Saison 21/22


Pflichtaufgabe erfüllt

 

SVN vs. FFV Sportfreunde 04 II 9:1 (4:0)

 

Bei spätsommerlichen Temperaturen nur knapp unter der 30 Grad Marke tat sich der SVN schwer in die Partie zu kommen, wachte dann durch einen Doppelpack nach rund 30 Minuten auf und konnte das Spiel am Ende klar gewinnen und ließ sogar noch beste Möglichkeiten aus.

 

Mit der gleichen Startformation, die schon am vergangenen Spieltag 3 Punkte gegen die SG 1928 holte, trat der SVN auf dem heimischen Rasenplatz die Pflichtaufgabe gegen die bis dato punktlose Reserve der Speuzer an. Doch leider schien sich auch in den Köpfen der Spieler zu sehr abgesetzt zu haben, dass es ja eben diese „Pflichtaufgabe“ sei und so begann der SVN hinten fahrlässig und vorne zunächst ohne die letzte Präzision. Zwar kamen die Gäste in der ersten halben Stunde nicht richtig gefährlich vor das Tor des SVN, aber auch der SVN kam eben fast gar nicht zu gefährlichen Situationen auf der gegenüberliegenden Spielhälfte. Erst als Gökhan Kitmir nach rund 30 Minuten durch einen strammen Schuss ins lange Eck das 1:0 erzielte und rund 10 Minuten später Marsel Falkenmayer nach Vorlagen von Olaf Schubring und Artin Shamsollahi auf 2:0 und 3:0 erhöhen konnte, kam der SVN auf Fahrt und alsbald lies auch die Gegenwehr der Gäste nach. Kurz vor der Pause trat Olaf Schubring dann selbst als Torschütze in Erscheinung und spätestens als Jens Hecht kurz nach Wiederbeginn von der Strafraumkante auf 5:0 erhöhen konnte, war das Spiel endgültig entschieden. In der Folge wechselte der SVN sein Spielerpersonal einige Male durch, konnte aber durch einen weiteren Doppelpack von Marsel Falkenmayer die Tore zum 6:0 und 7:0 folgen lassen, ehe sich in der Schlussphase auch Innenverteidiger Marek Wiechulla noch zweimal in die Torschützenliste eintragen konnte. Zunächst verwandelte er einen schmeichelhaften Handelfmeter, ehe er kurz vor Spielende schneller war als der herauseilende Gästekeeper und den 9:1 Endstand erzielen konnte. Das zwischenzeitliche 1:8 aus Sicht der Gäste entstand dabei zu einer Spielphase, in der beide Mannschaften noch einige Hochkaräter haben liegen lassen; doch auf den fast beschäftigungslosen Keeper Sven Kappel war auch gestern wieder Verlass.

 

Florian Stoiber: „Wir sind nicht gut ins Spiel reingekommen, nach dem ersten Tor hatten wir dann mehr Sicherheit. Obwohl wir gerne die Null hinten gehalten hätten, können wir mit dem Ergebnis natürlich zufrieden sein.“

 

Gökhan Kitmir: „Es war eine schwierige Anfangsphase bei sehr warmen Temperaturen; aber als wir 1:0 in Führung gegangen sind, waren wir auch körperlich und mental im Spiel und konnten dann in kurzer Zeit nachlegen.“

 

Am kommenden Wochenende wartet mit dem FC Kalbach II die nächste Zweitvertretung auf den SVN. Anstoß ist am Sonntag, den 12.09., um 13:00 Uhr in Kalbach.

 

Schiedsrichter: Marcus Köpke

 

Zuschauer: 30

 

Torfolge:

1:0 Kitmir (24.)

2:0 Falkenmayer (33.)

3:0 Falkenmayer (39.)

4:0 Schubring (44.)

5:0 Hecht (49.)

6:0 Falkenmayer (54.)

7:0 Falkenmayer (64.)

8:0 Wiechulla (71., HE)

8:1 Charkaoui (76.)

9:1 Wiechulla (86.)

 

Aufstellung: 

Sven Kappel, Jens Hecht (70.), Artin Shamsollahi, Olaf Schubring, Florian Stoiber, Gökhan Kitmir (34.), Tadeh Shahi (58.), Zdenko Simunkovic, Marsel Falkenmayer, Marek Wiechula, Max Gebhart // Eugen Gross (58.), Christian Hoim (34.), Ümit Erdal (70.)

