Spielberichte 20/21


Von Beginn an ein überzeugender Sieg

 

SVN vs. FC Germania 08 Ginnheim 3:0 (1:0)

 

Am gestrigen Mittwoch fand für den SVN das erste Spiel auf dem berüchtigtem „roten Teppich“ statt. Auf dem nicht ideal zu bespielendem Untergrund gab es beim SVN dabei zwei Wechsel in der Startformation: Alec Gansen begann anstelle von Artin Shamsollahi (Bank) und Hasan Demir kehrte für den angeschlagenen Christian Ritzheim ins Team zurück.

Das der SVN dabei heiß auf drei Punkte war, konnte dabei endlich auch von Beginn weg ersichtlich werden. In der Abwehr stand der SVN sicher, ließ in den gesamten ersten 45 Spielminuten nicht eine gefährliche Situation zu und erspielte sich im Angriff einige richtig gute Torchancen. Doch lange Zeit wollte der Knoten nicht so recht platzen, denn im Abschluss fehlte zunächst entweder die letzte Präzision oder die Abwehr der Gäste konnte kurz vor dem Abschluss noch einen Fuß dazwischen bekommen. Zudem konnte der Gästekeeper einen strammen Distanzschuss von Vico Bausch noch stark zur Ecke klären. So dauerte es bis zur 35. Minute ehe das überfällige 1:0 erzielt werden konnte. Nach Ecke von Marsel Falkenmayer war es Olaf Schubring, der per Kopf sein zweites Saisontor erzielen konnte. Dies stellte gleichzeitig auch den Halbzeitstand dar, denn auch weitere Hochkaräter, zum Teil 100%ige, konnten in der Folge nicht im Tor untergebracht werden. In der zweiten Halbzeit änderte sich wenig am Spiel: Der SVN war drückend überlegen, stand hinten sicher und erspielte sich selbst gute Torchancen. Dennoch hat es für das 2:0 ein Eigentor benötigt, so gerne wir diesen Treffer auch Alec Gansen zuschreiben würden. Eben jener brachte eine gefährliche Einwurfflanke in den gegnerischen Strafraum und ein Gästeakteur lenkte den Ball ins eigene Tor ab. Auch im Anschluss spielte die Offensive des SVN munter auf, doch sowohl die Offensive als auch die aufgerückte Defensive (besonders in Person von Patrick Lorenz), vergaben eine Torchance nach der anderen, wobei teilweise nur wenige Zentimeter fehlten. Dennoch kamen während des gesamten Spiels zu keinem Zeitpunkt Zweifel am Sieger des Spiels auf, dafür ging bei den Gästen einfach zu wenig nach vorne. Symbolisch dauerte es bis zur 80. Spielminute ehe Keeper Sven Kappel das erste Mal ernsthaft eingreifen musste. Und spätestens als Marsel Falkenmayer dann fünf Minuten vor Ende, nach Vorarbeit von Olaf Schubring, auf 3:0 erhöhen konnte war die Messe gelesen. Insgesamt ein hochverdienter Sieg, bei dem der SVN noch einiges mehr für das Torverhältnis hätte machen können.

 

Marsel Falkenmayer: „Ich fand es heute eine sehr gute Mannschaftsleistung, alle Spieler wollten den Sieg! Wir standen in der Abwehr sehr sicher und haben nichts zugelassen. Der 3:0 Sieg war verdient und er hätte noch höher ausfallen müssen; leider war die Chancenverwertung heute nicht so gut. Wichtig ist jetzt, dass wir uns nicht auf dem Sieg ausruhen, sondern im Training Vollgas geben, um in 1,5 Wochen den nächsten Sieg zu holen.“

 

Benedikt Kiesecker: „Wir konnten das Spiel so gestalten, wie wir es uns vorgenommen hatten. Ginnheim war kaum am Spiel beteiligt und hatte nicht den Hauch einer Chance. Wir wollten dem Gegner einfach unser Spiel aufzwingen und das haben wir von der ersten bis zur letzten Minute gemacht. Wenn wir vor dem Tor jetzt noch kaltschnäuziger werden, geht das Spiel auch gut und gerne 7:0 aus. Insgesamt eine super Leistung des gesamten Teams!“

 

Jetzt hat der SVN erstmal etwas Ruhe, da man sowohl am kommenden Wochenende als auch unter der Woche frei hat. Weiter geht es erst am Sonntag, den 04.10. Dann steht das Auswärtsspiel bei dem bisher punkt verlustfreien SV Blau-Gelb FFM auf dem Programm. Anstoß wird um 16.00 Uhr sein.

Adresse: Am Ginnheimer Wäldchen 2-4, 60431 Frankfurt

 

Schiedsrichter: Simeon Elias Thomm

 

Zuschauer: 90

 

Torfolge:

1:0 Schubring (35.)

2:0 Güresci (53. / ET)

3:0 Falkenmayer (85.)

 

Aufstellung:

Sven Kappel, Jens Hecht (78.), Olaf Schubring, Alec Gansen, Patrick Lorenz (83.), Benedikt Kiesecker, Victor Bausch, Marsel Falkenmayer, Marek Wiechula, k.A., Hasan Demir (85.) // Artin Shamsollahi, k.A., Florian Stoiber (85.), Okan Sagmen (83.), Patrick Strauss (78.), Christian Ritzheim

 

(JH)


Nur eine vernünftige Halbzeit ist zu wenig

 

1. Rödelheimer FC vs. SVN 5:3 (3:1)

 

