Spielberichte 2021/2022


BSC Schwalbach vs. SVN 3:3 (1:1)

 

Wieder kein Auswärtssieg

 

Vergangenes Wochenende stand für die Damenmannschaft des SV Niederursel bereits das letzte Spiel der Hinrunde und damit des Jahres 2021 an. Zum Abschluss stand ein Auswärtsspiel beim Tabellenschlusslicht BSC Schwalbach an. Auch wenn schon länger feststeht, dass beide Mannschaften im kommenden Jahr an der Abstiegsrunde teilnehmen werden, war dieses Spiel von großer Bedeutung, denn alle Punkte, die in der Hinrunde gegen die anderen Teilnehmer an der Abstiegsrunde gesammelt wurden, bleiben in der Rückrunde erhalten. So war es für den SVN an diesem Tag besonders wichtig, drei Punkte gegen einen direkten Konkurrenten um den Abstieg zu holen. Außerdem wollte das Team endlich auch auswärts einen Sieg einfahren und so einen versöhnlichen Jahresabschluss feiern.

 

Mit dem Wissen um die Bedeutung des Spiels im Hinterkopf starteten die Niederurselerinnen motiviert in die Partie und wollten von Beginn an klar machen, wer die Punkte an diesem Abend mit nach Hause nehmen würde. Dies gelang zunächst auch sehr gut. Der SVN hatte mehr vom Spiel und versuchte sofort gefährliche Aktionen zu erspielen. In der 11. Spielminute war es dann ein Angriff über die rechte Seite der zum Erfolg führte. Am Rande des Sechzehners kam Conforti an den Ball, zog etwas in die Mitte und erzielte mit ihrem Distanzschuss sehenswert die 1:0 Führung. Zu diesem frühen Zeitpunkt ging die Niederurseler Führung absolut in Ordnung. Doch in der Folge ließ der SVN nach und wurde deutlich passiver, statt konsequent auf das 2:0 zu spielen. So entwickelte sich eine schwache und von Fehlern im Passspiel geprägt Partie, die sich hauptsächlich im Mittelfeld abspielte. Niederursel ließ es so zu, dass der Gegner aus Schwalbach ins Spiel kam und nun auch immer wieder Nadelstiche nach vorne setzten konnte. Die Damen des SVN hatten zwar die deutlich besser Spielanlage und höhere fußballerische Qualität, doch sie konnten es an diesem Abend nicht wirklich auf den Platz bringen, was bestraft wurde. Direkt vor dem Halbzeitpfiff schaffte es die Heimmannschaft im Anschluss an eine Ecke ebenfalls mit einem Distanzschuss auszugleichen (45.). So ging es mit einem Unentschieden in die Pause, was nach dem Spielverlauf auch gerecht war, denn Niederursel hat es nach gutem Start verpasst, weiter guten Fußball zu spielen und den Gegner durch die eigene Passivität im Spiel gehalten.

 

Zur Halbzeit nahm Trainer Karim Benjelloun gleich drei Wechsel vor, doch auch diese Umstellungen trugen zunächst keine Früchte. Im Gegenteil musste die Gastmannschaft aus Niederursel nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff erneut einen Gegentreffer hinnehmen. Nach einem Schwalbacher Angriff konnte sich Puhalo gegen die Abwehr des SVN durchsetzen und die 2:1 Führung für die Gäste erzielen (57.). Nach diesem Rückschlag merkte die Mannschaft dann, dass sie endlich aufwachen muss, wenn man an diesem Abend Punkte mitnehmen wollte. Und so zeigte der SVN nun wieder etwas mehr Einsatz und den Willen, das Spiel drehen zu wollen. Auch wenn es spielerisch an diesem Abend eine nie wirklich gute Leistung war, schafften es die Damen aus Niederursel dann tatsächlich die Partie mit einem Doppelschlag von Emily Störmer zu drehen. Zunächst wurde Störmer von der sehr bemühten Eva Vlasidou perfekt freigespielt und konnte frei vor der Torfrau zum 2:2 einschieben (64.). Und nur wenige Spielminuten später war es dann erneut Störmer, die sich aus der Distanz ein Herz fasste und mit ihrem Schuss die 3:2 Führung erzielte (70.). Doch nun zeigte sich ein ähnliches Bild wie in der ersten Hälfte. Niederursel wog sich mit der Führung im Rücken in Sicherheit und wurde immer passiver, statt konsequent auf die Entscheidung zu spielen, was die Gastgeberinnen im Spiel hielt. Hinzu kam, dass Störmer und zweimal Vlasidou sehr gute Chancen auf die 4:2 Vorentscheidung ausließen. So kam es, wie es kommen musste und der SVN wurde wie in Halbzeit eins ganz spät für die eigene Passivität bestraft. In Spielminute 89 gab es einen sehr unnötigen Freistoß von der linken Seite und die Mannschaft des SVN schaffet es nicht, den Ball konsequent zu klären. Die Stürmerin der Heimmannschaft kam im Sechzehner zum Abschluss und markierte mit dem Treffer zum 3:3 den Endstand.

 

So verpasste die Mannschaft erneut einen Auswärtssieg und brachte sich damit selbst um zwei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Auch wenn der SVN die spielerisch bessere Mannschaft war, ging das Unentschieden schlussendlich in Ordnung, da man zu viele eigene Torchancen ausließ und den Gegner durch einige Unkonzentriertheiten und Passivität zurück ins Spiel kommen ließ. Nun bleibt der Mannschaft nur, die durchwachsene Hinrunde abzuhaken, sich in der Winterpause zu regenerieren und sich dann im neuen Jahr mit einer guten Vorbereitung bestmöglich auf den Kampf gegen den Abstieg vorzubereiten.

 

Mira Susak: „Leider nur ein Unentschieden. Fehlende Kraft und Konzentration führten in dieser Partie dazu, dass wir in Rückstand gingen. Mit guten Einzelaktionen fanden wir dann phasenweise wieder zurück ins Spiel und gaben den Sieg letztendlich doch aus der Hand. Nun ist erstmal Winterpause und ich hoffe, dass wir nach dieser in eine gute Vorbereitung kommen und mit neuem Elan in den Kampf um den Klassenerhalt starten können.“

 

Emily Störmer: „Ich finde, dass wir aus diesem Spiel hätten mehr rausholen müssen. Wir haben zu viele Torchancen verschenkt. Es war für uns deutlich mehr drin als ein Unentschieden.“

 

Nun steht für das Team erstmal die verdiente Winterpause an. Im März 2022 geht die Saison für den SVN dann in der Abstiegsrunde weiter, in die das Team 7 Punkte mitnehmen wird. Aus der eigenen Gruppe gehen neben dem SVN die SG Haitz mit 9 Punkten und der BSC Schwalbach mit einem Punkt in die Abstiegsrunde. Aus der zweiten Gruppe der Verbandsliga Süd kommen der TSV Nieder-Ramstadt (8 Punkte), FC Viktoria Schaafheim (6 Punkte) und die FFG Winterkasten Reichenbach (2 Punkte) hinzu. Gespielt wird dann nur noch ein Hin- und Rückspiel gegen die Mannschaften, die in der jeweils anderen Gruppe waren. Von diesen 6 Mannschaften werden am Ende des Jahres 3 in die Gruppenliga absteigen müssen. Als aktuell drittplatzierte Mannschaft hat der SVN eine ordentliche Ausgangslage. Dennoch muss die Mannschaft im kommenden Jahr hart arbeiten und noch einige Punkte einfahren, um den Klassenerhalt zu schaffen.

 

Torfolge:

0:1 Conforti (11.)

1:1 Schmitt (45.)

2:1 Puhalo (57.)

2:2 Störmer (66.)

2:3 Störmer (71.)

3:3 Martin (89.)

 

Aufstellung: Patricia Heinzmann, Mira Susak, Chiara Stallfort (46.), Sifora Kaleab, Vivienne Thiel, Helen Linke (46.), Danayt Semere, Jessica Maques Fernandes (46.), Nia Ramolla, Eva Vlasidou, Lorena Conforti // Alina Michaelis (46.), Emily Störmer (46.), Lea Cohrs, Hannah Marquard (46.)