 

(JH)

 


Kick and Rush-Sieger

 

SG 1928 vs. SVN 1:2 (0:1)

 

In einem nicht hochklassigem, aber doch spannendem Spiel, konnte der SVN im dritten Saisonspiel den ersten Dreier einfahren. Auf nassen Untergrund entwickelte sich, besonders in den ersten 45 Minuten, ein Kick and Rush Spiel, in dem der SVN seine Torchancen effektiver nutzte und letztendlich nicht unverdient mit 1:2 gewann.

Der SVN, der urlaubsbedingt auf den zuletzt starken Mark Lüdtke verzichten musste, tat sich auf dem nassen Kunstrasen im Gallusviertel zunächst sehr schwer und war in den Anfangsminuten mehr damit beschäftigt die Balance zu halten, als fußballerische Lösungen zu suchen. Das Mittel der Wahl waren daher lange Bälle in die Spitze, um dort eins-gegen-eins Situationen zu generieren. Da aber auch die Heimelf fast ausschließlich auf lange Diagonalbälle setzte, entstand das erwähnte und nicht sonderlich ansehnliche Kick and Rush-Spiel, durch das es beide Teams ohne großes Risiko schafften, die Bälle vom eigenen Tor fernzuhalten. Eine der wenigen Ausnahmen die in einer Torchance endeten bildete dabei der Angriff zum 0:1 für den SVN, nach einer guten halben Stunde: Kapitän Olaf Schubring kam kurz nach der Mittellinie in Ballbesitz, konnte diesen bis zur Grundlinie verteidigen und fand abschließend Tadeh Shahi auf Höhe der Elfmetermarke, dessen Schuss zwar noch abgefälscht wurde, jedoch zum 0:1 in den Maschen landete.

In der zweiten Hälfte nahm die Spielqualität auf dem nun trockenerem (und besser bespielbarem) Platz zu, besonders der SVN schaffte es immer mal wieder Ballstafetten über mehrere Stationen aufzuziehen. Kurz nach Wiederbeginn war es Tadeh Shahi der im Anschluss an einen solchen Angriff auf Olaf Schubring steckte, der zwar zunächst noch am Torwart scheiterte, im nachsetzen dann aber auf 0:2 erhöhen konnte. In der Folge entwickelte sich ein offenes Spiel im Mittelfeld, Torchancen gab es zunächst jedoch kaum. Eine Viertelstunde vor dem Ende lag der Ball dann ein drittes Mal im Tor der SG 1928 (Marsel Falkenmayer konnte den Ball im Tor unterbringen), doch der Jubel währte nur kurz und wurde aufgrund einer knappen, aber wohl richtigen, Abseitsentscheidung zurückgenommen. Und anstatt der Vorentscheidung gab es nun aber offenbar einen richtigen Wachrüttler für die Heimelf, die von nun an permanenten Druck ausübte und zu einigen nicht ungefährlichen Angriffen, sowie einer Vielzahl an Eckbällen kam, doch Keeper Sven Kappel war auch gestern wieder richtig stark aufgelegt und hielt die Null. Nach einem schmeichelhaften Strafstoß kam die SG 1928 zwar kurz vor dem Abpfiff noch auf ein Tor heran, doch der SVN konnte die Führung auch durch die Nachspielzeit bringen.

 

Tadeh Shahi: „Wir sind zwar spielerisch derzeit nicht die stärkste Mannschaft, aber mit Ehrgeiz und Teamgeist haben wir das Spiel verdient gewonnen.“

 

Marek Wiechulla: „Wir haben nicht unverdient die 3 Punkte geholt. Mit dem ersten guten Spielzug sind wir in Führung gegangen und haben es in der zweiten Halbzeit verpasst den Sack zuzumachen. Mit Kappel hatten wir einen starken Rückhalt und hätten eigentlich einen Sieg zu 0 verdient gehabt. Alles in allem eine geschlossene Mannschaftsleistung, die mit 3 Punkten belohnt wurde. Außerdem an dieser Stelle im Namen des Teams gute Besserung an Artis, nach seiner gestrigen Verletzung, auch wenn er nicht mehr bei uns spielt.“

 

Am kommenden Sonntag, den 05.09.2021, steht dann endlich wieder ein Heimspiel für den SVN an. Um 15.30 Uhr gastiert die Reserve des FFV Sportfreunde 04 am Urselbach.

 

Schiedsrichter: Oliver Bahn

 

Zuschauer: 30

 

Torfolge:

0:1 Shahi (35.)

0:2 Schubring (51.)

