Hintere Reihe (v.l.n.r.)

Vivienne Thiel, Evangelia Vlasidou, Emily Störmer, Nia Ramolla, Isabel Hammermeister

 

Mittlere Reihe (v.l.n.r.)

Cosimo Algieri (Betreuer), Marina Lotz, Monique Ogonowski, Danayt Semere, Lorena Conforti, Alena Gontscharik, Fabienne Hammermeister (Betreuerin), Karim Benjelloun (Trainer)

  

Vordere Reihe (v.l.n.r.)

Sifora Kaleab, Chiara Stallfort, Patricia Heinzmann, Helen Linke, Mira Susak

 

Es fehlen

Aylina Centineo, Anna-Lena Graf, Leoni Koch, Alina Michaelis, Michelle Nopp, Alina Poepel, Karina Schneider, Sabrina Trautmann, Dilge Uygun, Naomi Lemmer


Frauen I 2020/2021

Verbandsliga Süd

 

Trainerteam: 

Trainer: Karim Benjelloun

Kontakt: 0173/9727884

Ausbildung: A-Lizenz

 

Co-Trainer: Zamira Benjelloun 

 

Betreuerteam:

Betreuerin: Fabienne Hammermeister  

Betreuer: Cosimo Algieri

Kontakt: 0178/8215915

 

Training:

  • dienstags 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
  • donnerstags 19:30 Uhr - 21:00 Uhr


Probetraining:

Dienstag & Donnerstag ab 19:30 Uhr!


Transfer 20/21

Zugänge:

Naomi Lemmer (Newcomerin) 

Alina Michaelis (MFFC Wiesbaden)

Nia Ramolla (Eintracht Frankfurt U16)

Emily Störmer (eigene Jugend)

Uygun Dilge (Eintracht Frankfurt II) 

Abgänge:

 


Der SV Niederursel begrüßt alle Neuzugänge herzlich und wünscht Ihnen eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison.

Wir bedanken uns bei allen Abgängen für Ihr Engagement, Ihren Einsatz und wünschen Ihnen für Ihre sportliche Zukunft alles Gute.


Spielberichte 20/21


SVN vs. FC Starkenburgia Heppenheim 1:4 (0:1)


20 gute Minuten sind zu wenig!


Nach einem spielfreien Wochenende empfing die Damenmannschaft des SV Niederursel den FC Starkenburgia Heppenheim auf dem heimischen Hartplatz. Ein Gegner aus dem Tabellenmittelfeld, gegen welchen nach zuletzt zwei Niederlagen, drei Punkte her sollten und mussten. Personell gab es beim SVN einen Grund zur Freude, denn nach einer Knieverletzung konnte unser Neuzugang Nia Ramolla endlich ihr erstes Pflichtspiel bestreiten. Einen Wehrmutstropfen gab es an diesem Abend dennoch, das Heimspiel musste, aufgrund der steigenden Coronafallzahlen, leider ohne Zuschauer stattfinden.


Ins Spiel selbst startete die Mannschaft dann ziemlich schwach. Im gesamten ersten Durchgang fand man keinen Zugriff und leistete sich eine Vielzahl an Fehlpässen, was den Gegner stark machte. Besonders das Zentrum, um die starke Selina Dambier, bekamen die Damen des SVN zunächst nicht in den Griff und die vielen Ballverluste im Spielaufbau leisteten ihr übriges. So kassierte der SVN folgerichtig bereits nach einer Viertelstunde das 0:1. Eigene Torchancen konnte sich die Mannschaft bis hierhin nicht erspielen, lediglich im Anschluss an eine Ecke von Conforti, wurde es mal gefährlich. Dass man zur Halbzeit nur mit einem Tor zurück lag, war glücklich und hatte man auch Torhüterin Heinzmann zu verdanken.

Das gesamte Team war sich bewusst, dass sich im zweiten Durchgang einiges ändern muss, um an diesem Abend noch was mitzunehmen. Und das tat es auch, allen voran war es die Einstellung, die nun stimmte. Man ging aggressiver in die Zweikämpfe, spielte mutiger, konzentrierter und jeder auf dem Platz konnte nun merken, dass der SVN das Spiel gewinnen wollte. Im Mittelfeld waren es jetzt die Niederurselerinnen, die den Ton angaben und immer wieder die wichtigen Bälle gewannen. So konnte endlich auch Druck auf das Tor des Gegners aufgebaut werden. Diese Leistungssteigerung machte wurde schnell belohnt. Sieben Minuten nach Wiederanpfiff konnte Dilge Uyun per Kopf, nach einem schönen Freistoß von Conforti, den verdienten Ausgleich erzielen. Auch in der Folge hatte Niederursel das Spiel im Griff und war die tonangebende Mannschaft. Man versuchte immer wieder die Spitzen Vlasidou und Störmer in Szene zu setzten, was oft gelang, das zweite Tor blieb aber aus. Mit laufender Spielzeit und schwindender Kraft, ließ die Dominanz des SVN dann immer mehr nach und man ließ die Heppenheimerinnen zurück ins Spiel kommen. Das wurde bestraft. In Spielminute 76 war es ein langer Ball aus dem Mittelfeld, den sich Deckenbach erlief und das 1:2 erzielte. Als die Mannschaft nur wenige Minuten später auch noch das 1:3, durch einen direkt verwandelten Freistoß kassierte, war das Spiel endgültig gelaufen. Kurz vor Schluss bekam man dann auch noch das 1:4.