Bei abermals hochsommerlichen Temperaturen mitten im September gastierte der SVN am heutigen Sonntag beim 1. Rödelheimer FC. Dabei gab es gegenüber dem vergangenen Remis unter der Woche zwei Wechsel. So begannen Artin Shamsollahi hinten links und Rückkehrer Marsel Falkenmayer im Angriff. Ohne den verhinderten Spielgestalter Hasan Demir kam der SVN jedoch schwer in die Partie und tat sich, wie schon vergangenen Mittwoch, in der ersten Halbzeit sehr schwer. Und ebenfalls, wie schon am vergangenen Mittwoch, lag der SVN früh mit 1:0 zurück – zu dem Zeitpunkt waren noch keine 10 Minuten gespielt. Auch der Ausgleich von Marek Wiechulla nach Eckball von Marsel Falkenmayer half dem SVN kaum eigene Stabilität zu gewinnen, denn in den folgenden Minuten war die Heimelf weiterhin das spielbestimmende, aggressivere und offensiv gefährlichere Team. So war es auch die logische Schlussfolge, dass im Anschluss an einen unzureichend geklärten Freistoß die Heimelf energischer nachsetzte und auf 2:1 erhöhen konnte. Und rund fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff lag der SVN dann auch schon mit 3:1 zurück. Insgesamt wirkte der SVN die ersten 45 Spielminuten zu behäbig und schien den vergangenen englischen Wochen Tribut zu zahlen. Doch obwohl der SVN erschöpft wirkte, kam in der zweiten Halbzeit der Kampfgeist zurück und mit ihm ein völlig verändert auftretender SVN. Ein Doppelschlag durch den früh eingewechselten Alec Gansen und Benedikt Kiesecker (56. / 59.) stellte die gesamte erste Hälfte auf den Kopf und brachte den SVN zurück ins Spiel. In der Folge war der SVN dann sogar das deutlich stärkere Team, erspielte sich einige gute Torchancen und war nah am 3:4 Führungstreffer. Doch der wollte nicht so recht fallen, denn der Offensive um Marsel Falkenmayer und Christian Ritzheim fehlte heute einfach das letzte Quäntchen Glück im Abschluss. Am dichtesten am 3:4 war noch Jens Hecht, doch sein Schuss aus knapp 16 Metern ging an die Latte. Rund 20 Minuten vor dem Ende dezimierte sich die Heimelf durch Reklamieren dann auch noch selbst, doch auch im Anschluss daran blieb der Führungstreffer für den SVN verwehrt. Stattdessen konnten die Rödelheimer in der 80. Minute etwas aus dem Nichts das Eigene 4:3 erzielen – ein Geschenk des SVN. In der Folge warf der SVN zwar nochmal alles nach vorne, doch stattdessen machte die Heimelf mit dem 5:3 kurz vor Abpfiff den Sieg klar. Es bleibt zu resümieren, dass der SVN dieses Spiel in der ersten Hälfte verloren hat. Die klare Steigerung in der zweiten Halbzeit brachte den SVN zwar nah an mindestens einen Zähler heran, doch am Ende steht leider die zweite Saisonniederlage.

 

Olaf Schubring: „Schade, dass wir zum zweiten Mal in dieser Woche die erste Halbzeit komplett verschlafen haben. Nach einer guten Phase inklusive Ausgleich und Überzahl hat uns das 4:3 das Genick gebrochen. Insgesamt haben wir keinen Punkt verdient und trotzdem die Punkte zum Ende hin liegen gelassen.“

 

Patrick Lorenz: „Wir haben von der ersten Minute an komplett geschlafen und alles was wir uns vorgenommen haben, die Leidenschaft, die Körperspannung, die Aggressivität, all das hat komplett gefehlt. Die ersten 45 Minuten war der SV Niederursel einfach nicht anwesend. Nach der Halbzeit haben wir uns etwas gefangen und verdient zum 3:3 ausgeglichen, aber danach haben wir uns wieder etwas der ersten Halbzeit angepasst und am Ende in Überzahl noch 5:3 verloren. Das darf es so eigentlich nicht geben! Die Mannschaft muss jetzt aufwachen und einfach wieder mehr an sich glauben. Aber man darf auch nicht vergessen, dass wir immer noch Aufsteiger sind.“

 

Am kommenden Mittwoch, den 23.09., steht dann das letzte Spiel dieser englischen Wochen an. Um 20.00 Uhr empfängt der SVN den FC Germania 08 Ginnheim.

Adresse: Dorfwiesenweg 35, 60439 Frankfurt

 

Schiedsrichter: Manfred Schmitt

 

Zuschauer: 150

 

Torfolge:

1:0 Mesghina (8.)

1:1 Wiechulla (18.)

2:1 Mesghina (28.)

3:1 Temizsoy (40.)

3:2 Gansen (56.)

3:3 Kiesecker (59.)

4:3 Vogt (80.)

5:3 Friedrich (90.)

 

Aufstellung: Sven Kappel, Jens Hecht, Artin Shamsollahi (10.), Olaf Schubring, Patrick Lorenz (44.), Benedikt Kiesecker, Victor Bausch, Marsel Falkenmayer, Christian Ritzheim, Marek Wiechula, k.A. // Alec Gansen (10.), Florian Stoiber (44.), Okan Sagmen, Patrick Strauss, k.A.

(JH)


SVN vs. FFG Winterkasten/Reichenbach 4:3 (2:1)

 

Ganz schön knapp, aber verdient!

 

Am zweiten Spieltag in der Verbandsliga, stand nun auch das erste Heimspiel, auf roter Erde, für unsere Mannschaft an. Doch auch in diesem zweiten Saisonspiel kann Trainer Karim Benjelloun, personell nicht aus den Vollen schöpfen. Ganze neun Spieler fielen, aus diversen Gründen, für das Spiel aus. Erfreulich ist jedoch, dass mit Naomi Lemmer, ein Neuzugang ihr Debüt im Trikot des SVN feiern konnte.

