 

Schiedsrichter: Thomas Hamel

 

Zuschauer: 75

 

Torfolge:

1:0 Schubring (6. / ET)

1:1 Schubring (20.)

1:2 Schubring (45.+1)

2:2 Haboeck (65.)

3:2 Gaese (80.)

4:2 Haboeck (88.)

 

Aufstellung: Sven Kappel, Jens Hecht, Olaf Schubring, Patrick Lorenz, Benedikt Kiesecker, Victor Bausch, k.A. (72.), Marsel Falkenmayer, Mutlu Kulaksiz (62.), Marek Wiechula, Hasan Demir // Gennadiy Vorontsov, Florian Stoiber (72.), Okan Sagmen, Christian Ritzheim (62.), Noah Bereket

(JH)


Von Beginn an ein überzeugender Sieg

 

SVN vs. FC Germania 08 Ginnheim 3:0 (1:0)

 

Am gestrigen Mittwoch fand für den SVN das erste Spiel auf dem berüchtigtem „roten Teppich“ statt. Auf dem nicht ideal zu bespielendem Untergrund gab es beim SVN dabei zwei Wechsel in der Startformation: Alec Gansen begann anstelle von Artin Shamsollahi (Bank) und Hasan Demir kehrte für den angeschlagenen Christian Ritzheim ins Team zurück.

Das der SVN dabei heiß auf drei Punkte war, konnte dabei endlich auch von Beginn weg ersichtlich werden. In der Abwehr stand der SVN sicher, ließ in den gesamten ersten 45 Spielminuten nicht eine gefährliche Situation zu und erspielte sich im Angriff einige richtig gute Torchancen. Doch lange Zeit wollte der Knoten nicht so recht platzen, denn im Abschluss fehlte zunächst entweder die letzte Präzision oder die Abwehr der Gäste konnte kurz vor dem Abschluss noch einen Fuß dazwischen bekommen. Zudem konnte der Gästekeeper einen strammen Distanzschuss von Vico Bausch noch stark zur Ecke klären. So dauerte es bis zur 35. Minute ehe das überfällige 1:0 erzielt werden konnte. Nach Ecke von Marsel Falkenmayer war es Olaf Schubring, der per Kopf sein zweites Saisontor erzielen konnte. Dies stellte gleichzeitig auch den Halbzeitstand dar, denn auch weitere Hochkaräter, zum Teil 100%ige, konnten in der Folge nicht im Tor untergebracht werden. In der zweiten Halbzeit änderte sich wenig am Spiel: Der SVN war drückend überlegen, stand hinten sicher und erspielte sich selbst gute Torchancen. Dennoch hat es für das 2:0 ein Eigentor benötigt, so gerne wir diesen Treffer auch Alec Gansen zuschreiben würden. Eben jener brachte eine gefährliche Einwurfflanke in den gegnerischen Strafraum und ein Gästeakteur lenkte den Ball ins eigene Tor ab. Auch im Anschluss spielte die Offensive des SVN munter auf, doch sowohl die Offensive als auch die aufgerückte Defensive (besonders in Person von Patrick Lorenz), vergaben eine Torchance nach der anderen, wobei teilweise nur wenige Zentimeter fehlten. Dennoch kamen während des gesamten Spiels zu keinem Zeitpunkt Zweifel am Sieger des Spiels auf, dafür ging bei den Gästen einfach zu wenig nach vorne. Symbolisch dauerte es bis zur 80. Spielminute ehe Keeper Sven Kappel das erste Mal ernsthaft eingreifen musste. Und spätestens als Marsel Falkenmayer dann fünf Minuten vor Ende, nach Vorarbeit von Olaf Schubring, auf 3:0 erhöhen konnte war die Messe gelesen. Insgesamt ein hochverdienter Sieg, bei dem der SVN noch einiges mehr für das Torverhältnis hätte machen können.