Unter dem Strich steht am Ende eine verdiente Niederlage, gegen einen Gegner, der an diesem Tag sicher nicht übermächtig und absolut schlagbar war. Um in der Verbandsliga Punkte zu holen, reicht es aber nicht aus nur 20 Minuten guten Fußball zu spielen. Daran muss die Mannschaft nun hart arbeiten, um die nächsten Wochen, in denen die Spiele nicht einfacher werden, erfolgreich zu gestalten.


Nia Ramolla: „Eine eigentlich gute Leistung von uns, haben wir uns selbst durch Fehlpässe und die zu vielen langen Bälle im Spiel verbaut. Im ersten Spiel nach meiner Verletzung hätte ich mir natürlich einen Sieg gewünscht. Trotz der Niederlage, müssen wir aber weiterhin an uns glauben und an unseren Schwächen hart arbeiten, damit wir in den kommenden Spielen die 3 Punkte holen.“


Mira Šušak: „Mein Mann würde zu einem solchen Spiel sagen: "Zumindest wart ihr an der frischen Luft und habt euch etwas bewegt." Die 1. Hälfte haben wir verschlafen und hatten Glück, dass unser Gegner seine Chancen nicht nutze. In Halbzeit 2 haben wir zunächst besser ins Spiel gefunden und konnten uns einige Torchancen herausspielen. Diese nutzen wir jedoch nicht. Unsere offensivere Spielweise in Hälfte 2 verschaffte dem Gegner Raum für eigene Angriffe. Diese wurden effektiver genutzt als bei den Gastgeberinnen, was sich dann auch im Endergebnis widerspiegelt.“



Am kommenden Samstag steht für die Mannschaft ein sehr schweres Auswärtsspiel beim aktuellen Tabellenführer der Verbandsliga Süd, der SG Egelsbach an. Anstoß der Partie ist um 17 Uhr. Wir freuen uns, wie immer, über jeden der uns unterstützen kommt.

Adresse: Am Berliner Platz, 63329 Egelsbach


Torfolge:

0:1 Dambier (14.)

1:1 Uygun (52.)

1:2 Deckenbach (76.)

1:3 Garcia Tella (81.)

1:4 Dambier (88.)


Aufstellung: Patricia Heinzmann, Mira Šušak, Nia Ramolla, Marina Lotz, Sifora Kaleab, Emily Störmer, Vivienne Thiel (73.), Danayt Semere (46./74.), Dilge Uygun, Eva Vlasidou, Lorena Conforti (74.) // Aylina Centineo (73.), Helen Linke, Chiara Stallfort, Isabel Hammermeister (46.)


SVN vs. SG Bornheim Grün-Weiß 1:3 (1:2)

 

Revanche missglückt

 

Nur vier Wochen nach der knappen Niederlage im Kreispokal gegen die SG Bornheim, stand nun schon das Duell beider Mannschaften in der Verbandsliga Süd an. Doch diesmal sollte das Ergebnis, aus der Sicht von Niederursel ein anderes werden. Die Mannschaft von Trainer Karim Benjelloun, war hochmotiviert auf dem heimischen Hartplatz, gegen den aktuellen Tabellenführer aus Bornheim, einen Sieg einzufahren und Revanche für das Aus im Kreispokal zu nehmen. Personell konnten dabei nun auch wieder Alina Michaelis, Dilge Uygun und Helen Linke in den Kader berufen werden, die zuletzt alle gefehlt hatten.

 

Die Motivation und der Siegeswille, war den Niederurselerinnen von Beginn an anzumerken und es entwickelte sich in Halbzeit eins ein gutklassiges Spiel mit Vorteilen für die Damen des SVN. Anders, als noch in der Vorwoche, spielte man sehr ansehnlichen Fußball und kombinierte schön durch das Mittelfeld. Besonders Emily Störmer war auffällig, konnte über die rechte Seite immer wieder durchbrechen und für gefährliche Aktionen sorgen. Im Abschluss fehlte dann jedoch sowohl ihr, als auch ihren Kolleginnen das letzte Glück im Abschluss oder man verpasste den richtigen Zeitpunkt zum Abspiel. Trotz der Überlegenheit des SVN, waren es dann aber die Bornheimerinnen die nach 24 Minuten die Führung mit ihrer ersten echten Torchance erzielen konnten. Im Anschluss an einen Freistoß, der nicht konsequent geklärt wurde, war es Pia Sösemann, die den Ball clever über Torfrau Heinzmann hob und auf 0:1 stellte. Und es sollte noch schlimmer für den SVN kommen. Keine fünf Minuten nach der Führung gelang es der SG Bornheim einen Eckball direkt zu verwandeln. So lag die Mannschaft nach knapp einer halben Stunde mit 0:2 zurück und keiner wusste so recht, wie das passieren konnte, denn bis dato war Niederursel die stärkere Mannschaft und ließ kaum gefährliche Aktion der Gäste zu. Auch wenn das Team weiter versuchte das Spiel zu machen, merkte man ihnen diesen Rückschlag zunächst an. Direkt vor der Halbzeit gelang den Damen des SVN, dann aber doch noch der hochverdiente Anschlusstreffer. Im Anschluss an eine Ecke von Conforti, war es Stürmerin Vlasidou, die ihren Fuß reinhielt und den Treffer erzielte.