 

Trotz der personellen Situation hatten die Niederurselerinnen eine schlagfertige und kämpferische Truppe auf dem Platz, die gewillt war gegen den Mitaufsteiger aus Winterkasten die nächsten drei, sehr wichtigen Punkte für den Klassenerhalt einzufahren. Zu Beginn der Partie merkte man der Mannschaft die Umstellungen, aber doch an und man hatte Schwierigkeiten Zugriff auf das Spiel zu finden. Beispielhaft dafür, ist das 0:1 nach 25 gespielten Minuten. Nach einer Ecke fehlt die Zuordnung und auch Torhüterin Heinzmann kann nicht richtig eingreifen, so dass Mager den Ball am zweiten Pfosten zur Führung für die Gäste über die Linie drücken konnte. Dieses Gegentor, war wie ein Weckruf für die Damen des SVN, die nun immer mehr zu ihrem Spiel fanden. Nur zwei Minuten später, konnte Emily Störmer nach einem langen Ball, die Torfrau umlaufen und das 1:1 erzielen. Spätestens jetzt, waren die Niederurselerinnen spielbestimmend und wollten die Partie drehen. Dies gelang auch noch vor der Pause. Immer wieder konnte man sich gut durch das Mittelfeld kombinieren und für Torgefahr sorgen. In Spielminute 35, war es dann Eva Vlasidou, die nach einer solchen Kombination zum Abschluss kam und für das verdiente 2:1 sorgte. Auch zum Start in Halbzeit zwei war die Mannschaft vom SVN tonangebend. Kurz nach Wiederanpfiff, konnte sich Gontscharik auf der rechten Außenbahn durchsetzen und in der Mitte erneut Vlasidou bedienen, die aus kurzer Distanz sicher zum 3:1 einschoss. In der Folge verflachte das Spiel etwas und Niederursel muss sich vorwerfen lassen, in dieser Phase den Sack nicht endgültig, durch weitere Tore, zugemacht zu haben, denn man war an diesem Tag fußballerisch die bessere Mannschaft und dem Gegner überlegen. Stattdessen dauerte es bis zur 75. Spielminute, in der Störmer nach einem Solo und schönem Abschluss aus etwa 16 Metern, dann doch das 4:1 und die vermeintliche Entscheidung herbeiführen konnte. Diese komfortable Führung, konnte der SVN allerdings nicht über die Zeit bringen. Nach einigen Wechseln, verlor die Mannschaft die Ordnung und lies den Gegner per Doppelschlag, durch Swatschina (78.) und Lilla (87.) zurück ins Spiel kommen. Nun stand der sicher geglaubte Sieg auf der Kippe und das Spiel war wieder offen. So wurde die Schlussphase nochmal richtig spannend und die Spielerinnen des SVN verteidigten nun, bis zur letzten Sekunde, mit allem was sie hatten und dies gelang glücklicherweise. Insgesamt steht nach dem Spiel ein verdienter Sieg, in einem Spiel, dass die Mannschaft eigentlich dominiert und am Ende spannender als nötig gemacht hat. Ein besonderer Dank geht zudem an die beiden Spieler unserer zweiten Mannschaft, Rebekka Peter und Alina Poepel, die uns in diesem Spiel ausgeholfen haben. Beide haben sich nahtlos in die Mannschaft eingefügt und eine sehr starke Partie gespielt.

 

Doppeltorschützin Eva Vlasidou nach dem Spiel: „Wir können mit unserer heutigen, sehr kämpferischen Leistung zufrieden sein, gerade, da wir durch die vielen Ausfälle in dieser Woche mit einer stark veränderten und nicht eingespielten Elf angetreten sind.“

 

Trainer Karim Benjelloun: „Unsere Spitzen haben heute gezeigt, dass sie zu den Top-Stürmerinnen der Liga gehören. Die ganze Mannschaft hat bis zur letzten Sekunde gut gekämpft und sich die drei Punkte verdient.“

 

Am kommenden Samstag tritt unsere Mannschaft dann auswärts, in Gelnhausen bei der SG Haitz an. Anpfiff ist um 17.00 Uhr. Wir freuen uns über alle, die den weiten Weg auf sich nehmen, um uns zu unterstützen.

Adresse: Kaltenborn, 63571 Gelnhausen

 

 

Torfolge:

0:1 Mager (24.)

1:1 Störmer (26.)

2:1 Vlasidou (35.)

3:1 Vlasidou (48.)

4:1 Sörmer (75.)

4:2 Swatschina (78.)

4:3 Lilla (87.)

 

Aufstellung: Patricia Heinzmann, Mira Susak, Marina Lotz (67.), Emily Störmer, Vivienne Thiel, Alena Gontscharik, Helen Linke (23.), Rebekka Peter (80.), Aylina Centineo, Eva Vlasidou, Lorena Conforti // Alina Poepel (23.), Chiara Stallfort (80.), Naomi Lemmer (67.)


Spätes Remis bei Kartenfestival

 

FV 09 Eschersheim vs. SVN 3:3 (2:1)

 

Am Mittwochabend stand für den SVN das dritte Spiel binnen sieben Tagen auf dem Programm. Unter Flutlicht und bei nahezu perfekten Platzbedingungen ging es auswärts gegen den FV 09 Eschersheim. Die Startelf des SVN änderte sich dabei nur auf einer Position: Nikola Lazeta kehrte ins Team zurück, für ihn wich Enes Babaoglu (nicht im Kader). 