SVN vs. 1. FSV Schierstein 0:0

 

Torloses Remis im letzten Heimspiel des Jahres

 

Vergangen Samstag stand für die Damenmannschaft des SV Niederursel bereits das letzte Heimspiel der Hinserie an. Nachdem seit letzter Woche feststeht, dass Niederursel im kommenden Jahr die Rückserie in der Abstiegsrunde bestreiten wird, ist es besonders wichtig aus den letzten beiden Spielen noch Punkte mitzunehmen, denn diese werden dann zum Teil mit in die Rückrunde genommen und können entscheidend für den Kampf gegen den Abstieg sein. Daher wusste die Mannschaft, was an diesem Tag für sie auf dem Spiel stand. Mit Schierstein erwartete man einen Gegner auf Augenhöhe und wollte nach der knappen Hinspielniederlage nun einen Sieg einfahren.

 

Ähnlich wie das Hinspiel, entwickelte sich auch diese Partie zu einem sehr engen Spiel mit wenigen gefährlichen Torchancen. Die Damen des SVN versuchten aus der Abwehr das Spiel mit kurzen Pässen aufzubauen und sich so nach vorne zu arbeiten, um dann den Ball in die Schnittstelle auf eine der Offensivspielerinnen zu spielen. Dies gelang auch einige Mal, wie in Spielminute 10, als Vlasidou auf Thiel durchsteckte, diese den Ball aber leider nicht mehr vor der Torfrau erreichte. Die Gäste aus Schierstein standen allerdings sehr sicher und ließen nur wenige solcher Situation zu. Im Gegenzug versuchten sie, über schnell vorgetragen Angriffe und lange Bälle in die Spitze gefährlich zu werden. Doch auch die Nierderurseler Abwehr stand sehr sicher und ließ wenige Chancen zu. Nach einem Fehler im Spielaufbau des SVN, schafften es die Gäste dann einmal die Niederurseler Hintermannschaft zu überspielen und alleine auf das Tor zuzulaufen, doch Torfrau Heinzmann konnte sich im Eins-gegen-Eins gegen die Gästestürmerin durchsetzen und auch den Nachschuss parieren und damit ihre Mannschaft vor dem Gegentor bewahren. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte, gab es dann zunächst kaum noch nennenswerte Tormöglichkeiten. Beide Teams versuchten es noch ein paar Mal mit Schüssen aus der Distanz, jedoch ohne die jeweils gegnerische Torfrau wirklich in Gefahr zu bringen. Direkt vor der Pause hatte der SVN dann aber doch noch die große Chance auf die Führung. Nach einem gut vorgetragenen Angriff wird Sabrina Trautmann mit einem Schnittstellenpass freigespielt und läuft auf das Gästetor zu, schließt allerdings zu zentral ab, so dass die Schiersteiner Torfrau den Ball halten kann. So geht die Partie torlos in die Pause.

 

Auch in Durchgang zwei änderte sich wenig am Spielgeschehen. Beide Teams sind bemüht sich Chancen zu erspielen und arbeiten sich aneinander ab, ohne wirklich gefährlich zu werden. Je weiter das Spiel dann voranschritt, desto mehr merkte man beiden Mannschaften dann auch an nicht den entscheidenden Fehler machen zu wollen, der dem Gegner die große Chance auf die Führung gibt. So fand das Spiel in der zweiten Hälfte hauptsächlich im Mittelfeld statt und echte Tormöglichkeiten waren Mangelware. Beiden Teams kann man Wille und Einsatz nicht absprechen, doch man neutralisierte sich gegenseitig. Gegen Ende der Partie wurden die Gäste aus Schierstein nochmal etwas aktiver und versuchten stärker auf das Tor zu drängen, ohne dabei jedoch die Absicherung nach hinten zu verlieren und dem SVN Tormöglichkeiten zu geben. Nun schaffte es Schierstein in wenigen Minuten zwei Mal gefährlich vor das Tor des SVN zu kommen, doch Torfrau Heinzmann griff beide Male stark ein und verhinderte den Gegentreffer. In Spielminute 90 allerdings, war auch Heinzmann überwunden und die Gäste jubelten schon. Nach einem Schiersteiner Angriff über die rechte Seite, kam Baumann im Sechzehner zum Abschluss, ihr Schuss trifft allerdings nur die Innenseite des Pfostens und der SVN kann in höchster Not auf der Linie klären und am Ende mit ganz viel Glück den Punkt retten.

 

Insgesamt geht das torlose Unentschieden jedoch in Ordnung. Der SVN hat an diesem Tag erneut großen Einsatz und Kampfgeist gezeigt und auch spielerisch viele gute Ansätze geliefert. Was gefehlt hat, um ein solch enges Spiel dann zu gewinnen, sind zwingende Torchancen, die eiskalt genutzt werden. Doch auch dem Gegner fehlte diese Qualität an diesem Wochenende, weshalb beide Teams mit dem Punkt leben müssen. Nun bleibt dem SVN noch eine Partie in der Hinrunde, die unbedingt gewonnen werden soll, um sich mit drei Punkten in die Winterpause zu verabschieden.

 

Chiara Stallfort: „Wir wussten, dass wir mit Schierstein einem Gegner auf Augenhöhe entgegentreten würden. Von Minute 1 an, war die Mannschaft voll da und versuchte 90 Minuten lang einen guten Spielaufbau zu gestalten. Einige Torchancen konnten leider nicht verwertet werden. Beim Gegner wurden vor allem die langen Bälle auf die Außen und Stürmer gefährlich und es kam auch zu einigen guten Torchancen. Zum Glück konnte Patze einiges entschärfen. Am Ende war es ein gerechtes 0:0.“

 

Am kommenden Samstag (06.11.) tritt die Mannschaft dann zum letzten Spiel der Hinserie bei den Damen des BSC Schwalbach an. Anstoß der Partie ist um 18:00 Uhr. Wir freuen uns, wie immer, über jeden, der uns unterstützen kommt.

Adresse: Am Sportplatz, 65824 Schwalbach

 

Aufstellung: Patricia Heinzmann, Mira Susak, Chiara Stallfort (22./46.), Sifora Kaleab, Emily Störmer (74.), Vivienne Thiel, Hannah Marquard, Danayt Semere, Nia Ramolla, Eva Vlasidou, Lorena Conforti // Helen Linke, Sabrina Trautmann (22./46.), Monique Ogonowski (74.)


SG Bornheim vs. SVN 3:1 (1:1)

 

Rückschlag in Bornheim

 

Nach zuletzt drei starken Auftritten mit zwei Siegen, wollten die Damen des SVN an diesem Wochenende nachlegen. Im Derby bei der SG Bornheim wollte man sich für die deutliche Hinspielniederlage revanchieren und nun auch auswärts endlich punkten. Doch auch diese Partie musste der SVN aufgrund von Verletzung und Krankheit mit Personalsorgen bestreiten, was das Team allerdings erneut nicht beirrte, sondern noch größeren Kampfgeist weckte.

 

Wie erwartet startete die Heimmannschaft sehr druckvoll in die Partie und drängte von Beginn an auf das Tor des SVN. Die Gäste aus Niederursel hielten jedoch geschlossen dagegen und vereitelten so die meisten Angriffe. Selbst versuchte der SVN über die schnellen Stürmerinnen Vlasidou und Cohrs immer wieder Nadelstiche nach vorne zu setzen. Diese Versuche blieben doch zunächst sehr ungefährlich. Nach einer Viertelstunde verteidigte das Team dann allerdings einmal nicht konsequent genug und das wurde direkt bestraft. Die starke Pia Sösemann, die die Niederurselerinnen schon im Hinspiel vor enorme Probleme stellte, setzte sich auf der rechten Seite durch, umkurvte die rauskommende Torfrau Heinzmann und traf zum 1:0 für die Heimmannschaft (15.). Der SVN zeigte sich in der Folge von diesem Gegentreffer wenig geschockt und versuchte sich weiterhin eigene Tormöglichkeiten zu erarbeiten. Nur 10 Minuten nach dem Gegentor, wurde das Team für seinen großen Kampfgeist und Mut an diesem Tag belohnt. Nach einem Vorstoß des SVN konnten die Bornheimerinnen den Ball mehrfach nicht richtig klären. So konnte sich Conforti am Sechzehner behaupten und mit ihrem Schuss in die linke Torecke das, zu diesem Zeitpunkt verdiente, 1:1 erzielen (25.). Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte kommt Niederursel durch Vlasidou und Thiel noch zu zwei weiteren Torgelegenheiten, bei denen der Abschluss jedoch zu ungefährlich blieb. Doch auch die Heimmanschaft aus Bornheim, konnte keine nenneswerten Aktionen mehr zeigen. Die Niederurseler Hintermannschaft präsentierte sich hellwach und konnte alle Angriffe entschärfen. So ging es mit dem Unentschieden in die Pause.