Dieser Anschluss motivierte die Mannschaft noch einmal zusätzlich, das Spiel in Halbzeit zwei drehen zu wollen und zu können. Doch erneut gab es einen frühen Rückschlag für diese Hoffnungen. In Spielminute 54, war es wiederum ein Eckball, den Niederursel schlecht verteidigte und Sösemann zum 1:3 einköpfte. Ab diesem Zeitpunkt merkte man der Mannschaft, dann auch die schwindenden Kräfte an und man konnte nicht ganz an den starken ersten Durchgang anknüpfen. Auch wenn dem SVN der Kampfgeist zu keiner Sekunde des Spiels abzusprechen war, fehlte nun der Zugriff auf das Spiel und man konnte nicht mehr für Torgefahr sorgen. So steht die Mannschaft am Ende des Spiels, gegen sehr effektive Bornheimerinnen, leider ohne Punkte dar. Die gezeigte Leistung, besonders aus Durchgang eins, macht jedoch Hoffnung für die kommenden Spiele.

 

Sifora Kaleab „In der ersten Halbzeit waren wir klar die spielbestimmende Mannschaft und hätten uns belohnen müssen. Wir konnten unsere Leistung jedoch nicht konstant halten und haben in der zweiten Hälfte etwas nachgelassen. Dass wir alle drei Gegentore nach Standards bekommen haben, ist total ärgerlich und das gilt es in den nächsten Spielen zu verbessern. Alles in allem wäre mindestens ein Unentschieden fair gewesen.“

 

Vivienne Thiel: „Vor allem mit der Leistung der Mannschaft in der ersten Halbzeit bin ich sehr zufrieden, wir waren die dominierende Mannschaft mit den klareren Chancen. Wir hatten insgesamt mehr vom Spiel und die Gegnerinnen in unserer Hälfte weitestgehend im Griff. Nach zwei Standards stand es plötzlich unverdient 0:2. Doch auch nach dem Rückstand gaben wir uns nicht auf und spielten weiter Fußball, sodass Eva uns noch vor der Halbzeit mit dem hochverdienten Anschlusstreffer belohnen konnte. Im zweiten Durchgang fiel dann relativ früh das 1:3. Von da an hatten wir kaum noch Zugriff auf Spiel und konnten uns nur wenige Chancen erarbeiten. Alle Spielerinnen kämpften zwar bis zum Schluss, aber leider sollte uns ein weiterer Treffer nicht gelingen. Wir hätten hier definitiv mit Punkten vom Platz gehen können, leider konnten wir uns für die gute Leistung nicht belohnen.“

 

Kommendes Wochenende hat die Mannschaft spielfrei. Weiter geht es in der Verbandsliga Süd am Samstag, den 17.10.2020, dann steht erneut ein Heimspiel an. Gegner ist der FC Starkenburgia Heppenheim, die Partie beginnt um 18 Uhr. Wir freuen uns, wie immer, über jeden der uns unterstützen kommt.

Adresse: Dorfwiesenweg 35, 60439 Frankfurt

 

Torfolge:

0:1 Sösemann (24.)

0:2 Susset (28.)

1:2 Vlasidou (45.)

1:3 Sösemann (54.)

 

Aufstellung: Patricia Heinzmann, Alina Pöpel, Marina Lotz, Sifora Kaleab, Alina Michaelis (60.), Emily Störmer, Vivienne Thiel, Monique Ogonowski, Danayt Semere, Eva Vlasidou, Lorena Conforti // Helen Linke, Aylina Centineo (60.), Dilge Uygun, Isabel Hammermeister


SG Haitz vs. SVN 2:1 (1:0)

 

Erste Saisonniederlage

 

Am vergangenen Samstag ging es für die Damenmannschaft aus Niederursel in der Verbandsliga Süd nach Gelnhausen, zur SG Haitz. Im Vergleich zur Vorwoche, konnten hier auch wieder Monique Ogonowski, Sifora Kaleab, Isabel Hammermeister und Danayt Semere mitwirken. Trotzdem bleibt der Kader durch Verletzungen, aktuell dezimiert. Die Mannschaft war dennoch gewillt den nächsten Sieg einzufahren. Dies sollte auf dem unebenen Rasen der Gastgeberinnen und im Dauerregen, jedoch eine schwierige Aufgabe werden.

 

Die Niederurselerinnen taten sich von Beginn an schwer, ließen jegliches Kurzpassspiel vermissen und spielten fast ausschließlich lange Bälle in die Spitzen, die zumeist von der gegnerischen Abwehr geklärt werden konnten. Haitz ließ den Ball besser laufen, doch auch die Abwehr des SVN ließ keine gefährlichen Torchancen zu. Es entwickelte sich ein unterdurchschnittliches Spiel, wobei es die Damen des SVN, mit ihren langen Bällen, doch schafften das Spiel immer weiter in die Hälfte des Gegners zu verlagern. Nach etwa einer halben Stunde, war es dann allerdings ein langer Ball von der Torfrau der Gastgeberinnen, der nicht ausreichend geklärt wurde und damit Noll die Möglichkeit gab, frei zum 1:0 für die Heimelf einzuschießen. Noch vor der Pause, gab es dann einen weiteren Rückschlag für den SVN, denn Monique Ogonowski verletzte sich in einen Zweikampf am Fuß und musste das Feld verlassen. Gute Besserung an dieser Stelle.