Doch die Spiele unter der Woche scheinen dem SVN derzeit nicht so richtig zu liegen, besonders in den ersten 45 Minuten wirkte man im Kopf müde, agierte zum Teil zu behäbig und ließ oftmals die Geschwindigkeit im Spiel missen. Hinzu kam ein frühes Gegentor nach nur vier Spielminuten, welches der Heimelf natürlich in die Karten spielte. Daran änderte auch ein verwandelter Strafstoß von Benedikt Kiesecker, nach Foulspiel an Christian Ritzheim, wenig (11. Minute). Die Heimelf wirkte frischer und aggressiver, schlug dabei jedoch auch regelmäßig über die Strenge, sodass zur Halbzeit bereits fünf Verwarnungen für Eschersheim notiert waren. Nach einer halben Stunde konnte die Heimelf, die zu dem Zeitpunkt nicht unverdiente Führung erzielen: Ein abgefälschter Freistoß wurde nicht ausreichend geklärt, den ersten Schuss konnte Keeper Sven Kappel zwar noch von der Linie kratzen, doch beim Nachschuss war er machtlos - ein vermeidbares Gegentor. Das 2:1 stellte gleichzeitig auch den Halbzeitstand dar. In der Halbzeit stellte der SVN dann etwas um, brachte einen weiteren Mittelfeldspieler und so wollte man in der zweiten Halbzeit das Spiel noch drehen. Doch erstmal trafen wieder die Eschersheimer. Nach einem langen Ball gab es ein grenzwertiges Einsteigen eines Eschersheimer Stürmers beim Kopfball, doch der Pfiff blieb aus und der Ball landete im langen Eck (53.). Das Ende der Niederursel Punkteträume, die bis zu dem Zeitpunkt offensiv kaum stattfanden? Zunächst schien es so, denn auch im Anschluss gab es die besseren Chancen für die Heimelf, doch der erneut stark aufgelegte Keeper Sven Kappel konnte zwei hundertprozentige halten: Zunächst vereitelte er einen eigentlich stark geschossenen Strafstoß und kurze Zeit später war er bei einem 1 versus 1 rund 16m vor dem eigenen Tor erneut zur Stelle. Ein Wachmacher für den SVN und gleichzeitig machte sich das Heimteam das Leben selbst schwer: trotz Führung kam das Heimteam verbal nicht zur Ruhe und nach 70 Spielminuten erhielt es den ersten Platzverweis. Verbunden mit einer Umstellung auf Dreierkette und mit nun zwei Stürmern warf der SVN nochmal alles nach vorn und konnte durch einen schönen Distanzschuss von Olaf Schubring zehn Minuten vor Abpfiff auf 3:2 verkürzen. Und während der SVN nun am Ausgleich schnupperte, gab es für die Heimelf den zweiten Platzverweis. Spätestens jetzt war der SVN natürlich überlegen und erspielte sich ein paar gute Chancen, doch es bedurfte erneut eines Strafstoßes damit der SVN erfolgreich war. Kurz vor Spielende war es Marek Wiechulla der die Nerven behielt und sicher zum 3:3 verwandelte. Zum Schluss hatte Christian Ritzheim sogar noch den 3:4 Siegtreffer auf dem Fuß, konnte jedoch in allerletzter Sekunde auf der Linie geklärt werden – Das wäre nach dem Spielverlauf dann aber auch etwas zu viel des Guten. Am Ende zumindest für den neutralen Zuschauer ein unterhaltsames Spiel: 11 gelbe Karten, 3 Platzverweise (zusätzlich noch ein Auswechselspieler der Heimelf) und 6 Tore.

 

Torwart Sven Kappel: „Bis zum 3:1 für Eschersheim muss man ehrlich sagen, dass wir heute schlecht gespielt haben und nicht das abgerufen haben, was für uns möglich ist. Gegen Ende der Partie und in Überzahl haben wir dann nochmal alles reingeworfen und den Ausgleich erzielt. Das zeigt natürlich, dass Moral in der Mannschaft vorhanden ist, trotz der zuletzt eher schwierigen Umstände ohne Training, etc. Heute war so ein Tag, da haben wir einen Punkt gewonnen und nicht zwei verloren. Also Mund abputzen und weiter machen, am Sonntag wartet schon der nächste schwere Gegner auf uns.“

 

Trainer Ivan Susak: „In der ersten Halbzeit haben wir total verpennt und haben dem Gegner zu viel Platz gelassen. Erst nach dem zweiten Platzverweis haben wir genug Räume für unser Spiel gehabt und konnten uns letztendlich für unseren Einsatz belohnen. Mit einem Punkt können wir mehr als zufrieden sein, da wir erst in den letzten 15 Minuten angefangen haben Fußball zu spielen.“

 

Am kommenden Sonntag, den 20.09., steht für den SVN erneut ein Auswärtsspiel an. Um 16.00 Uhr gastiert man beim 1. Rödelheimer FC.

Adresse: Bottenhorner Weg, 60489 Frankfurt

 

Schiedsrichter: Dorde Josipovic

 

Zuschauer: 65

 

Torfolge:

1:0 Selmanaj (4.)

1:1 Kiesecker (11. / 11m)

2:1 Mazllomaj (29.)

3:1 Handour (53.)

3:2 Schubring (80.)

3:3 Wiechulla (89. / 11m)

 

Aufstellung:

Sven Kappel, Jens Hecht (46.), Olaf Schubring, Patrick Lorenz, Benedikt Kiesecker, Victor Bausch, Mutlu Kulakzis, Hasan Demir, Nikola Lazeta, Christian Ritzheim, Marek Wiechula // Artin Shamsollahi (77.), Florian Stoiber, k.A. (46. / 77.), k.A., k.A.

(JH)


Erstes Heimspiel – erster Dreier!

 

SVN vs. VfR Bockenheim 4:2 (3:1)

 

Bei sommerlichen 30 Grad empfing der SVN den selbsternannten Aufstiegsaspiranten aus Bockenheim. Dabei musste die Startelf des SVN auf gleich drei Positionen verändert werden. Somit begannen Enes Babaoglu, Mutlu Kulakzis (beide Startelfdebüt) und Vico Bausch an Stelle von Nikola Lazeta, Artin Shamsollahi (beide nicht im Kader) und Florian Stoiber (Bank).

