Spielberichte 2022/2023


Spvgg. Oberrad – SV Niederursel 1:2

 

Erster Saisonsieg

 

Am zweiten Spieltag gastierten die Damen 1 des SV Niederursel bei der Spvgg. Oberrad. Nach der eher enttäuschenden Auftaktniederlage gegen die Reserve des SC Dortelweil, wollte die Mannschaft von Trainer Christian Hoim unbedingt die ersten drei Punkte einfahren. Allerdings waren die Auswärtsfahrten nach Oberrad in den letzten Jahren nur wenig erfolgreich, was gleichzeitig aber für noch mehr Motivation sorgte, diesen Trend endlich abzuwenden. Konnte der SVN das Kreispokalfinale im Mai gegen den selben Gegner noch gewinnen, war klar, dass diese Begegnung ein komplett anderes Spiel sein würde.

 

Beide Mannschaften kamen gut in die Partie und ließen den Ball häufig in den eigenen Reihen laufen, um so die nötige Sicherheit zu bekommen. Dies sorgte allerdings dafür, dass vor allem in den ersten Minuten insgesamt wenig Torgefahr entstand, da viele Angriffsversuche auf beiden Seiten frühzeitig verteidigt werden konnten. In der 12. Minute konnte der SVN die erste klare Torchance direkt zur 0:1 Führung nutzen. Nach einem schönen Pass von Emely Tran, die erneut auf der ungewohnten Innenverteidiger-Position spielte, legte Michelle Nopp mit viel Ruhe den Ball quer auf Charlotte Bartl, die goldrichtig stand und den Ball nur noch über die Torlinie schieben musste. Die Führung veränderte den Spielverlauf kaum und so spielte sich auch danach viel im Mittelfeld ab. Oberrad versuchte immer wieder die schnelle Emma Briegel mit Pässen in die Schnittstelle in Szene zu setzen, doch auch diese Angriffe konnten nicht vollendet oder letztendlich gut von der SVN-Hintermannschaft verteidigt werden. Auf der anderen Seite sorgten immer wieder lange Bälle auf die Außenspielerinnen des SVN für die Eröffnung des Angriffsspiels, doch auch die Abwehrreihe der Heimmannschaft konnte oftmals frühzeitig eingreifen und so die Angriffe unterbinden.

 

In der zweiten Halbzeit versuchte Niederursel weiter nach vorne zu spielen, doch zunächst war die Spvgg. Oberrad die aktivere Mannschaft. Niederursel konnte einerseits für wenig Entlastung sorgen, die Heimmannschaft selbst verpasste es aber auch, die Angriffe souverän zu Ende zu spielen, sodass insgesamt ähnlich wie in der ersten Halbzeit wenig Torgefahr entstand. Seitens SVN fiel immer wieder Emily Störmer mit ihrer Quirligkeit und ihrer Schnelligkeit im Angriffsspiel auf. Und so sorgte Störmer schließlich auch für den zweiten Treffer des Tages. Aus ungefähr 20 Metern behielt sie den Überblick, sah dass Oberrad-Torhüterin Kunitz etwas weiter vor dem Tor stand und verwandelte ihren Distanzschuss zum viel umjubelten Treffer (59.). Das Spiel war nun von der kämpferischen Einstellung beider Teams geprägt, was sich auch teilweise bei den Spielerinnen kräftemäßig zeigte und so einige Auswechslungen zur Folge hatte. Niederursel wollte sich auf dem Zwei-Tore-Vorsprung nicht ausruhen und versuchte daher immer wieder mit Pässen in die Schnittstelle offensive Akzente zu setzen. Allerdings wurden die Angriffe häufig zu hektisch oder zu ungenau ausgeführt oder die Abschlüsse gingen knapp am Tor vorbei. In der 75. Minute sorgte eine Standardsituation dann fast für die Vorentscheidung. Aus rund 20 Metern versuchte Lorena Conforti ihr Glück mit einem Direktschuss in den linken Winkel, Kunitz auf Seiten von Oberrad konnte den Ball aber in letzter Not noch stark über das Tor lenken. Die anschließende Ecke brachte keine Gefahr. In den letzten Minuten wurde das Spiel nochmals unruhiger, was der Schiedsrichter mit gelben Karten versuchte zu lösen. Spätestens mit dem Anschlusstreffer von Giulia Branz (92.) war Oberrad nochmals hellwach und motiviert, doch noch einen Punkt aus dem Spiel mitzunehmen. Der SVN konnte die letzten Offensivversuche erneut souverän verteidigen, weshalb es beim 1:2 Auswärtssieg blieb.

 

Insgesamt war es eine Leistungssteigerung zur Vorwoche, auf der man auch in den kommenden Partien aufbauen kann. In der kommenden Woche gastiert die zweite Mannschaft von Kickers Offenbach auf dem heimischen Hartplatz. Wir freuen uns wie immer über jede Unterstützung vor Ort. Anpfiff ist um 18:00 Uhr.

Adresse: Dorfwiesenweg, 60439 Frankfurt am Main

 

Torfolge:

0:1 Charlotte Bartl (12.)

0:2 Emily Störmer (59.)

1:2 Giulia Branz (90.)

 

 

Aufstellung: Patricia Heinzmann, Bianca Dechent, Amelie Heldmaier, Michelle Nopp (70.), Alena Gontscharik, Helen Linke, Eda Kacar (37.), Charlotte Bartl (84.), Emely Tran, Isabel Hammermeister, Lorena Conforti // Chiara Stallfort (84.), Arianna Zangrossi (70.), Nia Ramolla, Emily Störmer (37.)


Spielberichte 2021/2022


SVN – FFG Winterkasten/Reichenbach 5:1 (4:1)

 

Drei Punkte am letzten Spieltag

 

Zum letzten Verbandsliga-Spiel in der Saison empfingen die Damen 1 des SV Niederursel die FFG Winterkasten/Reichenbach, die neben dem SVN und dem BSC Schwalbach ebenfalls bereits vor dem Spieltag als Absteiger feststanden. In einem für die Liga unbedeutsamen Spiel wollte der SVN dennoch zum Saisonabschluss die drei Punkte einfahren und vor allem ein gutes Spiel vor heimischem Publikum abliefern. Das Selbstvertrauen der Mannschaft sollte gestärkt werden, denn am nächsten Wochenende steht noch das Kreispokalfinale gegen die Spvgg. Oberrad an, das unbedingt gewonnen werden soll.

 

Bei recht heißen Temperaturen startete das Team von Trainer Mark Lüdkte hellwach. Bereits nach 2 Minuten konnte Emily Störmer einen Abwehrfehler der Gegnerinnen nutzen und die 1:0 Führung erzielen, welche dem SVN eine entsprechende Sicherheit gab. In der Folge fanden einige schöne Passfolgen statt und der Ball wurde gut in den eigenen Reihen gehalten. Nach 10 Minuten war es Eva Vlasidou, die erneut Störmer mit einem schönen Pass in die Schnittstelle in Szene setzte. Der Schuss kam allerdings zu zentral, sodass die Gäste-Torhüterin gut parieren konnte. Nur 3 Minuten später war es wiederrum Störmer, die nach einem schönen Pass in die Spitze auf das gegnerische Tor zu lief, den Ball rechtzeitig quer auf Vlasidou legte und diese souverän zum 2:0 einschob. Ungefähr in der Mitte der ersten Halbzeit gab es dann auch die erste Torchance für die Gäste aus Winterkasten. Ein schön herauskombinierter Angriff zwischen Lena Joest und Catrin Klinger endete mit einem Flachschuss auf das Tor. Da auch dieser Schuss zu zentral kam, war es ein leichtes Spiel für Susanne Zeiler, die erneut beim SVN im Tor stand. In der 23. Minute konnten die Gäste dann aber doch auf 2:1 verkürzen. Nach einer Ecke, die zu kurz geklärt wurde, konnte der Ball nochmals in den Sechzehner gespielt werden. Der SVN rückte zu langsam raus, weshalb Saskia Hebel bei ihrem Schuss nicht im Abseits stand. Von diesem Gegentor ließ sich Niederursel nicht verunsichern, sondern man versuchte sich weiter nach vorne zu kombinieren. Zunächst konnten zwei weitere Torchancen (26./30.) nicht genutzt werden, doch in Minute 33 spielte Nia Ramolla nach einer starken Balleroberung den Ball auf Störmer, die die Führung souverän auf 3:1 ausbauen konnte. Das sollte allerdings noch nicht der Halbzeitstand sein, denn eine nennenswerte Aktion gab es noch. Nachdem sich Vlasidou stark über außen durchsetzen konnte, kam der Pass zu Lea Cohrs, die sich ein Herz fasste und vom linken Sechzehner-Eck gegen den rechten Pfosten schoss. Den Nachschuss verwertete Störmer mit ihrem dritten Tor in diesem Spiel zum 4:1, auch wenn dieser Treffer eigentlich Cohrs zuzuschreiben wäre.

 

Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die Erste, nämlich mit einem frühen Tor für den SVN. Nach einem hohen Ball von Hannah Marquard auf Vlasidou, setzte diese sich mit dem Rücken zum Tor stark durch und schob den Ball letztendlich souverän zum 5:1 ein. Der Heimsieg war spätestens mit diesem Treffer besiegelt, wenngleich der SVN weiter nach vorne spielen wollte. Im weiteren Spielverlauf merkte man den Kräfteschwund bei den Gästen aus Winterkasten, denn es kam wenig Gegenwehr. Niederursel ließ den Ball weiterhin gut durch die eigenen Reihen laufen, suchte immer wieder die Lücken, um die Offensive in Szene setzen zu können. Klare Torchancen wurden dabei aber kaum erarbeitet. In Minute 73 konnte mit Arianna Zangrossi die dritte Spielerin in den letzten 4 Spielen ihr Debüt beim SVN feiern – auch nochmals offiziell herzlich willkommen im Team! Die letzte nennenswerte Torchance auf Seiten des SVN gab es dann kurz vor Schluss: Alina Michaelis setzte sich auf der linken Außenbahn gut durch, die daraus resultierende Flanke konnte nicht geklärt werden, sodass Vlasidou die Chance auf ihr drittes Tor im Spiel hatte, welche allerdings nicht verwertet werden konnte. So blieb es beim 5:1 Heimsieg, der trotz Abstieg aus der Verbandsliga nochmals für reichlich gute Stimmung sorgte.

 

Endlich konnte der SVN auf dem Platz zeigen, was eigentlich in der Mannschaft steckt. Ein sehr souveränes Auftreten mit vielen schönen Passfolgen nach vorne konnte mit einem verdienten und nie gefährdeten Heimsieg belohnt werden. So schaffte man zumindest die kleine Revanche aus dem Hinspiel, welches noch die Gäste aus Winterkasten für sich entscheiden konnten. Der Sieg war nochmals sehr wichtig und eine gute Vorbereitung auf das Pokalfinale am kommenden Samstag. Gespielt wird am 21.05.2022 um 18:00 Uhr auf neutralem Boden in Nieder-Eschbach. Wir freuen uns über zahlreiche Unterstützung vor Ort im letzten Saisonspiel der Damen 1.

Adresse: KR Frankfurt Nieder-Eschbach, Heinrich-Becker-Str. 23, 60437 Frankfurt am Main

 

Torfolge:

1:0 Emily Stömer (2.)

2:0 Evangelia Vlasidou (13.)

2:1 Saskia Sigrid Hebel (23.)

3:1 Emily Störmer (33.)

4:1 Emily Störmer (40.)

5:1 Evangelia Vlasidou (46.)

 

 

Aufstellung: Susanne Zeiler, Amelie Heldmaier (46.), Emily Störmer (73.), Vivienne Thiel, Lea Cohrs (51.), Helen Linke, Hannah Marquard, Michelle Nopp, Nia Ramolla, Evangelia Vlasidou, Lorena Conforti // Chiara Stallfort (46.), Arianna Zangrossi (73.), Marina Lotz, Alina Michaelis (51.)


TSV Nieder-Ramstadt – SVN 2:0 (1:0)

 

Gute Leistung wird nicht belohnt

 

Am vergangenen Wochenende stand das letzte Auswärtsspiel der Saison an. Noch immer mit einer kleinen Resthoffnung auf den Klassenerhalt, wenngleich hierfür auch die anderen Partien zugunsten des SVN ablaufen mussten, gastierte man mit der ersten Damen-Mannschaft beim TSV Nieder-Ramstadt. Unabhängig von dem drohenden Abstieg wollte die Mannschaft von Trainer Mark Lüdtke eine gute Leistung auf den Platz bringen und endlich wieder drei Punkte einfahren.

 

Auf dem recht kleinen Kunstrasen war der SV Niederursel von Beginn an hellwach und übernahm früh die Spielführung. Mit viel Ruhe aus der Abwehrreihe versuchte man das Spiel vor allem über die außen aufzubauen, um so in Richtung des gegnerischen Tores zu gelangen. In den ersten Minuten konnten viele Angriffsversuche über die linke Seite gestartet werden. Alina Michaelis setzte sich immer wieder mit ihrer Schnelligkeit durch, die Flanken konnten aber letztendlich nicht gefährlich in Richtung Tor verwertet werden. So hatte der SVN zwar mehr vom Spiel, in der 22. Minute ging die Heimmannschaft aus Nieder-Ramstadt allerdings eher überraschend in Führung. Nach einem Standard konnte Luisa Schollmeyer völlig unbedrängt den Führungstreffer mit dem Kopf erzielen. Wieder mal war der SVN zu passiv im Kopfballduell. Von dem kleinen Rückschlag lies sich der SVN aber nicht beeindrucken. Nur wenige Minuten später konnte der gegnerische Angriff unterbrochen werden, im direkten Gegenzug leitete Michaelis mit einem Kopfball den SVN-Angriff in die Wege. Emily Störmer nahm den Ball gut mit, setzte sich gegen die Abwehr durch, doch den Schussversuch konnte die Torhüterin gekonnt abwehren. Auch der nächste nennenswerte Angriff gehörte Niederursel. Nach einem Eckball, der zunächst geklärt werden konnte, setzte sich Lorena Conforti auf der rechten Seite gut durch, flankte den Ball zu Evangelia Vlasidou, die völlig frei im Sechzehner stand. Den Torabschluss konnte die Torhüterin erneut parieren. Die letzte Chance in Halbzeit 1 gehörte der Heimmannschaft. Ein kurz ausgeführter Freistoß sorgte für den nächsten Torabschluss, den Susanne Zeiler im SVN-Tor allerdings sicher abwehren konnte.

 

In der zweiten Halbzeit kam die Heimmannschaft immer besser in die Begegnung, auf der anderen Seite ließen de Kräfte beim SVN nach. Dennoch gehörte der erste Angriff erneut Vlasidou, deren Schuss nur knapp am linken Pfosten vorbeiging. Zwei Minuten später versuchte Michaelis mit einem direkt ausgeführten Freistoß ihr Glück, der Ball landete aber knapp über dem Tor. Quasi im Gegenzug war Niederursel nicht aufmerksam genug, sodass Nieder-Ramstadt einen schönen und perfekt getimten Pass in die Schnittstelle spielen konnte. Wieder Schollmeyer konnte den Ball souverän einschieben und mit ihrem zweiten Tor das 2:0 erzielen. In den weiteren Minuten hatte Nieder-Ramstadt zwar mehr vom Spiel, gefährliche Torchancen waren auf beiden Seiten allerdings Mangelware. Die Angriffe auf beiden Seiten wurden entweder zu ungenau zu Ende gespielt oder rechtzeitig von der jeweiligen Abwehrreihe frühzeitig unterbunden. Daran änderte auch die Umstellung auf die Dreierkette bei Niederursel nicht viel. Auch die Zweikämpfe wurden intensiver, weshalb es mehr und mehr Freistöße gab. Einen davon versuchte Conforti mit einem Direktschuss zu verwandeln (69.), die Torhüterin war allerdings rechtzeitig zur Stelle. Auch Nieder-Ramstadt kam nochmals gefährlich vor das Tor. Nach einem schön herausgespielten Angriff konnte der Abschluss aber wieder von Zeiler pariert werden (76.).