Für die zweite Halbzeit nahm sich das Team vor, endlich anzufangen Fußball zu spielen, denn dann war gegen diesen Gegner sicher noch ein Sieg möglich. Dies gelang zunächst auch gut. Nur sieben Minuten nach Wiederanpfiff, konnte sich Emily Störmer auf der rechten Außenbahn durchsetzen und in der Mitte Vlasidou bedienen, die mit ihrem bereits fünftem Saisontor, das zu diesem Zeitpunkt verdiente, 1:1 erzielte. In der Folge war Niederursel das stärkere Team und der Führung näher als die Gastgeber. Störmer und Conforti hatten Möglichkeiten auf das 1:2, ließen diese aber aus. Im direkten Gegenzug an eine solche Chance, war es dann aber die SG Haitz, die kanpp 20 Minuten vor Schluss mit ihrer zweiten echten Torchance das 2:1 erzielte. Die Damen des SVN versuchten im Anschluss noch alles, um wenigstens den Ausgleich zu erzielen, wirklich gefährlich wurden sie dabei jedoch nicht. So steht am Ende eine unglückliche Niederlage, allerdings hätte das Team an diesem Abend, aufgrund der doch schwachen Leistung, keine Punkte verdient gehabt.

Nach dem Spiel geht der Dank erneut an Rebekka Peter und Alina Pöpel aus unserer 2. Mannschaft, die uns wieder unterstützt und ihre Sache sehr ordentlich gemacht haben.

 

Spielführerin Lorena Conforti nach dem Spiel: „Spielerisch war es eine sehr schwache Leistung von uns. Wir hatten im gesamten Spiel zu viele Fehlpässe, zu viele lange Bälle und auch die Laufbereitschaft hat in vielen Phasen des Spiels gefehlt. Dennoch hatten wir die besseren Torchancen, hatten das 2:1 für uns mehrmals auf dem Fuß und mit ein bisschen mehr Abgeklärtheit im Abschluss, nehmen wir auch in diesem Spiel Punkte mit. Wichtig ist, dass wir die Partie abhaken und uns auf das nächste Spiel gegen Bornheim konzentrieren.“

 

Am kommenden Samstag bekommt die Mannschaft, dann schon die Chance, es auf dem heimischen Hartplatz besser zu machen. Gegner ist die SG Bornheim Grün-Weiß, mit der, nach dem Pokalspiel von vor ein Paar Wochen, noch eine Rechnung offen ist. Anpfiff ist um 18.00 Uhr. Wir freuen uns über jeden, der vorbeikommt, um uns zu unterstützen.

Adresse: Dorfwiesenweg 35, 60439 Frankfurt

 

 

Torfolge:

1:0 Noll (36.)

1:1 Vlasidou (52.)

2:1 Schäfer (72.)

 

Aufstellung: Patricia Heinzmann, Alina Pöpel, Marina Lotz, Sifora Kaleab, Aylina Centineo, Emily Störmer (64.), Vivienne Thiel, Monique Ogonowski (46.), Danayt Semere (17.), Eva Vlasidou, Lorena Conforti // Rebekka Peter (17.), Chiara Stallfort (64.), Isabel Hammermeister (46.)


SVN vs. FFG Winterkasten/Reichenbach 4:3 (2:1)

 

Ganz schön knapp, aber verdient!

 

Am zweiten Spieltag in der Verbandsliga, stand nun auch das erste Heimspiel, auf roter Erde, für unsere Mannschaft an. Doch auch in diesem zweiten Saisonspiel kann Trainer Karim Benjelloun, personell nicht aus den Vollen schöpfen. Ganze neun Spieler fielen, aus diversen Gründen, für das Spiel aus. Erfreulich ist jedoch, dass mit Naomi Lemmer, ein Neuzugang ihr Debüt im Trikot des SVN feiern konnte.

 