 

Marsel Falkenmayer: „Ich fand es heute eine sehr gute Mannschaftsleistung, alle Spieler wollten den Sieg! Wir standen in der Abwehr sehr sicher und haben nichts zugelassen. Der 3:0 Sieg war verdient und er hätte noch höher ausfallen müssen; leider war die Chancenverwertung heute nicht so gut. Wichtig ist jetzt, dass wir uns nicht auf dem Sieg ausruhen, sondern im Training Vollgas geben, um in 1,5 Wochen den nächsten Sieg zu holen.“

 

Benedikt Kiesecker: „Wir konnten das Spiel so gestalten, wie wir es uns vorgenommen hatten. Ginnheim war kaum am Spiel beteiligt und hatte nicht den Hauch einer Chance. Wir wollten dem Gegner einfach unser Spiel aufzwingen und das haben wir von der ersten bis zur letzten Minute gemacht. Wenn wir vor dem Tor jetzt noch kaltschnäuziger werden, geht das Spiel auch gut und gerne 7:0 aus. Insgesamt eine super Leistung des gesamten Teams!“

 

Jetzt hat der SVN erstmal etwas Ruhe, da man sowohl am kommenden Wochenende als auch unter der Woche frei hat. Weiter geht es erst am Sonntag, den 04.10. Dann steht das Auswärtsspiel bei dem bisher punkt verlustfreien SV Blau-Gelb FFM auf dem Programm. Anstoß wird um 16.00 Uhr sein.

Adresse: Am Ginnheimer Wäldchen 2-4, 60431 Frankfurt

 

Schiedsrichter: Simeon Elias Thomm

 

Zuschauer: 90

 

Torfolge:

1:0 Schubring (35.)

2:0 Güresci (53. / ET)

3:0 Falkenmayer (85.)

 

Aufstellung:

Sven Kappel, Jens Hecht (78.), Olaf Schubring, Alec Gansen, Patrick Lorenz (83.), Benedikt Kiesecker, Victor Bausch, Marsel Falkenmayer, Marek Wiechula, k.A., Hasan Demir (85.) // Artin Shamsollahi, k.A., Florian Stoiber (85.), Okan Sagmen (83.), Patrick Strauss (78.), Christian Ritzheim

 

(JH)


Nur eine vernünftige Halbzeit ist zu wenig

 

1. Rödelheimer FC vs. SVN 5:3 (3:1)

 

Bei abermals hochsommerlichen Temperaturen mitten im September gastierte der SVN am heutigen Sonntag beim 1. Rödelheimer FC. Dabei gab es gegenüber dem vergangenen Remis unter der Woche zwei Wechsel. So begannen Artin Shamsollahi hinten links und Rückkehrer Marsel Falkenmayer im Angriff. Ohne den verhinderten Spielgestalter Hasan Demir kam der SVN jedoch schwer in die Partie und tat sich, wie schon vergangenen Mittwoch, in der ersten Halbzeit sehr schwer. Und ebenfalls, wie schon am vergangenen Mittwoch, lag der SVN früh mit 1:0 zurück – zu dem Zeitpunkt waren noch keine 10 Minuten gespielt. Auch der Ausgleich von Marek Wiechulla nach Eckball von Marsel Falkenmayer half dem SVN kaum eigene Stabilität zu gewinnen, denn in den folgenden Minuten war die Heimelf weiterhin das spielbestimmende, aggressivere und offensiv gefährlichere Team. So war es auch die logische Schlussfolge, dass im Anschluss an einen unzureichend geklärten Freistoß die Heimelf energischer nachsetzte und auf 2:1 erhöhen konnte. Und rund fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff lag der SVN dann auch schon mit 3:1 zurück. Insgesamt wirkte der SVN die ersten 45 Spielminuten zu behäbig und schien den vergangenen englischen Wochen Tribut zu zahlen. Doch obwohl der SVN erschöpft wirkte, kam in der zweiten Halbzeit der Kampfgeist zurück und mit ihm ein völlig verändert auftretender SVN. Ein Doppelschlag durch den früh eingewechselten Alec Gansen und Benedikt Kiesecker (56. / 59.) stellte die gesamte erste Hälfte auf den Kopf und brachte den SVN zurück ins Spiel. In der Folge war der SVN dann sogar das deutlich stärkere Team, erspielte sich einige gute Torchancen und war nah am 3:4 Führungstreffer. Doch der wollte nicht so recht fallen, denn der Offensive um Marsel Falkenmayer und Christian Ritzheim fehlte heute einfach das letzte Quäntchen Glück im Abschluss. Am dichtesten am 3:4 war noch Jens Hecht, doch sein Schuss aus knapp 16 Metern ging an die Latte. Rund 20 Minuten vor dem Ende dezimierte sich die Heimelf durch Reklamieren dann auch noch selbst, doch auch im Anschluss daran blieb der Führungstreffer für den SVN verwehrt. Stattdessen konnten die Rödelheimer in der 80. Minute etwas aus dem Nichts das Eigene 4:3 erzielen – ein Geschenk des SVN. In der Folge warf der SVN zwar nochmal alles nach vorne, doch stattdessen machte die Heimelf mit dem 5:3 kurz vor Abpfiff den Sieg klar. Es bleibt zu resümieren, dass der SVN dieses Spiel in der ersten Hälfte verloren hat. Die klare Steigerung in der zweiten Halbzeit brachte den SVN zwar nah an mindestens einen Zähler heran, doch am Ende steht leider die zweite Saisonniederlage.