 

Auch in diesem Spiel stimmten die Einstellung und die Einsatzbereitschaft der Mannschaft absolut. Spielerisch war es eine erneute Steigerung zu den vergangenen Wochen, was sich vor allem in der Vorwärtsbewegung ersichtlich zeigte. Offensiv konnte sich der SVN zwar immer wieder gut nach vorne kombinieren, die Torabschlüsse waren aber meist einfach zu ungefährlich, sodass wenig Torgefahr beim Gegner entstand. Auf der anderen Seite war Nieder-Ramstadt im Torabschluss sehr effizient. Aus den wenigen Chancen konnten zwei Tore erzielt werden, was letztendlich den Unterschied gemacht hat. Durch diese Niederlage ist der Abstieg in die Gruppenliga nun offiziell besiegelt. Eine insgesamt enttäuschende Saison neigt sich dem Ende zu, das letzte Heimspiel in der kommenden Woche gegen die FFG Winterkasten/Reichenbach sowie das noch ausstehende Pokalfinale gegen die Spvgg. Oberrad sollen aber unbedingt noch erfolgreich gestaltet werden. Die Mannschaft wird alles dafür geben, die Saison mit drei Punkten und einem Pokalsieg abzuschließen. Wir freuen uns über eine tatkräftige Unterstützung am kommenden Samstag, den 14.05.2022 um 18:00 Uhr, wenn das letzte Punktspiel angepfiffen wird.

Adresse: Dorfwiesenweg, 60439 Frankfurt am Main

 

Torfolge:

1:0 Luisa Schollmeyer (21.)

2:0 Luisa Schollmeyer (51.)

 

 

Aufstellung: Susanne Zeiler, Mira Susak (38.), Marina Lotz, Alina Michaelis, Emily Störmer (46.), Vivienne Thiel, Lea Cohrs (58.), Hannah Marquard, Isabel Hammermeister, Evangelia Vlasidou, Lorena Conforti // Nia Ramolla (46.), Amelie Heldmaier (38.), Hannah Klemm (58.), Bianca Dechent, Leoni Koch


FC Viktoria Schaafheim – SVN 0:0 (0:0)

 

Wieder keine drei Punkte

 

Die Ausgangssituation im Kampf um den Klassenerhalt war nach der Niederlage in der Woche zuvor gegen die FFG Winterkasten/Reichenbach deutlich schlechter geworden. Daher mussten an diesem Wochenende die drei Punkte im Auswärtsspiel beim FC Viktoria Schaafheim her. Doch auch die Heimmannschaft wollte mit einem Sieg einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt machen, weshalb klar war, dass es ein sehr intensives und kämpferisches Spiel werden würde. Aufgrund von zahlreichen Ausfällen fuhr der SV Niederursel mit einigen personellen Wechseln im Kader inklusive Unterstützung von Spielerinnen der zweiten Damenmannschaft nach Schaafheim. Bianca Dechent konnte dabei ihr Debüt für den SVN feiern – nochmals herzlich Willkommen im Team!

 

Um eins vorwegzunehmen: das Auftreten des SV Niederursel war nicht zu vergleichen mit den Vorwochen. Endlich war das Team von Minute 1 an hellwach und die Motivation sowie der Kampfgeist waren sofort zu spüren. Der sehr breite und teilweise holprige Rasenplatz sorgten für keine Probleme beim SVN, weshalb man auch sehr gut in die Partie startete. Bereits in der 8. Minute leitete Marina Lotz mit einem langen Ball aus der Abwehrreihe in die Spitze die erste gefährliche Torchance in die Wege. Eva Vlasidou konnte den Ball gut verarbeiten, lief alleine auf das gegnerische Tor zu und verpasste allerdings den richtigen Moment für den Torabschluss. Schaafheim-Torhüterin Denzel griff zu und verhinderte die frühe Führung für Niederursel. Nur wenige Minuten später wurde zunächst der Schussversuch von Hannah Marquard rechtzeitig geblockt, den Nachschuss konnte Helen Linke, die heute auf ungewohnter Position im Sturm unterwegs war, nicht gefährlich auf das Tor bringen. In der 20. Minute gab es nun auch die erste gefährliche Chance auf Seiten der Heimmannschaft zu verzeichnen. Nach einem Lupfer über die Abwehrreihe war Sarah Wittenberger frei vor dem Tor. Der Schuss ging allerdings am Tor vorbei. Der SVN versuchte weiter nach vorne zu spielen, klare Torchancen gab es aber wenige. In der 29. Minute war es Lotz, die einen Freistoß aus ca. 25 Metern direkt auf das gegnerische Tor brachte. Schaafheims Torhüterin konnte rechtzeitig zur Ecke retten. Kurz vor dem Halbzeitpfiff konnte eine von Michelle Nopp getretene Ecke zunächst geklärt werden, die erneute Flanke landete bei Linke, die mit ihrem Kopfball allerdings das Tor verfehlte.

 

Der SVN nahm sich vor mit der gleichen Leistung auch in die zweite Halbzeit zu starten. Allerdings kam Schaafheim nun besser in die Partie und konnte mit einem frühen Pressing die startenden Angriffe des SVN unterbinden. Das meiste Spielgeschehen fand zunächst im Mittelfeld statt, sodass sich beide Teams keine gefährlichen Torchancen erspielen konnten. Je länger die Partie dauerte, desto zweikampf-intensiver wurde es. Leider hatte der Schiedsrichter das Spiel in der Hinsicht wenig unter Kontrolle, sodass nur wenige Fouls auf beiden Seiten geahndet und wenig Ruhe in das Spiel gebracht wurde. Es dauerte einige Zeit bis es auch im zweiten Durchgang die erste nennenswerte Chance gab. Nach einer guten Flanke war es Lea Voelger für Schaafheim, die den Ball knapp über das Tor köpfte (68.). Nur 7 Minuten später war es erneut Voelger, die an der Strafraumgrenze zum Abschluss kam. SVN-Torhüterin Susanne Zeiler war rechtzeitig zur Stelle und konnte den Schuss stark parieren. Kurz vor Schluss war es Sarah Wittenberger, die die Führung für Schaafheim auf dem Fuß hatte. Völlig freistehend im 5-Meter-Raum schießt sie nach einem Querpass ihrer Mitspielerin am Tor vorbei. Riesen-Glück für den SV Niederursel, dass es weiterhin 0:0 stand. Zwar stellte man in den letzten Minuten auf eine Dreierkette um, um so offensiv nochmal etwas zu bewirken zu können. Allerdings reichte es am Ende nicht für eine klare Torchance. Trotz zahlreicher Unterbrechungen, teilweise verletzungsbedingt, pfiff der Schiedsrichter überpünktlich ab. So blieb es beim 0:0 Unentschieden, welches keinem der beiden Teams sonderlich weiterhilft. Schaafheim bleibt aber in der deutlich besseren Position, für Niederursel hingegen wird es immer enger im Kampf um den Nicht-Abstieg.

 

In der ersten Halbzeit war Niederursel klar überlegen. Man stand in der Defensive sehr sicher und ließ nur sehr wenige Angriffe zu. Leider verpasste man es mit einer Führung in die Halbzeitpause zu gehen. Der Gegner aus Schaafheim kam in Halbzeit zwei deutlich besser in die Partie und erarbeitete sich auch einige gute Torchancen, wobei der SVN hier teilweise auch großes Glück hatte, nicht in Rückstand geraten zu sein. Letztendlich zeigte sich das, was auch in den letzten Wochen deutlich wurde: im Spiel nach vorne kam zu wenig, was auch mit den früh schwindenden Kräften zusammenhing. Hier muss in den letzten Spielen nochmals eine deutliche Steigerung her, um doch noch die Siege einfahren zu können. Der SVN möchte sich sowohl bei der Damen 2 als auch bei den mitgereisten Fans für die Unterstützung bedanken. In der kommenden Woche steht dann das dritte und gleichzeitig letzte Auswärtsspiel beim TSV Nieder-Ramstadt an. Anpfiff ist am Samstag, den 07.05.2022, um 18:30 Uhr. Wir freuen uns wie immer über jede Unterstützung vor Ort.

Adresse: KR Mühltal-Traisa, Am Roten Berg, 64367 Mühltal

 

 

Aufstellung: Susanne Zeiler, Mira Susak, Marina Lotz, Sifora Kaleab, Hannah Klemm, Helen Linke, Hannah Marquard, Isabel Hammermeister, Evangelia Vlasidou, Lorena Conforti // Amelie Heldmaier, Michelle Nopp, Bianca Dechent, Hannah Neumann


FFG Winterkasten/Reichenbach – SVN 1:0 (0:0)

 

Der Klassenerhalt rückt in weite Ferne

 

Nach dem letzten Punktspiel zu Hause gegen den TSV Nieder-Ramstadt wurde Cheftrainer Karim Benjelloun vom Verein für den Rest der Saison beurlaubt. Als Interimstrainer feierte nun am vergangenen Wochenende Mark Lüdtke sein Comeback als SVN-Trainer, nachdem er bereits vor einigen Jahren im Juniorinnen-Bereich als Trainer agierte. Zu Gast waren die Damen des SV Niederursel I bei der FFG Winterkasten/Reichenbach, die vor dem Spiel Platz 5 belegten. Klar war, hier mussten drei Punkte geholt werden. Um das Positive vorwegzunehmen: Neuzugang Amelie Heldmaier, die bereits seit Anfang März Teil des Teams ist, konnte ihr Debüt für den SVN feiern.

 

Mit einigen Wechseln in der Startelf im Vergleich zum letzten Punktspiel startete Niederursel von Beginn an mit einem ruhigen Spielaufbau über die Viererkette. Dies gab dem Team zwar die Sicherheit, gefährlich nach vorne spielen gelang allerdings über weite Strecken der Partie nur selten. In den Anfangsminuten kam die Heimmannschaft zwar zu drei Torchancen, die aber letztendlich alle zu ungefährlich auf bzw. in die Richtung des SVN-Tors kamen. Auf der anderen Seite konnte Michelle Nopp einen Freistoß von der linken Seite zwar verwerten, verpasste das Tor allerdings knapp. Auch in den Folgeminuten gab es auf beiden Seiten keine gefährlichen Torchancen zu verzeichnen. Viel spielte sich im Mittelfeld ab, sich anbahnende Angriffe konnten frühzeitig unterbunden werden. In der 30. Minute gab es dann den ersten Schockmoment auf Seiten des SV Niederursel. Nachdem Torhüterin Patricia Heinzmann, die in diesem Spiel erst ihr Comeback nach Verletzung feiern konnte, einen Ball vor der Stürmerin der Heimmannschaft klären konnte, drehte diese sich ein, um sich zu schützen. Heinzmann knickte daraufhin beim Aufkommen um und verletzte sich dabei am Fuß. Dankenswerterweise stellte sich Nopp zur Verfügung und übernahm daraufhin die Torhüter-Position. Nur 10 Minuten später kam es zur nächsten längeren verletzungsbedingten Unterbrechung. Danayt Semere versuchte danach zwar weiterzuspielen, musste sich aber letztendlich doch vor der Pause auswechseln lassen. An dieser Stelle wünschen wir beiden Spielerinnen eine gute Besserung sowie eine schnelle Genesung. Wir hoffen, dass ihr bald wieder auf dem Platz stehen könnt.

 

Wie auch in den letzten Partien konnte sich der SVN in der zweiten Halbzeit leistungstechnisch steigern. Zwar kombinierte sich das Team immer besser nach vorne, gefährliche Torabschlüsse waren zunächst weiter Fehlanzeige. Auf der anderen Seite stand in der 60. Minute plötzlich Janina Jakobi für die FFG Winterkasten/Reichenbach frei vor dem SVN-Tor. Den platzierten Schuss parierte Nopp überragend. Nur vier Minuten später landete der Ball nach einer Ecke bei Lorena Conforti, die am Sechzehner-Eck viel Platz hatte. Mit einem platzierten Linksschuss an den Pfosten verpasste sie nur knapp die Führung. Den Nachschuss konnte der SVN nicht verwerten, sodass Winterkasten diesen Ball leicht klären konnte. Der nächste Angriff gehörte wieder der Heimmannschaft. Den erneut guten Schuss, dieses Mal durch Eva Bickelhaupt, konnte Nopp erneut souverän halten. Quasi im Gegenangriff versuchte Dilge Uygun nach schönem Pass in die Schnittstelle ihr Glück, der Schussversuch konnte allerdings rechtzeitig geblockt werden. Anschließend landete der Ball bei Conforti, doch ihr Schuss aus ca. 20 Metern kam zu zentral auf das Tor. Auch in den nächsten Minuten gab es abwechselnd Chancen für beide Teams. Nach einem Ballverlust in der Abwehrreihe des SV Niederursel war es erneut Jakobi, die allein auf das Tor zulief, den Ball aber knapp links am Tor vorbeischoß. Weiterhin also 0:0. In der 74. Minute fehlten Conforti nach schönem Pass in die Schnittstelle von Hannah Marquard nur wenige Zentimeter, um den Ball noch vor der Heim-Torhüterin zu erreichen. Diese konnte den Ball schließlich im letzten Moment klären. In der 81. Minute gab es dann den berühmten Genickbruch im Spiel des SVN: Nach einem Diagonalpass kam Ramona Bitsch zum Abschluss und traf sehenswert zum 1:0 für die Heimmannschaft. Der SVN versuchte trotz Rückstand weiter nach vorne zu spielen, um immerhin noch einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Doch auch die schwindenden Kräfte machten sich bemerkbar, sodass kein nennenswerter Angriff mehr zustande kam.

 

Die Einstellung der Mannschaft stimmte und das klare Ziel Auswärtssieg sollte erreicht werden. Während der gesamten Partie konnten allerdings nur wenige und eher ungefährliche Torchancen erarbeitet werden. Letztendlich kam offensiv zu wenig zustande, um drei Punkte mitnehmen zu können. Mit dieser Niederlage rückt der Klassenerhalt in weite Ferne. Dennoch muss das Team weiter an die noch kleine Chance und vor allem an sich selbst glauben. In der kommenden Woche sind die Damen des SV Niederursel I zu Gast beim FC Victoria Schaafheim. Anpfiff ist am Samstag, den 30.04.2022, um 16:30 Uhr. Wie immer freuen wir uns über Unterstützung vor Ort.

Adresse: RP 1 Schaafheim, Feldstraße, 64850 Schaafheim

 

Torfolge:

1:0 Ramona Bitsch (81.)

 

Aufstellung: Patricia Heinzmann (34.), Mira Susak, Nia Ramolla, Marina Lotz, Sifora Kaleab, Vivienne Thiel, Hannah Marquard, Danayt Semere (40.), Dilge Uygun (68.), Michelle Nopp, Lorena Conforti // Aylina Centineo (34.), Helen Linke (40.), Amelie Heldmaier (68.)