 

Auch in Durchgang zwei zeigte sich ein unverändertes Bild. Die Gastgeberinnen aus Bornheim hatten mehr vom Spiel und der SVN verteidigte mit viel Einsatz und Kampfgeist. Allerdings konnte die Mannschaft, auch aufgrund von schwindenden Kräften, in der zweiten Hälfte kaum noch eigene Vorstöße nach vorne verbuchen. So wurde der Druck der Bornheimerinnen auf das Tor immer größer. In Spielminute 51 ist es dann mal wieder ein Standard, der Niederursel in große Bedrängnis bringt. Einen Freistoß aus gut 20 Metern konnte Torfrau Heinzmann zwar zunächst entschärfen, aber nur in die Mitte abprallen lassen. Während drei Bornheimer Spielerinnen in die Mitte auf den Abpraller zuliefen, waren die Niederurselerinnen viel zu passiv, so dass Sösemann frei vor der Torfrau einköpfen kann und mit ihrem zweiten Treffer die 2:1 Führung für die Gastgeberinnen erzielte. In den folgenden Minuten hatte Bornheim nun die Chancen die Vorentscheidung zu erzielen, doch diese ließen die ungenutzt. So blieb der SVN im Spiel und konnte sich zehn Minuten vor dem Ende dann nochmal die Chance auf den Ausgleichstreffer erabeiten. Emily Störmer hatte diesen auf dem Fuß. Nach einem langen Ball aus dem Mittelfeld, konnte sie ihren Gegenspielerinnen davon und auf das Tor zulaufen. Ihr Abschluss kam dann allerdings etwas überhastet, so dass die Bornheimer Torfrau ohne Probleme klären kann. So blieb die große Chance auf den Ausgleich ungenutzt und im Gegenzug machten die Bornheimerinnen dann doch noch alles klar. In Spielminute 84 überwand die Heimmannschaft die Abwehr des SVN noch einmal und Kärcher konnte frei vor dem Tor zum 3:1 einschieben und damit den Endstand markieren.

 

Abschließend muss man anerkennen, dass die Niederlage an diesem Tag verdient ist, da Bornheim es schaffte sich mehr Torchancen zu erarbeiten. Dennoch hätte man an diesem Wochenende, mit der letzten Konsequenz vor dem Tor, einen Punkt mitnehmen können. Durch diese Niederlage ist die Teilnahme an der Aufstiegsrunde nun nicht mehr möglich. Trotzdem sind die beiden kommenden Spiele für den SVN enorm wichtig, denn die Punkte aus der Hinserie können zum Teil mit in die Rückrunde genommen werden. Daher sollte das Team alles daran setzten, aus den letzten beiden Spielen, gegen direkte Konkurrenten um den Abstieg, sechs Punkte zu holen.

 

Lorena Conforti: „Insgesamt können wir mit der Leistung und dem Einsatz der Mannschaft zufrieden sein. Wir wussten, dass es ein intensives Spiel wird und konnten vor allem in den Zweikämpfen sehr gut dagegenhalten. Die ein oder andere Torchance hätten wir besser nutzen müssen, da hat uns die Klarheit vor dem Tor gefehlt. Ein Punkt wäre auf jeden Fall möglich gewesen - schade, dass es dafür am Ende nicht gereicht hat.“

 

Am kommenden Samstag (30.10.) steht wieder ein Heimspiel für den SVN an. Zu Gast ist die Mannschaft des FSV Schierstein. Anstoß der Partie ist um 18:00 Uhr. Wir freuen uns, wie immer, über jeden, der uns unterstützen kommt.

Adresse: Dorfwiesenweg 35, 60439 Frankfurt am Main

 

Torfolge:

1:0 Sösemann (15.)

1:1 Conforti (25.)

2:1 Sösemann (52.)

3:1 Kärcher (85.)

 

Aufstellung: Patricia Heinzmann, Mira Susak (66.), Sifora Kaleab, Vivienne Thiel, Lea Cohrs, Helen Linke (75.), Sabrina Trautmann, Danayt Semere, Nia Ramolla, Eva Vlasidou, Lorena Conforti // Chiara Stallfort (75.), Aylina Centineo, Emily Störmer (66.)


SVN vs. SG Haitz 8:1 (2:0)

 

Mit einem Torfestival zum zweiten Saisonsieg

 

Zum dritten Heimspiel in Folge, war am vergangenen Wochenende die Mannschaft der SG Haitz zu Gast am Urselbach. Tabellarisch war dies ein enorm wichtiges Duell, wollte man den Anschluss an die obere Tabellenhälfte nicht komplett verlieren, musste an diesem Samstagabend unbedingt ein Sieg her. Nach dem schwachen Auftritt und der verdienten Niederlage im Hinspiel in Langenselbold vor wenigen Wochen, wollte das Team nun ein anderes Gesicht zeigen und die Partie diesmal für sich entscheiden.

So starteten die Damen des SVN hochmotiviert in die Partie auf dem heimischen Hartplatz. Und bereits nach zwei gespielten Minuten unterstrichen die Niederuselerinnen ihre Ambitionen an diesem Tag drei Punkte einzufahren. Nach einer langen Ecke von Conforti, kommt Alina Michaelis am linken Sechzehnereck an den Ball und erzielt mit ihrem Schuss die frühe 1:0 Führung. In der Folge erarbeitete sich die Offensivabteilung des SVN rund um Vlasidou, Trautmann und Cohrs weitere Tormöglichkeiten. Mit dem Verlauf des ersten Durchgangs verflachte das Spiel jedoch zunehmend. Die Partie war nun von vielen Fehlpässen geprägt und es gab kaum Torchancen auf beiden Seiten. Kurz vor der Pause schaffte es der SVN dann aber doch noch die Führung auszubauen. Nach einem gut vorgetragenen Angriff spielt Marquard den Ball perfekt in die Schnittstelle der Abwehr auf Vlasidou, die die Torfrau umläuft und zum 2:0 einschiebt (41.). Dieser Treffer kurz vor der Pause war enorm wichtig, denn in den Minuten zuvor, hat man die Gastmannschaft immer besser ins Spiel kommen lassen.

 

Nach der bereits ordentlichen Leistung in Halbzeit eins, zeigten sich die Damen des SVN nach der Pause sogar noch verbessert und demonstrierten den Gästen aus Haitz eindrucksvoll, dass es an diesem Tag für sie nichts zu holen gab. Direkt nach dem Wiederanpfiff spielt Vlasidou aus dem Mittelfeld einen exzellenten langen Ball auf Sabrina Trautmann, die allein auf die Torfrau zulaufen kann und sicher zum 3:0 verwandelt (46.). Nur zwei Minuten später erhöht Conforti per Distanzschuss auf 4:0 (48.). In der Folge nimmt Niederursel etwas an Tempo raus und lässt die Partie lockerer angehen, ohne dabei die Kontrolle über das Spielgeschehen zu verlieren. Doch in Spielminute 62 unterläuft dem SVN dann ein individueller Fehler im Spielaufbau, der es der Gästespielerin Seikel erlaubt allein auf das Tor zuzulaufen und den 4:1 Anschlusstreffer zu erzielen. Dieser Treffer verunsichert die Gastgeberinnen jedoch nicht, sondern motiviert sie eher in den verbleibenden 30 Minuten nochmal Gas zu geben und eine konzentrierte Leistung zu zeigen. Und das tut die Mannschaft. Nur wenige Minuten nach dem Anschlusstreffer der Gäste macht Eva Vlasidou den Sieg für den SVN mit ihren Treffern zwei (64.) und drei (67.) klar. Doch das 6:1 sollte allerdings noch nicht das Endergebnis sein. Der SVN erarbeitet sich gegen eine, nun überfordert wirkende, Haitzer Hintermannschaft weitere Tormöglichkeiten. In Spielminute 84 war es Lorena Conforti, die mit ihrem zweiten Distanzschuss ihren zweiten Treffer markiert. Und kurz dem Abpfiff krönt Vlasidou ihre starke Leistung noch mit ihrem vierten Treffer. Nach einem Freistoß von Conforti erzielt sie per Kopf den 8:1 Endstand.