Und besonders Neuzugang Mutlu Kulakzis stand direkt im Mittelpunkt des Geschehens, denn nach nicht einmal 60 Sekunden konnte er sich direkt in die Torschützenliste eintragen. Nach Vorarbeit von Hasan Demir stand er alleine vor dem gegnerischen Tor und konnte die frühe Führung erzielen. Doch diese sollte nicht lange Bestand haben. Nachdem der SVN verletzungsbedingt kurze Zeit in Unterzahl war, fehlte bei einer Ecke die Zuordnung und die Gäste konnten ausgleichen. In der Folge entwickelte sich ein recht ausgeglichenes Spiel, die Bockenheimer kamen jedoch nur bei Eckbällen gefährlich vors Tor. Zwingender war hingegen der SVN, der nach einer knappen halben Stunde erneut treffen konnte. Nach Vorarbeit von Christian Ritzheim war es erneut Mutlu Kulakzis der erfolgreich war. Und kurze Zeit später dann schon das 3:1 für den SVN: Eine Ecke von Hasan Demir konnte zunächst zwar geklärt werden, ehe dieser den Ball jedoch erneut erhielt und eine butterweiche Flanke auf Christian Ritzheim schlagen konnte, der dann aus wenigen Metern erfolgreich war. Das 3:1 bildete gleichzeitig auch den Halbzeitstand. Knappe 10 Minuten nach Wiederanpfiff konnten die Gäste dann jedoch auf 3:2 verkürzen und in der Folge den Druck weiter erhöhen, die Defensive des SVN stand allerdings sehr stabil. Dann musste jedoch Kapitän und Abwehrchef Marek Wiechulla verletzt ausgewechselt werden. Für ihn kam Florian Stoiber in die Partie, was eine kleine Positionsrochade auslöste und zunächst für etwas Instabilität in der Defensive sorgte. Doch jene kurze Schwächephase konnte speziell der heute stark aufgelegte Keeper Sven Kappel sicher abwehren. In der Folge fing sich der SVN wieder und es entwickelte sich eine offene Partie, ohne jedoch die ganz großen Torchancen. In den Schlussminuten warfen die Gäste dann nochmal alles nach vorne, doch zum Ausgleich sollte es nicht mehr reichen. Stattdessen machte Gennadiy Vorontsov kurz vor Spielende alles klar. Zunächst noch am Außenpfosten gescheitert war er im darauffolgenden Konter erfolgreicher: Ein weiter Abschlag von Keeper Sven Kappel landete über den Kopf von Olaf Schubring (Kapitänspremiere nach dem verletzungsbedingtem Wechsel) bei unserem Flügelspieler und im eins-gegen-eins behielt er die Ruhe und stellte den Entstand her. Insgesamt ein verdienter Sieg, denn in der Offensive zeigte man sich kaltschnäuzig, stand in der Defensive die meiste Zeit sicher und zeigte über die vollen 90 Minuten einen überzeugenden Kampfgeist.

 

Kapitän Marek Wiechulla: „Am Ende war es eine überragende Mannschaftsleistung in einem kampfbetonten, aber fairem Spiel, in der jeder sein Bestes gegeben hat. Wir hatten nur eine kurze Schwächephase nach den Umstellungen, ansonsten hat einfach jeder gekämpft. Dazu hat Mutlu natürlich ein gelungenes Debüt gefeiert. Als Kapitän bin ich heute natürlich besonders stolz, dass das Team auch nach meiner Auswechslung alles für die 3 Punkte gegeben hat. Wenn wir weiter so spielen, dann können wir uns eigentlich nur selbst schlagen.“

 

Debütant und Doppeltorschütze Mutlu Kulakzis: „Nach so langer Zeit wieder gegen den Ball zu treten hat natürlich richtig Spaß gemacht und klar freuen mich meine beiden Tore! Es war eine gute Leistung der Mannschaft und ich hoffe, dass ich dem Team auch in den kommenden Wochen weiterhelfen kann.“

 

Am kommenden Mittwoch, den 16.09., steht für den SVN dann das dritte Spiel in 7 Tagen auf dem Programm. Um 20.00 Uhr gastiert man bei dem FV 09 Eschersheim.

Adresse: Berkersheimer Weg 120, 60433 Frankfurt

 

Schiedsrichter: Bernhard Döll

 

Zuschauer: 100

 

Torfolge:

1:0 Kulakzis (1.)

1:1 Scherpf (5.)

2:1 Kulakzis (29.)

3:1 Ritzheim (37.)

3:2 Beyazal (53.)

4:2 Vorontsov (90.+2)

 

Aufstellung:

Sven Kappel, Jens Hecht, Olaf Schubring, Enes Babaoglu (33.), Patrick Lorenz, Benedikt Kiesecker, Victor Bausch, Mutlu Kulakzis, Hasan Demir, Christian Ritzheim, Marek Wiechula (59.) // Florian Stoiber (59.), Gennadiy Vorontsov (64.), Noah Bereket, Ivan Susak (33. / 64.)

(JH)


DJK Schwarz-Weiß Wiesbaden vs. SVN 0:3 (0:0)

 

Erstes Spiel, erster Sieg

 

Zum Auftakt in der Verbandsliga Süd, gastierten unsere Damen bei der DJK Schwarz-Weiß Wiesbaden, dem Vorjahres-Elftem der Liga. Auch wenn der Kader, aufgrund von Verletzungen und Urlaub, in dieser Woche etwas dünner besetzt war, war das Ziel nach der sechswöchigen Vorbereitung ganz klar. Die ersten drei Punkte für den Klassenerhalt sollten eingefahren werden.

 

Dies zeigte die Mannschaft von Trainer Karim Benjelloun von Beginn an und war spielbestimmend. Nach etwa 20 Minuten war Emily Störmer kurz davor durch einen Distanzschuss die Führung zu erzielen. Der Schuss, konnte von der Wiesbadener Torfrau, aber noch knapp am Gehäuse vorbei gelenkt werden. Ansonsten hatten die Niederurselerinnen zwar mehr vom Spiel, spielten ihre Möglichkeiten aber zu selten gut und konsequent aus, weshalb nur wenige wirklich gefährliche Torchancen entstanden. Doch auch Wiesbaden strahlte keine Torgefahr aus und hatte lediglich einen Freistoß kurz vor der Pause, den Heinzmann jedoch sicher halten konnte. Damit ging es torlos in die Halbzeit, was besonders die Damen vom SVN, aufgrund ihrer deutlichen Überlegenheit störte, diese wollten sie in Durchgang zwei endlich in Tore ummünzen, und das gelang. In Spielminute 56, war es wiederrum Störmer die mit einem Weitschuss über die Torfrau das langersehnte 0:1 erzielte. Mit der Führung im Rücken konnte der SVN das Spiel dann etwas entspannter angehen, ohne dabei Torchancen für Wiesbaden zuzulassen. Niederursel schaffte es in der Folge immer wieder über Vlasidou, Conforti und Störmer Torchancen zu kreieren, die im Abschluss jedoch weiterhin die letzte Konsequenz vermissen ließen. Fünf Minuten vor Spielende war es dann erneut eine gute Kombination über Conforti, die den Ball am Strafraum auf Vlasidou ablegte, die stark abschloss und damit zum 0:2 verwandelte und das Spiel entschied. Die Damen des SVN spielten bis zum Ende weiter nach vorne. So konnte sich die eingewechselte Leoni Koch im der 88. Minute, einen sehr lang gespielten Ball aus der Abwehr, auf dem rechten Flügel erlaufen und in den Strafraum eindringen. Dort schien die gegnerische Torfrau den Ball sicher abzufangen, doch Koch setzte nach und die Torfrau verlor den Ball aus den Händen. Dieser landete direkt vor den Füßen von Vlasidou, die sicher zum 0:3 ins leere Tor einschob und damit den Schlusspunkt der Partie setzte.