 

Olaf Schubring: „Schade, dass wir zum zweiten Mal in dieser Woche die erste Halbzeit komplett verschlafen haben. Nach einer guten Phase inklusive Ausgleich und Überzahl hat uns das 4:3 das Genick gebrochen. Insgesamt haben wir keinen Punkt verdient und trotzdem die Punkte zum Ende hin liegen gelassen.“

 

Patrick Lorenz: „Wir haben von der ersten Minute an komplett geschlafen und alles was wir uns vorgenommen haben, die Leidenschaft, die Körperspannung, die Aggressivität, all das hat komplett gefehlt. Die ersten 45 Minuten war der SV Niederursel einfach nicht anwesend. Nach der Halbzeit haben wir uns etwas gefangen und verdient zum 3:3 ausgeglichen, aber danach haben wir uns wieder etwas der ersten Halbzeit angepasst und am Ende in Überzahl noch 5:3 verloren. Das darf es so eigentlich nicht geben! Die Mannschaft muss jetzt aufwachen und einfach wieder mehr an sich glauben. Aber man darf auch nicht vergessen, dass wir immer noch Aufsteiger sind.“

 

Am kommenden Mittwoch, den 23.09., steht dann das letzte Spiel dieser englischen Wochen an. Um 20.00 Uhr empfängt der SVN den FC Germania 08 Ginnheim.

Adresse: Dorfwiesenweg 35, 60439 Frankfurt

 

Schiedsrichter: Manfred Schmitt

 

Zuschauer: 150

 

Torfolge:

1:0 Mesghina (8.)

1:1 Wiechulla (18.)

2:1 Mesghina (28.)

3:1 Temizsoy (40.)

3:2 Gansen (56.)

3:3 Kiesecker (59.)

4:3 Vogt (80.)

5:3 Friedrich (90.)

 

Aufstellung: Sven Kappel, Jens Hecht, Artin Shamsollahi (10.), Olaf Schubring, Patrick Lorenz (44.), Benedikt Kiesecker, Victor Bausch, Marsel Falkenmayer, Christian Ritzheim, Marek Wiechula, k.A. // Alec Gansen (10.), Florian Stoiber (44.), Okan Sagmen, Patrick Strauss, k.A.

(JH)


Spätes Remis bei Kartenfestival

 

FV 09 Eschersheim vs. SVN 3:3 (2:1)

 

Am Mittwochabend stand für den SVN das dritte Spiel binnen sieben Tagen auf dem Programm. Unter Flutlicht und bei nahezu perfekten Platzbedingungen ging es auswärts gegen den FV 09 Eschersheim. Die Startelf des SVN änderte sich dabei nur auf einer Position: Nikola Lazeta kehrte ins Team zurück, für ihn wich Enes Babaoglu (nicht im Kader). 