Trotz der personellen Situation hatten die Niederurselerinnen eine schlagfertige und kämpferische Truppe auf dem Platz, die gewillt war gegen den Mitaufsteiger aus Winterkasten die nächsten drei, sehr wichtigen Punkte für den Klassenerhalt einzufahren. Zu Beginn der Partie merkte man der Mannschaft die Umstellungen, aber doch an und man hatte Schwierigkeiten Zugriff auf das Spiel zu finden. Beispielhaft dafür, ist das 0:1 nach 25 gespielten Minuten. Nach einer Ecke fehlt die Zuordnung und auch Torhüterin Heinzmann kann nicht richtig eingreifen, so dass Mager den Ball am zweiten Pfosten zur Führung für die Gäste über die Linie drücken konnte. Dieses Gegentor, war wie ein Weckruf für die Damen des SVN, die nun immer mehr zu ihrem Spiel fanden. Nur zwei Minuten später, konnte Emily Störmer nach einem langen Ball, die Torfrau umlaufen und das 1:1 erzielen. Spätestens jetzt, waren die Niederurselerinnen spielbestimmend und wollten die Partie drehen. Dies gelang auch noch vor der Pause. Immer wieder konnte man sich gut durch das Mittelfeld kombinieren und für Torgefahr sorgen. In Spielminute 35, war es dann Eva Vlasidou, die nach einer solchen Kombination zum Abschluss kam und für das verdiente 2:1 sorgte. Auch zum Start in Halbzeit zwei war die Mannschaft vom SVN tonangebend. Kurz nach Wiederanpfiff, konnte sich Gontscharik auf der rechten Außenbahn durchsetzen und in der Mitte erneut Vlasidou bedienen, die aus kurzer Distanz sicher zum 3:1 einschoss. In der Folge verflachte das Spiel etwas und Niederursel muss sich vorwerfen lassen, in dieser Phase den Sack nicht endgültig, durch weitere Tore, zugemacht zu haben, denn man war an diesem Tag fußballerisch die bessere Mannschaft und dem Gegner überlegen. Stattdessen dauerte es bis zur 75. Spielminute, in der Störmer nach einem Solo und schönem Abschluss aus etwa 16 Metern, dann doch das 4:1 und die vermeintliche Entscheidung herbeiführen konnte. Diese komfortable Führung, konnte der SVN allerdings nicht über die Zeit bringen. Nach einigen Wechseln, verlor die Mannschaft die Ordnung und lies den Gegner per Doppelschlag, durch Swatschina (78.) und Lilla (87.) zurück ins Spiel kommen. Nun stand der sicher geglaubte Sieg auf der Kippe und das Spiel war wieder offen. So wurde die Schlussphase nochmal richtig spannend und die Spielerinnen des SVN verteidigten nun, bis zur letzten Sekunde, mit allem was sie hatten und dies gelang glücklicherweise. Insgesamt steht nach dem Spiel ein verdienter Sieg, in einem Spiel, dass die Mannschaft eigentlich dominiert und am Ende spannender als nötig gemacht hat. Ein besonderer Dank geht zudem an die beiden Spieler unserer zweiten Mannschaft, Rebekka Peter und Alina Poepel, die uns in diesem Spiel ausgeholfen haben. Beide haben sich nahtlos in die Mannschaft eingefügt und eine sehr starke Partie gespielt.

 

Doppeltorschützin Eva Vlasidou nach dem Spiel: „Wir können mit unserer heutigen, sehr kämpferischen Leistung zufrieden sein, gerade, da wir durch die vielen Ausfälle in dieser Woche mit einer stark veränderten und nicht eingespielten Elf angetreten sind.“

 

Trainer Karim Benjelloun: „Unsere Spitzen haben heute gezeigt, dass sie zu den Top-Stürmerinnen der Liga gehören. Die ganze Mannschaft hat bis zur letzten Sekunde gut gekämpft und sich die drei Punkte verdient.“

 

Am kommenden Samstag tritt unsere Mannschaft dann auswärts, in Gelnhausen bei der SG Haitz an. Anpfiff ist um 17.00 Uhr. Wir freuen uns über alle, die den weiten Weg auf sich nehmen, um uns zu unterstützen.

Adresse: Kaltenborn, 63571 Gelnhausen

 

 

Torfolge:

0:1 Mager (24.)

1:1 Störmer (26.)

2:1 Vlasidou (35.)

3:1 Vlasidou (48.)

4:1 Sörmer (75.)

4:2 Swatschina (78.)

4:3 Lilla (87.)

 

Aufstellung: Patricia Heinzmann, Mira Susak, Marina Lotz (67.), Emily Störmer, Vivienne Thiel, Alena Gontscharik, Helen Linke (23.), Rebekka Peter (80.), Aylina Centineo, Eva Vlasidou, Lorena Conforti // Alina Poepel (23.), Chiara Stallfort (80.), Naomi Lemmer (67.)


DJK Schwarz-Weiß Wiesbaden vs. SVN 0:3 (0:0)

 

Erstes Spiel, erster Sieg

 

Zum Auftakt in der Verbandsliga Süd, gastierten unsere Damen bei der DJK Schwarz-Weiß Wiesbaden, dem Vorjahres-Elftem der Liga. Auch wenn der Kader, aufgrund von Verletzungen und Urlaub, in dieser Woche etwas dünner besetzt war, war das Ziel nach der sechswöchigen Vorbereitung ganz klar. Die ersten drei Punkte für den Klassenerhalt sollten eingefahren werden.

 

Dies zeigte die Mannschaft von Trainer Karim Benjelloun von Beginn an und war spielbestimmend. Nach etwa 20 Minuten war Emily Störmer kurz davor durch einen Distanzschuss die Führung zu erzielen. Der Schuss, konnte von der Wiesbadener Torfrau, aber noch knapp am Gehäuse vorbei gelenkt werden. Ansonsten hatten die Niederurselerinnen zwar mehr vom Spiel, spielten ihre Möglichkeiten aber zu selten gut und konsequent aus, weshalb nur wenige wirklich gefährliche Torchancen entstanden. Doch auch Wiesbaden strahlte keine Torgefahr aus und hatte lediglich einen Freistoß kurz vor der Pause, den Heinzmann jedoch sicher halten konnte. Damit ging es torlos in die Halbzeit, was besonders die Damen vom SVN, aufgrund ihrer deutlichen Überlegenheit störte, diese wollten sie in Durchgang zwei endlich in Tore ummünzen, und das gelang. In Spielminute 56, war es wiederrum Störmer die mit einem Weitschuss über die Torfrau das langersehnte 0:1 erzielte. Mit der Führung im Rücken konnte der SVN das Spiel dann etwas entspannter angehen, ohne dabei Torchancen für Wiesbaden zuzulassen. Niederursel schaffte es in der Folge immer wieder über Vlasidou, Conforti und Störmer Torchancen zu kreieren, die im Abschluss jedoch weiterhin die letzte Konsequenz vermissen ließen. Fünf Minuten vor Spielende war es dann erneut eine gute Kombination über Conforti, die den Ball am Strafraum auf Vlasidou ablegte, die stark abschloss und damit zum 0:2 verwandelte und das Spiel entschied. Die Damen des SVN spielten bis zum Ende weiter nach vorne. So konnte sich die eingewechselte Leoni Koch im der 88. Minute, einen sehr lang gespielten Ball aus der Abwehr, auf dem rechten Flügel erlaufen und in den Strafraum eindringen. Dort schien die gegnerische Torfrau den Ball sicher abzufangen, doch Koch setzte nach und die Torfrau verlor den Ball aus den Händen. Dieser landete direkt vor den Füßen von Vlasidou, die sicher zum 0:3 ins leere Tor einschob und damit den Schlusspunkt der Partie setzte.