SVN – TSV Nieder-Ramstadt 2:2 (1:2)

 

Eine gute Halbzeit reicht nicht

 

Nach der enttäuschenden Leistung und der Niederlage in der Vorwoche wollten die Damen des SV Niederursel Wiedergutmachung betreiben und mit einem anderen, verbesserten Auftreten die so wichtigen drei Punkte im Kampf gegen den Abstieg einfahren. Zu Gast am vergangenen Wochenende war der TSV Nieder-Ramstadt, aktueller Tabellenführer in der Abstiegsrunde.

 

Leider fand der SVN erneut nur sehr schwer in die Partie und war von Beginn an in der Verteidigung gefordert. Die Gäste aus Nieder-Ramstadt versuchten früh Druck aufzubauen, schafften es aber zunächst nicht, gefährlich vor das Tor zu gelangen. Nach einem Niederurseler Einwurf, konnten die Gäste den Ball erobern und den Angriff mit einem Torschuss, der knapp über das Tor ging, vollenden. In Minute 29 belohnten sich die Gäste für ihr offensives Auftreten und bestraften den SVN gleichzeitig für die fehlende Konsequenz in der Verteidigung der Standard-Situation. Nach einem Freistoß konnte Luisa Schollhammer den Ball zum 0:1 in das Tor befördern. Nur zwei Minuten später schaffte es der SVN mit der ersten richtigen Torchance, zu diesem Zeitpunkt den überraschenden Ausgleich zu erzielen. Nach einer Flanke von Lea Cohrs, die die Gäste nicht gut verteidigen konnte, landete der Ball vor den Füßen von Lorena Conforti, die den Ball im Tor versenkte. Doch auch der Ausgleich brachte Niederursel nicht die Ruhe und Sicherheit im Spiel, sodass man das Spiel aufgrund von einigen unnötigen Ballverlusten kaum noch in die gegnerische Hälfte verlagern konnte. Dies nutzte Nieder-Ramstadt konsequent und so war es erneut Schollhammer, die nach einem schönen Pass in die Schnittstelle die 1:2 Führung (39.) erzielte.

 

In der zweiten Halbzeit trat der SV Niederursel mit einer deutlichen Leistungssteigerung und frischer Motivation auf. Plötzlich war man hellwach und konnte sich von Beginn an immer wieder gut nach vorne kombinieren. Bereits vier Minuten nach Wiederanpfiff verpasste Emily Störmer nur knapp den Ausgleich. Niederursel schaffte es immer wieder in Richtung des Gäste-Tors zu spielen, gefährliche Torchancen waren allerdings Mangelware. Auf der anderen Seite versuchte Nieder-Ramstadt immer wieder gefährliche Aktionen über Konter-Situationen zu setzen, was allerdings gut von der Niederurseler Hintermannschaft verteidigt werden konnte. In der 60. Minute war Mona Schmidt auf dem Weg nach vorne, Nia Ramolla konnte für den SVN aber mit einer perfekt getimten Grätsche klären. Es dauerte bis zur 84. Minute, ehe der SVN sich für die gute zweite Halbzeit belohnen konnte. Nach einem Pass von Michelle Nopp verarbeitete Störmer den Ball stark und sorgte mit einem sehenswerten Treffer für den viel umjubelten Ausgleich. Doch das sollte es noch nicht gewesen sein, denn der SVN wollte nun unbedingt die drei Punkte und den wichtigen Heimsieg. In der 91. Minute gab es eine leicht unübersichtliche Situation im Strafraum, in der letztendlich der Ball an der Hand einer Gäste-Spielerin landete: Elfmeter für den SV Niederursel. Die angetretene Spielerin konnte den Ball allerdings nicht gut platzieren und auch der Nachschuss sollte nicht im Tor landen. Dies war die letzte Aktion des Spiels und so blieb es beim 2:2 Unentschieden.

 

Mit dem Auftreten in der zweiten Halbzeit kann der SVN zufrieden sein. An dieser Stelle möchten wir uns auch bei den zahlreichen Zuschauern, vor allem der Herren-Mannschaft des SVN, für die Unterstützung von außen bedanken! Für die kommenden Spiele gilt es aber, von Minute eins wach zu sein und eine konstant gute Leistung über 90 Minuten zu bringen. Wichtig ist nun, die positiven Dinge aus dem Spiel mitzunehmen, sodass die restlichen Spiele erfolgreich gestaltet werden können. Nach einer rund zweiwöchigen Pause gastieren die Damen des SV Niederursel am Samstag, den 23.04.2022 um 17:00 Uhr bei der FFG Winterkasten/Reichenbach. Wir freuen uns über jede Unterstützung vor Ort.

Adresse: RP Lindenfels-Winterkasten, Hauptstr., 64678 Lindenfels

 

Torfolge:

0:1 Luisa Schollmeyer (29.)

1:1 Lorena Conforti (31.)

1:2 Luisa Schollmeyer (39.)

2:2 Emily Störmer (85.)

 

 

Aufstellung: Susanne Zeiler, Mira Susak (71.), Nia Ramolla, Sifora Kaleab, Alina Michaelis (46.), Emily Störmer, Vivienne Thiel, Lea Cohrs, Danayt Semere, Isabel Hammermeister (71.), Lorena Conforti // k.A. (71.), Chiara Stallfort (71.), Michelle Nopp (46.)


SVN – FC Viktoria Schaafheim 2:3 (0:1)

 

Ernüchternder Auftakt in der Abstiegsrunde

 

Mit dem FC Viktoria Schaafheim war der direkte Tabellennachbar zum ersten Punktspiel in 2022 zu Gast bei den Damen des SVN. Nach einem furiosen letzten Vorbereitungsspiel gegen den SV Nauheim war klar, dass es eine Leistungssteigerung geben musste, um die wichtigen drei Punkte im berühmten „6-Punkte-Spiel“ einzufahren. Trainer Karim Benjelloun konnte für dieses wichtige Spiel auf einen breiten Kader zurückgreifen, Susanne Zeiler unterstützte dankenswerterweise von den Damen II auf der Torhüterposition.

 

Auf einem staubigen Hartplatz wollte der SVN von Beginn an zeigen, dass die drei Punkte in Niederursel bleiben. Die positive Stimmung wurde aber durch den frühen und vor allem vermeidbaren Gegentreffer in der 4. Minute getrübt. Anna Kluger konnte nach einem Freistoß das 0:1 per Kopf erzielen. Der Treffer gab den Gästen Schwung und so fand in den Folgeminuten viel in der Niederurseler Hälfte statt. Schaafheim konnte sich mit einfachen Spielzügen gut nach vorne kombinieren, gefährliche Torchancen waren allerdings Fehlanzeige. Der SVN brauchte einige Minuten, um sich in die Partie zu kämpfen. In der 24. Minute gab es dann die erste klare Torchance auf Seiten des SVN. Nach starkem Zuspiel von Eva Vlasidou, versuchte Emily Störmer den Ball über die Torhüterin zu lupfen. Der Ball ging knapp am Tor vorbei und so blieb es beim Rückstand. Nur wenige Minuten später versuchte Alina Michaelis mit ihrem starken linken Fuß bei einem direkten Freistoß ihr Glück, die Gäste-Torhüterin Ariane Denzel konnte den Ball aber in letzter Sekunde abwehren. Die guten Torchancen gaben dem SVN weiter Auftrieb und so war man gewillt noch vor dem Halbzeitpfiff den wichtigen und zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleichstreffer zu erzielen. In Minute 38 konnte Störmer nach guter Hereingabe von Michaelis den Ball mit der Hacke das vermeintliche 1:1 erzielen. Der Schiedsrichter, der an diesem Tag eine eher unglückliche Rolle eingenommen hatte und das Spiel phasenweise in nur eine Richtung lenkte, entschied auf Abseits. So blieb es beim 0:1 zur Halbzeit.

 

Auch in Halbzeit zwei waren die Niederurseler Damen zu Beginn nicht aufmerksam genug und so konnte Sarah Wittenberger, die komplett alleine gelassen wurde, bereits in der 48. Minute das 0:2 erzielen. Nur 4 Minuten später war es Hannah Marquard, die den Anschlusstreffer mit ihrem Schuss knapp verpasste. Der SVN blieb nun dran und belohnte sich für die kämpferische Leistung. Mit einem Schuss aus 16 Metern in das linke Eck erzielte Lorena Conforti das 1:2. Der nächste Angriff wurde schön von hinten aufgebaut. Letztendlich landete der Ball bei Vlasidou, die den Ball nach starker Ballbehauptung auf Michaelis spielt, die wiederrum mit ihrem Schuss knapp am Tor vorbeizielt. In den Folgeminuten entwickelte sich ein Spiel im Mittelfeld. Beide Mannschaften konnten sich wenige nennenswerte Chancen erarbeiten und so fiel in der 69. Minute eher überraschend das 1:3 für Schaafheim. Die Gäste versuchten nun das Ergebnis zu verwalten und ließen bis zur 86. Minute auch wenig Torgefahr zu. In der besagten Minute konnte Vlasidou nach Hereingabe durch Störmer zwar noch den 2:3 Anschluss erzielen, in letzten Spielminuten war dann allerdings Schaafheim mehr am Drücker das 2:4 zu erzielen.

 

Mit dem 2:3 startet der SV Niederursel mit einer Enttäuschung in der Abstiegsrunde. Man hatte sich fest vorgenommen mit einer überzeugenden Leistung die wichtigen drei Punkte einzufahren. Wenn man den Spielverlauf betrachtet, wäre ein Punkt in jedem Fall möglich gewesen. Das Spiel hat aber auch gezeigt, an welchen Schwächen noch gearbeitet werden muss. Für das nächste Punktspiel gilt es wieder alles zu geben, um so mit dem aktuellen Erstplatzierten in der Gruppe mithalten zu können. Zu Gast in Niederursel sind die Damen des TSV Nieder-Ramstadt. Anpfiff ist am Sonntag, den 03.04.2022 um 18:00 Uhr.

Adresse: Dorfwiesenweg, 60439 Frankfurt am Main

 

Torfolge:

0:1 Anna Kluger (4.)

0:2 Sarah Wittenberger (48.)

1:2 Lorena Conforti (55.)

1:3 Tilda Novotny (70.)

2:3 Evangelia Vlasidou (87.)

 

Aufstellung: Susanne Zeiler, Mira Susak, Nia Ramolla, Marina Lotz, Alina Michaelis, Emily Störmer, Vivienne Thiel, Hannah Marquard, Danayt Semere, Evangelia Vlasidou, Lorena Conforti // Sifora Kaleab, Alena Gontscharik, Lea Cohrs, Isabel Hammermeister


SV 07 Nauheim – SVN 5:5 (1:5)

 

Stark angefangen, stark nachgelassen

 

Am vergangenen Wochenende gastierten die Damen des SV Niederursel zum letzten Testspiel beim SV 07 Nauheim, die sich in die Aufstiegsrunde der Verbandsliga gespielt haben. Dementsprechend sollte dies für den SVN ein absoluter Härtetest vor dem ersten Punkspiel in der Abstiegsrunde sein. Für die Torhüter-Position stellte sich erneut aushilfsweise Isabel Hammermeister zur Verfügung, Hannah Klemm unterstützte von der Damen 2. Vielen Dank an dieser Stelle für euren Einsatz.

 

Der SVN kam sehr gut in die Partie und konnte erste Angriffsversuche des Gegners gut und frühzeitig unterbinden. Auf der anderen Seite konnte man endlich – um dies vorwegzunehmen – auch die gut herausgespielten Torchancen nutzen. In Minute 5 konnte sich Lorena Conforti den Ball in der gegnerischen Hälfte erobern, spielte anschließend im Sechzehner quer auf Emily Störmer, die mit einem Schuss in die rechte Ecke das 0:1 erzielte. Nur zwei Minuten später konnte die Heimmannschaft nach Ballverlust des SVN gefährlich angreifen, Marina Lotz klärte in letzter Sekunde. Der nächste Niederurseler Angriff wurde schön über die linke Seite herausgespielt. Vivienne Thiel, die zwei Gegenspielerinnen ausdribbeln konnte, spielte den Ball in den Lauf von Alina Michaelis, die den Ball mit viel Ruhe und Übersicht in die Mitte flankte. Dort konnte Störmer mit ihrem Kopfballtor das 0:2 markieren (8.). In den Folgeminuten konnte sich auch Nauheim noch gute Chancen erarbeiten, die Hintermannschaft des SVN klärte diese Möglichkeiten aber rechtzeitig, sodass Torhüterin Hammermeister wenig gefordert war. Auf der anderen Seite konnte Niederursel nahezu jede Chance zu einem Tor nutzen, so auch in Minute 16 und 20, als Störmer nach schönen Zuspielen von der rechten Seite ihre Treffer drei und vier verbuchen konnte. Als Nauheim in der 30. Minute mit Tempo über die rechte Seite angriff, konnte Maike Griebel nach einem Querpass den Anschlusstreffer zum 1:4 erzielen. Weitere Angriffe auf beiden Seiten konnten vorerst nicht mit Erfolg gekrönt werden. Kurz vor der Halbzeit konnte sich aber noch Eva Vlasidou nach ihrer Einwechslung in die Torschützenliste eintragen. Nach einem Nauheimer Ballverlust in Strafraumnähe kommt das Zuspiel auf Vlasidou, die den Ball schön in die rechte Ecke einschieben konnte (44.) und so für den 1:5 -Halbzeitstand sorgte.

 

Auf die sehr gute erste Halbzeit wollten die Damen des SV Niederursel in Halbzeit zwei aufbauen. Dies missglückte allerdings komplett, denn nun war es Nauheim, die ihre Torchancen effektiver nutzen konnten. Nach einem Eckball, den Niederursel schwach verteidigte, war es Vivien Poenitz, die das 2:5 erzielen konnte (52.). Nur 7 Minuten später versenkte Griebel in einer Eins-gegen-Eins-Situation mit SVN Torhüterin Hammermeister den Ball im Tor und markierte mit ihrem zweiten Treffer in der Partie das 3:5. Niederursel fand in Halbzeit zwei überhaupt nicht mehr ins Spiel. Wenig Spielfluss, viele Ballverluste in der Vorwärtsbewegung und die schwindende Kraft sorgten für ein zähes Auftreten. Auch gefährliche Torchancen konnten kaum herausgespielt werden, was auch an der personellen Umstellung in der Viererkette von Nauheim lag, denn diese zeigte sich im Vergleich zur ersten Halbzeit deutlich stabiler und sicherer. Einzig Nauheim gelang es weiter offensive Akzente zu setzen, indem die Lücken in der Hintermannschaft des SVN genutzt wurden. Und so war es am Ende auch verdient, dass die Heimmannschaft in Minute 83 durch Poenitz auf 4:5 verkürzte und schließlich durch die eingewechselte Lea Bettermann tatsächlich noch den Ausgleich zum 5:5 (86.) erzielte.

 

Insgesamt war es ein Duell auf Augenhöhe, bei dem Niederursel klar die erste Halbzeit für sich verbuchen konnte. In der zweiten Halbzeit konnte man dem Druck von Nauheim nicht standhalten und kassierte verdient vier Gegentore. Wichtig ist nun, dass die richtigen Schlüsse aus der Partie gezogen werden, denn am kommenden Wochenende steht das erste Spiel in der Abstiegsrunde an. Bis dahin müssen die noch verbleibenden Trainingseinheiten genutzt werden, um bestmöglich vorbereitet zu sein. Die Damen des SVN freuen sich über jede Unterstützung vor Ort, wenn es um die Mission Nichtabstieg geht. Am Sonntag, den 27.03. gastiert der FC Viktoria Schaafheim auf dem Hartplatz in Niederursel. Anpfiff ist um 17:00 Uhr.