Doch die Spiele unter der Woche scheinen dem SVN derzeit nicht so richtig zu liegen, besonders in den ersten 45 Minuten wirkte man im Kopf müde, agierte zum Teil zu behäbig und ließ oftmals die Geschwindigkeit im Spiel missen. Hinzu kam ein frühes Gegentor nach nur vier Spielminuten, welches der Heimelf natürlich in die Karten spielte. Daran änderte auch ein verwandelter Strafstoß von Benedikt Kiesecker, nach Foulspiel an Christian Ritzheim, wenig (11. Minute). Die Heimelf wirkte frischer und aggressiver, schlug dabei jedoch auch regelmäßig über die Strenge, sodass zur Halbzeit bereits fünf Verwarnungen für Eschersheim notiert waren. Nach einer halben Stunde konnte die Heimelf, die zu dem Zeitpunkt nicht unverdiente Führung erzielen: Ein abgefälschter Freistoß wurde nicht ausreichend geklärt, den ersten Schuss konnte Keeper Sven Kappel zwar noch von der Linie kratzen, doch beim Nachschuss war er machtlos - ein vermeidbares Gegentor. Das 2:1 stellte gleichzeitig auch den Halbzeitstand dar. In der Halbzeit stellte der SVN dann etwas um, brachte einen weiteren Mittelfeldspieler und so wollte man in der zweiten Halbzeit das Spiel noch drehen. Doch erstmal trafen wieder die Eschersheimer. Nach einem langen Ball gab es ein grenzwertiges Einsteigen eines Eschersheimer Stürmers beim Kopfball, doch der Pfiff blieb aus und der Ball landete im langen Eck (53.). Das Ende der Niederursel Punkteträume, die bis zu dem Zeitpunkt offensiv kaum stattfanden? Zunächst schien es so, denn auch im Anschluss gab es die besseren Chancen für die Heimelf, doch der erneut stark aufgelegte Keeper Sven Kappel konnte zwei hundertprozentige halten: Zunächst vereitelte er einen eigentlich stark geschossenen Strafstoß und kurze Zeit später war er bei einem 1 versus 1 rund 16m vor dem eigenen Tor erneut zur Stelle. Ein Wachmacher für den SVN und gleichzeitig machte sich das Heimteam das Leben selbst schwer: trotz Führung kam das Heimteam verbal nicht zur Ruhe und nach 70 Spielminuten erhielt es den ersten Platzverweis. Verbunden mit einer Umstellung auf Dreierkette und mit nun zwei Stürmern warf der SVN nochmal alles nach vorn und konnte durch einen schönen Distanzschuss von Olaf Schubring zehn Minuten vor Abpfiff auf 3:2 verkürzen. Und während der SVN nun am Ausgleich schnupperte, gab es für die Heimelf den zweiten Platzverweis. Spätestens jetzt war der SVN natürlich überlegen und erspielte sich ein paar gute Chancen, doch es bedurfte erneut eines Strafstoßes damit der SVN erfolgreich war. Kurz vor Spielende war es Marek Wiechulla der die Nerven behielt und sicher zum 3:3 verwandelte. Zum Schluss hatte Christian Ritzheim sogar noch den 3:4 Siegtreffer auf dem Fuß, konnte jedoch in allerletzter Sekunde auf der Linie geklärt werden – Das wäre nach dem Spielverlauf dann aber auch etwas zu viel des Guten. Am Ende zumindest für den neutralen Zuschauer ein unterhaltsames Spiel: 11 gelbe Karten, 3 Platzverweise (zusätzlich noch ein Auswechselspieler der Heimelf) und 6 Tore.

 

Torwart Sven Kappel: „Bis zum 3:1 für Eschersheim muss man ehrlich sagen, dass wir heute schlecht gespielt haben und nicht das abgerufen haben, was für uns möglich ist. Gegen Ende der Partie und in Überzahl haben wir dann nochmal alles reingeworfen und den Ausgleich erzielt. Das zeigt natürlich, dass Moral in der Mannschaft vorhanden ist, trotz der zuletzt eher schwierigen Umstände ohne Training, etc. Heute war so ein Tag, da haben wir einen Punkt gewonnen und nicht zwei verloren. Also Mund abputzen und weiter machen, am Sonntag wartet schon der nächste schwere Gegner auf uns.“