1:2 Chelah (89. / 11m)

 

Aufstellung:

Sven Kappel, Jens Hecht, Artin Shamsollahi, Olaf Schubring, Florian Stoiber, Gökhan Kitmir (46.), Tadeh Shahi, Zdenko Simunkovic, Marsel Falkenmayer, Marek Wiechula, Max Gebhart (68.) // Eugen Gross (68.), Tuna Sensari (46.)

 

 

(JH)


Die TSG 51 war eine Nummer zu stark

 

TSG 51 vs. SVN 3:1 (1:0)

 

Im zweiten Spiel der Saison 21/22 gastierte der SVN bei der TSG 51. Gegen einen besonders spielerisch starken A-Ligisten konnte man das Ergebnis zwar eine Stunde lang knapp halten, musste sich gegen den Aufstiegsanwärter aus Eschersheim am Ende aber doch verdient mit 3:1 geschlagen geben.

 

Der SVN veränderte seine Startelf gegenüber dem 1:1 am vergangenen Freitag auf zwei Positionen. So begannen Florian Stoiber und Spielertrainer Marsel Falkenmayer anstelle von Tuna Sensari und Christian Hoim.

Die ambitionierte TSG übernahm, auf einem zunächst gut zu bespielendem Kunstrasen, von Anfang an das Zepter und spielte schnell und zielgerichtet nach vorne; besonders im Zentrum  um den agilen (und späteren Doppeltorschützen) Kai Hohmann konnte die Heimelf regelmäßig Gefahr ausstrahlen. Auch das frühe 0:1 erspielte sich die TSG aus dem Zentrum: Nach einem unnötigem Ballverlust auf den Außen gelang der Ball sofort in die Mitte, wo über wenige, schnelle Doppelpässe TSG Spielmacher Kai Hohmann am Ende alleine vor dem SVN Tor stand und souverän einschieben konnte. Auch in der Folge war der Druck auf die Hintermannschaft des SVN permanent hoch, doch hielt diese nach Kräften dagegen und wurde im Zweifel von einem stark aufgelegten SVN-Keeper Sven Kappel gerettet. Zudem konnte Marek Wiechula mit einer Grätsche noch auf der Torlinie das frühe 2:0 verhindern. Der SVN selbst kam zwar auch immer wieder zu vereinzelten Angriffssituationen, konnte sich in Halbzeit eins jedoch keine so richtig gefährlichen Torchancen erspielen.

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich aufgrund des einsetzenden Regens zunächst eine Rutschpartie, in der eine knappe Viertelstunde kaum geordneter Fußball stattfand. Doch mit nachlassendem Regen war es dann erneut die TSG die sich die besseren Torchancen erspielen konnte. Nach einem Eckball konnte Sven Kappel zwar zunächst noch auf der Linie klären, doch ein Doppelschlag nach einer Spielstunde war dann die Vorentscheidung. Zunächst konnte eine weitere Ecke nicht ausreichend geklärt werden, dann war es gut getimter Ball in die Spitze der zum 3:0 verwertet werden konnte. Als der SVN eine Viertelstunde vor dem Ende im Anschluss an eine Ecke auf 3:1 verkürzen konnte wurde das Spiel zwar nochmal etwas zerfahrener mit vermehrten Foulspielen, doch letztendlich endete eine faire Partie wie schon in der vergangenen Saison mit einem verdienten 3:1 für die Heimelf.

 

Olaf Schubring: „Gegen einen spielstarken Gegner war einfach nicht mehr drin. Mit guter Laufleistung, einem starken Torhüter und dem Ehrentreffer haben wir uns schlussendlich teuer verkauft.“

 

Artin Shamsollahi: „Wir haben heute gegen einen spielerisch starken Gegner gespielt, der seine Chancen auch irgendwann genutzt hat. Trotz allem hat die Einstellung gestimmt und wir konnten uns mit einem Treffer belohnen. Wir schauen nach vorne und versuchen im nächsten Spiel einen Sieg zu holen.“

 

Schon übermorgen geht es weiter, am Sonntag, den 29.08., gastieren wir um 15:30 Uhr bei der SG 1928. Die Heimelf steht nach zwei Spielen ebenfalls bei einem Punkt und trennte sich zuletzt 3:3 vom FV 09 Eschersheim.

 

Schiedsrichter: Patrick Nied

 

Zuschauer: 70

 

Torfolge:

1:0 Hohmann (11.)

2:0 Dormann (60.)

3:0 Hohmann (64.)

3:1 Schubring (73.)