Adresse: Dorfwiesenweg, 60439 Frankfurt am Main

 

Torfolge:

0:1 Emily Störmer (5.)

0:2 Emily Störmer (8.)

0:3 Emily Störmer (16.)

0:4 Emily Störmer (20.)

1:4 Maike Griebel (30.)

1:5 Evangelia Vlasidou (44.)

2:5 Vivien Poenitz (52.)

3:5 Maike Griebel (59.)

4:5 Vivien Poenitz (83.)

5:5 Lea Bettermann (86.)

 

 

Aufstellung: Isabel Hammermeister, Mira Susak, Nia Ramolla, Marina Lotz, Lea Cohrs (27.), Alina Michaelis (64.), Emily Störmer, Vivienne Thiel, Hannah Marquard, Danayt Semere (75.), Lorena Conforti // Helen Linke (75.), Hannah Klemm (64.), Evangelia Vlasidou (27.)


SG Bornheim II vs. SVN 1:5 (1:1)

 

Niederursel zieht ins Pokalfinale ein

 

Aktuell befinden sich die Damen noch in der Vorbereitung auf die Abstiegsrunde in der Verbandsliga Süd, die Ende März starten wird. Doch bereits vergangenes Wochenende stand für die Mannschaft von Trainer Karim Benjelloun das Halbfinale im Kreispokal Frankfurt an. Zu diesem Anlass trat der SVN auswärts bei den Damen der SG Bornheim II an, die in der Gruppenliga Frankfurt spielen. Damit waren die Rollen vor dem Spiel bereits klar verteilt und die Damen des SVN gingen als großer Favorit in die Partie.

 

Bei eisigen Temperaturen am Sonntagabend, wurde der SVN dieser Favoritenrolle von Beginn an gerecht und es entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor. Die Niederurselerinnen setzten die Heimmannschaft bei Ballbesitz immer wieder sehr früh unter Druck, was zu einigen Ballgewinnen tief in der gegnerischen Hälfte führte. Bei eigenem Ballbesitz zeigten die Damen des SVN ein ordentliches Kombinationsspiel, was immer wieder zu Torchancen führte. Auch mit langen Bällen auf die schnellen Störmer und Cohrs, wurde man immer wieder gefährlich. Das Einzige, was man den Niederurselerinnen zu Beginn der Partie vorwerfen musste, war die Chancenverwertung. So ließen Conforti, Michaelis, Cohrs und Störmer jeweils große Chancen auf die Führung aus. Doch davon ließen sich die Damen des SVN nicht beirren und spielten weiter konsequent nach vorne. In Spielminute 22 wurden sie dann auch mit dem hochverdienten 0:1 belohnt. Nach einem langen Ball von Lotz lief Emily Störmer ihren Gegenspielerinnen davon und schob den Ball an der Bornheimer Torfrau vorbei. Kurz nach diesem Führungstreffer, der den Niederurselerinnen eigentlich noch mehr Sicherheit in ihrem Spiel gab, kam es zu einer sehr fragwürdigen Schiedsrichterentscheidung. In Folge einer der wenigen Bornheimer Vorstöße, kam es am rechten Sechzehnereck zu einem Pressschlag zwischen Semere und der Bornheimerin Abdulahi, der Schiedsrichter, der an diesem Abend insgesamt keinen guten Eindruck hinterließ, entschied auf Strafstoß. Die „gefoulte“ Abdulahi, die von dieser Entscheidung zunächst selbst überrascht schien, trat selbst an und verwandelte sicher ins rechte obere Eck, ohne Torfrau Heinzmann eine Chance zu lassen (27.). Dieser Rückschlag brachte die Damen des SVN etwas aus dem Konzept, zwar waren sie weiterhin die absolut spielbestimmende Mannschaft und ließen keinerlei Chancen der SG Bornheim zu, doch auch selbst hatte man nun kaum noch zwingende Torgelegenheiten.

 

In Durchgang zwei wurden die Gäste aus Niederursel dann nochmal offensiver und wollten unbedingt den Führungstreffer erzielen. Sie liefen die Bornheimerinnen immer wieder sehr früh an und ließen die Heimmannschaft kaum noch aus ihrer eigenen Hälfte kommen. Als Vlasidou etwa 15 Minuten nach Wiederanpfiff, nach einem Angriff über die rechte Seite den Führungstreffer erzielte, war die Freude zunächst groß, doch der Schiedsrichter pfiff dieses Tor wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung zurück. Kurze Zeit später war es dann aber doch soweit. Erneut war es Störmer, die sich gegen die Abwehrreihe durchgesetzt hat und zum hochverdienten 1:2 einschoss (58.). Nach diesem erneuten Führungstreffer merkte man den Niederurselerinnen die Erleichterung an und nun kam bei ihnen immer mehr Spielfreude auf. Fünf Minuten nach der Führung spielte Semere einen perfekten Ball in die Schnittstelle der Abwehr auf Lea Cohrs, die frei vor der Torfrau das 1:3 erzielte (63.). Auch mit dieser nun komfortablen Führung, spielte der SVN weiter konsequent nach vorne, gegen Bornheimerinnen, die zwar weiterhin großen Kampfgeist zeigten, aber nun kaum noch etwas entgegenzusetzen hatten. So konnte sich Alina Michaelis etwa 20 Minuten vor Schluss auf der rechten Seite durchsetzen und in den gegnerischen Sechzehner eindringen. Dort wurde sie dann zu Fall gebracht, woraufhin der Schiedsrichter erneut auf Elfmeter entschied. Diesen Strafstoß konnte Conforti leider nicht verwandeln. Nur wenige Minuten später belohnte sie sich dann aber doch noch mit einem Tor. Nach einem Bornheimer Abstoß presste der SVN erneut sehr hoch, wodurch Conforti den Ball im gegnerischen Strafraum erobern und sicher zum 1:4 einschießen konnte (76.). Den Schlusspunkt der Partie setzte dann Eva Vlasidou, die sich in Spielminute 87 auf der linken Seite stark durchsetzen konnte und aus spitzem Winkel zum 1:5 traf.

 

Am Ende steht damit ein deutlicher und in der Höhe verdienter Sieg. Spielerisch hinterließ die Mannschaft einen ordentlichen Eindruck und konnte sich in Halbzeit zwei auch mit einigen Toren belohnen und damit Selbstvertrauen für die kommenden Wochen und den bevorstehenden Abstiegskampf sammeln. Nun muss sich die Mannschaft weiter intensiv vorbereiten, um dann auch in der Verbandsliga bestehen zu können.

 

Leoni Koch: „Endlich durfte ich wieder mit den Mädels auf dem Platz stehen und dann auch noch gegen Bornheim, einen Gegner, den wir gut kennen. Wir waren von Anfang an hoch motiviert, haben früh Druck aufgebaut und konnten schließlich zeigen was wir draufhaben. Alle haben ihr Bestes gegeben und herausragend gespielt, das hat letztendlich zum verdienten Erfolg geführt. Ich freue mich auf alle weiteren Spiele!“

 

Isabel Hammermeister: „Wir haben eine solide Teamleistung gezeigt. In der 1. Halbzeit haben wir noch die letzte Konsequenz zum Torerfolg missen lassen, was wir dann in der 2. Halbzeit aber besser umsetzen konnten. Insgesamt würde ich sagen, dass wir für die kommenden Spiele auf dieser Leistung aufbauen können“

 

Für die Damen des SVN geht nun die Vorbereitung auf die Rückrunde weiter. Es stehen in den kommenden Wochen noch zwei Testspiele an, bevor es dann am 27.03. mit der Abstiegsrunde in der Verbandsliga Süd losgeht. Hier steht dann zunächst ein Heimspiel gegen die Damen des FC Viktoria Schaafheim an (Anstoß 17 Uhr). Das Finale des Kreispokals wird dann aller Voraussicht nach am Wochenende des 20./21. Mai ausgetragen. Ein genauer Termin, sowie der Spielort stehen noch nicht fest. Gegnerinnen werden dann die Damen Spvgg Oberrad sein.

 

Torfolge:

0:1 Störmer (22.)

1:1 Abdulahi (27.)

1:2 Störmer (58.)

1:3 Cohrs (63.)

1:4 Conforti (76.)

1:5 Vlasidou (87.)

 

Aufstellung: Patricia Heinzmann, Nia Ramolla, Marina Lotz, Sifora Kaleab, Alina Michaelis (30.), Emily Störmer, Vivienne Thiel, Lea Cohrs, Danayt Semere (75.), Isabel Hammermeister (35.), Lorena Conforti // Chiara Stallfort (75.), Leoni Koch (35.), Eva Vlasidou (30.)


SVN vs. SG Westerfeld 2:2 (2:2)

 

Ein Unentschieden im ersten Testspiel

 

Zum ersten Testspiel in der Wintervorbereitung begrüßten die Damen des SV Niederursel I die SG Westerfeld auf heimischem Hartplatz. Der Gegner, der sich in die Aufstiegsrunde in der Gruppenliga gespielt hat, kennt die rote Erde vom heimischen Platz, weshalb dies definitiv kein Heimvorteil sein sollte. Da SVN Torhüterin Patricia Heinzmann angeschlagen ausfiel, stellten sich für Halbzeit 1 Chiara Stallfort und für Halbzeit 2 Isabel Hammermeister als Ersatz zur Verfügung. An dieser Stelle freuen wir uns, dass Isi nach langer Verletzung ihr Comeback gegeben hat – willkommen zurück! Auch von der zweiten Damenmannschaft sollte es in Person von Hannah Neumann Verstärkung geben. Vielen Dank an dieser Stelle an euch drei.

 

Beide Mannschaften taten sich schwer zu Beginn einen ordentlichen Spielaufbau zu gestalten. Viele Fehlpässe und wenig Ruhe am Ball machten sich bemerkbar. Allerdings schafft es der SVN, sich trotzdem immer wieder in Richtung gegnerischer Sechzehner zu spielen und sich Torchancen zu erarbeiten. Gute Angriffe nach vorne wurden aber teilweise zu überhastet abgeschlossen, sodass wenig Torgefahr entstand. Die wohl größte Chance hatte Danayt Semere als sie in der 7. Minute allein auf die Torhüterin zulief und der Ball nur hauchdünn am rechten Pfosten vorbeirollte. In der 16. Minute gelang dem SVN dann die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung: Nach einer Ecke landete der Ball bei Lea Cohrs, die völlig frei im Sechzehner stand und den Ball im Tor versenkte. Die Führung gab dem SVN mehr Sicherheit und so brachte man zunächst etwas mehr Ruhe in die Partie. Einen gut herausgespielten Angriff in Minute 28 konnte Emily Störmer schließlich mit einem schönen Distanzschuss zur 2:0 Führung vollenden. Mit der Führung im Rücken brach das Spiel des SVN komplett ein und so brachte man den Gegner aus Westerfeld durch eigene Fehler und unkonzentriertes Passspiel zurück in die Partie. Die Gäste konnten noch vor der Halbzeit, zugegeben auch verdientermaßen, durch Julia Braun und Vanessa Tächl den Ausgleich zum 2:2 erzielen. Weitere gefährliche Torchancen der Gäste konnte Torhüterin Stallfort teilweise stark parieren.

 

In der zweiten Halbzeit flachte das Spiel etwas ab. Die Gäste aus Westerfeld konnten sich nur wenige und kaum gefährliche Torchancen erspielen, das Spiel des SVN nach vorne blieb allerdings auch ohne Erfolg. Zwar konnte sich der SVN immer wieder gut nach vorne kombinieren, gefährliche Torabschlüsse waren aber Fehlanzeige. Die letzte Konsequenz und Genauigkeit im Abschluss fehlte, weshalb auch keine weiteren Tore fielen.

 

Insgesamt war es ein wichtiger Test für den SVN, der aber gleichzeitig einige Schwächen aufzeigte, an denen die nächsten Wochen zwingend gearbeitet werden muss. Am kommenden Sonntag, den 06.03.2022 steht um 17:30 Uhr das Kreispokal-Halbfinale bei der SG Bornheim II an. Um das Pokalfinale erreichen zu können, muss sich der SVN leistungstechnisch in jedem Fall steigern. Wie immer freuen wir uns über jede Unterstützung vor Ort.

Adresse: KR Frankfurt Bornheim, Seckbacher Landstr. 76, 60389 Frankfurt am Main

 

Torfolge:

1:0 Lea Cohrs (16.)

2:0 Emily Störmer (28.)

2:1 Julia Braun (34.)

2:2 Vanessa Tächl (40.)

 

Aufstellung: Chiara Stallfort, Mira Susak (78.), Marina Lotz, Alina Michaelis (27.), Emily Störmer, Lea Cohrs, Hannah Marquard, Danayt Semere, Nia Ramolla (33.), Isabel Hammermeister, Lorena Conforti // Hannah Neumann (78.), Vivienne Thiel (33.), Evangelia Vlasidou (27.)


BSC Schwalbach vs. SVN 3:3 (1:1)

 

Wieder kein Auswärtssieg

 

Vergangenes Wochenende stand für die Damenmannschaft des SV Niederursel bereits das letzte Spiel der Hinrunde und damit des Jahres 2021 an. Zum Abschluss stand ein Auswärtsspiel beim Tabellenschlusslicht BSC Schwalbach an. Auch wenn schon länger feststeht, dass beide Mannschaften im kommenden Jahr an der Abstiegsrunde teilnehmen werden, war dieses Spiel von großer Bedeutung, denn alle Punkte, die in der Hinrunde gegen die anderen Teilnehmer an der Abstiegsrunde gesammelt wurden, bleiben in der Rückrunde erhalten. So war es für den SVN an diesem Tag besonders wichtig, drei Punkte gegen einen direkten Konkurrenten um den Abstieg zu holen. Außerdem wollte das Team endlich auch auswärts einen Sieg einfahren und so einen versöhnlichen Jahresabschluss feiern.

 

Mit dem Wissen um die Bedeutung des Spiels im Hinterkopf starteten die Niederurselerinnen motiviert in die Partie und wollten von Beginn an klar machen, wer die Punkte an diesem Abend mit nach Hause nehmen würde. Dies gelang zunächst auch sehr gut. Der SVN hatte mehr vom Spiel und versuchte sofort gefährliche Aktionen zu erspielen. In der 11. Spielminute war es dann ein Angriff über die rechte Seite der zum Erfolg führte. Am Rande des Sechzehners kam Conforti an den Ball, zog etwas in die Mitte und erzielte mit ihrem Distanzschuss sehenswert die 1:0 Führung. Zu diesem frühen Zeitpunkt ging die Niederurseler Führung absolut in Ordnung. Doch in der Folge ließ der SVN nach und wurde deutlich passiver, statt konsequent auf das 2:0 zu spielen. So entwickelte sich eine schwache und von Fehlern im Passspiel geprägt Partie, die sich hauptsächlich im Mittelfeld abspielte. Niederursel ließ es so zu, dass der Gegner aus Schwalbach ins Spiel kam und nun auch immer wieder Nadelstiche nach vorne setzten konnte. Die Damen des SVN hatten zwar die deutlich besser Spielanlage und höhere fußballerische Qualität, doch sie konnten es an diesem Abend nicht wirklich auf den Platz bringen, was bestraft wurde. Direkt vor dem Halbzeitpfiff schaffte es die Heimmannschaft im Anschluss an eine Ecke ebenfalls mit einem Distanzschuss auszugleichen (45.). So ging es mit einem Unentschieden in die Pause, was nach dem Spielverlauf auch gerecht war, denn Niederursel hat es nach gutem Start verpasst, weiter guten Fußball zu spielen und den Gegner durch die eigene Passivität im Spiel gehalten.