 

Trainer Karim Benjelloun ist nach dem Spiel insgesamt zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Drei Punkte waren das klare Ziel vor dem Spiel und dies konnte mit 3 Toren, am Ende deutlich erreicht werden, weshalb er stolz auf sein Team ist, auch wenn spielerisch an einigen Stellen sicher noch Luft nach oben ist.

 

Am kommenden Samstag, steht dann auch das erste Heimspiel der noch jungen Saison an. Der Gegner ist der Mitaufsteiger aus der Gruppenliga Darmstadt, die FFG Winterkasten/Reichenbach. Anpfiff ist um 18.00 Uhr. Wir freuen uns, wie immer, über jede Unterstützung.

Adresse: Dorfwiesenweg 35, 60439 Frankfurt

 

 

Torfolge:

1:0 Störmer (56.)

2:0 Vlasidou (86.)

3:0 Vlasidou (88.)

 

Aufstellung: Patricia Heinzmann, Mira Susak, Marina Lotz, Emily Störmer, Vivienne Thiel (27.), Alena Gontscharik, Monique Ogonowski, Aylina Centineo, Isabel Hammermeister, Eva Vlasidou, Lorena Conforti // Alina Michaelis (27.), Leoni Koch (69.)


SG Bornheim Grün-Weiß vs. SVN 3:2 (1:0)

 

Anschlusstreffer kommen zu spät

 

Am Samstag stand nach langer Vorbereitung endlich das erste Pflichtspiel der Saison 2020/21 für unsere Damenmannschaft auf dem Programm. Dies sollte gleich ein Alles-oder-Nichts-Spiel im Kreispokal gegen die Ligakonkurrentinnen aus Bornheim sein. Nach den durchwachsenden Testspielen der Vorbereitung, war es aber auch eine echte Standortbestimmung für unsere Mädels. Bei angenehmen Temperaturen und vor reichlich Zuschauern, entwickelte sich schnell ein ansehnliches Fußballspiel auf gutem Niveau, bei dem sich die Niederurselerinnen deutlich verbessert zeigten.

 

Zu Beginn der Partie merkte man beiden Mannschaften an nicht den ersten Fehler machen zu wollen. Bornheim lief vorne sehr früh an, was unsere Damen doch zumeist gut lösen konnten. In Minute 24 allerdings leistete man sich einen Fehler im Aufbauspiel, den der Gegner in einen Konter umwandelte, welchen Prissjashnik per Direktabnahme unhaltbar zum 1:0 verwandelte. Der Rückstand warf die Niederurselerinnen jedoch nicht aus der Bahn. Im direkten Gegenzug erarbeiteten sie sich nach Hereingabe von Vlasidou eine gute Möglichkeit, der Schuss von Alina Michaelis, ging leider knapp über die Latte. Bis zur Halbzeit war es dann weiter ein Spiel auf Augenhöhe, in dem der SVN noch ein paar kleine Chancen durch Vlasidou und Störmer hatte.

 

Für den zweiten Durchgang, hatte sich die Mannschaft einiges vorgenommen, man wollte das Spiel unbedingt drehen. Doch startete die zweite Hälfte dann gänzlich unglücklich. Nach 53 Spielminuten, war es erneut ein Ballverlust, diesmal nach Einwurf, den Bornheim zu einem guten Spielzug nutzen konnte, an dessen Ende Sösemann zum 2:0 einschieben konnte. Diesen Rückschlag, sah man den Niederurselerinnen nun deutlich an und als in der 66. Minute Sösemann, nach Uneinigkeiten in der Hintermannschaft des SVN, ihren zweiten Treffer erzielen konnte, war der Siegeswille der Mannschaft endgültig gebrochen. Auch wenn man sich nicht aufgab und versuchte weiter zu spielen, kam Bornheim in der Folge zu immer mehr Abschlüssen, die jedoch ungenutzt blieben. Die Nachspielzeit allerdings, gehörte dann nochmal den Damen aus Niederursel. Zunächst konnte die eingewechselte Aylina Centineo nach Vorlage von Vlasidou in der 94. Minute ihr erstes Tor für den SVN schießen und nur eine Minute später erzielte Emily Störmer, mit dem Schlusspfiff auch noch das 3:2, sehenswert, per direkt verwandeltem Freistoß. Auch wenn es nicht für den Ausgleich gereicht hat, freute sich die Mannschaft sehr über diese beiden Tore unserer Neuzugänge.