 

Aufstellung: 

Sven Kappel, Jens Hecht, Artin Shamsollahi, Olaf Schubring, Florian Stoiber (46.), Gökhan Kitmir, Zdenko Simunkovic, Marsel Falkenmayer, Marek Wiechula, Mark Lüdtke (58.), Max Gebhart (65.) // Eugen Gross (65.), Tadeh Shahi (58.), Tuna Sensari, Florian Sommer, Mutlu Kulakzis (46.), Ümit Erdal

 

(JH)


Hock setzt den Schlusspunkt in einem hitzigem Derby

 

SVN vs. SG Praunheim 1:1 (0:1)

 

Abendspiel, Flutlicht, rote Erde und Pyrotechnik - bessere Vorraussetzungen für ein Derby gibt es praktisch nicht! Und so entwickelte sich im ersten Saisonspiel des SVN über die volle Spieldauer ein hochintensives, kampfbetontes und vor allem hitziges Spiel, das nach 95 Minuten Abnutzungskampf mit einem verdienten Unentschieden endete.

 

Nach einer durchwachsenen Vorbereitung beim SVN und zuletzt über drei Wochen in Folge ohne Spiel, empfing man mit einer nahezu komplett neuformierten Startelf den selbsterklärten Aufstiegsanwärter aus Praunheim. 

Bereits nach wenigen Minuten wurde klar, dass es bei dem Spiel nicht vorwiegend um fußballerische Klasse gehen würde (die gestern beide Mannschaften für Großteile der Partie vermissen ließen), sondern um Kampf, Willen und Einsatz. Und dabei gaben beide Seiten wirklich alles; es wurden viele intensive Zweikämpfe geführt und Foulspiele begangen, die nicht selten in hitzige Diskussionen ausarteten. Spielfluss? - Fehlanzeige. 

Hinzu kam ein junger Schiedsrichter, der in der Zweikampfbewertung und bei den persönlichen Strafen leider keinen roten Faden erkennen ließ und somit auch nur selten etwas Ruhe in das Spiel bringen konnte. Eigentlich ein Wunder, dass die Partie mit 22 Spielern beendet wurde.

Und so ist dann auch das fußballerische Spielgeschehen schnell erzählt: Wenn der Ball denn mal im Spiel war, ließ Praunheim diesen vorwiegend hintenrum laufen und scheiterte bei Vorstößen regelmäßig an der starken Niederurseler Defensive. Torschüsse gab es auf beiden Seiten höchstens aus der Distanz und dann verfehlten diese das Tor meistens recht eindeutig. Beide Keeper wurden während des gesamten Spiels kaum gefordert, außer bei den unzähligen Standards.

Dass das vermeidbare 0:1 aus Sicht des SVN in der Mitte der ersten Halbzeit aus einem solchen Standard entsprang, ist bei der Partie selbsterklärend gewesen.

Auch in der zweiten Halbzeit gab es ein sehr ähnliches Bild, mit wenigen guten Torchancen auf beiden Seiten. Doch zwei riesige gab es dann aber noch zum Ende der Partie in Person von SVN-Legende Michael Hock. Erst veredelte er gekonnt einen Niederursel Konter zum Ausgleich, ehe er zwei Minuten später das Spiel sogar fast ganz gedreht hätte, doch unglücklich an der Latte scheiterte. 

Kurz darauf war dann Schluss und am Ende steht eine verdiente Punkteteilung, denn keine der Mannschaften konnte sich fußballerische Vorteile erspielen, die 3 Punkte verdient gehabt hätten.

 

Sven Kappel: „Es war ein sehr hitziges Spiel bis zur letzten Sekunde. Praunheim war der erwartet schwere Gegner, aber wir haben heute mannschaftlich eine überragende Leistung gezeigt und dagegengehalten und uns so den Punkt zum Auftakt verdient. Darauf kann man jetzt weiter aufbauen für das nächste schwere Spiel gegen die TSG 51.“

 

Jens Hecht: „Das war heute echt ein rassiges Derby, das Bock auf mehr gemacht hat, für die kommenden Saisonspiele. Wenngleich es fußballerisch wahrlich kein Leckerbissen war, können wir als Team dennoch viel aus dem Spiel mitnehmen und auf dieser Einstellung in den kommenden Wochen aufbauen.“

 

Diesen Sonntag ist spielfrei, dafür stehen in der kommenden Woche gleich zwei Spiele auf dem Programm. Zunächst am Donnerstagabend um 20.00 Uhr das nächste Derby, diesmal auswärts bei der TSG 51, ehe man am darauffolgenden Sonntag bei der SG 1928 gastiert.

 

Zuschauer: 120

 

Torfolge:

0:1 Höll (30.)

1:1 Hock (87.)

 

(JH)