 

Zur Halbzeit nahm Trainer Karim Benjelloun gleich drei Wechsel vor, doch auch diese Umstellungen trugen zunächst keine Früchte. Im Gegenteil musste die Gastmannschaft aus Niederursel nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff erneut einen Gegentreffer hinnehmen. Nach einem Schwalbacher Angriff konnte sich Puhalo gegen die Abwehr des SVN durchsetzen und die 2:1 Führung für die Gäste erzielen (57.). Nach diesem Rückschlag merkte die Mannschaft dann, dass sie endlich aufwachen muss, wenn man an diesem Abend Punkte mitnehmen wollte. Und so zeigte der SVN nun wieder etwas mehr Einsatz und den Willen, das Spiel drehen zu wollen. Auch wenn es spielerisch an diesem Abend eine nie wirklich gute Leistung war, schafften es die Damen aus Niederursel dann tatsächlich die Partie mit einem Doppelschlag von Emily Störmer zu drehen. Zunächst wurde Störmer von der sehr bemühten Eva Vlasidou perfekt freigespielt und konnte frei vor der Torfrau zum 2:2 einschieben (64.). Und nur wenige Spielminuten später war es dann erneut Störmer, die sich aus der Distanz ein Herz fasste und mit ihrem Schuss die 3:2 Führung erzielte (70.). Doch nun zeigte sich ein ähnliches Bild wie in der ersten Hälfte. Niederursel wog sich mit der Führung im Rücken in Sicherheit und wurde immer passiver, statt konsequent auf die Entscheidung zu spielen, was die Gastgeberinnen im Spiel hielt. Hinzu kam, dass Störmer und zweimal Vlasidou sehr gute Chancen auf die 4:2 Vorentscheidung ausließen. So kam es, wie es kommen musste und der SVN wurde wie in Halbzeit eins ganz spät für die eigene Passivität bestraft. In Spielminute 89 gab es einen sehr unnötigen Freistoß von der linken Seite und die Mannschaft des SVN schaffet es nicht, den Ball konsequent zu klären. Die Stürmerin der Heimmannschaft kam im Sechzehner zum Abschluss und markierte mit dem Treffer zum 3:3 den Endstand.

 

So verpasste die Mannschaft erneut einen Auswärtssieg und brachte sich damit selbst um zwei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Auch wenn der SVN die spielerisch bessere Mannschaft war, ging das Unentschieden schlussendlich in Ordnung, da man zu viele eigene Torchancen ausließ und den Gegner durch einige Unkonzentriertheiten und Passivität zurück ins Spiel kommen ließ. Nun bleibt der Mannschaft nur, die durchwachsene Hinrunde abzuhaken, sich in der Winterpause zu regenerieren und sich dann im neuen Jahr mit einer guten Vorbereitung bestmöglich auf den Kampf gegen den Abstieg vorzubereiten.

 

Mira Susak: „Leider nur ein Unentschieden. Fehlende Kraft und Konzentration führten in dieser Partie dazu, dass wir in Rückstand gingen. Mit guten Einzelaktionen fanden wir dann phasenweise wieder zurück ins Spiel und gaben den Sieg letztendlich doch aus der Hand. Nun ist erstmal Winterpause und ich hoffe, dass wir nach dieser in eine gute Vorbereitung kommen und mit neuem Elan in den Kampf um den Klassenerhalt starten können.“

 

Emily Störmer: „Ich finde, dass wir aus diesem Spiel hätten mehr rausholen müssen. Wir haben zu viele Torchancen verschenkt. Es war für uns deutlich mehr drin als ein Unentschieden.“

 

Nun steht für das Team erstmal die verdiente Winterpause an. Im März 2022 geht die Saison für den SVN dann in der Abstiegsrunde weiter, in die das Team 7 Punkte mitnehmen wird. Aus der eigenen Gruppe gehen neben dem SVN die SG Haitz mit 9 Punkten und der BSC Schwalbach mit einem Punkt in die Abstiegsrunde. Aus der zweiten Gruppe der Verbandsliga Süd kommen der TSV Nieder-Ramstadt (8 Punkte), FC Viktoria Schaafheim (6 Punkte) und die FFG Winterkasten Reichenbach (2 Punkte) hinzu. Gespielt wird dann nur noch ein Hin- und Rückspiel gegen die Mannschaften, die in der jeweils anderen Gruppe waren. Von diesen 6 Mannschaften werden am Ende des Jahres 3 in die Gruppenliga absteigen müssen. Als aktuell drittplatzierte Mannschaft hat der SVN eine ordentliche Ausgangslage. Dennoch muss die Mannschaft im kommenden Jahr hart arbeiten und noch einige Punkte einfahren, um den Klassenerhalt zu schaffen.

 

Torfolge:

0:1 Conforti (11.)

1:1 Schmitt (45.)

2:1 Puhalo (57.)

2:2 Störmer (66.)

2:3 Störmer (71.)

3:3 Martin (89.)

 

Aufstellung: Patricia Heinzmann, Mira Susak, Chiara Stallfort (46.), Sifora Kaleab, Vivienne Thiel, Helen Linke (46.), Danayt Semere, Jessica Maques Fernandes (46.), Nia Ramolla, Eva Vlasidou, Lorena Conforti // Alina Michaelis (46.), Emily Störmer (46.), Lea Cohrs, Hannah Marquard (46.)


SVN vs. 1. FSV Schierstein 0:0

 

Torloses Remis im letzten Heimspiel des Jahres

 

Vergangen Samstag stand für die Damenmannschaft des SV Niederursel bereits das letzte Heimspiel der Hinserie an. Nachdem seit letzter Woche feststeht, dass Niederursel im kommenden Jahr die Rückserie in der Abstiegsrunde bestreiten wird, ist es besonders wichtig aus den letzten beiden Spielen noch Punkte mitzunehmen, denn diese werden dann zum Teil mit in die Rückrunde genommen und können entscheidend für den Kampf gegen den Abstieg sein. Daher wusste die Mannschaft, was an diesem Tag für sie auf dem Spiel stand. Mit Schierstein erwartete man einen Gegner auf Augenhöhe und wollte nach der knappen Hinspielniederlage nun einen Sieg einfahren.

 

Ähnlich wie das Hinspiel, entwickelte sich auch diese Partie zu einem sehr engen Spiel mit wenigen gefährlichen Torchancen. Die Damen des SVN versuchten aus der Abwehr das Spiel mit kurzen Pässen aufzubauen und sich so nach vorne zu arbeiten, um dann den Ball in die Schnittstelle auf eine der Offensivspielerinnen zu spielen. Dies gelang auch einige Mal, wie in Spielminute 10, als Vlasidou auf Thiel durchsteckte, diese den Ball aber leider nicht mehr vor der Torfrau erreichte. Die Gäste aus Schierstein standen allerdings sehr sicher und ließen nur wenige solcher Situation zu. Im Gegenzug versuchten sie, über schnell vorgetragen Angriffe und lange Bälle in die Spitze gefährlich zu werden. Doch auch die Nierderurseler Abwehr stand sehr sicher und ließ wenige Chancen zu. Nach einem Fehler im Spielaufbau des SVN, schafften es die Gäste dann einmal die Niederurseler Hintermannschaft zu überspielen und alleine auf das Tor zuzulaufen, doch Torfrau Heinzmann konnte sich im Eins-gegen-Eins gegen die Gästestürmerin durchsetzen und auch den Nachschuss parieren und damit ihre Mannschaft vor dem Gegentor bewahren. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte, gab es dann zunächst kaum noch nennenswerte Tormöglichkeiten. Beide Teams versuchten es noch ein paar Mal mit Schüssen aus der Distanz, jedoch ohne die jeweils gegnerische Torfrau wirklich in Gefahr zu bringen. Direkt vor der Pause hatte der SVN dann aber doch noch die große Chance auf die Führung. Nach einem gut vorgetragenen Angriff wird Sabrina Trautmann mit einem Schnittstellenpass freigespielt und läuft auf das Gästetor zu, schließt allerdings zu zentral ab, so dass die Schiersteiner Torfrau den Ball halten kann. So geht die Partie torlos in die Pause.

 

Auch in Durchgang zwei änderte sich wenig am Spielgeschehen. Beide Teams sind bemüht sich Chancen zu erspielen und arbeiten sich aneinander ab, ohne wirklich gefährlich zu werden. Je weiter das Spiel dann voranschritt, desto mehr merkte man beiden Mannschaften dann auch an nicht den entscheidenden Fehler machen zu wollen, der dem Gegner die große Chance auf die Führung gibt. So fand das Spiel in der zweiten Hälfte hauptsächlich im Mittelfeld statt und echte Tormöglichkeiten waren Mangelware. Beiden Teams kann man Wille und Einsatz nicht absprechen, doch man neutralisierte sich gegenseitig. Gegen Ende der Partie wurden die Gäste aus Schierstein nochmal etwas aktiver und versuchten stärker auf das Tor zu drängen, ohne dabei jedoch die Absicherung nach hinten zu verlieren und dem SVN Tormöglichkeiten zu geben. Nun schaffte es Schierstein in wenigen Minuten zwei Mal gefährlich vor das Tor des SVN zu kommen, doch Torfrau Heinzmann griff beide Male stark ein und verhinderte den Gegentreffer. In Spielminute 90 allerdings, war auch Heinzmann überwunden und die Gäste jubelten schon. Nach einem Schiersteiner Angriff über die rechte Seite, kam Baumann im Sechzehner zum Abschluss, ihr Schuss trifft allerdings nur die Innenseite des Pfostens und der SVN kann in höchster Not auf der Linie klären und am Ende mit ganz viel Glück den Punkt retten.

 

Insgesamt geht das torlose Unentschieden jedoch in Ordnung. Der SVN hat an diesem Tag erneut großen Einsatz und Kampfgeist gezeigt und auch spielerisch viele gute Ansätze geliefert. Was gefehlt hat, um ein solch enges Spiel dann zu gewinnen, sind zwingende Torchancen, die eiskalt genutzt werden. Doch auch dem Gegner fehlte diese Qualität an diesem Wochenende, weshalb beide Teams mit dem Punkt leben müssen. Nun bleibt dem SVN noch eine Partie in der Hinrunde, die unbedingt gewonnen werden soll, um sich mit drei Punkten in die Winterpause zu verabschieden.

 

Chiara Stallfort: „Wir wussten, dass wir mit Schierstein einem Gegner auf Augenhöhe entgegentreten würden. Von Minute 1 an, war die Mannschaft voll da und versuchte 90 Minuten lang einen guten Spielaufbau zu gestalten. Einige Torchancen konnten leider nicht verwertet werden. Beim Gegner wurden vor allem die langen Bälle auf die Außen und Stürmer gefährlich und es kam auch zu einigen guten Torchancen. Zum Glück konnte Patze einiges entschärfen. Am Ende war es ein gerechtes 0:0.“

 

Am kommenden Samstag (06.11.) tritt die Mannschaft dann zum letzten Spiel der Hinserie bei den Damen des BSC Schwalbach an. Anstoß der Partie ist um 18:00 Uhr. Wir freuen uns, wie immer, über jeden, der uns unterstützen kommt.

Adresse: Am Sportplatz, 65824 Schwalbach

 

Aufstellung: Patricia Heinzmann, Mira Susak, Chiara Stallfort (22./46.), Sifora Kaleab, Emily Störmer (74.), Vivienne Thiel, Hannah Marquard, Danayt Semere, Nia Ramolla, Eva Vlasidou, Lorena Conforti // Helen Linke, Sabrina Trautmann (22./46.), Monique Ogonowski (74.)


SG Bornheim vs. SVN 3:1 (1:1)

 

Rückschlag in Bornheim

 

Nach zuletzt drei starken Auftritten mit zwei Siegen, wollten die Damen des SVN an diesem Wochenende nachlegen. Im Derby bei der SG Bornheim wollte man sich für die deutliche Hinspielniederlage revanchieren und nun auch auswärts endlich punkten. Doch auch diese Partie musste der SVN aufgrund von Verletzung und Krankheit mit Personalsorgen bestreiten, was das Team allerdings erneut nicht beirrte, sondern noch größeren Kampfgeist weckte.

 

Wie erwartet startete die Heimmannschaft sehr druckvoll in die Partie und drängte von Beginn an auf das Tor des SVN. Die Gäste aus Niederursel hielten jedoch geschlossen dagegen und vereitelten so die meisten Angriffe. Selbst versuchte der SVN über die schnellen Stürmerinnen Vlasidou und Cohrs immer wieder Nadelstiche nach vorne zu setzen. Diese Versuche blieben doch zunächst sehr ungefährlich. Nach einer Viertelstunde verteidigte das Team dann allerdings einmal nicht konsequent genug und das wurde direkt bestraft. Die starke Pia Sösemann, die die Niederurselerinnen schon im Hinspiel vor enorme Probleme stellte, setzte sich auf der rechten Seite durch, umkurvte die rauskommende Torfrau Heinzmann und traf zum 1:0 für die Heimmannschaft (15.). Der SVN zeigte sich in der Folge von diesem Gegentreffer wenig geschockt und versuchte sich weiterhin eigene Tormöglichkeiten zu erarbeiten. Nur 10 Minuten nach dem Gegentor, wurde das Team für seinen großen Kampfgeist und Mut an diesem Tag belohnt. Nach einem Vorstoß des SVN konnten die Bornheimerinnen den Ball mehrfach nicht richtig klären. So konnte sich Conforti am Sechzehner behaupten und mit ihrem Schuss in die linke Torecke das, zu diesem Zeitpunkt verdiente, 1:1 erzielen (25.). Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte kommt Niederursel durch Vlasidou und Thiel noch zu zwei weiteren Torgelegenheiten, bei denen der Abschluss jedoch zu ungefährlich blieb. Doch auch die Heimmanschaft aus Bornheim, konnte keine nenneswerten Aktionen mehr zeigen. Die Niederurseler Hintermannschaft präsentierte sich hellwach und konnte alle Angriffe entschärfen. So ging es mit dem Unentschieden in die Pause.

 

Auch in Durchgang zwei zeigte sich ein unverändertes Bild. Die Gastgeberinnen aus Bornheim hatten mehr vom Spiel und der SVN verteidigte mit viel Einsatz und Kampfgeist. Allerdings konnte die Mannschaft, auch aufgrund von schwindenden Kräften, in der zweiten Hälfte kaum noch eigene Vorstöße nach vorne verbuchen. So wurde der Druck der Bornheimerinnen auf das Tor immer größer. In Spielminute 51 ist es dann mal wieder ein Standard, der Niederursel in große Bedrängnis bringt. Einen Freistoß aus gut 20 Metern konnte Torfrau Heinzmann zwar zunächst entschärfen, aber nur in die Mitte abprallen lassen. Während drei Bornheimer Spielerinnen in die Mitte auf den Abpraller zuliefen, waren die Niederurselerinnen viel zu passiv, so dass Sösemann frei vor der Torfrau einköpfen kann und mit ihrem zweiten Treffer die 2:1 Führung für die Gastgeberinnen erzielte. In den folgenden Minuten hatte Bornheim nun die Chancen die Vorentscheidung zu erzielen, doch diese ließen die ungenutzt. So blieb der SVN im Spiel und konnte sich zehn Minuten vor dem Ende dann nochmal die Chance auf den Ausgleichstreffer erabeiten. Emily Störmer hatte diesen auf dem Fuß. Nach einem langen Ball aus dem Mittelfeld, konnte sie ihren Gegenspielerinnen davon und auf das Tor zulaufen. Ihr Abschluss kam dann allerdings etwas überhastet, so dass die Bornheimer Torfrau ohne Probleme klären kann. So blieb die große Chance auf den Ausgleich ungenutzt und im Gegenzug machten die Bornheimerinnen dann doch noch alles klar. In Spielminute 84 überwand die Heimmannschaft die Abwehr des SVN noch einmal und Kärcher konnte frei vor dem Tor zum 3:1 einschieben und damit den Endstand markieren.