 

Schlussendlich ist der Niederurseler Sieg, auch in dieser Höhe, absolut verdient. Nach den starken Auftritten in den letzten beiden Wochen, zeigt die Mannschaft erneut eine sehr gute und konzentrierte Leistung und belohnt sich diesmal auch mit drei Punkten. Es scheint, als wäre die Mannschaft nun endlich in der Saison angekommen. Nun bleiben dem Team noch drei Spiele in der Hinserie. Nach diesem Sieg wahrt man sich noch die kleine Chance zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde, dafür muss in den kommenden Wochen aber eine ebenso gute Leistung auf den Platz gebracht werden.

 

Alina Michaelis: „Vor dem Spiel wussten wir alle, dass wir heute gewinnen müssen, damit wir noch die Möglichkeit haben aus der unteren Tabellenhälfte raus zu kommen. Wir haben gut angefangen und ich bin froh nach so langer Zeit wieder mal ein Tor geschossen zu haben. Nach dem Tor lief das Spiel dann leider stockend und wir haben nachgelassen. Nach der Halbzeit kamen wir aber motiviert aus der Kabine und haben eine super Mannschaftsleistung gezeigt, jede ist gelaufen und man hat gemerkt, dass jede diesen Sieg wollte. Die 8 Tore sind auch super für unser Torverhältnis und ich hoffe, dass wir nächste Woche gegen Bornheim auch so motiviert sind.“

 

Eva Vlasidou: „Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit unserer Leistung. Wir waren von Beginn an da und haben unsere Torchancen konsequent und sicher genutzt. Unsere Defensive stand bombenfest und hat das Spiel nach vorne souverän aufgebaut und an den richtigen Stellen beschleunigt. Gut gefallen hat mir, die Spielsicherheit des gesamten Teams. Gerade die letzten 3 Spiele haben unserem Selbstvertrauen sehr gutgetan und wir konnten endlich auch unsere Offensivqualitäten beweisen und zeigen. Genau darauf sollten wir in den nächsten Spielen aufbauen und wenn wir mit der Mentalität der letzten Wochen rangehen, bin ich sehr zuversichtlich, dass wir uns gut verkaufen werden.“

 

Am kommenden Samstag (23.10.) steht dann das Derby bei der SG Bornheim an, bei der man sich für die deutliche Hinspielniederlage revanchieren möchte. Anstoß der Partie ist um 18:30 Uhr. Wir freuen uns, wie immer, über jeden, der uns unterstützen kommt.

Adresse: Seckbacher Landstraße 76, 60389 Frankfurt am Main

 

Torfolge:

1:0 Michaelis (2.)

2:0 Vlasidou (40.)

3:0 Trautmann (46.)

4:0 Conforti (48.)

4:1 Seikel (63.)

5:1 Vlasidou (64.)

6:1 Vlasidou (68.)

7:1 Conforti (84.)

8:1 Vlasidou (88.)

 

Aufstellung: Patricia Heinzmann, Sifora Kaleab, Alina Michaelis (64.), Sabrina Trautmann, Vivienne Thiel, Lea Cohrs (74.), Monique Ogonowski (74.), Hannah Marquard, Danayt Semere, Eva Vlasidou, Lorena Conforti // Mira Susak (64.), Chiara Stallfort (74.), Aylina Centineo (74.), Nia Ramolla


SVN vs. SC Dortelweil 1:3 (1:0)

 

Beste Saisonleistung

 

Vergangenes Wochenende stand für die Damenmannschaft des SV Niederursel bereits das erste Rückspiel der Runde an. Zu Gast am Urselbach war der Tabellenführer und Favorit der Liga, der SC Dortelweil. Trotz der Außenseiterrolle, wollte die Mannschaft, nachdem man sich im Hinspiel bereits teuer verkauft hatte, an diesem Abend und auf heimischer Erde etwas mitnehmen. Allerdings ging der SVN auch in diese Partie mit Personalsorgen und musste erneut auf einige Kräfte verzichten. Dafür gab es wieder Unsterstützung aus unserer zweiten Mannschaft, in Person von Sabrina Trautmann, für die wir uns herzlich bedanken wollen.

 

Das Team von Trainer Karim Benjelloun startete sehr dominant in die Partie und war fast die komplette erste Halbzeit über die spielbestimmende Mannschaft. Die Niederurselerinnen störten die Gäste aus Dortelweil früh im Spielaufbau, was zu einigen Ballgewinnen führte und man kam durch schnell gespielte Angriffe immer wieder vor das Tor des Gegners. So konnte der SVN bereits in Minute 9 durch Störmer den ersten Torschuss verbuchen und das Spiel oft in die Dortelweiler Hälfte verlagern. Zur Mitte der ersten Halbzeit wurde der mutige und bis dahin sehr starke Auftritt der Mannschaft dann belohnt. Nach einem schönen Zuspiel von Conforti aus dem Mittelfeld, lief Trautmann den Verteidigerinnen fort und erzielte die verdiente Führung. Auch im weiteren Spielverlauf waren es die Niederurselerinnen, die immer wieder zu gefährlichen Aktionen kamen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff war es erneut Emily Störmer, die aus der Distanz versuchte den Ball gefühlvoll über die Torfrau zu heben, die dann in aller höchster Not retten konnte und den Ball über die Latte lenkte. Vom Tabellenführer aus Dortelweil hingegen, ging bis zu diesem Zeitpunkt wenig Gefahr aus. Bis auf einige ungefährliche Distanzschüsse und ein aberkanntes Abseitstor, gab es keine nennenswerten Chancen. Die Gäste hatten sowohl mit der dominanten und mutigen Spielweise des SVN, als auch mit dem schwer zu bespielenden Untergrund zu kämpfen und fanden bis zur Pause gar nicht ins Spiel. Der SVN hingegen zeigte eine sehr starke erste Hälfte, muss sich aber vorwerfen lassen, nicht höher in Führung gegangen zu sein, denn die Chancen dafür waren da.

 

Auch in Hälfte zwei ließen die Damen des SVN nicht nach und wollten weiterhin mutig mitspielen. Und erneut waren sie es, die zu den ersten Torchancen kamen. Kurz nach Wiederanpfiff gab es zunächst einen Freistoß für den SVN den Emily Störmer nur ganz knapp über das Tor schoss und nur wenige Minuten später war es erneut Störmer, die nach Vorarbeit von Marquard, mit ihrem Torschuss diesmal die Latte traf. Im Verlauf des zweiten Durchgangs, merkte man den Niederurselerinnen dann allerdings immer mehr den Kräfteverschleiß dieser intensiven Partie an. Nun drängten die Gäste aus Dortelweil immer mehr nach vorne, mit dem Willen dieses Spiel noch zu drehen. So verlagerte sich das Spielgeschehen mehr und mehr in die Hälfte des SVN. Zunächst kann Torfrau Heinzmann noch einige Chancen abwehren, in Minute 58 fällt dann aber doch der Ausgleich, nachdem Gies mit einem starken Solo in den Sechzehner eindringt und von der linken Seite ins Tor trifft. Von nun an spielen fast ausschließlich die Gäste aus Dortelweil und der SVN versucht mit aller Kraft wenigstens einen Punkt zu retten. Nur 5 Minuten nach dem Ausgleich, gelingt den Gästen dann aber auch noch die Führung. Im Anschluss an eine Ecke erzielt Reisinger das 1:2. Die Damen des SVN verkaufen sich weiter teuer und versuchen nochmal nach vorne zu spielen, dies gelingt aber kaum. In der Nachspielzeit macht Reisinger dann noch das 1:3 und entscheidet die Partie.