 

Insgesamt kann die Mannschaft mit ihrem Auftritt, besonders in Halbzeit eins, gegen einen starken Gegner aus Bornheim zufrieden sein, auch wenn man gerne die nächste Runde erreicht hätte. Nun heißt es den Pokal abzuhaken und sich voll auf die Aufgabe Klassenerhalt in der Verbandsliga zu konzentrieren.

 

Saisonstart ist am kommenden Samstag mit der Partie bei der DJK Schwarz-Weiß Wiesbaden. Anpfiff ist um 19.00 Uhr. Wir freuen uns über jede Unterstützung und wollen die ersten drei Punkte der Saison holen.

Adresse: Steinbergerstraße, 65187 Wiesbaden

 

 

Torfolge:

1:0 Prissjashnik (24.)

2:0 Sösemann (53.)

3:0 Sösemann (66.)

3:1 Centineo (90+4.)

3:2 Störmer (90+5.)

 

Aufstellung: Patricia Heinzmann, Mira Susak, Marina Lotz, Alina Michaelis (65.), Vivienne Thiel (29.), Monique Ogonowski, Danayt Semere, Dilge Uygun (75.), Isabel Hammermeister Eva Vlasidou, Lorena Conforti // Sifora Kaleab (75.), Emily Störmer (29.), Alena Gontscharik, Aylina Centineo (65.)


Saisonvorschau

Die Saison 2020/21 steht für alle Fußballmannschaften, coronabedingt, unter besonderen Vorzeichen. Für die Damen des SV Niederursel steht in dieser Saison jedoch auch die Rückkehr in die Verbandsliga Süd, nach einem Jahr Abstinenz, an.

 

Um diese Herausforderung erfolgreich anzugehen, bereitet sich die Mannschaft, seit nun 6 Wochen, in intensiven Trainingseinheiten auf die neue Saison vor. Personell konnte dabei fast der komplette Kader der Vorsaison gehalten werden. Lediglich auf Melissa Stöhr und Marie Niedermaier muss Trainer Karim Benjelloun verzichten, beide haben Frankfurt für ihr Studium  verlassen. Dafür können wir gleich drei Neuzugänge am Urselbach begrüßen. Mit Nia Ramolla konnten wir eine talentierte Defensivspielerin aus der Jugend der Eintracht gewinnen, hinzukommen mit Dilge Uygun (ebenfalls Eintracht Frankfurt) und Alina Michaelis (MFFC Wiesbaden) zwei Spielerinnen, die in der Jugend beim SVN ausgebildet wurden, zurück und werden das Team mit ihrer Erfahrung aus der Hessenliga unterstützen. Neben diesen Neuzugängen stoßen mit Emily Störmer aus der U16 und Aylina Centineo aus der 2. Mannschaft zwei Eigengewächse zur Mannschaft. Außerdem kann Monique Ogonowski nach langer gesundheitsbedingter Pause wieder mitwirken und den Kader komplettieren.

 

Die Mannschaft ist damit im Vergleich zur Vorsaison wesentlich breiter aufgestellt und hat viel Potenzial, um eine erfolgreiche Saison zu spielen. Das Ziel ist dabei als Aufsteiger zunächst ganz klar. Der Klassenerhalt. Das Team ist sich jedoch der eigenen Stärke bewusst und durchaus gewillt, wenn möglich auch im oberen Bereich der Tabelle mitzuspielen. Die Verbandsliga wird in der neuen Spielzeit aus 13 Mannschaften bestehen. Zum Klassenerhalt würde Rang 9 reichen, der möglichst schnell gesichert werden soll. Das Teilnehmerfeld ist nach der langen Fußballpause ist ziemlich schwer einzuschätzen, kann insgesamt jedoch als ausgeglichen beschrieben werden. Als Favoriten gelten sicherlich Hessenliga-Absteiger SG Bornheim und die Damen des SC Dortelweil.

 

Nach zwei Testspielen in der Vorbereitung, bei denen noch Luft nach oben zu erkennen war beginnt am morgigen Samstag mit dem ersten Pflichtspiel nun der Ernst der Saison. Zum Start der Verbandsliga ist es zwar noch eine Woche hin, doch unsere Damen treffen in der ersten Runde des Kreispokals auswärts auf die SG Bornheim Grün-Weiß, was ein erster echter Härtetest sein wird. Anpfiff ist am Samstag (05.09.2020) um 18.30 Uhr (Adresse: Seckbacher Landstraße 76, 60389 Frankfurt am Main). Wir freuen uns über jede Unterstützung.

 

Die Mannschaft hofft auf eine erfolgreiche Saison und wir wünschen unseren Spielerinnen ein verletzungsfreies und vor allem gesundes Jahr!


SVN vs. TSV Klein-Linden 2:3 (1:2)

Noch Luft nach oben im zweiten Test!

 

Zum zweiten Test der Saisonvorbereitung war, mit dem TSV Klein-Linden erneut eine Mannschaft aus der Verbandsliga Nord zu Gast am Urselbach. Auch vor diesem Spiel gab es einen Grund zur Freude, nach langer gesundheitsbedingter Pause, konnte unsere Mittelfeldspielerin Monique Ogonowski ihr Comeback auf dem Platz feiern.