 

Trainer Karim Benjelloun ist nach dem Spiel insgesamt zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Drei Punkte waren das klare Ziel vor dem Spiel und dies konnte mit 3 Toren, am Ende deutlich erreicht werden, weshalb er stolz auf sein Team ist, auch wenn spielerisch an einigen Stellen sicher noch Luft nach oben ist.

 

Am kommenden Samstag, steht dann auch das erste Heimspiel der noch jungen Saison an. Der Gegner ist der Mitaufsteiger aus der Gruppenliga Darmstadt, die FFG Winterkasten/Reichenbach. Anpfiff ist um 18.00 Uhr. Wir freuen uns, wie immer, über jede Unterstützung.

Adresse: Dorfwiesenweg 35, 60439 Frankfurt

 

 

Torfolge:

1:0 Störmer (56.)

2:0 Vlasidou (86.)

3:0 Vlasidou (88.)

 

Aufstellung: Patricia Heinzmann, Mira Susak, Marina Lotz, Emily Störmer, Vivienne Thiel (27.), Alena Gontscharik, Monique Ogonowski, Aylina Centineo, Isabel Hammermeister, Eva Vlasidou, Lorena Conforti // Alina Michaelis (27.), Leoni Koch (69.)


Die Kraft reichte nur für eine Halbzeit…

 

SG Praunheim vs. SVN 3:1 (0:1)

 

Abendspiel, Derby, Flutlicht – es klingt eigentlich nach einem perfektem Saisonauftakt. Wäre da nicht die Sache mit der Quarantäne gewesen. Keine 24 Stunden nach Ablauf der Quarantäne für die Spieler des SVN, stand bereits das erste Punktspiel auf dem Programm. Eine Ansetzung, die der Verband definitiv hinterfragen sollte, denn nach fast zwei sportfreien Wochen war ein fairer Wettbewerb über 90 Minuten somit von vornhinein nicht gegeben.

 

Zum Spiel: Die grundlegend veränderte Startelf des SVN kam gut in die Partie und zeigte sich unbeeindruckt von der gut besuchten Kulisse abseits des Platzes. Besonders im Zentrum um Olaf Schubring und Hasan Demir gab es ein Übergewicht des SVN, was immer wieder für gute Angriffe sorgte. Doch außer einer frühen Großchance von Christian Ritzheim gab es zunächst wenig Torgefahr. Die strahlte in der gesamten ersten Halbzeit jedoch auch die Heimelf nicht aus. Mit zunehmender Spieldauer wurde der SVN dann aber auch torgefährlicher, verfehlte das Tor zunächst jedoch einige Male knapp. In der 37. Minute konnte man dann aber verdient mit 1:0 in Führung gehen. Nikola Lazeta erlief einen eigentlich zu lang gespielten Ball auf dem linken Flügel, spielte eine scharfe Flanke und Christian Ritzheim konnte aus wenigen Metern einnetzen. Und nur wenige Minuten später lag der Ball erneut im Tor der Heimelf, nachdem Benedikt Kiesecker im Anschluss an einen indirekten Freistoß erfolgreich war. Doch der Ball war zuvor wohl doppelt gespielt worden, die Folge: der Treffer wurde annulliert. Somit ging der SVN mit einem verdienten 0:1 in Pause, dass auch gut und gerne hätte 0:2 lauten können. In der zweiten Halbzeit konnte man jedoch nicht mehr an die starke erste Hälfte anknüpfen. Ein frühes Gegentor kurz nach Wiederbeginn (aus stark abseitsverdächtiger Position) und die schwindenden Kräfte ließen den SVN zunehmend verunsicherter agieren. Zudem verlor das Spiel in der zweiten Halbzeit die Ruhe, es wurde verbal und körperlich aggressiver und da der Schiedsrichter leider keinen roten Faden in der Spielleitung hatte, entstand eine Hektik und Unruhe, von der sich das Team des SVN anstecken ließ und damit insgesamt schlechter zurechtkam als die Heimelf. Spätestens Mitte der zweiten Halbzeit war nun die Heimelf das spielbestimmende Team, einige kräftebedingte Wechsel nahmen dem SVN zudem weitere Stabilität und in dieser Phase konnte die Heimelf mit zwei weiteren Toren den Sack zu machen, da der SVN in der zweiten Halbzeit offensiv kaum noch stattfand. Was bleibt ist die Erkenntnis, dass eine fitte Truppe des SVN mehr als zurecht in der A-Liga ist, nach zwei unverschuldeten Wochen in Quarantäne (trotz 19 negativer Corona-Tests im Spieler- und Trainerstab) heute jedoch einfach die Kraft das ausschlaggebende Argument pro Praunheim waren.