 

So setzt sich der Favorit am Ende durch, doch der SVN stellt die stärkste Mannschaft der Liga erneut vor Probleme und kann stolz auf diese Leistung sein. Man hatte die Gäste aus Dortelweil am Rande einer Niederlage und muss sich lediglich vorwerfen lassen die eigenen Torchancen nicht konsequent genug genutzt zu haben. Wichtig wird es sein, diese Leistung nun auch in den kommenden Wochen so auf den Platz zu bringen, denn dann kann die Mannschaft gegen jeden Gegner mithalten.

 

Nia Ramolla: „In der Ersten Hälfte haben wir überragend gespielt. Wir haben uns einige Torchancen erarbeitet und haben uns mit einem 1:0 vor der ersten Hälfte belohnt. In der zweiten Hälfte konnten wir leider nicht mit den Kräften der Gegner mithalten und haben das Spiel noch 1:3 verloren. Trotz der Niederlage haben wir auch in der zweiten Hälfte ein sehr gutes Spiel gemacht.  Wenn wir in den nächsten Spielen so weiter machen, können wir sicher noch einige Punkte holen.“

 

Sabrina Trautmann: „Es war uns allen vorher klar, dass es ein sehr schweres Spiel gegen den Tabellenführer wird. Wir haben aber mit viel Einsatz und Kampfgeist sehr gut dagegen gehalten und auch verdient die zwischenzeitliche 1:0 Führung erzielt. Mit ein bisschen mehr Glück hätten wir die Führung auch noch ausbauen können. Auch nach hinten haben wir in der 1. Halbzeit nur sehr wenig zugelassen. Umso mehr ist es enttäuschend, dass wir uns am Ende für eine gute Leistung leider nicht belohnen konnten und keinen Punkt mitgenommen haben.“

 

Am kommenden Samstag (16.10.) steht das dritte Heimspiel in Folge an. Gegnerinnen sind die Damen aus Haitz, gegen die nach dem schwachen Hinspiel vor wenigen Wochen, nun die Revanche gelingen sollen. Anstoß der Partie ist um 18 Uhr. Wir freuen uns, wie immer, über jeden, der uns unterstützen kommt.

Adresse: Dorfwiesenweg 35, 60439 Frankfurt am Main

 

Torfolge:

1:0 Trautmann (22.)

1:1 Gies (59.)

1:2 Reisinger (63.)

1:3 Reisinger (90.)

 

Aufstellung: Patricia Heinzmann, Marina Lotz (20.), Sifora Kaleab, Alina Michaelis (71.), Emily Störmer, Vivienne Thiel, Sabrina Trautmann (46.), Hannah Marquard, Danayt Semere, Eva Vlasidou, Lorena Conforti // Mira Susak (46.), Helen Linke (71.), Nia Ramolla (20.)


SVN vs. BSC Schwalbach 6:0 (4:0)

 

Endlich die ersten drei Punkte!

 

Vergangen Samstag stand für die Damen aus Niederursel ein enorm wichtiges Spiel an. Es ging gegen den Tabellenletzten und ebenfalls noch punktlosen BSC Schwalbach. Personell sah es dabei im Vergleich zur Vorwoche besser aus und man konnte fast auf den kompletten Kader zurückgreifen. 

 

Die Damen des SVN waren sich der Wichtigkeit des Spiels bewusst und begannen druckvoll und dominant. In den ersten Minuten der Partie spielten nur die Niederurselerinnen und erarbeiteten sich direkt erste Tormöglichkeiten durch Conforti und Vlasidou. Eben jene Vlasidou war es dann, die in Spielminute 15 nach Vorarbeit von Cohrs das hochverdiente 1:0 für den SVN erzielte. Dieses Tor tat der Mannschaft sichtlich gut und sie spielte mit diesem langersehnten Erfolgserlebnis nun noch deutlich selbstbewusster. So konnte das Team auch nur wenige Minuten später direkt das 2:0 folgen lassen. Nach Ballgewinn im Pressing, war es Hannah Marquard, die sehenswert aus der Distanz traf und damit ihren Debüttreffer im Trikot des SVN feiern konnte. In der Folge zwang die Heimmannschaften den Gästen aus Schwalbach weiterhin ihr Spiel auf. In Halbzeit eins kamen die Gäste nur einmal gefährlich vor das Tor. Den Abschluss konnte Torfrau Heinzmann jedoch parieren. Noch vor dem Pausenpfiff erzielten die Niederurselerinnen durch das zweite Tor von Vlasidou und eine starke Einzelaktion von Conforti die Treffer drei und vier und entschieden die Partie damit frühzeitig.

 

Trotz der komfortablen Führung wollten die Gastgeberinnen in Durchgang zwei nicht nachlassen und vor allem keinen Gegentreffer kassieren, was auch gelingen sollte. Auch wenn die Gäste des BSC etwas stärker aus der Pause kamen, waren die Damen des SVN stets überlegen und ließen keine gefährlichen Aktionen des Gegners zu. Auf der Gegenseite konnte die Mannschaft nach etwa 70 Minuten das 5:0 erzielen. Nach einem Zuspiel von Vlasidou, war es die starke Lea Cohrs, die das Tor machte und damit ebenfalls ihren viel umjubelten Debüttreffer für den SVN erzielte. Kurz vor Ende der Partie konnte Conforti dann mit ihrem zweiten Tor, einem starken Schuss aus der Distanz, noch auf 6:0 erhöhen und damit den Endstand markieren.

 

Nach der Partie bleibt der Mannschaft ein ungefährdeter und souveräner Sieg, aus dem man Selbstbewusstsein und das Vertrauen in die eigene Stärke zurückgewinnen konnte. Auch wenn in den nächsten Wochen sicher noch deutlich stärkere Gegner auf das Team warten werden, kann man auf dieser Leistung aufbauen. Besonders die vielen erzielten Tore und herausgearbeiteten Torchance sollten Mut für die nächsten Aufgaben machen, denn dies war eine der großen Schwächen in den letzten Wochen.

 

Lea Cohrs: „Vor dem Spiel war uns mehr als bewusst, dass dringend ein Sieg gegen Schwalbach hermusste. Wir gingen mit einem guten Gefühl in die Partie und waren anfangs trotzdem etwas überrascht wie dominant wir aufspielten. Mit viel Ballbesitz hatten wir Offensivspielerinnen bereits in den Anfangsminuten viele Torgelegenheiten, die jedoch noch nicht zum lang ersehnten Treffer führten. Wir blieben aber geduldig und als Eva dann das 1:0 erzielte, war der Knoten geplatzt. Die folgenden Offensivaktionen führten zu drei weiteren Toren, die wir teils durch schöne Kombinationen, teils durch super Einzelaktionen erzielten. Es war sehr befreiend endlich mal wieder zu treffen. In der zweiten Halbzeit wurden die Gegnerinnen dann deutlich griffiger und hatten mehr Anteil am Spiel als zu Beginn. Wir standen jedoch nach wie vor kompakt genug, um wirkliche Torchancen zu verhindern und konnten unser Halbzeitziel die Null zu halten somit erreichen. Dass ich dann in der 2. Hälfte auch noch mein erstes Tor für den SVN erzielen konnte, hat mich persönlich natürlich mega gefreut. Mit den Mädels darüber zu jubeln war richtig schön! Insgesamt war die Stimmung nach dem verdienten Sieg sehr gelöst.“

 

Patricia Heinzmann: „Ein flüssiges Spiel, der Ball ist gelaufen, jede Spielerin wurde angespielt. Sechs Tore waren heute vollkommen verdient, die 3 Punkte waren ein Muss und sind sehr wichtig für uns.

 

Am kommenden Sonntag (10.10.) steht erneut ein Heimspiel an. Diesmal geht es gegen den Tabellenführer aus Dortelweil. Anstoß der Partie ist um 18 Uhr. Wir freuen uns, wie immer, über jeden, der uns unterstützen kommt.

Adresse: Dorfwiesenweg 35, 60439 Frankfurt am Main

 

Torfolge:

1:0 Vlasidou (15.)

2:0 Marquard (17.)

3:0 Vlasidou (31.)

4:0 Conforti (43.)

5:0 Cohrs (67.)

6:0 Conforti (85.)