 

Trainer Ivan Susak: „In der ersten Halbzeit haben wir total verpennt und haben dem Gegner zu viel Platz gelassen. Erst nach dem zweiten Platzverweis haben wir genug Räume für unser Spiel gehabt und konnten uns letztendlich für unseren Einsatz belohnen. Mit einem Punkt können wir mehr als zufrieden sein, da wir erst in den letzten 15 Minuten angefangen haben Fußball zu spielen.“

 

Am kommenden Sonntag, den 20.09., steht für den SVN erneut ein Auswärtsspiel an. Um 16.00 Uhr gastiert man beim 1. Rödelheimer FC.

Adresse: Bottenhorner Weg, 60489 Frankfurt

 

Schiedsrichter: Dorde Josipovic

 

Zuschauer: 65

 

Torfolge:

1:0 Selmanaj (4.)

1:1 Kiesecker (11. / 11m)

2:1 Mazllomaj (29.)

3:1 Handour (53.)

3:2 Schubring (80.)

3:3 Wiechulla (89. / 11m)

 

Aufstellung:

Sven Kappel, Jens Hecht (46.), Olaf Schubring, Patrick Lorenz, Benedikt Kiesecker, Victor Bausch, Mutlu Kulakzis, Hasan Demir, Nikola Lazeta, Christian Ritzheim, Marek Wiechula // Artin Shamsollahi (77.), Florian Stoiber, k.A. (46. / 77.), k.A., k.A.

(JH)


Erstes Heimspiel – erster Dreier!

 

SVN vs. VfR Bockenheim 4:2 (3:1)

 

Bei sommerlichen 30 Grad empfing der SVN den selbsternannten Aufstiegsaspiranten aus Bockenheim. Dabei musste die Startelf des SVN auf gleich drei Positionen verändert werden. Somit begannen Enes Babaoglu, Mutlu Kulakzis (beide Startelfdebüt) und Vico Bausch an Stelle von Nikola Lazeta, Artin Shamsollahi (beide nicht im Kader) und Florian Stoiber (Bank).

Und besonders Neuzugang Mutlu Kulakzis stand direkt im Mittelpunkt des Geschehens, denn nach nicht einmal 60 Sekunden konnte er sich direkt in die Torschützenliste eintragen. Nach Vorarbeit von Hasan Demir stand er alleine vor dem gegnerischen Tor und konnte die frühe Führung erzielen. Doch diese sollte nicht lange Bestand haben. Nachdem der SVN verletzungsbedingt kurze Zeit in Unterzahl war, fehlte bei einer Ecke die Zuordnung und die Gäste konnten ausgleichen. In der Folge entwickelte sich ein recht ausgeglichenes Spiel, die Bockenheimer kamen jedoch nur bei Eckbällen gefährlich vors Tor. Zwingender war hingegen der SVN, der nach einer knappen halben Stunde erneut treffen konnte. Nach Vorarbeit von Christian Ritzheim war es erneut Mutlu Kulakzis der erfolgreich war. Und kurze Zeit später dann schon das 3:1 für den SVN: Eine Ecke von Hasan Demir konnte zunächst zwar geklärt werden, ehe dieser den Ball jedoch erneut erhielt und eine butterweiche Flanke auf Christian Ritzheim schlagen konnte, der dann aus wenigen Metern erfolgreich war. Das 3:1 bildete gleichzeitig auch den Halbzeitstand. Knappe 10 Minuten nach Wiederanpfiff konnten die Gäste dann jedoch auf 3:2 verkürzen und in der Folge den Druck weiter erhöhen, die Defensive des SVN stand allerdings sehr stabil. Dann musste jedoch Kapitän und Abwehrchef Marek Wiechulla verletzt ausgewechselt werden. Für ihn kam Florian Stoiber in die Partie, was eine kleine Positionsrochade auslöste und zunächst für etwas Instabilität in der Defensive sorgte. Doch jene kurze Schwächephase konnte speziell der heute stark aufgelegte Keeper Sven Kappel sicher abwehren. In der Folge fing sich der SVN wieder und es entwickelte sich eine offene Partie, ohne jedoch die ganz großen Torchancen. In den Schlussminuten warfen die Gäste dann nochmal alles nach vorne, doch zum Ausgleich sollte es nicht mehr reichen. Stattdessen machte Gennadiy Vorontsov kurz vor Spielende alles klar. Zunächst noch am Außenpfosten gescheitert war er im darauffolgenden Konter erfolgreicher: Ein weiter Abschlag von Keeper Sven Kappel landete über den Kopf von Olaf Schubring (Kapitänspremiere nach dem verletzungsbedingtem Wechsel) bei unserem Flügelspieler und im eins-gegen-eins behielt er die Ruhe und stellte den Entstand her. Insgesamt ein verdienter Sieg, denn in der Offensive zeigte man sich kaltschnäuzig, stand in der Defensive die meiste Zeit sicher und zeigte über die vollen 90 Minuten einen überzeugenden Kampfgeist.