 

Fazit von Trainer Ivan Susak: „In der ersten Halbzeit hatten wir den Gegner in der Hand und haben ein paar gute Torchancen herausgespielt. Wir konnten uns dann vor der Pause mit einem Treffer für die gute Leistung belohnen. Wären wir mit einem 0:2 in die Halbzeit gegangen, wäre das Spiel vielleicht etwas anders ausgegangen. In der zweiten Halbzeit hatten wir keine Kraft mehr und Praunheim konnte uns hinten einschnüren. Am Ende kann man sagen, dass der Sieg für Praunheim in Ordnung geht, da wir im zweiten Abschnitt k.o. waren.“

 

Die kommenden Wochen geht es für den SVN nun Schlag auf Schlag weiter. So steht bereits am Sonntag, den 13.09., das nächste Punktspiel an. Um 15.00 Uhr gastiert der VfR Bockenheim.

Adresse: Dorfwiesenweg 35, 60439 Frankfurt

 

Schiedsrichter: Niklas Siefert

 

Zuschauer: 152

 

Torfolge:

0:1 Ritzheim (37.)

1:1 Scherpf (49.)

2:1 Maksimovic (70.)

3:1 Kutt (76.)

 

Aufstellung:

Sven Kappel, Jens Hecht, Artin Shamsollahi, Olaf Schubring, Patrick Lorenz (64.), Benedikt Kiesecker, Hasan Demir, Florian Stoiber (70.), Nikola Lazeta, Christian Ritzheim (74.), Marek Wiechula // Enes Babaoglu (70.), Noah Bereket (74.), Ivan Susak, Patrick Strauss, Gennadiy Vorontsov (64.), Okan Sagmen, Ferhan Oezerenler

 

(JH)


SG Bornheim Grün-Weiß vs. SVN 3:2 (1:0)

 

Anschlusstreffer kommen zu spät

 

Am Samstag stand nach langer Vorbereitung endlich das erste Pflichtspiel der Saison 2020/21 für unsere Damenmannschaft auf dem Programm. Dies sollte gleich ein Alles-oder-Nichts-Spiel im Kreispokal gegen die Ligakonkurrentinnen aus Bornheim sein. Nach den durchwachsenden Testspielen der Vorbereitung, war es aber auch eine echte Standortbestimmung für unsere Mädels. Bei angenehmen Temperaturen und vor reichlich Zuschauern, entwickelte sich schnell ein ansehnliches Fußballspiel auf gutem Niveau, bei dem sich die Niederurselerinnen deutlich verbessert zeigten.

 

Zu Beginn der Partie merkte man beiden Mannschaften an nicht den ersten Fehler machen zu wollen. Bornheim lief vorne sehr früh an, was unsere Damen doch zumeist gut lösen konnten. In Minute 24 allerdings leistete man sich einen Fehler im Aufbauspiel, den der Gegner in einen Konter umwandelte, welchen Prissjashnik per Direktabnahme unhaltbar zum 1:0 verwandelte. Der Rückstand warf die Niederurselerinnen jedoch nicht aus der Bahn. Im direkten Gegenzug erarbeiteten sie sich nach Hereingabe von Vlasidou eine gute Möglichkeit, der Schuss von Alina Michaelis, ging leider knapp über die Latte. Bis zur Halbzeit war es dann weiter ein Spiel auf Augenhöhe, in dem der SVN noch ein paar kleine Chancen durch Vlasidou und Störmer hatte.

 

Für den zweiten Durchgang, hatte sich die Mannschaft einiges vorgenommen, man wollte das Spiel unbedingt drehen. Doch startete die zweite Hälfte dann gänzlich unglücklich. Nach 53 Spielminuten, war es erneut ein Ballverlust, diesmal nach Einwurf, den Bornheim zu einem guten Spielzug nutzen konnte, an dessen Ende Sösemann zum 2:0 einschieben konnte. Diesen Rückschlag, sah man den Niederurselerinnen nun deutlich an und als in der 66. Minute Sösemann, nach Uneinigkeiten in der Hintermannschaft des SVN, ihren zweiten Treffer erzielen konnte, war der Siegeswille der Mannschaft endgültig gebrochen. Auch wenn man sich nicht aufgab und versuchte weiter zu spielen, kam Bornheim in der Folge zu immer mehr Abschlüssen, die jedoch ungenutzt blieben. Die Nachspielzeit allerdings, gehörte dann nochmal den Damen aus Niederursel. Zunächst konnte die eingewechselte Aylina Centineo nach Vorlage von Vlasidou in der 94. Minute ihr erstes Tor für den SVN schießen und nur eine Minute später erzielte Emily Störmer, mit dem Schlusspfiff auch noch das 3:2, sehenswert, per direkt verwandeltem Freistoß. Auch wenn es nicht für den Ausgleich gereicht hat, freute sich die Mannschaft sehr über diese beiden Tore unserer Neuzugänge.

 

Insgesamt kann die Mannschaft mit ihrem Auftritt, besonders in Halbzeit eins, gegen einen starken Gegner aus Bornheim zufrieden sein, auch wenn man gerne die nächste Runde erreicht hätte. Nun heißt es den Pokal abzuhaken und sich voll auf die Aufgabe Klassenerhalt in der Verbandsliga zu konzentrieren.

 

Saisonstart ist am kommenden Samstag mit der Partie bei der DJK Schwarz-Weiß Wiesbaden. Anpfiff ist um 19.00 Uhr. Wir freuen uns über jede Unterstützung und wollen die ersten drei Punkte der Saison holen.

Adresse: Steinbergerstraße, 65187 Wiesbaden

 

 

Torfolge:

1:0 Prissjashnik (24.)

2:0 Sösemann (53.)

3:0 Sösemann (66.)

3:1 Centineo (90+4.)

3:2 Störmer (90+5.)

 

Aufstellung: Patricia Heinzmann, Mira Susak, Marina Lotz, Alina Michaelis (65.), Vivienne Thiel (29.), Monique Ogonowski, Danayt Semere, Dilge Uygun (75.), Isabel Hammermeister Eva Vlasidou, Lorena Conforti // Sifora Kaleab (75.), Emily Störmer (29.), Alena Gontscharik, Aylina Centineo (65.)