 

Aufstellung: Patricia Heinzmann, Sifora Kaleab, Alina Michaelis (58.), Vivienne Thiel, Jessica Maques Fernandes (80.), Hannah Marquard, Danayt Semere, Lea Cohrs, Nia Ramolla (58.), Evangelia Vlasidou, Lorena Conforti // Aylina Centineo (80.), Marina Lotz (58.), Emily Störmer (58.), Helen Linke


1. FSV Schierstein 08 vs. SVN 2:0 (0:0)

 

Viertes Spiel, Vierte Niederlage

 

An diesem Wochenende ging es für die Damenmannschaft des SV Niederursel zum Auswärtsspiel nach Schierstein. Für das noch punktlose Team von Trainer Karim Benjelloun musste an diesem vierten Spieltag endlich der erste Sieg her, um weiter im Rennen um die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zu bleiben. Doch der SVN ging mit großen Personalsorgen in die Partie. Gleich 5 potenzielle Stammspielerinnen fehlten dem Team, dafür gab es in Person von Jessica Maques Fernandes Unterstützung aus unserer zweiten Mannschaft, für die wir uns an dieser Stelle nochmal herzlich bedanken möchten.

Trotz der vielen Ausfälle gingen die Damen des SVN hochmotiviert in die Partie, denn man war sich sicher, dass ein Sieg in diesem Spiel absolut möglich ist. Dies zeigte sich dann in Hälfte ein der Partie. Niederursel kam gut ins Spiel und zeigte sich im Vergleich zu den Auftritten gegen Haitz und Bornheim deutlich verbessert. Die Mannschaft versuchte immer wieder, von hinten raus das Spiel über die Abwehrreihe aufzubauen und sich dann nach vorne zu kombinieren. Besonders häufig ging das Spiel über die linke Seite und man versuchte, Maques Fernandes in die Tiefe zu schicken. Was dem Spiel der Mannschaft aus Niederursel jedoch schon seit Wochen fehlt, ist das Herausspielen von klaren Torgelegenheiten. Und auch an diesem Samstag fehlten diese Torchancen. Doch auch die Gastgeberinnen strahlten zunächst nur wenig Torgefahr aus, sodass sich eine sehr chancenarme Partie entwickelte. Es würde also darauf ankommen, wer in den entscheidenden Situationen eine der wenigen Torchancen nutzt. In Spielminute 40 waren es dann zunächst die Damen aus Schierstein, die eine solche Torchance hatten. Im Anschluss an einen Freistoß konnte Lotz in höchster Not kurz vor Gegnerin und Torlinie retten. Nur eine Minute später erhielt dann Niederursel seine Möglichkeit. Die starke Jessica Maques Fernandes gewann im Pressing den Ball am gegnerischen Sechzehner und legt quer auf Emily Störmer, die viel zu spät schaltete und so der Gegnerin die Möglichkeit gab, wieder ins Spiel zu kommen und die Situation zu klären. Dies war Niederursels größte Torchance, die in so einem engen Spiel dann auch zum Erfolg führen muss. So ging es torlos in die Pause.

 

Auch in Halbzeit zwei entwickelte sich zunächst ein ähnliches Spiel. Niederursel spielte ordentlich mit, schaffte es aber weiter nicht, sich gefährliche Torchancen zu erarbeiten. Es gibt lediglich vereinzelt Abschlüsse aus der Ferne von Gontscharik, Conforti und Maques Fernandes, die aber alle samt ungefährlich bleiben. In Minute 58 kommt es dann zu einem Schiersteiner Angriff über deren starke rechte Seite. In der Mitte steht Alisa Frick völlig frei und verwandelt die Flanke zum 1:0 für die Heimmannschaft. Die Enttäuschung über den Gegentreffer merkte man den Niederurselerinnen nun an. In der Folge versuchten sie mit aller Kraft nach vorne zu gelangen und den Ausgleich zu erzielen, dabei wurden nun viele lange Bälle gespielt. Doch auch das alles blieb erfolglos und der SVN kam zu keiner Torchance mehr. Kurz vor Ende der Partie erzielte Schierstein durch einen Konter dann noch das 2:0 (82.), womit die Partie endgültig entschieden war.

Am Ende steht erneut eine sehr bittere Niederlage in einem Spiel, in dem deutlich mehr drin gewesen wäre. Schlussendlich geht das Ergebnis aber in Ordnung, denn die Heimmannschaft hat ihre Chancen genutzt und der SVN blieb wieder viel zu ungefährlich. Nach nun vier Saisonspielen steht der SVN weiterhin ohne Punkte da. Damit rückt das Ziel, die Aufstiegsrunde zu erreichen, in weite Ferne. Die Mannschaft muss nun an ihren Schwächen arbeiten, von Spiel zu Spiel schauen und versuchen in den verbleibenden Spielen der Hinrunde noch möglichst viele Punkte zu holen.

 

Helen Linke und Danayt Semere: „Trotz viel Platz und genügend Lücken im Mittelfeld, welche uns von den Gegnerinnen gelassen wurde, haben wir diese leider nicht effizient genug genutzt. Aus Sicht der 6er haben wir die erste Halbzeit sehr gut zusammen gespielt, was in der zweiten Halbzeit nachgelassen hat. Uns haben allerdings die Schüsse aufs gegnerische Tor gefehlt. Die Zuschauer der Gegnerinnen waren uns gegenüber nicht sehr freundlich und die Torhüterin hat nach dem 1:0 klar auf Zeit gespielt.“

 

Am kommenden Samstag (02.10.) treffen wir auf dem heimischen Hartplatz auf die Damen des BSC Schwalbach und müssen dann endlich die ersten Punkte holen. Anstoß der Partie ist um 18 Uhr. Wir freuen uns, wie immer, über jeden, der uns unterstützen kommt.

Adresse: Dorfwiesenweg 35, 60439 Frankfurt am Main

 

Torfolge:

1:0 Frick (56.)

2:0 Wittich (82.)

 

Aufstellung: Patricia Heinzmann, Marina Lotz, Sifora Kaleab, Helen Linke (75.), Emily Störmer, Vivienne Thiel, Alena Gontscharik (58.), Danayt Semere, Nia Ramolla, Jessica Maques Fernandes, Lorena Conforti // Monique Ogonowski (58.), Chiara Stallfort (75.)


SVN vs. SG Bornheim 0:6 (0:1)

 

Niederursels Fehlstart perfekt

  

Zum ersten Heimspiel der Saison begrüßten die Damen des SVN die Mannschaft der SG Bornheim. Mit zwei Veränderungen in der Startelf, für Nia Ramolla und die verletzte Mira Susak starteten Emily Störmer und Alina Michaelis, sollten nun endlich die ersten Punkte in der neuen Saison geholt werden.

 

Auf dem heimischen Hartplatz, der an diesem Sonntag sehr schwer zu bespielen war, starteten beide Mannschaften gut in die Partie. Bereits in der 3. Minute legte Störmer den Ball vor dem gegnerischen Tor quer, Eva Vlasidou verpasste nur knapp. In der Folge war es aber ein eher Torchancenarmes Spiel. Viel spielte sich zwischen den beiden Strafräumen ab, klare Torchancen konnten bis zur 30. Minute auf beiden Seiten kaum erarbeitet werden. In der besagten Minute war es dann die an diesem Tag überragende Pia Sösemann, die nach einer Flanke mit dem Kopf das 1:0 für die SG Bornheim markierte. In der 41. Minute war es erneut Sösemann, die mit einem Distanzschuss ihr Glück versuchte, aber nur knapp scheiterte. Mit 0:1 aus Niederursel-Sicht ging es in die Halbzeitpause. Im zweiten Durchgang wollte der SVN mit den Einwechslungen von Charlotte Bartl und Alena Gontscharik mehr Druck nach vorne ausüben und sich endlich die ersten klaren Torchancen erarbeiten. Die Motivation der Mannschaft wurde aber bereits in der 48. Minute getrübt, als Sösemann das vermeidbare 2:0 für Bornheim erzielte. Bis zur 70. Minute war es ein ähnliches Spiel wie im ersten Durchgang: wenige Torchancen, lediglich Bornheim kam zu zwei nennenswerten Möglichkeiten, die aber von Niederursels Hintermannschaft gut verteidigt werden konnten. In der 75. Minute trug auch der Schiedsrichter seinen Teil zur Partie bei. Nach einem Zweikampf blieb eine Spielerin der SG Bornheim verletzt am Boden liegen. Der Schiedsrichter konzentrierte sich darauf und erkundigte sich nach dem Wohlergehen der Spielerin, lies das Spiel allerdings weiterlaufen und verlor den Überblick über das Spielgeschehen. In der Folge erhielt Sösemann aus klarer Abseitsposition den Ball und versenkte den Ball zum 3:0. Eine sehr bittere und entscheidende Spielsituation. In den letzten Minuten war dann beim SVN die Luft raus. Die SG Bornheim hingegen nutzte diese Phase und wieder war es Sösemann, die mit ihren Treffern 4 und 5 auf 5:0 erhöhte. In der 89. Minute durfte sich auch Celine Kärcher in die Torschützenliste eintragen und besiegelte mit dem 6:0 den Endstand in einem intensiven Derby.