Das Spiel selbst startete dann weniger glücklich für die Damen des SVN. Bereits nach 4 Minuten bekam der Gegner zurecht einen Foulelfmeter zugesprochen, der sicher verwandelt werden konnte. Auch wenn der SVN eine knappe Viertelstunde später, durch ein Tor von Danayt Semere, nach Freistoß von Conforti, ausgleichen konnte, zeigte das Team in Durchgang eins eine eher schwache Leistung, die von vielen Fehlpässen im Aufbauspiel geprägt war. Einen dieser Fehler konnten die Gäste nutzen und nur zwei Minuten nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich, durch einen Konter, die Führung wiederherstellen.

In Durchgang zwei starteten die Niederurselerinnen dann deutlich verbessert und kamen durch Vlasidou und Störmer nun häufiger zum Abschluss. In Minute 53, war es dann eine Kombination zweier Neuzugänge, die dem Team, den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich bescherte. Nach einem Eckball von Michaelis, konnte Dilge Uygun ihr erstes Tor für unsere Damenmannschaft erzielen. Nach dem Ausgleich, gab es für beide Teams Chancen die Führung zu erzielen, die jedoch vorerst ungenutzt blieben. Kurz vor Ende des Spiels bekamen die Gäste dann einen Freistoß am Rande des Strafraums zugesprochen, den, die stark spielende Seelbach, sehenswert verwandelte und damit den Endstand markierte.

Mit diesem zweiten Testspiel war Trainer Karim Benjelloun weniger zufrieden, als noch in der Vorwoche. Besonders die Passschwäche und teilweise noch fehlende Kraft bemängelt er nach dem Spiel. Den Damen bleibt nun noch eine Trainingswoche, um daran zu arbeiten und die neue Saison erfolgreich zu beginnen.

 

Am kommenden Samstag startet die Saison für die Mannschaft dann mit der Partie im Kreispokal bei der SG Bornheim. Anpfiff ist um 18.30 Uhr. Wir freuen uns über jede Unterstützung.

Adresse: Seckbacher Landstraße 76, 60389 Frankfurt am Main

 

Torfolge:

0:1 Trzenschiok (4.)

1:1 Semere (18.)

1:2 Seelbach (20.)

2:2 Uygun (53.)

2:3 Seelbach (84.)

 

Aufstellung: Patricia Heinzmann, Mira Susak, Marina Lotz, Sifora Kaleab, Alina Michaelis, Monique Ogonowski, Vivienne Thiel, Danayt Semere, Dilge Uygun, Eva Vlasidou, Lorena Conforti // Aylina Centineo, Emily Störmer, Anna-Lena Graf


Remis im langersehnten ersten Test

 

Nachdem das angesetzte Freundschaftsspiel der Vorwoche leider noch ausfallen und unsere Frauen mit einem Training Vorlieb nehmen mussten, konnte am Samstag, nach insgesamt knapp sechs Monaten ohne Wettkampf, endlich wieder gespielt werden! Ein weiterer Grund zur Freude war, dass in diesem ersten Testspiel der neuen Saison mit Alina Michaelis, Dilge Uygun, Emily Störmer, Nia Ramolla und Aylina Centineo gleich fünf Neuzugänge ihr Debüt für unsere Damenmannschaft feiern konnten. Zu Gast waren die Damen des TuS Naunheim, die in der Verbandsliga Nord aktiv sind.
Die Damen des SVN starteten mit viel Ballbesitz und einigen schön herausgespielten Chancen, die leider noch nicht genutzt werden konnten, stark in die Partie. Nach etwa 20 Minuten konnte Emily Störmer dann eine der Chancen nutzen und die Führung für den SVN erzielen. In Folge dessen wurde das Spiel unserer Damen etwas schwächer und die guten Kombinationen im Mittelfeld seltener. Dies konnte der Gegner aus Naunheim nutzen und durch eine unglückliche Abwehrsituation den 1:1 Ausgleich erzielen. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Pause.
Nach der Halbzeit zeigte sich den Zuschauern ein eher durchschnittliches Spiel, das sich hauptsächlich im Mittelfeld abspielte. Beide Mannschaften konnten sich zwar noch ein paar kleine Chance erarbeiten, die jedoch zu keiner Zeit wirklich gefährlich waren. Man merkte den Teams nun die schwindende Kraft an. Insgesamt geht das Unentschieden damit durchaus in Ordnung, auch wenn man festhalten muss, dass der SVN einige Situationen hätte konsequenter zu Ende spielen müssen und so noch das ein oder andere Tor hätte machen können.
Trainer Karim Benjelloun zeigt sich nach dem Spiel insgesamt zufrieden mit der Leistung seines Teams, ist sich aber bewusst, dass in den letzten zwei Vorbereitungswochen noch einmal hart gearbeitet werden muss, um dann erfolgreich in die neue Saison zu starten.

 

Am kommenden Samstag steht für die Mannschaft dann erneut ein Testspiel auf dem Programm. Dann ist der TSV Klein-Linden zu Gast in Niederursel. Anstoß ist um 16 Uhr.

 

Aufstellung: Patricia Heinzmann, Mira Susak, Marina Lotz, Alina Michaelis, Emily Störmer, Vivienne Thiel, Alena Gontscharik, Dilge Uygun, Isabel Hammermeister, Eva Vlasidou, Lorena Conforti // Nia Ramolla, Helen Linke, Chiara Stallfort, Aylina Centineo