 

Kapitän Marek Wiechulla: „Am Ende war es eine überragende Mannschaftsleistung in einem kampfbetonten, aber fairem Spiel, in der jeder sein Bestes gegeben hat. Wir hatten nur eine kurze Schwächephase nach den Umstellungen, ansonsten hat einfach jeder gekämpft. Dazu hat Mutlu natürlich ein gelungenes Debüt gefeiert. Als Kapitän bin ich heute natürlich besonders stolz, dass das Team auch nach meiner Auswechslung alles für die 3 Punkte gegeben hat. Wenn wir weiter so spielen, dann können wir uns eigentlich nur selbst schlagen.“

 

Debütant und Doppeltorschütze Mutlu Kulakzis: „Nach so langer Zeit wieder gegen den Ball zu treten hat natürlich richtig Spaß gemacht und klar freuen mich meine beiden Tore! Es war eine gute Leistung der Mannschaft und ich hoffe, dass ich dem Team auch in den kommenden Wochen weiterhelfen kann.“

 

Am kommenden Mittwoch, den 16.09., steht für den SVN dann das dritte Spiel in 7 Tagen auf dem Programm. Um 20.00 Uhr gastiert man bei dem FV 09 Eschersheim.

Adresse: Berkersheimer Weg 120, 60433 Frankfurt

 

Schiedsrichter: Bernhard Döll

 

Zuschauer: 100

 

Torfolge:

1:0 Kulakzis (1.)

1:1 Scherpf (5.)

2:1 Kulakzis (29.)

3:1 Ritzheim (37.)

3:2 Beyazal (53.)

4:2 Vorontsov (90.+2)

 

Aufstellung:

Sven Kappel, Jens Hecht, Olaf Schubring, Enes Babaoglu (33.), Patrick Lorenz, Benedikt Kiesecker, Victor Bausch, Mutlu Kulakzis, Hasan Demir, Christian Ritzheim, Marek Wiechula (59.) // Florian Stoiber (59.), Gennadiy Vorontsov (64.), Noah Bereket, Ivan Susak (33. / 64.)

(JH)


Die Kraft reichte nur für eine Halbzeit…

 

SG Praunheim vs. SVN 3:1 (0:1)

 

Abendspiel, Derby, Flutlicht – es klingt eigentlich nach einem perfektem Saisonauftakt. Wäre da nicht die Sache mit der Quarantäne gewesen. Keine 24 Stunden nach Ablauf der Quarantäne für die Spieler des SVN, stand bereits das erste Punktspiel auf dem Programm. Eine Ansetzung, die der Verband definitiv hinterfragen sollte, denn nach fast zwei sportfreien Wochen war ein fairer Wettbewerb über 90 Minuten somit von vornhinein nicht gegeben.