 

Auch wenn die Niederlage letztendlich zu hoch ausgefallen ist, war sie verdient. Niederursel konnte sich über 90 Minuten keine nennenswerte Chance erspielen und sorgte somit bei Bornheims Torfrau Sonnur Kiricioglu für einen ruhigen Spielverlauf. Die Dinge, die sich Niederursel für das Spiel vorgenommen hatte, konnten leider über weite Strecken der Partie nicht auf den Platz gebracht werden. Trotz der großen Enttäuschung nach dem Spiel, gilt es nun, das Spiel abzuhaken und sich auf das anstehende Spiel in Schierstein zu konzentrieren.

 

Sifora Kaleab: „Obwohl wir uns über die Stärke des Gegners bewusst waren, wollten wir in unserem dritten Punktspiel unbedingt Punkte holen. In der ersten Halbzeit haben wir kämpferisch gut dagegengehalten, jedoch kaum selbst das Spiel gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir es dann immer noch nicht geschafft unser Spiel zu spielen und haben innerhalb von 3 unaufmerksamen Minuten 3 Tore kassiert. Die Niederlage geht zwar in Ordnung, ist jedoch viel zu hoch ausgefallen. In drei Punktspielen keinen Punkt geholt zu haben, ist natürlich sehr enttäuschend. So ganz erklären kann ich mir das nicht, denn das Potenzial in der Mannschaft ist mehr als vorhanden. Ich hoffe, dass der Knoten im nächsten Spiel platzt und wir nicht nur kämpferisch, sondern auch spielerisch überzeugen können.“

 

Monique Ogonowski: „Die Enttäuschung über diese hohe Niederlage auf heimischem Hartplatz sitzt tief, wir hatten uns definitiv mehr erhofft. Es waren zu viele Fehlpässe und Ballverluste, zu wenig Kommunikation auf dem Feld und ein Schiedsrichter, der das intensive Derby nicht souverän geleitet hat. Wir haben in der ersten Halbzeit gekämpft und dagegengehalten, eigene Fehler führten dann zum Gegentor. In der zweiten Halbzeit war noch alles möglich, aber Bornheims Pässe in die Tiefe waren einfach präziser und die vorhandenen Torchancen wurden effizient genutzt. Es war von beiden Mannschaften kein schönes Fußballspiel, aber mit der starken Pia Sösemann hat Bornheim verdient, wenngleich das 6:0 zu hoch ausgefallen ist, die drei Punkte mit nach Hause genommen. Der Saisonstart war sehr holprig. Wir müssen die ersten drei Spiele hinter uns lassen und anfangen als Team zusammenzuspielen. Das Potenzial ist auf jeden Fall da!“

 

In der kommenden Woche steht das nächste Auswärtsspiel an. Am Samstag (25.09.2021) gastiert der SVN um 18:00 Uhr in Schierstein, wo nun endlich die ersten Punkte eingefahren werden sollen. Auch hier freuen wir uns über jede Unterstützung vor Ort.

Adresse: KR WI-Schierstein (Zehntenhof), Kleinaustr., 65201 Wiesbaden

 

Torfolge:

0:1 Sösemann (30.)

0:2 Sösemann (48.)

0:3 Sösemann (75.)

0:4 Sösemann (76.)

0:5 Sösemann (78.)

0:6 Kärcher (90.)

 

Besondere Vorkommnisse:

88. Minute: Gelb-Rote Karte SV Niederursel

 

Aufstellung: Patricia Heinzmann, Sifora Kaleab, Alina Michaelis (46.), Vivienne Thiel, Emily Störmer, Monique Ogonowski (67.), Hannah Marquard, Danayt Semere, Dilge Uygun, Eva Vlasidou (46.), Lorena Conforti // Helen Linke (67.), Charlotte Bartl (46.), Alena Gontscharik (46.), Nia Ramolla


SG Haitz vs. SVN 4:2 (2:0)

Ernüchternde Auswärtsniederlage

Eine Woche nach dem Saisonauftakt, waren die Damen des SV Niederursel an diesem Samstag erneut auswärts gefordert. Diesmal ging es nach Gelnhausen zur SG Haitz, bei der man nach der Auftaktniederlage die ersten Punkte der Saison holen wollte. Personell musste die Mannschaft dabei auf Alina Michaelis und Marina Lotz verzichten dafür rückten Danayt Semere und Monique Ogonowski in die Startelf.


Auf dem sehr schwer zu bespielenden und unebenen Rasen verschlief das Team von Trainer Karim Benjelloun die erste Hälfte jedoch komplett. Es spielten fast ausschließlich die Gastgeberinnen aus Haitz, die sich durch Bälle in die Tiefe immer wieder gefährliche Torchancen erarbeiteten. Folgerichtig kassierte man nach etwa 30 Spielminuten das 1:0. Nur wenige Minuten später konnte ein Spielzug der Heimmannschaft von Kaleab nur mit einem Foulspiel im Sechzehner unterbunden werden. Den berechtigten Elfmeter verwandelte Fornges sicher zum 2:0 (38.). Selbst konnte sich die Mannschaft des SVN in Durchgang eins keine nennenswerte Torchance erarbeiten, was vor allem an den unzähligen Fehlpässen im Speilaufbau lag. Dass Niederursel „nur“ mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Pause geht, haben sie allen voran der erneut starken Torhüterin Heinzmann zu verdanken, die ein ums andere Mal gefährliche Abschlüsse parieren konnte. An dieser Stelle möchten wir noch erwähnen, dass sich unsere Abwehrspielerin Mira Šušak im ersten Durchgang am Fuß verletzte. Wir wünschen ihre eine schnelle und gute Genesung.
Nach der enttäuschenden ersten Hälfte war nun der Kampfgeist der Niederurselerinnen geweckt. Man wollte sich hier nicht so leicht geschlagen geben und zeigte jetzt, in etwas veränderter Formation, ein völlig anders Gesicht. In Durchgang zwei war die Mannschaft endlich im Spiel angekommen und wirkte nun viel konzentrierter, stellte die vielen Fehlpässe ab und kam auch selbst zum Abschluss. Conforti versuchte es zwei Mal aus der Distanz, scheiterte aber an der Schlussfrau der Gastgeberinnen. Genau in diese kleine Drangphase der Niederurselerinnen, fiel dann jedoch eine Ecke der SG Haitz, die nicht konsequent verteidigt wurde. So konnte die Heimmannschaft mit dem 3:0 die vermeintliche Vorentscheidung erzielen (68.). Doch die letzten knapp 20 Minuten der Partie hatten es nochmal in sich. Zunächst konnte Eva Vlasidou einen Fehler in der Haitzer Hintermannschaft nutzen und den 3:1 Anschlusstreffer erzielen (73.), ehe Emily Störmer die Niederurseler Hoffnungen, auf zumindest einen Auswärtspunkt, nochmal aufleben ließ. In der 90. Spielminute erzielte sie mit einem Weitschuss sehr sehenswert das 3:2. Diese Hoffnungen waren jedoch nur von kurzer Dauer, denn quasi im direkten Gegenangriff spielten sich die Damen der SG Haitz noch einmal vor das Niederurseler Tor und Noll erzielte den 4:2 Schlusspunkt.
 