 

Abschließend muss man anerkennen, dass die Niederlage an diesem Tag verdient ist, da Bornheim es schaffte sich mehr Torchancen zu erarbeiten. Dennoch hätte man an diesem Wochenende, mit der letzten Konsequenz vor dem Tor, einen Punkt mitnehmen können. Durch diese Niederlage ist die Teilnahme an der Aufstiegsrunde nun nicht mehr möglich. Trotzdem sind die beiden kommenden Spiele für den SVN enorm wichtig, denn die Punkte aus der Hinserie können zum Teil mit in die Rückrunde genommen werden. Daher sollte das Team alles daran setzten, aus den letzten beiden Spielen, gegen direkte Konkurrenten um den Abstieg, sechs Punkte zu holen.

 

Lorena Conforti: „Insgesamt können wir mit der Leistung und dem Einsatz der Mannschaft zufrieden sein. Wir wussten, dass es ein intensives Spiel wird und konnten vor allem in den Zweikämpfen sehr gut dagegenhalten. Die ein oder andere Torchance hätten wir besser nutzen müssen, da hat uns die Klarheit vor dem Tor gefehlt. Ein Punkt wäre auf jeden Fall möglich gewesen - schade, dass es dafür am Ende nicht gereicht hat.“

 

Am kommenden Samstag (30.10.) steht wieder ein Heimspiel für den SVN an. Zu Gast ist die Mannschaft des FSV Schierstein. Anstoß der Partie ist um 18:00 Uhr. Wir freuen uns, wie immer, über jeden, der uns unterstützen kommt.

Adresse: Dorfwiesenweg 35, 60439 Frankfurt am Main

 

Torfolge:

1:0 Sösemann (15.)

1:1 Conforti (25.)

2:1 Sösemann (52.)

3:1 Kärcher (85.)

 

Aufstellung: Patricia Heinzmann, Mira Susak (66.), Sifora Kaleab, Vivienne Thiel, Lea Cohrs, Helen Linke (75.), Sabrina Trautmann, Danayt Semere, Nia Ramolla, Eva Vlasidou, Lorena Conforti // Chiara Stallfort (75.), Aylina Centineo, Emily Störmer (66.)


SVN vs. SG Haitz 8:1 (2:0)

 

Mit einem Torfestival zum zweiten Saisonsieg

 

Zum dritten Heimspiel in Folge, war am vergangenen Wochenende die Mannschaft der SG Haitz zu Gast am Urselbach. Tabellarisch war dies ein enorm wichtiges Duell, wollte man den Anschluss an die obere Tabellenhälfte nicht komplett verlieren, musste an diesem Samstagabend unbedingt ein Sieg her. Nach dem schwachen Auftritt und der verdienten Niederlage im Hinspiel in Langenselbold vor wenigen Wochen, wollte das Team nun ein anderes Gesicht zeigen und die Partie diesmal für sich entscheiden.

So starteten die Damen des SVN hochmotiviert in die Partie auf dem heimischen Hartplatz. Und bereits nach zwei gespielten Minuten unterstrichen die Niederuselerinnen ihre Ambitionen an diesem Tag drei Punkte einzufahren. Nach einer langen Ecke von Conforti, kommt Alina Michaelis am linken Sechzehnereck an den Ball und erzielt mit ihrem Schuss die frühe 1:0 Führung. In der Folge erarbeitete sich die Offensivabteilung des SVN rund um Vlasidou, Trautmann und Cohrs weitere Tormöglichkeiten. Mit dem Verlauf des ersten Durchgangs verflachte das Spiel jedoch zunehmend. Die Partie war nun von vielen Fehlpässen geprägt und es gab kaum Torchancen auf beiden Seiten. Kurz vor der Pause schaffte es der SVN dann aber doch noch die Führung auszubauen. Nach einem gut vorgetragenen Angriff spielt Marquard den Ball perfekt in die Schnittstelle der Abwehr auf Vlasidou, die die Torfrau umläuft und zum 2:0 einschiebt (41.). Dieser Treffer kurz vor der Pause war enorm wichtig, denn in den Minuten zuvor, hat man die Gastmannschaft immer besser ins Spiel kommen lassen.

 

Nach der bereits ordentlichen Leistung in Halbzeit eins, zeigten sich die Damen des SVN nach der Pause sogar noch verbessert und demonstrierten den Gästen aus Haitz eindrucksvoll, dass es an diesem Tag für sie nichts zu holen gab. Direkt nach dem Wiederanpfiff spielt Vlasidou aus dem Mittelfeld einen exzellenten langen Ball auf Sabrina Trautmann, die allein auf die Torfrau zulaufen kann und sicher zum 3:0 verwandelt (46.). Nur zwei Minuten später erhöht Conforti per Distanzschuss auf 4:0 (48.). In der Folge nimmt Niederursel etwas an Tempo raus und lässt die Partie lockerer angehen, ohne dabei die Kontrolle über das Spielgeschehen zu verlieren. Doch in Spielminute 62 unterläuft dem SVN dann ein individueller Fehler im Spielaufbau, der es der Gästespielerin Seikel erlaubt allein auf das Tor zuzulaufen und den 4:1 Anschlusstreffer zu erzielen. Dieser Treffer verunsichert die Gastgeberinnen jedoch nicht, sondern motiviert sie eher in den verbleibenden 30 Minuten nochmal Gas zu geben und eine konzentrierte Leistung zu zeigen. Und das tut die Mannschaft. Nur wenige Minuten nach dem Anschlusstreffer der Gäste macht Eva Vlasidou den Sieg für den SVN mit ihren Treffern zwei (64.) und drei (67.) klar. Doch das 6:1 sollte allerdings noch nicht das Endergebnis sein. Der SVN erarbeitet sich gegen eine, nun überfordert wirkende, Haitzer Hintermannschaft weitere Tormöglichkeiten. In Spielminute 84 war es Lorena Conforti, die mit ihrem zweiten Distanzschuss ihren zweiten Treffer markiert. Und kurz dem Abpfiff krönt Vlasidou ihre starke Leistung noch mit ihrem vierten Treffer. Nach einem Freistoß von Conforti erzielt sie per Kopf den 8:1 Endstand.

 

Schlussendlich ist der Niederurseler Sieg, auch in dieser Höhe, absolut verdient. Nach den starken Auftritten in den letzten beiden Wochen, zeigt die Mannschaft erneut eine sehr gute und konzentrierte Leistung und belohnt sich diesmal auch mit drei Punkten. Es scheint, als wäre die Mannschaft nun endlich in der Saison angekommen. Nun bleiben dem Team noch drei Spiele in der Hinserie. Nach diesem Sieg wahrt man sich noch die kleine Chance zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde, dafür muss in den kommenden Wochen aber eine ebenso gute Leistung auf den Platz gebracht werden.

 

Alina Michaelis: „Vor dem Spiel wussten wir alle, dass wir heute gewinnen müssen, damit wir noch die Möglichkeit haben aus der unteren Tabellenhälfte raus zu kommen. Wir haben gut angefangen und ich bin froh nach so langer Zeit wieder mal ein Tor geschossen zu haben. Nach dem Tor lief das Spiel dann leider stockend und wir haben nachgelassen. Nach der Halbzeit kamen wir aber motiviert aus der Kabine und haben eine super Mannschaftsleistung gezeigt, jede ist gelaufen und man hat gemerkt, dass jede diesen Sieg wollte. Die 8 Tore sind auch super für unser Torverhältnis und ich hoffe, dass wir nächste Woche gegen Bornheim auch so motiviert sind.“

 

Eva Vlasidou: „Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit unserer Leistung. Wir waren von Beginn an da und haben unsere Torchancen konsequent und sicher genutzt. Unsere Defensive stand bombenfest und hat das Spiel nach vorne souverän aufgebaut und an den richtigen Stellen beschleunigt. Gut gefallen hat mir, die Spielsicherheit des gesamten Teams. Gerade die letzten 3 Spiele haben unserem Selbstvertrauen sehr gutgetan und wir konnten endlich auch unsere Offensivqualitäten beweisen und zeigen. Genau darauf sollten wir in den nächsten Spielen aufbauen und wenn wir mit der Mentalität der letzten Wochen rangehen, bin ich sehr zuversichtlich, dass wir uns gut verkaufen werden.“

 

Am kommenden Samstag (23.10.) steht dann das Derby bei der SG Bornheim an, bei der man sich für die deutliche Hinspielniederlage revanchieren möchte. Anstoß der Partie ist um 18:30 Uhr. Wir freuen uns, wie immer, über jeden, der uns unterstützen kommt.

Adresse: Seckbacher Landstraße 76, 60389 Frankfurt am Main

 

Torfolge:

1:0 Michaelis (2.)

2:0 Vlasidou (40.)

3:0 Trautmann (46.)

4:0 Conforti (48.)

4:1 Seikel (63.)

5:1 Vlasidou (64.)

6:1 Vlasidou (68.)

7:1 Conforti (84.)

8:1 Vlasidou (88.)

 

Aufstellung: Patricia Heinzmann, Sifora Kaleab, Alina Michaelis (64.), Sabrina Trautmann, Vivienne Thiel, Lea Cohrs (74.), Monique Ogonowski (74.), Hannah Marquard, Danayt Semere, Eva Vlasidou, Lorena Conforti // Mira Susak (64.), Chiara Stallfort (74.), Aylina Centineo (74.), Nia Ramolla


SVN vs. SC Dortelweil 1:3 (1:0)

 

Beste Saisonleistung

 

Vergangenes Wochenende stand für die Damenmannschaft des SV Niederursel bereits das erste Rückspiel der Runde an. Zu Gast am Urselbach war der Tabellenführer und Favorit der Liga, der SC Dortelweil. Trotz der Außenseiterrolle, wollte die Mannschaft, nachdem man sich im Hinspiel bereits teuer verkauft hatte, an diesem Abend und auf heimischer Erde etwas mitnehmen. Allerdings ging der SVN auch in diese Partie mit Personalsorgen und musste erneut auf einige Kräfte verzichten. Dafür gab es wieder Unsterstützung aus unserer zweiten Mannschaft, in Person von Sabrina Trautmann, für die wir uns herzlich bedanken wollen.

 

Das Team von Trainer Karim Benjelloun startete sehr dominant in die Partie und war fast die komplette erste Halbzeit über die spielbestimmende Mannschaft. Die Niederurselerinnen störten die Gäste aus Dortelweil früh im Spielaufbau, was zu einigen Ballgewinnen führte und man kam durch schnell gespielte Angriffe immer wieder vor das Tor des Gegners. So konnte der SVN bereits in Minute 9 durch Störmer den ersten Torschuss verbuchen und das Spiel oft in die Dortelweiler Hälfte verlagern. Zur Mitte der ersten Halbzeit wurde der mutige und bis dahin sehr starke Auftritt der Mannschaft dann belohnt. Nach einem schönen Zuspiel von Conforti aus dem Mittelfeld, lief Trautmann den Verteidigerinnen fort und erzielte die verdiente Führung. Auch im weiteren Spielverlauf waren es die Niederurselerinnen, die immer wieder zu gefährlichen Aktionen kamen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff war es erneut Emily Störmer, die aus der Distanz versuchte den Ball gefühlvoll über die Torfrau zu heben, die dann in aller höchster Not retten konnte und den Ball über die Latte lenkte. Vom Tabellenführer aus Dortelweil hingegen, ging bis zu diesem Zeitpunkt wenig Gefahr aus. Bis auf einige ungefährliche Distanzschüsse und ein aberkanntes Abseitstor, gab es keine nennenswerten Chancen. Die Gäste hatten sowohl mit der dominanten und mutigen Spielweise des SVN, als auch mit dem schwer zu bespielenden Untergrund zu kämpfen und fanden bis zur Pause gar nicht ins Spiel. Der SVN hingegen zeigte eine sehr starke erste Hälfte, muss sich aber vorwerfen lassen, nicht höher in Führung gegangen zu sein, denn die Chancen dafür waren da.

 

Auch in Hälfte zwei ließen die Damen des SVN nicht nach und wollten weiterhin mutig mitspielen. Und erneut waren sie es, die zu den ersten Torchancen kamen. Kurz nach Wiederanpfiff gab es zunächst einen Freistoß für den SVN den Emily Störmer nur ganz knapp über das Tor schoss und nur wenige Minuten später war es erneut Störmer, die nach Vorarbeit von Marquard, mit ihrem Torschuss diesmal die Latte traf. Im Verlauf des zweiten Durchgangs, merkte man den Niederurselerinnen dann allerdings immer mehr den Kräfteverschleiß dieser intensiven Partie an. Nun drängten die Gäste aus Dortelweil immer mehr nach vorne, mit dem Willen dieses Spiel noch zu drehen. So verlagerte sich das Spielgeschehen mehr und mehr in die Hälfte des SVN. Zunächst kann Torfrau Heinzmann noch einige Chancen abwehren, in Minute 58 fällt dann aber doch der Ausgleich, nachdem Gies mit einem starken Solo in den Sechzehner eindringt und von der linken Seite ins Tor trifft. Von nun an spielen fast ausschließlich die Gäste aus Dortelweil und der SVN versucht mit aller Kraft wenigstens einen Punkt zu retten. Nur 5 Minuten nach dem Ausgleich, gelingt den Gästen dann aber auch noch die Führung. Im Anschluss an eine Ecke erzielt Reisinger das 1:2. Die Damen des SVN verkaufen sich weiter teuer und versuchen nochmal nach vorne zu spielen, dies gelingt aber kaum. In der Nachspielzeit macht Reisinger dann noch das 1:3 und entscheidet die Partie.

 

So setzt sich der Favorit am Ende durch, doch der SVN stellt die stärkste Mannschaft der Liga erneut vor Probleme und kann stolz auf diese Leistung sein. Man hatte die Gäste aus Dortelweil am Rande einer Niederlage und muss sich lediglich vorwerfen lassen die eigenen Torchancen nicht konsequent genug genutzt zu haben. Wichtig wird es sein, diese Leistung nun auch in den kommenden Wochen so auf den Platz zu bringen, denn dann kann die Mannschaft gegen jeden Gegner mithalten.

 

Nia Ramolla: „In der Ersten Hälfte haben wir überragend gespielt. Wir haben uns einige Torchancen erarbeitet und haben uns mit einem 1:0 vor der ersten Hälfte belohnt. In der zweiten Hälfte konnten wir leider nicht mit den Kräften der Gegner mithalten und haben das Spiel noch 1:3 verloren. Trotz der Niederlage haben wir auch in der zweiten Hälfte ein sehr gutes Spiel gemacht.  Wenn wir in den nächsten Spielen so weiter machen, können wir sicher noch einige Punkte holen.“

 

Sabrina Trautmann: „Es war uns allen vorher klar, dass es ein sehr schweres Spiel gegen den Tabellenführer wird. Wir haben aber mit viel Einsatz und Kampfgeist sehr gut dagegen gehalten und auch verdient die zwischenzeitliche 1:0 Führung erzielt. Mit ein bisschen mehr Glück hätten wir die Führung auch noch ausbauen können. Auch nach hinten haben wir in der 1. Halbzeit nur sehr wenig zugelassen. Umso mehr ist es enttäuschend, dass wir uns am Ende für eine gute Leistung leider nicht belohnen konnten und keinen Punkt mitgenommen haben.“

 

Am kommenden Samstag (16.10.) steht das dritte Heimspiel in Folge an. Gegnerinnen sind die Damen aus Haitz, gegen die nach dem schwachen Hinspiel vor wenigen Wochen, nun die Revanche gelingen sollen. Anstoß der Partie ist um 18 Uhr. Wir freuen uns, wie immer, über jeden, der uns unterstützen kommt.