 

Zum Spiel: Die grundlegend veränderte Startelf des SVN kam gut in die Partie und zeigte sich unbeeindruckt von der gut besuchten Kulisse abseits des Platzes. Besonders im Zentrum um Olaf Schubring und Hasan Demir gab es ein Übergewicht des SVN, was immer wieder für gute Angriffe sorgte. Doch außer einer frühen Großchance von Christian Ritzheim gab es zunächst wenig Torgefahr. Die strahlte in der gesamten ersten Halbzeit jedoch auch die Heimelf nicht aus. Mit zunehmender Spieldauer wurde der SVN dann aber auch torgefährlicher, verfehlte das Tor zunächst jedoch einige Male knapp. In der 37. Minute konnte man dann aber verdient mit 1:0 in Führung gehen. Nikola Lazeta erlief einen eigentlich zu lang gespielten Ball auf dem linken Flügel, spielte eine scharfe Flanke und Christian Ritzheim konnte aus wenigen Metern einnetzen. Und nur wenige Minuten später lag der Ball erneut im Tor der Heimelf, nachdem Benedikt Kiesecker im Anschluss an einen indirekten Freistoß erfolgreich war. Doch der Ball war zuvor wohl doppelt gespielt worden, die Folge: der Treffer wurde annulliert. Somit ging der SVN mit einem verdienten 0:1 in Pause, dass auch gut und gerne hätte 0:2 lauten können. In der zweiten Halbzeit konnte man jedoch nicht mehr an die starke erste Hälfte anknüpfen. Ein frühes Gegentor kurz nach Wiederbeginn (aus stark abseitsverdächtiger Position) und die schwindenden Kräfte ließen den SVN zunehmend verunsicherter agieren. Zudem verlor das Spiel in der zweiten Halbzeit die Ruhe, es wurde verbal und körperlich aggressiver und da der Schiedsrichter leider keinen roten Faden in der Spielleitung hatte, entstand eine Hektik und Unruhe, von der sich das Team des SVN anstecken ließ und damit insgesamt schlechter zurechtkam als die Heimelf. Spätestens Mitte der zweiten Halbzeit war nun die Heimelf das spielbestimmende Team, einige kräftebedingte Wechsel nahmen dem SVN zudem weitere Stabilität und in dieser Phase konnte die Heimelf mit zwei weiteren Toren den Sack zu machen, da der SVN in der zweiten Halbzeit offensiv kaum noch stattfand. Was bleibt ist die Erkenntnis, dass eine fitte Truppe des SVN mehr als zurecht in der A-Liga ist, nach zwei unverschuldeten Wochen in Quarantäne (trotz 19 negativer Corona-Tests im Spieler- und Trainerstab) heute jedoch einfach die Kraft das ausschlaggebende Argument pro Praunheim waren.

 

Fazit von Trainer Ivan Susak: „In der ersten Halbzeit hatten wir den Gegner in der Hand und haben ein paar gute Torchancen herausgespielt. Wir konnten uns dann vor der Pause mit einem Treffer für die gute Leistung belohnen. Wären wir mit einem 0:2 in die Halbzeit gegangen, wäre das Spiel vielleicht etwas anders ausgegangen. In der zweiten Halbzeit hatten wir keine Kraft mehr und Praunheim konnte uns hinten einschnüren. Am Ende kann man sagen, dass der Sieg für Praunheim in Ordnung geht, da wir im zweiten Abschnitt k.o. waren.“

 

Die kommenden Wochen geht es für den SVN nun Schlag auf Schlag weiter. So steht bereits am Sonntag, den 13.09., das nächste Punktspiel an. Um 15.00 Uhr gastiert der VfR Bockenheim.

Adresse: Dorfwiesenweg 35, 60439 Frankfurt

 

Schiedsrichter: Niklas Siefert

 

Zuschauer: 152

 

Torfolge:

0:1 Ritzheim (37.)

1:1 Scherpf (49.)

2:1 Maksimovic (70.)

3:1 Kutt (76.)

 

Aufstellung:

Sven Kappel, Jens Hecht, Artin Shamsollahi, Olaf Schubring, Patrick Lorenz (64.), Benedikt Kiesecker, Hasan Demir, Florian Stoiber (70.), Nikola Lazeta, Christian Ritzheim (74.), Marek Wiechula // Enes Babaoglu (70.), Noah Bereket (74.), Ivan Susak, Patrick Strauss, Gennadiy Vorontsov (64.), Okan Sagmen, Ferhan Oezerenler

 

(JH)