Auch wenn es zum Ende des Spiels nochmal knapp wurde, muss man anerkennen, dass Niederursel mit einer verdienten Niederlage nach Hause fährt, denn besonders die Leistung in Hälfte eins war zu unkonzentriert und fehlerhaft. Kampfgeist und Wille, waren der Mannschaft dennoch nicht abzusprechen. In der neuen Woche wird man diese Fehler aufarbeiten, um dann im ersten Heimspiel der Saison auch die ersten Punkte einzufahren.

Co-Trainer Artin Shamsollahi: „Leider haben wir in der ersten Halbzeit das Fußball spielen eingestellt und lagen verdient zurück und können uns bei unserer Torhüterin bedanken, dass es nicht höher ausfiel. In der zweiten Halbzeit lief es zunächst besser, doch in der kleinen Druckphase haben wir das nächste Tor kassiert. Wir haben dennoch einen großen Kampf abgeliefert und sind sogar auf 2:3 herangekommen, doch es war schon zu spät. Wir hoffen auf eine schnelle Genesung von Šušak und wünschen ihr eine gute Besserung.“

Nächste Woche steht das erste Heimspiel der neuen Saison an. Am kommenden Sonntag (19.09.) treffen wir auf dem heimischen Hartplatz auf die Damen der SG Bornheim und wollen den ersten Saisonsieg. Anstoß der Partie ist um 18 Uhr. Wir freuen uns, wie immer, über jeden, der uns unterstützen kommt.
Adresse: Dorfwiesenweg 35, 60439 Frankfurt am Main

Torfolge:
1:0 Schaefer (30.)
2:0 Fornges (38.)
3:0 Gutermann (68.)
3:1 Vlasidou (73.)
3:2 Störmer (90.)
4:2 Noll (90.)

Aufstellung: Patricia Heinzmann, Mira Šušak (46.), Sifora Kaleab, Vivienne Thiel (73.), Monique Ogonowski (73.), Hannah Marquard, Danayt Semere, Dilge Uygun, Nia Ramolla, Eva Vlasidou, Lorena Conforti // Lea Cohrs (73.), Emily Störmer (46.), Helen Linke (73.)


SC Dortelweil vs. SVN 3:0 (2:0)

Teuer verkauft bei erster Saisonniederlage

Nach unzähligen Monaten ohne Fußball und insgesamt knapp einem Jahr ohne Pflichtspiel ging es für die Damenmannschaft des SV Niederursel in der Verbandsliga Süd nun endlich wieder los. Aufgrund der Coronasituation wird die Liga in dieser Saison in einem etwas anderen Modus ausgetragen: für die Hinrunde sind die zwölf teilnehmenden Mannschaften in zwei Sechsergruppen eingeteilt. Nach dieser Runde mit Hin- und Rückspiel werden die Gruppen zum neuen Jahr gemischt. In zwei neuen Sechsergruppen werden daraufhin in der Rückrunde jeweils die drei erstplatzierten in einer Aufstiegsrunde spielen und die drei letztplatzierten der beiden Gruppen spielen den Abstieg untereinander aus. Die Mannschaft des SV Niederursel hat sich für die Hinrunde das klare Ziel gesetzt, die Top 3 zu erreichen, um im neuen Jahr dann in der Aufstiegsrunde mitzuspielen. Dabei helfen sollen auch die beiden Neuzugänge Lea Cohrs und Hannah Marquard, die wir an dieser Stelle herzlich willkommen heißen möchten. Ansonsten gab zur neuen Saison personell keine Veränderungen im Team.

Zum Auftakt in die neue Runde ging es für die Mannschaft von Trainer Karim Benjelloun dann direkt richtig schwer los. Es stand das Auswärtsspiel bei der wohl stärksten Mannschaft und dem Favoriten der Gruppe, dem SC Dortelweil, an. Doch trotz dieser Ausgangslage gingen die Niederurselerinnen selbstbewusst in die Partie, denn man weiß um die eigene Stärke und dass man es, mit einer guten Leistung, jedem Gegner schwer machen kann. Die Mannschaft wollte hier Punkte mitnehmen und das zeigte sie über 90 Minuten auf dem Platz. Von Beginn an hielt man den sehr spielstarken Dortelweilerinnen viel Laufbereitschaft und Kampfgeist entgegen. So wurden in Hälfte eins des Spiels nur wenige Torchancen des Gegners zugelassen, die die sehr stark aufgelegt Torfrau Heinzmann abwehren konnte. Dennoch führten die Gastgeberinnen bereits nach 20 Minuten mit zwei Toren. Aus zwei Eckbällen für Dortelweil fielen zwei Gegentore (2. Und 19. Spielminute). Von diesem Rückschlag ließen sich die Damen des SVN nicht unterkriegen und spielten weiter ordentlich mit, man schaffte es jedoch nicht, wirklich gefährlich Torchancen zu erarbeiten.

Trotz des Rückstandes gab sich das Team zur Halbzeit noch nicht geschlagen. Mit dem Wideranpfiff drängte Niederursel auf den Anschlusstreffer. Man hatte nun mehr Ballbesitz und versuchte schnell nach vorne zu spielen und die Spitzen Störmer und Vlasidou einzusetzen, was auch immer wieder gelang, dennoch blieben wirklich gefährlich Chancen zunächst weiter aus. Auf der Gegenseite kam Dortelweil durch gute Kombinationen immer wieder vor das Tor, doch die Abwehrkette und Torhüterin Heinzmann konnten weiter Gegentreffer verhindern, sodass das Team aus Niederursel weiter im Spiel blieb. Dies änderte sich 15 Minuten vor Spielende, als Assmann im Anschluss an einen Freistoß das 3:0 und damit die Vorentscheidung erzielte (77.). In den letzten Spielminuten merkte man der Mannschaft aus Niederursel dann die Enttäuschung an, aber man gab sich dennoch nicht auf, spielte weiter nach vorn und erarbeitete sich in Person von Vlasidou noch zwei sehr gute Chancen auf einen Treffer, die leider beide knapp am Tor vorbei gingen.

Unter dem Strich steht am Ende eine verdiente, aber sehr bittere Niederlage. Gegen einen spielerisch überlegenen Gegner konnte das Team gut mithalten. Letztlich hat man alle Gegentore nur durch Standardsituationen kassiert und hätte sich einen eigenen Treffer verdient gehabt. Nun heißt es in der kommenden Woche weiter zu arbeiten, um dann im nächsten Spiel die ersten Punkte der neuen Saison einzufahren.

Neuzugang Hannah Marquard: „Der Gegner war uns spielerisch überlegen und hat uns unsere Defizite aufgezeigt, das muss man anerkennen. Dennoch haben wir gut dagegen gehalten und gekämpft, dass ist das Positive, was wir aus dem Spiel mitnehmen sollten. Ich hatte nach der langen Coronapause einfach wieder Spaß am Fußball. Die Mannschaft hat mich von Beginn an gut aufgenommen und freue mich auf die Saison.“

Vivienne Thiel: „Ich bin zufrieden mit der Leistung der Mannschaft, wir haben gemeinsam als Team gegen starke Gegnerinnen aus Dortelweil gut dagegengehalten. Nach drei Standards stand es plötzlich 3:0. Was mir gut gefallen hat, ist, dass all unsere Spielerinnen bis zum Schluss gekämpft haben, leider sollte uns ein Anschlusstreffer nicht gelingen. Insgesamt bin ich zufrieden mit der Teamleistung und denke daran können wir die kommenden Spiele anknüpfen.“

Nächsten Samstag (11.09.) geht es für die Mannschaft erneut zu einem Auswärtsspiel. Diesmal ist der Gegner die SG Haitz. Anstoß der Partie ist um 18 Uhr. Wir freuen uns, wie immer, über jeden, der uns unterstützen kommt.
Adresse: Kaltenborn, 63571 Gelnhausen

Torfolge:
1:0 Harms (2.)
2:0 Harms (19.)
3:0 Assmannn (77.)

Aufstellung: Patricia Heinzmann, Marina Lotz, Sifora Kaleab, Alina Michaelis (65.), Emily Störmer (71.), Vivienne Thiel (77.), Hannah Marquard, Dilge Uygun, Nia Ramolla, Eva Vlasidou, Lorena Conforti // Mira Šušak (77.), Lea Cohrs (65.), Monique Ogonowski (71.), Danayt Semere