Adresse: Dorfwiesenweg 35, 60439 Frankfurt am Main

 

Torfolge:

1:0 Trautmann (22.)

1:1 Gies (59.)

1:2 Reisinger (63.)

1:3 Reisinger (90.)

 

Aufstellung: Patricia Heinzmann, Marina Lotz (20.), Sifora Kaleab, Alina Michaelis (71.), Emily Störmer, Vivienne Thiel, Sabrina Trautmann (46.), Hannah Marquard, Danayt Semere, Eva Vlasidou, Lorena Conforti // Mira Susak (46.), Helen Linke (71.), Nia Ramolla (20.)


SVN vs. BSC Schwalbach 6:0 (4:0)

 

Endlich die ersten drei Punkte!

 

Vergangen Samstag stand für die Damen aus Niederursel ein enorm wichtiges Spiel an. Es ging gegen den Tabellenletzten und ebenfalls noch punktlosen BSC Schwalbach. Personell sah es dabei im Vergleich zur Vorwoche besser aus und man konnte fast auf den kompletten Kader zurückgreifen. 

 

Die Damen des SVN waren sich der Wichtigkeit des Spiels bewusst und begannen druckvoll und dominant. In den ersten Minuten der Partie spielten nur die Niederurselerinnen und erarbeiteten sich direkt erste Tormöglichkeiten durch Conforti und Vlasidou. Eben jene Vlasidou war es dann, die in Spielminute 15 nach Vorarbeit von Cohrs das hochverdiente 1:0 für den SVN erzielte. Dieses Tor tat der Mannschaft sichtlich gut und sie spielte mit diesem langersehnten Erfolgserlebnis nun noch deutlich selbstbewusster. So konnte das Team auch nur wenige Minuten später direkt das 2:0 folgen lassen. Nach Ballgewinn im Pressing, war es Hannah Marquard, die sehenswert aus der Distanz traf und damit ihren Debüttreffer im Trikot des SVN feiern konnte. In der Folge zwang die Heimmannschaften den Gästen aus Schwalbach weiterhin ihr Spiel auf. In Halbzeit eins kamen die Gäste nur einmal gefährlich vor das Tor. Den Abschluss konnte Torfrau Heinzmann jedoch parieren. Noch vor dem Pausenpfiff erzielten die Niederurselerinnen durch das zweite Tor von Vlasidou und eine starke Einzelaktion von Conforti die Treffer drei und vier und entschieden die Partie damit frühzeitig.

 

Trotz der komfortablen Führung wollten die Gastgeberinnen in Durchgang zwei nicht nachlassen und vor allem keinen Gegentreffer kassieren, was auch gelingen sollte. Auch wenn die Gäste des BSC etwas stärker aus der Pause kamen, waren die Damen des SVN stets überlegen und ließen keine gefährlichen Aktionen des Gegners zu. Auf der Gegenseite konnte die Mannschaft nach etwa 70 Minuten das 5:0 erzielen. Nach einem Zuspiel von Vlasidou, war es die starke Lea Cohrs, die das Tor machte und damit ebenfalls ihren viel umjubelten Debüttreffer für den SVN erzielte. Kurz vor Ende der Partie konnte Conforti dann mit ihrem zweiten Tor, einem starken Schuss aus der Distanz, noch auf 6:0 erhöhen und damit den Endstand markieren.

 

Nach der Partie bleibt der Mannschaft ein ungefährdeter und souveräner Sieg, aus dem man Selbstbewusstsein und das Vertrauen in die eigene Stärke zurückgewinnen konnte. Auch wenn in den nächsten Wochen sicher noch deutlich stärkere Gegner auf das Team warten werden, kann man auf dieser Leistung aufbauen. Besonders die vielen erzielten Tore und herausgearbeiteten Torchance sollten Mut für die nächsten Aufgaben machen, denn dies war eine der großen Schwächen in den letzten Wochen.

 

Lea Cohrs: „Vor dem Spiel war uns mehr als bewusst, dass dringend ein Sieg gegen Schwalbach hermusste. Wir gingen mit einem guten Gefühl in die Partie und waren anfangs trotzdem etwas überrascht wie dominant wir aufspielten. Mit viel Ballbesitz hatten wir Offensivspielerinnen bereits in den Anfangsminuten viele Torgelegenheiten, die jedoch noch nicht zum lang ersehnten Treffer führten. Wir blieben aber geduldig und als Eva dann das 1:0 erzielte, war der Knoten geplatzt. Die folgenden Offensivaktionen führten zu drei weiteren Toren, die wir teils durch schöne Kombinationen, teils durch super Einzelaktionen erzielten. Es war sehr befreiend endlich mal wieder zu treffen. In der zweiten Halbzeit wurden die Gegnerinnen dann deutlich griffiger und hatten mehr Anteil am Spiel als zu Beginn. Wir standen jedoch nach wie vor kompakt genug, um wirkliche Torchancen zu verhindern und konnten unser Halbzeitziel die Null zu halten somit erreichen. Dass ich dann in der 2. Hälfte auch noch mein erstes Tor für den SVN erzielen konnte, hat mich persönlich natürlich mega gefreut. Mit den Mädels darüber zu jubeln war richtig schön! Insgesamt war die Stimmung nach dem verdienten Sieg sehr gelöst.“

 

Patricia Heinzmann: „Ein flüssiges Spiel, der Ball ist gelaufen, jede Spielerin wurde angespielt. Sechs Tore waren heute vollkommen verdient, die 3 Punkte waren ein Muss und sind sehr wichtig für uns.

 

Am kommenden Sonntag (10.10.) steht erneut ein Heimspiel an. Diesmal geht es gegen den Tabellenführer aus Dortelweil. Anstoß der Partie ist um 18 Uhr. Wir freuen uns, wie immer, über jeden, der uns unterstützen kommt.

Adresse: Dorfwiesenweg 35, 60439 Frankfurt am Main

 

Torfolge:

1:0 Vlasidou (15.)

2:0 Marquard (17.)

3:0 Vlasidou (31.)

4:0 Conforti (43.)

5:0 Cohrs (67.)

6:0 Conforti (85.)

 

Aufstellung: Patricia Heinzmann, Sifora Kaleab, Alina Michaelis (58.), Vivienne Thiel, Jessica Maques Fernandes (80.), Hannah Marquard, Danayt Semere, Lea Cohrs, Nia Ramolla (58.), Evangelia Vlasidou, Lorena Conforti // Aylina Centineo (80.), Marina Lotz (58.), Emily Störmer (58.), Helen Linke


1. FSV Schierstein 08 vs. SVN 2:0 (0:0)

 

Viertes Spiel, Vierte Niederlage

 

An diesem Wochenende ging es für die Damenmannschaft des SV Niederursel zum Auswärtsspiel nach Schierstein. Für das noch punktlose Team von Trainer Karim Benjelloun musste an diesem vierten Spieltag endlich der erste Sieg her, um weiter im Rennen um die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zu bleiben. Doch der SVN ging mit großen Personalsorgen in die Partie. Gleich 5 potenzielle Stammspielerinnen fehlten dem Team, dafür gab es in Person von Jessica Maques Fernandes Unterstützung aus unserer zweiten Mannschaft, für die wir uns an dieser Stelle nochmal herzlich bedanken möchten.

Trotz der vielen Ausfälle gingen die Damen des SVN hochmotiviert in die Partie, denn man war sich sicher, dass ein Sieg in diesem Spiel absolut möglich ist. Dies zeigte sich dann in Hälfte ein der Partie. Niederursel kam gut ins Spiel und zeigte sich im Vergleich zu den Auftritten gegen Haitz und Bornheim deutlich verbessert. Die Mannschaft versuchte immer wieder, von hinten raus das Spiel über die Abwehrreihe aufzubauen und sich dann nach vorne zu kombinieren. Besonders häufig ging das Spiel über die linke Seite und man versuchte, Maques Fernandes in die Tiefe zu schicken. Was dem Spiel der Mannschaft aus Niederursel jedoch schon seit Wochen fehlt, ist das Herausspielen von klaren Torgelegenheiten. Und auch an diesem Samstag fehlten diese Torchancen. Doch auch die Gastgeberinnen strahlten zunächst nur wenig Torgefahr aus, sodass sich eine sehr chancenarme Partie entwickelte. Es würde also darauf ankommen, wer in den entscheidenden Situationen eine der wenigen Torchancen nutzt. In Spielminute 40 waren es dann zunächst die Damen aus Schierstein, die eine solche Torchance hatten. Im Anschluss an einen Freistoß konnte Lotz in höchster Not kurz vor Gegnerin und Torlinie retten. Nur eine Minute später erhielt dann Niederursel seine Möglichkeit. Die starke Jessica Maques Fernandes gewann im Pressing den Ball am gegnerischen Sechzehner und legt quer auf Emily Störmer, die viel zu spät schaltete und so der Gegnerin die Möglichkeit gab, wieder ins Spiel zu kommen und die Situation zu klären. Dies war Niederursels größte Torchance, die in so einem engen Spiel dann auch zum Erfolg führen muss. So ging es torlos in die Pause.

 

Auch in Halbzeit zwei entwickelte sich zunächst ein ähnliches Spiel. Niederursel spielte ordentlich mit, schaffte es aber weiter nicht, sich gefährliche Torchancen zu erarbeiten. Es gibt lediglich vereinzelt Abschlüsse aus der Ferne von Gontscharik, Conforti und Maques Fernandes, die aber alle samt ungefährlich bleiben. In Minute 58 kommt es dann zu einem Schiersteiner Angriff über deren starke rechte Seite. In der Mitte steht Alisa Frick völlig frei und verwandelt die Flanke zum 1:0 für die Heimmannschaft. Die Enttäuschung über den Gegentreffer merkte man den Niederurselerinnen nun an. In der Folge versuchten sie mit aller Kraft nach vorne zu gelangen und den Ausgleich zu erzielen, dabei wurden nun viele lange Bälle gespielt. Doch auch das alles blieb erfolglos und der SVN kam zu keiner Torchance mehr. Kurz vor Ende der Partie erzielte Schierstein durch einen Konter dann noch das 2:0 (82.), womit die Partie endgültig entschieden war.

Am Ende steht erneut eine sehr bittere Niederlage in einem Spiel, in dem deutlich mehr drin gewesen wäre. Schlussendlich geht das Ergebnis aber in Ordnung, denn die Heimmannschaft hat ihre Chancen genutzt und der SVN blieb wieder viel zu ungefährlich. Nach nun vier Saisonspielen steht der SVN weiterhin ohne Punkte da. Damit rückt das Ziel, die Aufstiegsrunde zu erreichen, in weite Ferne. Die Mannschaft muss nun an ihren Schwächen arbeiten, von Spiel zu Spiel schauen und versuchen in den verbleibenden Spielen der Hinrunde noch möglichst viele Punkte zu holen.

 

Helen Linke und Danayt Semere: „Trotz viel Platz und genügend Lücken im Mittelfeld, welche uns von den Gegnerinnen gelassen wurde, haben wir diese leider nicht effizient genug genutzt. Aus Sicht der 6er haben wir die erste Halbzeit sehr gut zusammen gespielt, was in der zweiten Halbzeit nachgelassen hat. Uns haben allerdings die Schüsse aufs gegnerische Tor gefehlt. Die Zuschauer der Gegnerinnen waren uns gegenüber nicht sehr freundlich und die Torhüterin hat nach dem 1:0 klar auf Zeit gespielt.“

 

Am kommenden Samstag (02.10.) treffen wir auf dem heimischen Hartplatz auf die Damen des BSC Schwalbach und müssen dann endlich die ersten Punkte holen. Anstoß der Partie ist um 18 Uhr. Wir freuen uns, wie immer, über jeden, der uns unterstützen kommt.

Adresse: Dorfwiesenweg 35, 60439 Frankfurt am Main

 

Torfolge:

1:0 Frick (56.)

2:0 Wittich (82.)

 

Aufstellung: Patricia Heinzmann, Marina Lotz, Sifora Kaleab, Helen Linke (75.), Emily Störmer, Vivienne Thiel, Alena Gontscharik (58.), Danayt Semere, Nia Ramolla, Jessica Maques Fernandes, Lorena Conforti // Monique Ogonowski (58.), Chiara Stallfort (75.)


SVN vs. SG Bornheim 0:6 (0:1)

 

Niederursels Fehlstart perfekt

  

Zum ersten Heimspiel der Saison begrüßten die Damen des SVN die Mannschaft der SG Bornheim. Mit zwei Veränderungen in der Startelf, für Nia Ramolla und die verletzte Mira Susak starteten Emily Störmer und Alina Michaelis, sollten nun endlich die ersten Punkte in der neuen Saison geholt werden.

 

Auf dem heimischen Hartplatz, der an diesem Sonntag sehr schwer zu bespielen war, starteten beide Mannschaften gut in die Partie. Bereits in der 3. Minute legte Störmer den Ball vor dem gegnerischen Tor quer, Eva Vlasidou verpasste nur knapp. In der Folge war es aber ein eher Torchancenarmes Spiel. Viel spielte sich zwischen den beiden Strafräumen ab, klare Torchancen konnten bis zur 30. Minute auf beiden Seiten kaum erarbeitet werden. In der besagten Minute war es dann die an diesem Tag überragende Pia Sösemann, die nach einer Flanke mit dem Kopf das 1:0 für die SG Bornheim markierte. In der 41. Minute war es erneut Sösemann, die mit einem Distanzschuss ihr Glück versuchte, aber nur knapp scheiterte. Mit 0:1 aus Niederursel-Sicht ging es in die Halbzeitpause. Im zweiten Durchgang wollte der SVN mit den Einwechslungen von Charlotte Bartl und Alena Gontscharik mehr Druck nach vorne ausüben und sich endlich die ersten klaren Torchancen erarbeiten. Die Motivation der Mannschaft wurde aber bereits in der 48. Minute getrübt, als Sösemann das vermeidbare 2:0 für Bornheim erzielte. Bis zur 70. Minute war es ein ähnliches Spiel wie im ersten Durchgang: wenige Torchancen, lediglich Bornheim kam zu zwei nennenswerten Möglichkeiten, die aber von Niederursels Hintermannschaft gut verteidigt werden konnten. In der 75. Minute trug auch der Schiedsrichter seinen Teil zur Partie bei. Nach einem Zweikampf blieb eine Spielerin der SG Bornheim verletzt am Boden liegen. Der Schiedsrichter konzentrierte sich darauf und erkundigte sich nach dem Wohlergehen der Spielerin, lies das Spiel allerdings weiterlaufen und verlor den Überblick über das Spielgeschehen. In der Folge erhielt Sösemann aus klarer Abseitsposition den Ball und versenkte den Ball zum 3:0. Eine sehr bittere und entscheidende Spielsituation. In den letzten Minuten war dann beim SVN die Luft raus. Die SG Bornheim hingegen nutzte diese Phase und wieder war es Sösemann, die mit ihren Treffern 4 und 5 auf 5:0 erhöhte. In der 89. Minute durfte sich auch Celine Kärcher in die Torschützenliste eintragen und besiegelte mit dem 6:0 den Endstand in einem intensiven Derby.