SVN vs. TSV Klein-Linden 2:3 (1:2)

 

Noch Luft nach oben im zweiten Test!

 

Zum zweiten Test der Saisonvorbereitung war, mit dem TSV Klein-Linden erneut eine Mannschaft aus der Verbandsliga Nord zu Gast am Urselbach. Auch vor diesem Spiel gab es einen Grund zur Freude, nach langer gesundheitsbedingter Pause, konnte unsere Mittelfeldspielerin Monique Ogonowski ihr Comeback auf dem Platz feiern.

Das Spiel selbst startete dann weniger glücklich für die Damen des SVN. Bereits nach 4 Minuten bekam der Gegner zurecht einen Foulelfmeter zugesprochen, der sicher verwandelt werden konnte. Auch wenn der SVN eine knappe Viertelstunde später, durch ein Tor von Danayt Semere, nach Freistoß von Conforti, ausgleichen konnte, zeigte das Team in Durchgang eins eine eher schwache Leistung, die von vielen Fehlpässen im Aufbauspiel geprägt war. Einen dieser Fehler konnten die Gäste nutzen und nur zwei Minuten nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich, durch einen Konter, die Führung wiederherstellen.

In Durchgang zwei starteten die Niederurselerinnen dann deutlich verbessert und kamen durch Vlasidou und Störmer nun häufiger zum Abschluss. In Minute 53, war es dann eine Kombination zweier Neuzugänge, die dem Team, den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich bescherte. Nach einem Eckball von Michaelis, konnte Dilge Uygun ihr erstes Tor für unsere Damenmannschaft erzielen. Nach dem Ausgleich, gab es für beide Teams Chancen die Führung zu erzielen, die jedoch vorerst ungenutzt blieben. Kurz vor Ende des Spiels bekamen die Gäste dann einen Freistoß am Rande des Strafraums zugesprochen, den, die stark spielende Seelbach, sehenswert verwandelte und damit den Endstand markierte.

Mit diesem zweiten Testspiel war Trainer Karim Benjelloun weniger zufrieden, als noch in der Vorwoche. Besonders die Passschwäche und teilweise noch fehlende Kraft bemängelt er nach dem Spiel. Den Damen bleibt nun noch eine Trainingswoche, um daran zu arbeiten und die neue Saison erfolgreich zu beginnen.

 

Am kommenden Samstag startet die Saison für die Mannschaft dann mit der Partie im Kreispokal bei der SG Bornheim. Anpfiff ist um 18.30 Uhr. Wir freuen uns über jede Unterstützung.

Adresse: Seckbacher Landstraße 76, 60389 Frankfurt am Main

 

Torfolge:

0:1 Trzenschiok (4.)

1:1 Semere (18.)

1:2 Seelbach (20.)

2:2 Uygun (53.)

2:3 Seelbach (84.)

 

Aufstellung: Patricia Heinzmann, Mira Susak, Marina Lotz, Sifora Kaleab, Alina Michaelis, Monique Ogonowski, Vivienne Thiel, Danayt Semere, Dilge Uygun, Eva Vlasidou, Lorena Conforti // Aylina Centineo, Emily Störmer, Anna-Lena Graf


Remis im langersehnten ersten Test

 

Nachdem das angesetzte Freundschaftsspiel der Vorwoche leider noch ausfallen und unsere Frauen mit einem Training Vorlieb nehmen mussten, konnte am Samstag, nach insgesamt knapp sechs Monaten ohne Wettkampf, endlich wieder gespielt werden! Ein weiterer Grund zur Freude war, dass in diesem ersten Testspiel der neuen Saison mit Alina Michaelis, Dilge Uygun, Emily Störmer, Nia Ramolla und Aylina Centineo gleich fünf Neuzugänge ihr Debüt für unsere Damenmannschaft feiern konnten. Zu Gast waren die Damen des TuS Naunheim, die in der Verbandsliga Nord aktiv sind.
Die Damen des SVN starteten mit viel Ballbesitz und einigen schön herausgespielten Chancen, die leider noch nicht genutzt werden konnten, stark in die Partie. Nach etwa 20 Minuten konnte Emily Störmer dann eine der Chancen nutzen und die Führung für den SVN erzielen. In Folge dessen wurde das Spiel unserer Damen etwas schwächer und die guten Kombinationen im Mittelfeld seltener. Dies konnte der Gegner aus Naunheim nutzen und durch eine unglückliche Abwehrsituation den 1:1 Ausgleich erzielen. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Pause.
Nach der Halbzeit zeigte sich den Zuschauern ein eher durchschnittliches Spiel, das sich hauptsächlich im Mittelfeld abspielte. Beide Mannschaften konnten sich zwar noch ein paar kleine Chance erarbeiten, die jedoch zu keiner Zeit wirklich gefährlich waren. Man merkte den Teams nun die schwindende Kraft an. Insgesamt geht das Unentschieden damit durchaus in Ordnung, auch wenn man festhalten muss, dass der SVN einige Situationen hätte konsequenter zu Ende spielen müssen und so noch das ein oder andere Tor hätte machen können.
Trainer Karim Benjelloun zeigt sich nach dem Spiel insgesamt zufrieden mit der Leistung seines Teams, ist sich aber bewusst, dass in den letzten zwei Vorbereitungswochen noch einmal hart gearbeitet werden muss, um dann erfolgreich in die neue Saison zu starten.

 

Am kommenden Samstag steht für die Mannschaft dann erneut ein Testspiel auf dem Programm. Dann ist der TSV Klein-Linden zu Gast in Niederursel. Anstoß ist um 16 Uhr.

 

Aufstellung: Patricia Heinzmann, Mira Susak, Marina Lotz, Alina Michaelis, Emily Störmer, Vivienne Thiel, Alena Gontscharik, Dilge Uygun, Isabel Hammermeister, Eva Vlasidou, Lorena Conforti // Nia Ramolla, Helen Linke, Chiara Stallfort, Aylina Centineo