 

Auch wenn die Niederlage letztendlich zu hoch ausgefallen ist, war sie verdient. Niederursel konnte sich über 90 Minuten keine nennenswerte Chance erspielen und sorgte somit bei Bornheims Torfrau Sonnur Kiricioglu für einen ruhigen Spielverlauf. Die Dinge, die sich Niederursel für das Spiel vorgenommen hatte, konnten leider über weite Strecken der Partie nicht auf den Platz gebracht werden. Trotz der großen Enttäuschung nach dem Spiel, gilt es nun, das Spiel abzuhaken und sich auf das anstehende Spiel in Schierstein zu konzentrieren.

 

Sifora Kaleab: „Obwohl wir uns über die Stärke des Gegners bewusst waren, wollten wir in unserem dritten Punktspiel unbedingt Punkte holen. In der ersten Halbzeit haben wir kämpferisch gut dagegengehalten, jedoch kaum selbst das Spiel gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir es dann immer noch nicht geschafft unser Spiel zu spielen und haben innerhalb von 3 unaufmerksamen Minuten 3 Tore kassiert. Die Niederlage geht zwar in Ordnung, ist jedoch viel zu hoch ausgefallen. In drei Punktspielen keinen Punkt geholt zu haben, ist natürlich sehr enttäuschend. So ganz erklären kann ich mir das nicht, denn das Potenzial in der Mannschaft ist mehr als vorhanden. Ich hoffe, dass der Knoten im nächsten Spiel platzt und wir nicht nur kämpferisch, sondern auch spielerisch überzeugen können.“

 

Monique Ogonowski: „Die Enttäuschung über diese hohe Niederlage auf heimischem Hartplatz sitzt tief, wir hatten uns definitiv mehr erhofft. Es waren zu viele Fehlpässe und Ballverluste, zu wenig Kommunikation auf dem Feld und ein Schiedsrichter, der das intensive Derby nicht souverän geleitet hat. Wir haben in der ersten Halbzeit gekämpft und dagegengehalten, eigene Fehler führten dann zum Gegentor. In der zweiten Halbzeit war noch alles möglich, aber Bornheims Pässe in die Tiefe waren einfach präziser und die vorhandenen Torchancen wurden effizient genutzt. Es war von beiden Mannschaften kein schönes Fußballspiel, aber mit der starken Pia Sösemann hat Bornheim verdient, wenngleich das 6:0 zu hoch ausgefallen ist, die drei Punkte mit nach Hause genommen. Der Saisonstart war sehr holprig. Wir müssen die ersten drei Spiele hinter uns lassen und anfangen als Team zusammenzuspielen. Das Potenzial ist auf jeden Fall da!“

 

In der kommenden Woche steht das nächste Auswärtsspiel an. Am Samstag (25.09.2021) gastiert der SVN um 18:00 Uhr in Schierstein, wo nun endlich die ersten Punkte eingefahren werden sollen. Auch hier freuen wir uns über jede Unterstützung vor Ort.

Adresse: KR WI-Schierstein (Zehntenhof), Kleinaustr., 65201 Wiesbaden

 

Torfolge:

0:1 Sösemann (30.)

0:2 Sösemann (48.)

0:3 Sösemann (75.)

0:4 Sösemann (76.)

0:5 Sösemann (78.)

0:6 Kärcher (90.)

 

Besondere Vorkommnisse:

88. Minute: Gelb-Rote Karte SV Niederursel

 

Aufstellung: Patricia Heinzmann, Sifora Kaleab, Alina Michaelis (46.), Vivienne Thiel, Emily Störmer, Monique Ogonowski (67.), Hannah Marquard, Danayt Semere, Dilge Uygun, Eva Vlasidou (46.), Lorena Conforti // Helen Linke (67.), Charlotte Bartl (46.), Alena Gontscharik (46.), Nia Ramolla


SG Haitz vs. SVN 4:2 (2:0)

Ernüchternde Auswärtsniederlage

Eine Woche nach dem Saisonauftakt, waren die Damen des SV Niederursel an diesem Samstag erneut auswärts gefordert. Diesmal ging es nach Gelnhausen zur SG Haitz, bei der man nach der Auftaktniederlage die ersten Punkte der Saison holen wollte. Personell musste die Mannschaft dabei auf Alina Michaelis und Marina Lotz verzichten dafür rückten Danayt Semere und Monique Ogonowski in die Startelf.


Auf dem sehr schwer zu bespielenden und unebenen Rasen verschlief das Team von Trainer Karim Benjelloun die erste Hälfte jedoch komplett. Es spielten fast ausschließlich die Gastgeberinnen aus Haitz, die sich durch Bälle in die Tiefe immer wieder gefährliche Torchancen erarbeiteten. Folgerichtig kassierte man nach etwa 30 Spielminuten das 1:0. Nur wenige Minuten später konnte ein Spielzug der Heimmannschaft von Kaleab nur mit einem Foulspiel im Sechzehner unterbunden werden. Den berechtigten Elfmeter verwandelte Fornges sicher zum 2:0 (38.). Selbst konnte sich die Mannschaft des SVN in Durchgang eins keine nennenswerte Torchance erarbeiten, was vor allem an den unzähligen Fehlpässen im Speilaufbau lag. Dass Niederursel „nur“ mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Pause geht, haben sie allen voran der erneut starken Torhüterin Heinzmann zu verdanken, die ein ums andere Mal gefährliche Abschlüsse parieren konnte. An dieser Stelle möchten wir noch erwähnen, dass sich unsere Abwehrspielerin Mira Šušak im ersten Durchgang am Fuß verletzte. Wir wünschen ihre eine schnelle und gute Genesung.
Nach der enttäuschenden ersten Hälfte war nun der Kampfgeist der Niederurselerinnen geweckt. Man wollte sich hier nicht so leicht geschlagen geben und zeigte jetzt, in etwas veränderter Formation, ein völlig anders Gesicht. In Durchgang zwei war die Mannschaft endlich im Spiel angekommen und wirkte nun viel konzentrierter, stellte die vielen Fehlpässe ab und kam auch selbst zum Abschluss. Conforti versuchte es zwei Mal aus der Distanz, scheiterte aber an der Schlussfrau der Gastgeberinnen. Genau in diese kleine Drangphase der Niederurselerinnen, fiel dann jedoch eine Ecke der SG Haitz, die nicht konsequent verteidigt wurde. So konnte die Heimmannschaft mit dem 3:0 die vermeintliche Vorentscheidung erzielen (68.). Doch die letzten knapp 20 Minuten der Partie hatten es nochmal in sich. Zunächst konnte Eva Vlasidou einen Fehler in der Haitzer Hintermannschaft nutzen und den 3:1 Anschlusstreffer erzielen (73.), ehe Emily Störmer die Niederurseler Hoffnungen, auf zumindest einen Auswärtspunkt, nochmal aufleben ließ. In der 90. Spielminute erzielte sie mit einem Weitschuss sehr sehenswert das 3:2. Diese Hoffnungen waren jedoch nur von kurzer Dauer, denn quasi im direkten Gegenangriff spielten sich die Damen der SG Haitz noch einmal vor das Niederurseler Tor und Noll erzielte den 4:2 Schlusspunkt.
 
Auch wenn es zum Ende des Spiels nochmal knapp wurde, muss man anerkennen, dass Niederursel mit einer verdienten Niederlage nach Hause fährt, denn besonders die Leistung in Hälfte eins war zu unkonzentriert und fehlerhaft. Kampfgeist und Wille, waren der Mannschaft dennoch nicht abzusprechen. In der neuen Woche wird man diese Fehler aufarbeiten, um dann im ersten Heimspiel der Saison auch die ersten Punkte einzufahren.

Co-Trainer Artin Shamsollahi: „Leider haben wir in der ersten Halbzeit das Fußball spielen eingestellt und lagen verdient zurück und können uns bei unserer Torhüterin bedanken, dass es nicht höher ausfiel. In der zweiten Halbzeit lief es zunächst besser, doch in der kleinen Druckphase haben wir das nächste Tor kassiert. Wir haben dennoch einen großen Kampf abgeliefert und sind sogar auf 2:3 herangekommen, doch es war schon zu spät. Wir hoffen auf eine schnelle Genesung von Šušak und wünschen ihr eine gute Besserung.“

Nächste Woche steht das erste Heimspiel der neuen Saison an. Am kommenden Sonntag (19.09.) treffen wir auf dem heimischen Hartplatz auf die Damen der SG Bornheim und wollen den ersten Saisonsieg. Anstoß der Partie ist um 18 Uhr. Wir freuen uns, wie immer, über jeden, der uns unterstützen kommt.
Adresse: Dorfwiesenweg 35, 60439 Frankfurt am Main

Torfolge:
1:0 Schaefer (30.)
2:0 Fornges (38.)
3:0 Gutermann (68.)
3:1 Vlasidou (73.)
3:2 Störmer (90.)
4:2 Noll (90.)

Aufstellung: Patricia Heinzmann, Mira Šušak (46.), Sifora Kaleab, Vivienne Thiel (73.), Monique Ogonowski (73.), Hannah Marquard, Danayt Semere, Dilge Uygun, Nia Ramolla, Eva Vlasidou, Lorena Conforti // Lea Cohrs (73.), Emily Störmer (46.), Helen Linke (73.)


SC Dortelweil vs. SVN 3:0 (2:0)

Teuer verkauft bei erster Saisonniederlage

Nach unzähligen Monaten ohne Fußball und insgesamt knapp einem Jahr ohne Pflichtspiel ging es für die Damenmannschaft des SV Niederursel in der Verbandsliga Süd nun endlich wieder los. Aufgrund der Coronasituation wird die Liga in dieser Saison in einem etwas anderen Modus ausgetragen: für die Hinrunde sind die zwölf teilnehmenden Mannschaften in zwei Sechsergruppen eingeteilt. Nach dieser Runde mit Hin- und Rückspiel werden die Gruppen zum neuen Jahr gemischt. In zwei neuen Sechsergruppen werden daraufhin in der Rückrunde jeweils die drei erstplatzierten in einer Aufstiegsrunde spielen und die drei letztplatzierten der beiden Gruppen spielen den Abstieg untereinander aus. Die Mannschaft des SV Niederursel hat sich für die Hinrunde das klare Ziel gesetzt, die Top 3 zu erreichen, um im neuen Jahr dann in der Aufstiegsrunde mitzuspielen. Dabei helfen sollen auch die beiden Neuzugänge Lea Cohrs und Hannah Marquard, die wir an dieser Stelle herzlich willkommen heißen möchten. Ansonsten gab zur neuen Saison personell keine Veränderungen im Team.

Zum Auftakt in die neue Runde ging es für die Mannschaft von Trainer Karim Benjelloun dann direkt richtig schwer los. Es stand das Auswärtsspiel bei der wohl stärksten Mannschaft und dem Favoriten der Gruppe, dem SC Dortelweil, an. Doch trotz dieser Ausgangslage gingen die Niederurselerinnen selbstbewusst in die Partie, denn man weiß um die eigene Stärke und dass man es, mit einer guten Leistung, jedem Gegner schwer machen kann. Die Mannschaft wollte hier Punkte mitnehmen und das zeigte sie über 90 Minuten auf dem Platz. Von Beginn an hielt man den sehr spielstarken Dortelweilerinnen viel Laufbereitschaft und Kampfgeist entgegen. So wurden in Hälfte eins des Spiels nur wenige Torchancen des Gegners zugelassen, die die sehr stark aufgelegt Torfrau Heinzmann abwehren konnte. Dennoch führten die Gastgeberinnen bereits nach 20 Minuten mit zwei Toren. Aus zwei Eckbällen für Dortelweil fielen zwei Gegentore (2. Und 19. Spielminute). Von diesem Rückschlag ließen sich die Damen des SVN nicht unterkriegen und spielten weiter ordentlich mit, man schaffte es jedoch nicht, wirklich gefährlich Torchancen zu erarbeiten.

Trotz des Rückstandes gab sich das Team zur Halbzeit noch nicht geschlagen. Mit dem Wideranpfiff drängte Niederursel auf den Anschlusstreffer. Man hatte nun mehr Ballbesitz und versuchte schnell nach vorne zu spielen und die Spitzen Störmer und Vlasidou einzusetzen, was auch immer wieder gelang, dennoch blieben wirklich gefährlich Chancen zunächst weiter aus. Auf der Gegenseite kam Dortelweil durch gute Kombinationen immer wieder vor das Tor, doch die Abwehrkette und Torhüterin Heinzmann konnten weiter Gegentreffer verhindern, sodass das Team aus Niederursel weiter im Spiel blieb. Dies änderte sich 15 Minuten vor Spielende, als Assmann im Anschluss an einen Freistoß das 3:0 und damit die Vorentscheidung erzielte (77.). In den letzten Spielminuten merkte man der Mannschaft aus Niederursel dann die Enttäuschung an, aber man gab sich dennoch nicht auf, spielte weiter nach vorn und erarbeitete sich in Person von Vlasidou noch zwei sehr gute Chancen auf einen Treffer, die leider beide knapp am Tor vorbei gingen.

Unter dem Strich steht am Ende eine verdiente, aber sehr bittere Niederlage. Gegen einen spielerisch überlegenen Gegner konnte das Team gut mithalten. Letztlich hat man alle Gegentore nur durch Standardsituationen kassiert und hätte sich einen eigenen Treffer verdient gehabt. Nun heißt es in der kommenden Woche weiter zu arbeiten, um dann im nächsten Spiel die ersten Punkte der neuen Saison einzufahren.

Neuzugang Hannah Marquard: „Der Gegner war uns spielerisch überlegen und hat uns unsere Defizite aufgezeigt, das muss man anerkennen. Dennoch haben wir gut dagegen gehalten und gekämpft, dass ist das Positive, was wir aus dem Spiel mitnehmen sollten. Ich hatte nach der langen Coronapause einfach wieder Spaß am Fußball. Die Mannschaft hat mich von Beginn an gut aufgenommen und freue mich auf die Saison.“

Vivienne Thiel: „Ich bin zufrieden mit der Leistung der Mannschaft, wir haben gemeinsam als Team gegen starke Gegnerinnen aus Dortelweil gut dagegengehalten. Nach drei Standards stand es plötzlich 3:0. Was mir gut gefallen hat, ist, dass all unsere Spielerinnen bis zum Schluss gekämpft haben, leider sollte uns ein Anschlusstreffer nicht gelingen. Insgesamt bin ich zufrieden mit der Teamleistung und denke daran können wir die kommenden Spiele anknüpfen.“

Nächsten Samstag (11.09.) geht es für die Mannschaft erneut zu einem Auswärtsspiel. Diesmal ist der Gegner die SG Haitz. Anstoß der Partie ist um 18 Uhr. Wir freuen uns, wie immer, über jeden, der uns unterstützen kommt.
Adresse: Kaltenborn, 63571 Gelnhausen

Torfolge:
1:0 Harms (2.)
2:0 Harms (19.)
3:0 Assmannn (77.)

Aufstellung: Patricia Heinzmann, Marina Lotz, Sifora Kaleab, Alina Michaelis (65.), Emily Störmer (71.), Vivienne Thiel (77.), Hannah Marquard, Dilge Uygun, Nia Ramolla, Eva Vlasidou, Lorena Conforti // Mira Šušak (77.), Lea Cohrs (65.), Monique Ogonowski (71.), Danayt Semere